Dienstag, 16. Juli 2013

Virtuelle Behandlung von Hirnschäden

"Patienten mit Hirnschäden leiden häufig unter Gedächtnisverlust oder Störungen der visuellen Wahrnehmung sowie der räumlichen Orientierung. Hierbei kann künftig eine neuartige Trainingsmöglichkeit eingesetzt werden: Ein sogenanntes 3D – Einkaufstraining hat gute Ergebnisse in der Therapie bei Hirnschäden geliefert.


Das Bielefelder Exzellenzcluster "CITEC" hat nach rund vier Jahren das Projekt unter dem Namen "CITmed" abgeschlossen. Das Forscherteam setzte sich zum Ziel, die kognitiven Fähigkeiten des Patienten wieder aufzubauen. Für die Umsetzung setzten sie auf die virtuelle Realität.

"Wenn einzelne Hirnareale geschädigt sind, können deren Aufgaben von anderen Teilen des Gehirns übernommen werden. Diese Teile des Gehirns müssen die neuen Aufgaben aber erst lernen", erklärt Professor Dr. Mario Botsch, Leiter des CITmed-Projekts. Neben einem Team aus Technikern und Informatikern wurden zusätzlich Psychologen unter der Leitung von Dr. Martina Piefke, Professorin an der Universität Witten-Herdecke, eingesetzt. Getestet wurde mit Patienten, die einen Hirnfunktionsschaden erlitten haben. Hier war vorrangig eine Epilepsie oder aber der Schlaganfall die Ursache.

Mit Hilfe des 3D-Trainingsprogramms "OctaVis" haben die Forscher eine Plattform erschaffen, mit der sich Alltagssituationen erstellen lassen. Vorrangig wurde hier auf einen Einkauf in einem virtuellen Supermarkt gesetzt, in dem die Patienten verschiedene Waren einkaufen mussten. Nach rund acht Tagen Einkaufstraining zeigten die Probanden Fortschritte im Alltagsgeschehen: Sie konnten sich deutlich mehr Produkte merken und verbesserten ihre räumlich-visuellen Leistungen merklich.

Der Vorteil bei dieser Art des Hirntrainings: Mentale Fähigkeiten werden hierbei kombiniert trainiert. "Wir haben als Anwendung das Supermarkt-Szenario gewählt, weil es alltagsnah ist und die Kombination mehrerer kognitiver Fähigkeiten erfordert und trainiert", so Mario Botsch.

Doch wie funktioniert nun dieses virtuelle Einkaufsmanöver?

Das Programm besteht aus acht hohen Monitoren, die den Patienten umgeben. Über die Bildschirme wird die Umgebung – sprich der Supermarkt mitsamt seiner Gänge und den gefüllten Regalen - abgebildet. Der Patient kann sich mit Hilfe eines Steuerknüppels und eines Drehstuhls nach vorne sowie zur Seite bewegen und in die verschiedenen Gänge wandern. Berührt er den Bildschirm, kann er die jeweiligen, ausgesuchten Artikel in den Warenkorb legen. "Ein wichtiger Erfolg für uns war, dass sich jeder Teilnehmer gut mit der Bedienung zurechtfand, obwohl es sich größtenteils um ältere Patienten ohne nennenswerte Computererfahrung handelte", erklärt Botsch hierzu.

Für diese Studie, in der das Programm getestet wurde, mussten die Patienten bestimmte Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Rund 20 Artikel wurden ihnen anhand einer Liste vorgelesen. Die Patienten mussten sich die Artikel merken und im Supermarkt finden.

Die Einkaufsaufgabe wurde an acht Tagen wiederholt. Als "Bonus" wurde am siebten Tag eine sogenannte "Störliste" eingefügt, bei der ganz andere Sachen gesucht werden sollten. Am letzten Tag wurde als Abschlussaufgabe die ursprüngliche Liste wieder eingesetzt, die jedoch nicht mehr vorgelesen wurde.

"Die räumlich-visuellen Leistungen haben sich bei vielen Patienten grundsätzlich verbessert", sagt Mario Botsch. "Und diese Lernleistung ist erstaunlich stabil: Obwohl wir die Patienten am siebten Tag mit der Störliste abgelenkt haben, hatten sie am achten Tag, als sie aus dem Kopf die Waren der ursprüngliche Liste einkaufen sollten, davon noch einen Großteil im Gedächtnis", erklärt der Wissenschaftler.

Ein großes Plus bei dieser Art der Therapie sei die kinderleichte Bedienung. Somit können sich auch ältere Patienten diesem Programm widmen. "Unsere älteste Probandin war beim Test 94 Jahre alt. Sie hat die Aufgaben ohne Probleme gemeistert", erklärt Prof. Botsch hierzu."

Quell: AvB / physio.de

Donnerstag, 4. Juli 2013

Krankenkassen machen Kohle

GKV erfolgreich gewirtschaftet


850 Millionen Euro Gewinn im ersten Quartal. Heilmittel plus drei Prozent. Gesundheitsminister verspricht Leistungsverbesserungen.

21.06.2013 24077

Sie gehören zu den gewinnträchtigsten Unternehmen in diesem Land und dürfen doch eigentlich gar keine Gewinne machen - die gesetzlichen Krankenkassen. 850 Millionen Euro waren es im ersten Quartal dieses Jahres, wie das Bundesministerium für Gesundheit gerade mitteilte. "Gebremst" setze sich die "positive Entwicklung" fort, sagte Minister Daniel Bahr und freute sich: "Die gute Finanzlage kommt vor allem den Versicherten zugute". Die nämlich könnten sich in den kommenden Monaten von Prämienauszahlungen und "Leistungsverbesserungen" überraschen lassen.

Zugelegt haben die Ausgaben für Heilmittel, um gleichfalls gebremste 3,2 Prozent. Weitaus kräftiger kletterten die ärztlichen Behandlungskosten in die Höhe. Einen Aufschlag von 10,4 Prozent gab es zu verbuchen. Aufwärts bewegten sich auch die Ausgaben für die häusliche Krankenpflege (plus 12,3 Prozent), die Behandlung durch Zahnärzte (plus 8,4 Prozent), das Krankengeld (plus 7,6 Prozent), Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen (plus 7,5 Prozent), Fahrkosten (5,9 Prozent), Hilfsmittel (plus 5,3 Prozent). So gut wie unverändert präsentierten sich die Aufwendungen für Arzneimittel. Lediglich zwei Bereiche mussten Einbußen hinnehmen, der Zahnersatz mit einem Minus von drei Prozent und die sozialen Dienste/Prävention/Selbsthilfe/Schutzimpfungen mit einem Rückgang um 2,6 Prozent.

Festgemauert auf alle Ewigkeit scheint der Heilmittelanteil an den Gesamtausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Drei Prozent heißt es, auch dieses Mal wieder.

Peter Appuhn
physio.de

Samstag, 8. Juni 2013

Nur noch ein paar Stunden bis zum größten Radrennen Berlins!

Für Kurzentschlossene gibt es noch Nachmeldemöglichkeiten: http://www.garmin-velothon-berlin.de/

Es wird sicher wieder ein berauschendes Erlebnis, im abgeperrten Innenstadtbereich zu rennradeln.
Aber Achtung!
Der Spaß und die Gesundheit spielen dabei die Hauptrollen. Wer aggressiv um Plätze kämpfen will, ist hier fehl am Platz. Aus diesem Grund gibt es bei den "Jedermännern" und "Jederfrauen" keine Siegerehrungen für einzelne Plätze. Im Gegenteil, wer heil, frohen Mutes und gesund strahlend ins Ziel kommt, ist ein Sieger und wird mit einer Medaille belohnt!

Wer das Rennen aus gesundheitlichen oder technischen Gründen abbricht, ist ebenso ein strahlender Sieger! Denn er ist angetreten, um sich der Strecke zu stellen!

Es sollten sowieso nur Menschen an den Start gehen, die über eine gewisse Grundkondition verfügen, keine Atemnot leiden, keine Herz- oder Kreislaufprobleme haben und sicher mit ihrem Rad umgehen können.

Die größte Gefahr liegt allerdings an der Unerfahrenheit bei einer solch großen Massenveranstaltung mitzuradeln.
Stürze können vermieden werden, wenn man sich an die Tipps und Guides von Safer Cycling hält. Diese sind an den rot weißen Trikots zu erkennen. Das sind Radprofis und alte Hasen, deren Anweisungen man unbedingt Folge leisten sollte!
 http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php/de/zabel-kolumne

Mensch und Rad sollten technisch einwandfrei vorbereitet sein:
viel trinken, viel Kohlenhydrate, geschmierte Kette, neue Bremsklötzer und dann kann es schon los gehen!

Also, viel Spaß! Wir sehen uns morgen beim Rennen...
 

Donnerstag, 6. Juni 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Physiotherapie macht den Rücken stark!

Ein Bericht in stern.de:
http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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Dienstag, 7. Mai 2013

Sport in Berlin

Nicht mehr ganz jung, diese Untersuchung zum Sportverhalten aber hochaktuell: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-sport/sportpolitik/umfergweb.pdf?start&ts=1216287390&file=umfergweb.pdf
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Donnerstag, 2. Mai 2013

Trainingstag am Samstag

Zum Rennradtraining für Jederfrauen und -Männer wird am kommenden Samstag auf das Flugfeld Tempelhof eingeladen.
Dieses Training ist nicht nur für Teilnehmer des Velothons, sondern für alle offen!
Das ist DIE Gelegenheit, sich mal von echten Profis schulen zu lassen!
 http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=47&lang=de&news=282


Außerdem werden noch Helfer für das Rennen am 9. Juni gesucht:
http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=47&lang=de&news=269
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Sonntag, 28. April 2013

".....Ihre Zeit ist abgelaufen!"

Mein Lieblingssketch mit der einmaligen Helga Hahnemann:

http://www.youtube.com/watch?v=FQD_AD0GxBU
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Sonntag, 21. April 2013

Frühe Körperbeherrschung! Aber zu welchem Preis?

Als Bewegungsprofi weiß ich gute Körperbeherrschung, Rhythmus und die dazugehörige Disziplin sehr zu schätzen. Spätestens ab dem dritten LJ sollten Kinder zu spielerischer Bewegung angeleitet werden. Ab Schuleintritt sollte ein (Vereins-)Sport selbstverständlich sein.
Im Jugendalter darf auch gerne ein Wettkampf dabei sein, wenn das Kind es auch will.
Ich habe im Prinzip auch nichts gegen Leistungssport.
Aber bitte immer die gesunde Entwicklung von Körper und Geist des Kindes berücksichtigen!
Die Eltern dürfen ihre Kinder nicht mit falsch verstandenem Ehrgeiz unterdrücken!
Sollen die sich doch selber anstrengen!!!

Aber was hier zu sehen ist, schlägt dem Faß den Boden aus, arme Kinder. Werden vorgeführt wie ein Stück aufgetakeltes Fleisch. Das nenne ich Körperverletzung:
http://www.youtube.com/watch?v=7gv1XTha58c
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Freitag, 19. April 2013

Orthopäden machen korrupte Geschäfte

mit Physiotherapeuten.
Ich habe mich schon immer gefragt, warum sich so mancher Physiotherapeut auf solch niedere Geschäftspraktiken einlässt? Da machen Arzt und Therapeut folgenden Deal: Arzt verordnet Therapie und schickt den Patienten zu einer bestimmten Therapiepraxis. Diese wiederum lässt den Arzt daran partizipieren.
Meiner Meinung nach lohnt sich das für eine physiotherapeutische Einzelpraxis bei den geringen Verdienstmöglichkeiten überhaupt nicht.
Auch in der Umgebung unserer Praxis ist das Gang und Gäbe. Da werden z.B. altgediente Therapeuten in einem Pflegeheim mit Hausverbot belegt, nur damit ein Orthopäde die Bewohner behandelt. Dieser Arzt bringt allerdings seine "eigene" Therapiepraxis mit. Und plötzlich hat jeder zweite Bewohner Therapiebedarf und die korrupt kooperative Physiopraxis muss extra Personal dafür einstellen.

Oder eine Heimleiterin verschließt sich vor der Tatsache, dass eine Physiopraxis offensichtlich betrügt, nur damit der Arzt weiterhin ins Haus kommt.

Oder Patienten bekommen eine Heilmittelverordnung nur unter der Voraussetzung, dass sie in die Praxis nebenan gehen.

In diesen Fällen geht es dabei nicht um das Wohl der Patienten, sondern nur um persönliche Bereicherung.

Hier ein Negativbeispiel im folgenden Filmbeitrag:
http://www.ardmediathek.de/das-erste/kontraste/aerzte-unter-verdacht-orthopaeden-sollen-bundesweit-bei?documentId=14182242

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Mittwoch, 17. April 2013

Physiotherapie wäre besser gewesen!

Es wird zu oft, zu schnell und unnötig operiert.
Warum?
Weil es Geld bringt!

Gestern in Visite gleich der erste Beitrag:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite8387.html

Tenor: Physiotherapie wäre in vielen Fällen die bessere Therapie!
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Operieren bis der Arzt kommt...
von Vera Cordes
Composing von Vera Cordes vor einer Computertastertur © HG: Ian McGregor fotolia.com  /// Vera Cordes:NDR Presse und Information Fotograf: HG: Ian McGregor /// Vera Cordes: NDR/H&S/Hergen SchimpfDetailansicht des BildesEs kann einem schon Angst machen, das Gefühl, dass man in unserem Gesundheitssystem an jeder Ecke abgezockt wird. Der Haus- oder Facharzt verkauft einem IGeL, also individuelle Gesundheitsleistungen und macht dem zögerlichen Patienten ein schlechtes Gewissen: "Das sollte Ihnen Ihre Gesundheit aber wert sein!" Wer gibt sich dann schon die Blöße und sagt "nein", auch wenn ihm schwant, dass sich die angebotene angeblich abwehrstärkende Eigenbluttherapie nicht entscheidend positiv auf seine Gesundheit auswirken wird.
Von schlimmen Fällen berichten auch unsere Zuschauer: "Wenn ich beim Augenarzt nicht wenigstens eine IGeL-Leistung kaufe, nimmt mich der Doktor gar nicht erst dran", schreib ein Mann. So ein Gebaren gehört genauso bei der Ärztekammer angezeigt wie das des Orthopäden, der - nachdem die Patientin vier teure Aufbauspritzen ins Knie ablehnt - ihr eben auch keine Krankengymnastik mehr verschreibt.

Problem unnütze Operationen

Noch gravierender als teure und überflüssige individuelle Gesundheitsleistungen sind unnütze Operationen. Hier zahlt zwar die Krankenkasse und nicht der Patient, aber der setzt dafür seine körperliche Unversehrtheit aufs Spiel, haftet mit Leib und Leben - was noch viel dramatischer ist. Knieoperationen werden bekanntlich viel zu oft durchgeführt. Sie können aber gefährliche Infektionen nach sich ziehen. Manchmal mit resistenten Keimen, die man ein Leben lang nicht mehr los wird.
Eingriffe an der Wirbelsäule verschlimmern vorhandene Rückenschmerzen oft noch. Ihre Zahl ist in Deutschland in den letzten Jahren rapide gestiegen. Allein die Versteifungsoperationen haben sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Nicht anzunehmen, dass auch die Zahl der tatsächlich operationsbedürftigen Patienten im selben Ausmaß gestiegen ist.
Nur allzu oft hat Visite über bedauernswerte - man muss es so sagen - Opfer skrupelloser Operateure berichtet, die nicht sehen wollten oder aus welchen Gründen auch immer nicht gesehen haben, dass ein chirurgischer Eingriff nicht indiziert war. Operateure, die die Verunsicherung und den Leidensdruck von Patienten benutzt haben, um ihre OP-Quote aufzubessern und damit den Verdienst ihres Hauses und oft auch ihren eigenen.

Auch Ärzte kritisieren Praktiken

Das Ganze ist keine Miesmacherei von Seiten der Medien, wie es oft in Ärztekreisen dargestellt wird. Immerhin prangerte schon vor mehr als zwei Jahren der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie, Rainer Gradinger, seine eigene Zunft an, indem er offen kritisierte, dass viele Rückenoperationen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen durchgeführt werden.
Übrigens schießen nicht nur chirurgische Orthopäden über das Ziel hinaus, auch bei der stationären Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Krebstherapien liegt Deutschland zahlenmäßig vorne. Das geht aus der aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die jüngst die Operationszahlen in Deutschland mit denen in anderen Industrieländern verglichen hat. Gesamtergebnis: In kaum einem anderen Land werden Patienten so oft im Krankenhaus behandelt wie hierzulande. 240 Klinikaufenthalte pro 1.000 Einwohner verzeichnet die Statistik für Deutschland. Nur Österreich hat mit 261 noch etwas mehr. Der OECD-Durchschnitt liegt bei nur 155.

Bundesgesundheitsminister geht Problem an

Endlich nimmt sich jetzt Bundesgesundheitsminister Bahr dieses Problems an. Auf der Konferenz "Mengenentwicklung im Krankenhausbereich" mit allen beteiligten Playern betonte er gestern in Berlin, dass jetzt dringend diskutiert werden müsse, welche Anreize nötig sind, damit diejenigen Kliniken profitieren, die eine gute Behandlung anbieten und nicht die, die einfach nur mehr operieren.
Schön wär's ja, wenn Kliniken künftig stärker für ihre Behandlungserfolge bezahlt würden als für die reine Menge an erbrachten Behandlungen. Dann würde vermutlich mehr Patienten geholfen werden und Visite könnte sich auch wieder mehr auf andere Themen konzentrieren als auf regelmäßige Krankenhaus-Schelte.
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Welche Schuhe sind die richtigen für den Laufsport?

Hier ein Artikel in Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/jogging-studie-laufschuhe-belasten-gelenke-staerker-als-barfusslaufen-a-670241.html
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Dienstag, 16. April 2013

Absolute Körperbeherrschung!

Erstaunliche Leistung, wie diese kleine Motte ihre Katas ausübt.
Bei mir hat der Anzug nie so geknallt...
https://www.youtube.com/watch?v=ys2NeiBlk8k

Die Altersempfehlung für Karate liegt eigentlich nicht vor dem 12. LJ. Die Wahrnehmung, Steuerung, Umsetzung und Disziplin ist im Allgemeinen nicht vor dem 12. LJ ausreichend ausgeprägt.
Es gibt natürlich Ausnahmen, wie man sieht...
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Donnerstag, 11. April 2013

Leben mit Parkinson

Urania-Reihe Parkinson I Vorträge mit Diskussion
  • Dr. med. Reinhard Ehret, Arzt für Neurologie, Berlin
  • Dr. med. Kerstin Anvari, Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie, Berlin
  • Dr. med. Martina Muengersdorf, Fachärztin für Neurologie, Berlin

Neues zu Morbus Parkinson - Hilfe zum Umgang mit der Krankheit

Die Zahl der an Parkinson Erkrankten scheint stetig zuzunehmen. Dies liegt zum einen an der steigenden Lebenserwartung und zum anderen an einer verbesserten Diagnostik. In dieser Vortragsreihe informieren Ärzte des Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin e.V. zusammen mit einer Expertin vom Qualitätszirkel Physiotherapie über die vielfältigen Aspekte der Krankheit und konkrete Therapiemöglichkeiten. Wie ist der aktuelle wissenschaftliche Stand zu möglichen Krankheitsursachen? Wie wird die Diagnose gestellt? Was ist bekannt über den Krankheitsverlauf und Komplikationen? Wie und wann sollte therapiert werden? Was ist "individualisierte Therapie"? Was gab es Neues auf dem Deutschen Parkinsonkongress? Kann man der Schulmedizin vertrauen, oder sind alternative Heilmethoden doch besser? Was ist BIG?

Referenten:
Dr. med. Reinhard Ehret, Arzt für Neurologie, Berlin
Dr. med. Kerstin Anvari, Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie, Berlin
Dr. med. Martina Muengersdorf, Fachärztin für Neurologie, Berlin
Marita Antony, Physiotherapeutin

Die Vorträge richten sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Es wird auf eine verständliche Sprache und ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion geachtet. Eintritt: 12,- / 10,- (erm.), 7,- € Urania-Mitglieder
Eintritt
Normalpreis: 12,00 €, ermäßigt: 10,00 €, Urania-Mitglieder: 7,00 €
 
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Montag, 8. April 2013

Die ganze Wahrheit über Fitness

Ein guter Filmbeitrag mit deren Inhalt ich einverstanden bin ;-)
Macht Bewegung schlank?
Ist dünn gleich fit?
Ich bewege mich doch den ganzen Tag, brauche ich dann noch Sport?
Etc.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1853986/Die-ganze-Wahrheit-über-Fitness
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Donnerstag, 4. April 2013

Engagierte Frauen gründen Genossenschaft

Im Südwesten Berlins wird das weibliche Unternehmertum gefördert. Eine Genossenschaft wird gegründet, um Raum für Arbeit & Kooperation für einen selbst bestimmten & finanziell umabhängigen Lebensweg zu schaffen.
Kommen Sie zur Gründungsveranstaltung:

Montag, 08.04.2013,  17:00 Uhr

Gutshaus Steglitz
Schloßstr. 48

http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/artikel/15081-frauen-wollen-genossenschaft-ins-leben-rufen/

Weitere Infos: http://www.guzsz.de/

Yes, we do it!
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Sonntag, 31. März 2013

Schöne Ostern!

Allen Patienten, Angehörigen, Mitarbeitern, Kooperationspartnern, Lieferanten und Freunden der Praxis wünsche ich ein wunderschönes freudiges Osterfest!
Wer sich noch einmal genau über den Hintergrund informieren möchte, kann es hier tun:
http://www.ostern-mit-dem-osterhasen.de/ostergeschichten/die_ostergeschichte.html
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Donnerstag, 28. März 2013

Transfer beim Schlaganfall

https://www.youtube.com/watch?v=JhkiBgFBxsg

Vor allem für Angehörige in der häuslichen Pflege gedacht.
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Montag, 25. März 2013

Selbstausbeuter an der Massagebank

Hier hat ein Journalist aber gut recherchiert, oder hat er uns gar persönlich über die Schulter geschaut?

"Personal zahlt, Chef knausert – so funktioniert die Physiotherapie. Ändert sich nichts, haben in der Branche nur noch selbstlose Gutmenschen eine Chance.
Von T. Steffen"

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-03/weiterbildungen-physiotherapeuten-arbeitsmarkt
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Samstag, 23. März 2013

Hokus Pokus auf Rezept

Ein aufmerksamer Televisinonär hat diesen interessanten Beitrag entdeckt.
Und in diesem Beitrag hat er auch noch die weltberühmte Rezeption unserer Praxis erkannt ;-))

 http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35345

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Mittwoch, 20. März 2013

"Viel Dienst - wenig Verdienst"

Ein Artikel aus physio.de:

"19.03.2013 171154
Am kommenden Mittwoch, den 21. März, steht alles ganz im Zeichen der Forderung einer fairen Vergütung: Die Heilmittelerbringer sowie die angrenzenden Gesundheitsberufe fordern eine faire Vergütung und möchten darüber auf dem Equal Pay Day hierüber umfassend informieren.

Die schlechte Vergütung in den Gesundheitsberufen birgt schon lange einen großen Diskussionsbedarf. Im Vergleich zu anderen, ähnlich strukturierten Ausbildungsberufen belegt das Einkommen in den Gesundheitsberufen meist die hinteren Ränge. Von Managergehältern sieht man sich ergo weit entfernt. Die ungerechte Lohnverteilung findet sich nicht nur in den verschiedenen Berufssparten, sondern auch in der Geschlechterverteilung: Die Gesundheitsberufe zeigen sich im frauendominierenden Gewand – rund 80 Prozent aller Mitarbeiter sind weiblich. Der Lohn? Wenig.

Die Inititatoren des Equal Pay Day, auch genannt "Business and Professional Woman Germany" (BPW) möchten eine Steigerung des Gehaltes erwirken. Mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke werden unter anderem die Berliner Rathäuser beflaggt und an weiteren prominenten Orten die Zeitung "E%trablatt" verteilt.
"Die Aufwertung von Berufen mit einem hohen Frauenanteil ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit", erklärt Hendrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany e.V.. "Unter dem Motto 'Viel Dienst – wenig Verdienst' wollen wir aufzeigen, welchen Anteil die schlechtere Bezahlung von Gesundheitsberufen, die überwiegend von Frauen ausgeführt werden, an der Entgeltlücke von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern hat."

"LogopädInnen helfen Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen jeden Alters, ihre Lebensqualität zu erhalten, die Kommunikation zu verbessern und die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Unsere Arbeit ist für die Betroffenen unverzichtbar. Aber der Reallohn der LogopädInnen ist seit Jahren rückläufig. Viele meiner KollegInnen arbeiten in prekären Verhältnissen, beziehen trotz Vollzeitbeschäftigung noch Hartz IV und haben keinerlei Altersvorsorge", erklärt Christiane Hoffschildt, Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. zu den schlechten Arbeitsbedingungen.

Rückendeckung bekommt sie von ihrer Kollegin Sabine George, Vorstandsmitglied des Deutschen Verbandes für Ergotherapeuten e.V. "Dies gilt genauso für ErgotherapeutInnen. Zusätzlich werden durch Personalabbau und Arbeitsverdichtung die Anforderungen an die Berufsangehörigen immer höher. Aufgrund der zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen scheinen viele ihren Beruf nicht mehr langfristig auszuüben; immer mehr Arbeitgeber klagen über Schwierigkeiten, ErgotherapeutInnen zu finden. Dadurch entsteht nicht nur ein Schaden für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt, denn Ergotherapie dient dem Erhalt und der Wiederherstellung der Teilhabe, Selbständigkeit und Arbeitsfähigkeit, was in Zeiten des demographischen Wandels unverzichtbar ist."

Angemessene Arbeitsbedingungen, Ost-West-Angleich, Grundlohnsummenbindung – die Themen der Gesundheitsberufe sind vielfältig!"


AvB / physio.de

Donnerstag, 14. März 2013

Bin wieder da...

...war ja nur drei Wochen auf Achse und schon sind wir nicht mehr Papst und der DAX ist auf über 8.000 gestiegen während ich das Kreuz des Südens gesehen habe!

Mit diesem Teil haben wir Südafrika unsicher gemacht:
Ist ein tolles Land mit wunderschönen Landschaften und zum Teil fröhlichen Menschen.
Die Freiheit, die man lebt, wenn man beinahe autark unterwegs ist, ist unbeschreiblich und unbezahlbar.
Obwohl ich ja lieber in arktischen Gefilden unterwegs bin, hat mich diese Reise doch sehr beeindruckt und fasziniert, nicht zuletzt natürlich auch der schwesterlichen Reisebegleiterin geschuldet :-))
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Sonntag, 17. Februar 2013

Film: Home

Ein wunderschöner filmischer Bildband unseres Heimatplaneten:

"HOME ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Nach Angaben des Filmemachers Arthus-Bertrand (geistiger Eigentümer) darf HOME von Jedermann auch ohne Genehmigung der Rechteinhaber verbreitet und öffentlich vorgeführt werden.

Der Film vermittelt uns wieviel an Zeit wir noch haben die Erde vor dem Kollaps zu schützen und welche Dinge wir alle gemeinsam ändern müssten, damit dieser wundervolle Planet auch noch in vielen hundert Jahren Lebensquelle für die kommenden Generationen sein kann.

Offizielle Details zum Film und den Verwertungsrechten unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Home_%28Dokumentarfilm%29

http://www.youtube.com/user/homeprojectDE

(Dieser Upload ergänzt die fehlende Deutsche Sprachversion des Films auf Youtube in voller Länge und darf zusammenhängend auf Youtube vorgeführt und weiterverteilt werden)"  
http://www.youtube.com/watch?v=39ZtMx4PcsA

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Donnerstag, 14. Februar 2013

Radeln bei Parkinson!

Bewegung setzt Glückshormone frei. Ist zwar sehr vereinfacht ausgedrückt, stimmt aber im Wesentlichen.
Bei Morbus Parkinson ist die Dopaminausschüttung gestört. Deshalb sollten sich Parkinsonerkrankte regelmäßig fit halten!
Eine sehr gute Möglichkeit ist das Rad fahren:
https://www.youtube.com/watch?v=OG2DAuE1xhE
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Sonntag, 10. Februar 2013

Alles neu...

...na ja, nicht wirklich alles.
Das wäre ein bischen viel innerhalb eines guten Monats bei laufendem Praxisbetrieb.
Aber immerhin, das Wichtigste ist vollbracht.
Wir haben einen neuen kleineren Wartebereich, einen neuen Ergotherapieraum und in den Physiotherapieräumen wird weiter am Raumkonzept gearbeitet. Der Sozialraum hat sich verändert und ganz zum Schluss wird das Büro umgestaltet. Es bleibt noch viel zu tun, damit es spätestens im Sommer alles fertig wird.

Ein herzliches Dankeschön an die zumeist sehr geduldigen und verständnisvollen Patienten, die alles sehr gespannt verfolgt haben und sich das ein oder andere Mal gefragt haben, was denn nun genau anders wird?
Ab morgen können Sie es sehen ;-))
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Donnerstag, 7. Februar 2013

Anregungen für Gehirnnutzer

Sehr interessanter Beitrag aus der Forschung:
http://www.youtube.com/watch?v=2XlJmew2lK4

Fazit: nutze dein Gehirn mit Begeisterung!
Lehrer sollten sich das vielleicht auch mal ansehen...

Mit 80 Jahren eine neue Sprache lernen?
Aber klar doch!

Es ist nie zu spät für eine positive Wendung im Leben!
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Mittwoch, 6. Februar 2013

Montag, 4. Februar 2013

Hackerangriff

...auf unsere Website!
Unsere Internetvisitenkarte leidet gerade an einem Virus. Das ist ganz schlimm, da sie nun gar keinen Besuch erhält :-(
Aber der Fachmann arbeitet bereits daran und tut alles, damit der Fehler so schnell wie möglich behoben wird!
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Mittwoch, 23. Januar 2013

Parkinson´s Dance

Anschauen, mitmachen, nachmachen:

https://www.youtube.com/watch?v=pL_LZgAEsnM
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Samstag, 19. Januar 2013

DAHTH, Treffen der Handtherapeuten

Vorstellung der Bobath Therapie
Traditionell im Januar haben sich die Ergo- und Physiotherapeuten heute wieder in unserer Praxis zur fachlichen Auseinandersetzung getroffen. Diesmal wurde das Bobath-Konzept anhand einer Patientenvorstellung erörtert. Unsere Patientin Frau R. hat sich, wie schon im letzten Jahr zur Fotopräsentation über Behandlungsmöglichkeiten für Schlaganfallpatienten, für die Demonstration zur Verfügung gestellt. So konnte man, insbesondere für die jungen Kollegen, mal gleich am authentischen Betroffenen eine Behandlung im Ansatz zeigen.
Es hat uns viel Spaß gemacht. Die Patientin fühlte sich nach den fast 1,5 Stunden viel leichter.
Fotos gibt es dieses mal nicht.
Vielen Dank an die tapfere Frau R.,  die Organisatorin http://www.dahth.de/Einrichtungen/Regionalgruppe-Berlin , die Referentin und Gastgeberin
Ramona Völlkopf und die tollen Kollegen, mit denen die Arbeitsgemeinschaft immer richtig Spaß und Weiterbildung bringt!
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Freitag, 18. Januar 2013

Entrümpeln ist ein Prozess (3)

Entrümpeln ist ein Prozess und ansteckend!
Einige haben es bereits mitbekommen, andere nicht, die Praxis wird wieder umgestaltet.
Dabei wird geräumt, gesäubert, ausgemistet und befreit!
Und die Befreiung ist ganz besonders wichtig dabei, sonst blockiert man gute Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln.
Mit dem Ambiente in einer Praxis ist das ja so eine Sache.
Therapeutisch gut gebildet, braucht man natürlich auch viel gutes Therapiematerial.
Hat man viel Material, dann sehen Praxen oft aus, wie ein Turnsaal.
Schaue ich mir nach "Feng Shui" eingerichtete Paxen an, dann frage ich mich: "Wie und womit arbeiten diese Kollegen eigentlich? Mit Duftkerzchen und Wärmebank kann man höchstens "Wellness" anbieten aber keine Gangschulung mit gelähmten Patienten durchführen!"

Na ja, wie auch immer, erst einmal wird altes Material entsorgt, bevor was Neues kommt.
Und dieser Prozess ist ansteckend.
Zum einen bei mir privat und zum anderen bei Menschen, die diesen Prozess -auch unbewusst- verfolgen.
Eine Kollegin hat z.B. alte Kalender endlich entsorgt. "Die waren doch soo schön... aber jetzt habe ich esendlich  geschafft!"
Bei jemand anderen ist der Keller jetzt dran, das Kinderzimmer, der Hängeboden, der Kleiderschrank, die Küchenschublade, das Badezimmerschränkchen, die Rasierpinselsammlung...

Aufräumen befreit!!!
Viel Spaß dabei!
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Sonntag, 13. Januar 2013

Samstag, 12. Januar 2013

Entrümpeln ist ein Prozess (2)

Hier habe ich eine schöne Website gefunden, die gut zum Thema passt:
http://entruempeln-blog.de/

Dieter Nuhr "Der Keller"
http://www.youtube.com/watch?v=DrJ0VKNeZgc

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Sonntag, 6. Januar 2013

Alles neu macht der Mai...

...nein nein, ist mir wohl bewusst, dass wir Winter haben.
Meine ganz persönlichen Hummeln sind allerdings erwacht und wollen voller Tatendrang surren.
Dazu gehört, mal wieder ;-> , die Veränderung der Praxis. Sowohl personell, räumlich und logistisch.
Die personelle Veränderung haben wir größtenteils bereits im alten Jahr vorgenommen.
Unsere lieben und von allen geschätzten Kollegen, Frau Winkelmann und Herr Óvàri haben ihren Arbeitsplatz gewechselt. Beide haben fast zeitgleich angefangen und aufgehört, rund sieben Jahre durften wir mit ihnen zusammen arbeiten.
Vielen Dank für diese schöne Zeit und alle guten Wünsche sollen euch begleiten!

Wir haben eine wirklich einfühlsame, taffe und erfahrene Therapeutin gewonnen, die nun unser Team bereichert: Frau Kolpatzik.
Herzlich willkommen liebe Kollegin!

Jetzt folgen die räumlichen Änderungen, die hoffentlich den Praxisbetrieb nicht allzu sehr stören.
Später folgt dann die Änderung in der Praxisorganisation. Aber dazu später.
Die schwerwiegendsten Raumänderungen werden bis Mitte Februar erledigt sein.
Ab Ende März bis voraussichtlich Sommeranfang wird fertig gestellt.

Wer unsere Praxis schon länger kennt, weiss, dass ich Veränderungen liebe. Ich hasse es, wenn die Scheuklappen zu wachsen beginnen. Trotzdem zieht immer und immer wieder eine gewisse Routine ein.
Mit Hilfe konstruktiver Kritik und meinem angeeigneten "Schwiegermutterblick" gelingt es mir meist doch, fast immer einen hohen Standard zu halten. Sowohl sachlich, fachlich und räumlich.                  
Alles hat seine Zeit.
Alles hat ein Ende.
Alles hat einen Anfang.

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Dienstag, 1. Januar 2013

Das alte Jahr vergangen ist

Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!

Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798-1874)

Montag, 31. Dezember 2012

Die selbe Prozedur wie letztes Jahr?

Ein dickes herzliches Dankeschön an das vergangene Jahr!
Es war für mich persönlich ein wahnsinnig turbulents Jahr mit so vielen beruflichen und privaten Höhepunkten, die sich einander jagten, dass mir fast schwindlig wurde.
Aber auch ganz besonders traurige Momente und tiefe Trauer, die schwer zu überwinden ist.
Ein Jahr der Superlative eben, wie es sich gehört, wenn die Welt untergehen soll ;-))

Mensch, bin ich froh, dass ich hier noch weilen und wirken darf! 
Deshalb habe ich natürlich auch für das Neue Jahr eine laaange "To-Do-Liste".
Aber dazu später.

Nun wünsche ich allen einen superguten Start ins Neue Jahr, verbunden mit Frohsinn, Reichtum, Seelenheil, Gesundheit, Harmonie, Freundschaft, Liebe, Glückseeligkeit und allen sonstigen guten Segen!!!

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Must see am Silvesterabend: Dinner for one!!!

Mit Otto Waalkes als Miss Otti und Ralf Schmitz als Diener Ralf.

Viel Vergnügen!!!

http://www.youtube.com/watch?v=Uhai7UhKuGk
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Samstag, 29. Dezember 2012

Entrümpeln ist ein Prozess

Immer und immer wieder kommt er ungebeten und scheinbar von ganz allein: der Müll. Oder auch das Gerümpel. Es fängt ganz harmlos an. Zuerst sind es nur ein oder zwei Teile, die man nicht gleich wegstellt. Vielleicht sogar, weil sie keinen richtigen Platz haben. Dazu gesellen sich dann noch diverse andere Dinge. Irgendwann stellt man alles in eine Ecke, da man ja auch mal saubstaugen muss ;-))
Sind die Teile größer, werden sie im Keller und/oder Hängeboden und/oder Schuppen untergestellt.
Dort verweilen dann die Sachen unbeachtet und fristen ein graues, da mit Staub bedeckt, tristes Dasein.

Unmerklich schleicht sich dieser Grauschleier dann auch in das Leben. Man fühlt sich niedergeschlagen, müde und antriebslos.
Bei dem einen oder anderen macht die Arbeit nicht mehr soviel Spaß.
Beim nächsten kriselt es in der Beziehung zum Partner und den Kindern.
Die Gesundheit war auch schon mal stabiler.
Und die Rechnungen werden immer mehr...

Sehr sehr oft hilft hier gründliches Entmisten!

Hierfür kann ich unbedingt das Buch von Karen Kingston empfehlen:
http://www.amazon.de/Feng-Shui-gegen-Ger%C3%BCmpel-Alltags/dp/3499625849/ref=sr_1_sc_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356821730&sr=1-1-spell

Also, Ärmel hochkrempeln und weg mit dem Dreck!
Viel Spaß!
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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Garmin Velothon 2013

Noch schnell anmelden und dabei einiges an Kohle sparen: http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php/de/component/content/article/50-anmeldung

Tolle Stadtrundfahrt, wahlweise 60 oder 120 Kilometer lang! Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn die Straßen mal nur für Radler abgesperrt sind. Mindestens eine Verpflegungsstelle und viele Helfer. Wer kein flottes Rad hat, kann sich eines mieten. Macht wirklich Spaß und ist gesund dazu, wenn man es nicht übertreibt!

Am Nachmittag können dann die Profis angefeuert werden.
Eine Veranstaltung, nicht nur für Radsport- und Ete-Fans!

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtsgedicht

"When the snow falls wunderbar

And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls, Then he from the Leiter falls...

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
Kanzler speaks in TV,
All around is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits..."

Der Autor ist mir leider unbekannt.

Allen Lesern, Patienten, Mitarbeitern, Lieferanten, Boten etc.
ein frohes Weihnachtsfest!!!
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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Weltuntergang oder Sprung in die nächste Dimension?

Woher soll ich das denn wissen?
Und deshalb muss ich unbedingt auch etwas dazu posten.
Da mir selbst allerdings nischt Gescheites dazu einfallen will, klaue ich aus dem www:


Mein Favorit:

Berliner atmen auf:
"Weltuntergang verschiebt sich auf Oktober 2014. Es gibt Probleme mit dem Brandschutz.”


Alles hier gefunden: http://meedia.de/internet/so-lacht-das-web-ueber-den-weltuntergang/2012/12/20.html
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Montag, 17. Dezember 2012

Massage in Lankwitz

Wer noch schnell ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht, für Leute, die schon alles haben, ist mit einem Gutschein für Massagen richtig gut bedient!
Einfach vorbei kommen oder anrufen oder Mail schicken...

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Sonntag, 16. Dezember 2012

Wie können Menschen zu mehr Bewegung motiviert werden?

Gaaaanz einfach:
http://www.youtube.com/watch?v=v9O-j2ULUE8

Diesen Link hat mir eine aufmerksame Leserin geschickt, danke!
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Montag, 10. Dezember 2012

Weihnachtsbaum selber schlagen

Hier können die Berliner und "Umländer" ihren Christbaum selbst schlagen: http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/584124
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Samstag, 8. Dezember 2012

"AOK-Krankenhausreport: Zahl der Wirbelsäulen-OPs drastisch gestiegen"

Spiegel online:

"Die Zahl der Operationen in Deutschland steigt rasant. Dabei ist nicht jede medizinisch notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt der Krankenhausreport 2013 der AOK. Vor allem kostspielige Eingriffe führen Ärzte immer häufiger durch. Besonders drastisch: der Anstieg der Wirbelsäulen-OPs."
Hier geht es zum Artikel: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/aok-krankenhausreport-zahl-der-wirbelsaeulen-ops-drastisch-gestiegen-a-871515.html
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Dienstag, 4. Dezember 2012

Physiotherapiepraxis

Wer wäre hier nicht gerne Patient oder Mitarbeiter?
http://www.youtube.com/watch?v=XqIir5VOOdI

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Dienstag, 27. November 2012

Morbus Parkinson: Physiotherapie hilft – schnell


"Morbus Parkinson: Physiotherapie hilft – schnell
Meta-Analyse zeigt Effektivität.

27.11.2012 24077
Eine Meta-Analyse hat ergeben, dass Physiotherapie bei Morbus Parkinson kurzfristig wirksam ist. Dazu wurden 39 Studien mit 1827 Teilnehmer ausgewertet. Insgesamt konnten die Daten von 29 verwertbaren randomisierten Studien für die Meta-Analyse verwendet werden. Die Forscher durchsuchten Literaturdatenbanken, Abstract-Bücher und Studienregister bis Ende Januar 2012.

Es wurden physiotherapeutisch Behandelte mit nicht Therapierten verglichen. Mobilität, Gang, Sturzneigung, Beeinträchtigung aus klinischer Sicht und die Lebensqualität des Patienten bildeten die Messgrößen.

Das Ergebnis der Analyse liest sich wenig überraschend: Der Zustand des Patienten besserte sich unter der Physiotherapie deutlich. Die Beweglichkeit nahm zu, die Gehgeschwindigkeit sowie die Wegstrecke konnten gesteigert werden und die Stürze nahmen unter der Therapie ab. Die eingesetzten Techniken zeigen nur geringe Unterschiede zwischen der kurzzeitigen oder langzeitigen Behandlung auf.

Weitere physiotherapeutisch orientierte, randomisiert-kontrollierte Studien zur Wirksamkeit und Kosteneffektiviät werden benötigt, um die Langzeitbehandlung bei Morbus Parkinson bewerten zu können.

AvB / physio.de

Studie im British Medical Journal (BMJ)"

Artikel gefunden bei physio.de
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Sonntag, 18. November 2012

Ratgeber bei Erkältung

Hier ein Blog mit Hinweisen, was bei Erkältungen getan werden kann: http://www.erkaeltungstips.de/ .
Trotz der vielen Werbung ruhig mal lesen. Der ein oder andere Tip ist vielleicht nicht geläufig oder schon vergessen.

Gute Besserung!
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Dienstag, 13. November 2012

Reise Reise oder Gedanken über das Leben...

"Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele;

Freude, Schönheit der Natur
Gesundheit, Reisen und Kultur;

Drum Mensch sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's - reise, reise!
(Wilhelm Busch)


Wer die Möglichkeit hat, sollte so früh wie möglich seine Pläne für das nächste Jahr erstellen.
Wer die Möglichkeit nicht hat, sollte sich eine schaffen.
Wer keine Fernreise machen kann, suche sich das Urlaubsfeeling in seiner Umgebung.
Wer wissen will, ob es nach dem Tod ein Leben gibt, sollte besser daran tun, vor dem Tod gelebt zu haben.
Wer keinen Urlaub machen kann, der sollte jeden Tag Urlaub machen.
Wer noch Inspiration sucht, kann Kataloge wälzen, Reiseberichte anschauen, Vorträge besuchen, Reiseblogs verfolgen oder in Träumen schwelgen.
Wer keine Träume hat, kann nichts realisieren.
Wer Luftschlösser baut allerdings och nich.

Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Sorgen Sie dafür, dass Sie vorher auch genug ausgeruht sind. Das klingt paradox, ist es aber nicht.
Bis dahin könnte man einen kleinen Ausflug in die Umgebung unternehmen....

:-))  :-))  :-))  :-))





Samstag, 3. November 2012

Phantomschmerz mit Training reduzieren

"Das Gehirn erinnert sich fehlender Gliedmaßen - Schmerzforscher der Uni Jena finden anatomische Veränderungen im Gehirn von Amputierten


Phantomschmerzen können Patienten das Leben zur Hölle machen. Nahezu jeder Patient berichtet nach einer Amputation von sogenannten Phantomsensationen. Diese Empfindungen können von leichter Intensität sein, etwa in Form von Wetterfühligkeit, aber auch so heftig, dass manche Patienten als letzten Ausweg den Suizid in Erwägung ziehen.
Es handele sich keineswegs um ein singuläres Phänomen, sagt Prof. Dr. Thomas Weiß von der Universität Jena. Immerhin verlieren in Deutschland jedes Jahr etwa 100.000 Menschen Gliedmaßen durch Amputation.
Weiß leitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zur Erforschung von Phantomschmerzen am Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie von Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner. In einem gerade beendeten Projekt wies das Forscherteam nach, dass im Gehirn das Volumen der für die Körperempfindung und Bewegung zuständigen Hirnstrukturen eines amputierten Armes abnimmt, während gleichzeitig Areale in ihrem Volumen zunehmen, die notwendig sind, damit ein Prothesenträger Greifbewegungen mit einer durch elektrische Motoren steuerbaren Prothesenhand erfolgreich ausführen kann. Die Zunahme des Volumens spiegelt diese erhöhte visuelle Kontrolle und Aufmerksamkeit beim Greifen mit der Prothesenhand wider. Bei gesunden Menschen laufen solche Greifbewegungen hingegen meist automatisiert und ohne erhöhten Kontroll- und Aufmerksamkeitsaufwand ab. Die visuellen Kontrollareale im Gehirn bei den Prothesenträgern wachsen offensichtlich mit der stärkeren Beanspruchung. Ein gleichartiges Phänomen lässt sich z. B. auch im Gehirn von Musikern für Kontrollareale von Fingern beobachten, mit denen Seiten einer Geige oder Gitarre gezupft werden.
Für die Schmerzforschung sind diese Erkenntnisse interessant, weil Patienten mit starken Phantomschmerzen eine geringere Volumenzunahme verzeichnen. Prof. Dr. Thomas Weiß sieht bei den Prothesenträgern ähnliche Vorgänge wie bei den Musikern: „Wer seine Prothese häufig benutzt, trainiert zugleich seine visuellen Kontrollareale im Gehirn.“
Für ihre Arbeit erhielten Dr. Sandra Preißler und Dipl.-Psych. Johanna Feiler stellvertretend für das Team am 18. Oktober einen mit 3.500 Euro dotierten Förderpreis für Schmerzforschung 2012 in der Kategorie Klinische Forschung.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena"

Gefunden in
http://ergotherapie.de/news/details.asp?id=759
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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Lassen Sie doch mal Ihr Bewusst-Sein-Springen

Dieter Broers / Bewusstseinssprung (Deutsch) 2012

http://www.youtube.com/watch?v=H_grfVdgXmw&feature=related

Achtung, dauert 1,5 Stunden.
Also, Tee kochen und mal in Ruhe reinhören....
Kann ja im Prinzip nicht schaden....
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Samstag, 20. Oktober 2012

Garmin Velothon Berlin 2013

Für alle Radsportfreunde: der nächte Velothon in Berlin findet am 9. Juni 2013 statt.
Es gibt einen neuen Hauptsponsor, Garmin.
Somit gibt es auch einen Farbwechsel von grün zu blau. Kann mir aber egal sein, da beide Farben ausgezeichnet zu meinem Teint passen ;-)
http://www.garmin-velothon-berlin.de/
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Dienstag, 16. Oktober 2012

Krankenschwester vs. Physiotherapeut

Wenn zwischen Verwaltung, Bürokratie und Personalmangel balanciert werden muss:

http://www.youtube.com/watch?v=A1T-eMRPor8&feature=related

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Freitag, 12. Oktober 2012

Kreuzschmerzen, Rückenschmerzen, Hexenschuss...

"Die Ärzte verschreiben ja gar keine Massagen mehr", empören sich viele Patienten, wenn sie "es" wieder im Kreuz haben.

Ein Blick in die Leitlinien klärt darüber auf.

Kreuzschmerzversorgungsleitlinie, Information für Patienten:
http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/pdf/nvl-ks-patienten.pdf

Die allseits beliebte und wohltuende Massage ist nun häufig reine Privatleistung.
Überlegen Sie aber vorher genau, ob diese für 10 Euro im Studio nebenan für Ihre Gesundheit wirklich förderlich ist!
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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Montag, 8. Oktober 2012

Der Radler und seine Umwelt

Ein sehr lesenswerter humoriger Bericht, nicht nur für Radsportfreunde:
http://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/Urlaub-Erfahrungen.html
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Dienstag, 2. Oktober 2012

Parkinson Gala

Die Parkinson Gala findet am 13. Oktober zum dritten mal in Berlin statt:

http://www.parkinson-gala.org/

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Sonntag, 30. September 2012

Samstag, 29. September 2012

Heil- und Hilfsmittelreport 2012


Die Heil- und Hilfsmittelversorgung geht noch vielfach am Patienbedarf vorbei. Besonders Kinder, Rückenkranke und Pflegebedürftige sind davon betroffen. Das zeigen neue Analysen der Barmer GEK.

Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2012


Die Arzneimitteltherapie gegen psychische Erkrankungen von Kindern ist weit verbreitet. Alternativen wie Ergotherapien kommen dagegen nur selten zum Einsatz, obwohl beispielsweise die Behandlung von ADHS nicht allein mit Ritalin und Co. erfolgen sollte. Häufig herrscht therapeutische Unsicherheit, den Ärzten fehlt es an evidenzbasierten Entscheidungshilfen. Und so setzen sie viel zu oft vor allem auf Arzneimittel. Eine Haltung, die sich auch in anderen Bereichen wiederfindet: Obwohl bei chronischen Rückenbeschwerden die Wirksamkeit von klassischen Massagen als alleinige Behandlungsmaßnahme von einem Großteil der Physiotherapeuten als wenig oder überhaupt nicht sinnvoll eingeschätzt wird, erhielten allein im vergangenen Jahr knapp 280.000 Barmer GEK Versicherte eine entsprechende Verordnung.

Auch auf dem Gebiet der Bandagen und Orthesen kommt es immer wieder zu Fehlversorgungen, schlechte Anpassung und mangelnde Beratung inklusive. Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, Vorstands-Vize bei der Barmer GEK, fordert deshalb Konsequenzen in Form eines MEMNOG, eines Medizinproduktemarktneuordnungsgesetzes ganz nach Vorbild des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes AMNOG. Dabei müsse es dann nicht nur um Produktsicherheit, sondern vor allem um den Patientennutzen gehen.

https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Infothek/Studien-und-Reports/Heil-und-Hilfsmittelreport/Heil-und-Hilfsmittelreport-2012/Content-HeHi-Report-2012.html?w-cm=CenterColumn_tdocid

Freitag, 28. September 2012

Donnerstag, 27. September 2012

"Münchner Treff für jüngere Parkis"

Ja, der Morbus Parkinson kann auch junge Menschen treffen. Naturgemäß haben jüngere Leute andere Bedürfnisse als Ältere. Das ist auch oder vielleicht auch verstärkt bei chronischen Erkrankungen so.
In München gibt es seit fünf Jahren eine organisierte Gruppe:
http://psmuc.i-networx.de/index.php
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Dienstag, 25. September 2012

Baumkronenpfad

Ein Spaziergang in den Baumkronen von Laubbäumen.
Das kann man im größten zusammenhängenden Laubwald von Deutschland erleben.
Der Baumkronenpfad http://www.nationalpark-hainich.de/erleben/baumkronenpfad.html ist barrierefrei und hat einfache Elemente eines Kletterwaldes.
Ein tolles Erlebnis in der Natur!

Besonders für Angehörige medizinischer und pflegender Berufe soll der Aufenthalt in Baumnähe heilende, regenerierende und kraftvolle Wirkung haben.
Deshalb umarme ich bei jedem Aufenthalt mindestens einen Baum.
Ich fühle mich dann auch immer besser, egal, ob das wissenschaftlich nachgewiesen werden kann oder nicht
 ;-)
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Montag, 24. September 2012

Fast wie Barfusslaufen!

Auf dem Kongress habe ich mir ein paar Socken gekauft. Keine gewöhnlichen Socken natürlich! Sondern welche, die man draußen ohne Schuhe tragen kann. Sie sehen aus, wie normale Socken mit ABS-Sohle. Die Sohle schützt vor Verletzungen durch spitze/scharfe Gegenstände. Die Füße sind frei beweglich. Als Befürworterin des Barfusslaufens, musste ich diese Socken unbedingt haben!
Es gibt auch Sportler, die damit einen Marathon bestreiten.
Auf jeden Fall kann jeder seinen Füssen mit diesen besonderen Strümpfen etwas Gutes tun. Man denke an das Training der Muskulatur, die bessere freiere Blutzirkulation und die Stimulierung der Reflexzonen!
Hier die Website: http://www.barfuss-leguano.com/barfuss-leguano-PREMIUM/

Nach dem Kongress habe ich mit dem Physiotherapeutinmann einen Ausflug in den Nationalpark Hainich http://www.nationalpark-hainich.de/  unternommen und die Leguanos gleich mal ausprobiert.
Ich kann nur sagen: einfach ein ganz tolles Gehgefühl! Zuerst hatte ich ein wenig Angst vor kalten Füssen. Aber durch das Muskeltraining und die Durchblutung war alles schön angenehm.
Nur später, nach der Wanderung, sind die Füsse kalt geworden. Also rechtzeitig wieder warm anziehen, dann bleibt auch alles gesund!

Fazit: Mehr Freiheit für die Füsse!!!
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Mittwoch, 19. September 2012

Bundeskongress Physiotherapie

Ab morgen findet der Bundeskongress Physiotherapie statt:

https://www.physio-deutschland.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetails.html?tx_seminars_pi1%5BshowUid%5D=839

Dort werde ich zumindest am Donnerstag vorbei schauen.
Vielleicht werde ich auch eine Patientin besuchen, die in der Nähe dort in der Reha ist.
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Montag, 17. September 2012

Hautpflege im Alter

Park Alterssitz City lädt zu folgender Veranstaltung ein:

http://www.hpw-senioren.de/park-alterssitz-city/veranstaltungen/

Als Kosmetikerin und Hautpflegeexpertin kann ich das nur empfehlen!
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Samstag, 15. September 2012

"Exoskelett verhilft Gelähmten wieder auf die Beine"

Interessanter Artikel aus physio.de:

"Der Schrittmacher
Exoskelett verhilft Gelähmten wieder auf die Beine.

15.09.2012 171154

Schon vor einigen Monaten berichteten wir hier über die neuesten Trainingsgeräte für Querschnittpatienten: Der Geh-Roboter, vorrangig zunächst in den USA unterwegs, hat nun auch in Deutschland Einzug gehalten.

Das europaweit erste Trainingszentrum für Neurorobotales Bewegungstraining, angegliedert am Universitätsklinikum Bergmansheil in Bochum, hat die neuartige Trainingsmöglichkeit in das Programm mit aufgenommen. Querschnittgelähmte Patienten werden so mobiler und dadurch auch selbstständiger.

Das System wurde in Japan entwickelt, ist motorbetrieben und unterstützt die Bewegung der Gliedmaßen. Die nerveninduzierten Impulse des Patienten werden mit bioelektronischen Sensoren abgegriffen. Dadurch setzt sich das Gerät quasi von selbst – und somit den Gelähmten – in Bewegung. Die Sensoren befinden sich an den Gelenken sowie am Rücken des "Anzuges", der rund 14 Kilogramm schwer ist. Der Physiotherapeut verhilft dem Patienten in das Gerät und steuert den Roboter gezielt, so dass der Patient optimal seine Gelenke bewegt. Das "i-Tüpfelchen" dieses Cyber-Gerätes ist das integrierte internetfähige Kommunikationssystem, über das der Arzt die Konstitution des Patienten überwachen kann.

Der ärztliche Direktor des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil, Thomas Schildhauer, zeigt sich begeistert von den bisherigen Ergebnissen: "Wir beobachten durch das Training mit dem Anzug eine deutlich gesteigerte Mobilität der gelähmten Patienten, einen intensivierten Muskelaufbau, mehr Muskelleistung und ein höheres Aktivitätsniveau."

Auch unsere Nachbarn arbeiten mit der neuartigen Roboter-Technik: Aus Neuseeland stammend verhilft das Exoskelett den Schweizern wieder auf die Beine.

Einziges Manko des Geh-Roboters: Starke Spastiken oder inkompletter Querschnitt seien nicht geeignet für dieses Trainingssystem, erklärt Schildhauer. Hingegen könne sich der Roboter beispielsweise auch bei Morbus Parkinson, Schlaganfall oder Amputationen bewähren.

AvB / physio.de "
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Freitag, 14. September 2012

“Modernes Raubrittertum – Wie Krankenkassen Therapeuten ausbeuten”

Hier ein  Bericht von Elke Oldenburg,  Redakteurin von der Zeitschrift  physiopraxis :

"Modernes Raubrittertum


WIE KRANKENKASSEN THERAPEUTEN AUSBEUTEN
 Die Rezeptprüfpflicht hält viele Physiotherapeuten immer noch auf Trab. Sie stochern im Nebel und sehen von den Krankenkassen nur spärlich Bereitschaft, durch konkrete Prüfvereinbarungen für Klarheit zu sorgen. Im Gegenteil: Manche Kassen gerieren sich als Herrscher der Willkür und nicht als Versicherer von Patienten.
Sie sitzt im Nacken - die Angst, Fehler auf der Verordnung zu übersehen und deshalb die geleistete Arbeit nicht bezahlt zu bekommen. Bei mancher Verordnung können da schnell mal400 Euro dem Rotstift der Krankenkassen zum Opfer fallen, für einen Physiotherapeuten ein Tagessatz. Das schürt bei
Betroffenen Existenzangst und wirkt zermürbend. Vor allem, wenn sie alles Mögliche dafür tun, um Fehler zu vermeiden, sie hierfür viel Zeit und Geld investieren und sie dennoch ein fehlerhaftes Rezept übersehen. Quittung der Krankenkasse: kein Geld für die erbrachte Arbeit - Rezept abgesetzt.
Eine Physiotherapeutin bringt auf der Facebook-Seite. " Thierne liebt Physiotherapeuten" die Problematik auf den Punkt: "Ich denke, es geht nicht darum, dass Physios zu blöd sind, ein Rezept zu prüfen, sondern dass diese Prüfpflicht für den Praxisalltag unrealistisch ist. Irgendein Häkchen rutscht immer durch, und schon gibt es kein Geld mehr." Sie zog für sich eine Konsequenz, die zu denken gibt: "Ich jedenfalls habe meine Kassenzulassung abgegeben!"

Absetzungen: bundesweit und kassenübergreifend

 Die Rezeptprüfpflicht und die Absetzung durch die Kassen lassen in einigen Bundesländern die Telefone der Berufsverbände heiß laufen. Und das seit Jahren. Die Zeiten sind längst vorbei, als nur die AOK Baden-Württemberg für Unmut und Schlagzeilen sorgte. Inzwischen kämpfen auch
Therapeuten aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg vermehrt mit Rezeptwertkürzungen und -streichungen der AOK. Doch auch bei manchen Ersatzkassen scheint die Gangart härterzu werden. Die Berufsverbände IFK, Physio-Deutschland (früher ZVK) und VPT hören inzwischen auch von Absetzungen durch die DAK und Deutsche BKK, die bis vor kurzem Zusatzbeiträge erheben mussten. Werden die Vertreter der Kassen auf die
Rezeptabsetzungen angesprochen, berufen sie sich in der Regel auf das Urteil des Bundessozialgerichtes aus dem Jahre 2009. Dies bestätigte, "dass Heilmittelleistungserbringer
zwecks Umsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes verpflichtet sind, ärztliche Verordnungen auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität in Bezug auf die Heilmittel-Richtlinie (HeiIM-RL) hin zu überprüfen". Die Rezept-
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Es gibt 145 gesetzliche
Krankenkassen, 16 Bundesländer
und keine einheitliche
Prüfvereinbarung.
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prüfpflicht streitet auch kein Therapeut ab. Doch Raymond Binder, Landesvorsitzender des VPT Baden-Württemberg, stellt klar: "Das Gericht hat nie bestimmt, dass wenn das Rezept nicht korrekt ausgefüllt ist, wir kein Geld bekommen." Das sei die Interpretation der Kassen. Und manche Kasse scheint jeden Interpretationsspielraum für sich zu nutzen.

Rechtsunsicherheit zermürbt

In Deutschland gibt es 145 gesetzliche Krankenkassen, 16 Bundesländer und keine einheitliche Regelung, wie Therapeuten die Heilmittelverordnungen des Arztes prüfen sollen. Therapeuten in Grenzregionen müssen dann besonders auf der Hut sein. Ein Beispiel gibt Michael Preibsch,
Landesvorsitzender von Physio-Deutschland in Baden-Württemberg und Inhaber einer Praxis in Weinheim. "Die telefonische Korrekturvereinbarung, die wir jetzt im Rahmenvertrag haben und  die die AOK Baden-Württemberg akzeptiert, wird zum Beispiel von der AOK Hessen nicht toleriert. Wir haben häufig Probleme mit Rezepten, die uns durchflutschen, weil wir sie nach Baden-Württemberg-Recht bearbeiten und dann von der AOK-Hessen abgesetzt bekommen, weil die sagt, bei uns geht eine telefonische Nachbesserung nicht."
Ende 2011 konnten sich die vier Berufsverbände mit der AOK Baden-Württemberg auf einen neuen Rahmenvertrag einigen. In ihm haben sie gemeinsam die Prüfpflicht konkretisiert.
Das ist mehr als notwendig, denn die HeilM-RL, die am 1. Juli 2011 zum letzten Mal
aktualisiert wurde, lässt an etlichen Stellen zu viel Spielraum für Interpretationen. Künftig muss in Baden-Württemberg beispielsweise ein fehlendes Kreuz beim Hausbesuch und Arztbericht nicht nachgetragen werden, sondern bedeutet "Nein". Zudem dürfen die Therapeuten nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt das Rezept ändern und ergänzen, sofern das beispielsweise nicht die Angabe des Heilmittels, die Diagnose und die Anzahl der Behandlung betrifft. Das hat die Lage
etwas entspannt: Raymond Binder, der eine Praxis im ländlichen Nagold betreibt, kann seinen Patienten so die 30 km weite Fahrt zum Facharzt ersparen und muss Patienten mit 40 Litern in den Beinen" wegen einem falschen Buchstaben beim Indikationsschlüssel nicht mehr zurück zum Hausarzt schicken.

Auch in Thüringen und Schleswig-Holstein hat die AOK mit den Berufsverbänden neue
Rahmenverträge vereinbart und darin Prüfkriterien konkretisiert. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) erarbeitet derzeit mit den Berufsverbänden eine Prüfliste, die dann für alle Ersatzkassen gelten soll. Die zähen Verhandlungen laufen schon über ein Jahr, und die Berufsverbände der Heilmittelerbringer hoffen, dass sie sich mit der vdek bis Ende 2012 einig werden.
Sibylle Görg wünscht sich auch für Niedersachsen eine Prüfvereinbarung mit der AOK. Sie ist im Vorstand des Nordverbunds von Physio-Deutschland, ein Zusammenschluss der Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
In Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein laufe die Zusammenarbeit mit der AOK gut. Die Kassen pflegen dort ihre Vertragspartnerschaft. Anders in Niedersachsen. Hier lasse die AOK ihre Versicherten von Therapeuten behandeln und setzt plötzlich Dinge ohne Vorankündigung ab, die sie jahrelang vergütet hat: "Die AOK hat entschieden, dass Schlingentisch nicht mehr bezahlt wird, weil es jetzt Traktion heißt",  nennt Görg ein Beispiel. Bei der AOK Niedersachsen ist die Abteilung zur Prüfung der Rezepte groß. Penibel spüren die Mitarbeiter Fehler bei den Heilmittelverordnungen auf. So prüfen sie mit dem Routenplaner map24 die Angaben der abgerechneten Hausbesuche. Deckt sich die von der AOK errechnete Route nicht mit der des Therapeuten, kommt es zu Kürzungen, berichtet Görq. Sie hält konkrete und verlässliche Prüfvereinbarungen mit der AOK für dringend notwendig. "Der hohe Bürokratismus ist anstrengend, kostet Nerven und geht ins Geld:'

300 Fehlermöglichkeiten

Therapeuten brauchen Rechtssicherheit, denn die Rezeptprüfung wird immer komplexer und damit steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Der VPT hat berechnet, dass es über 300 Möglichkeiten gibt, wie ein Rezept falsch ausgestellt werden kann. Und der Anteil der fehlerhaften Rezepte ist hoch: 20 bis 30 Prozent füllt der Arzt nicht richtig aus. "Die Ärzte reagieren auf Korrekturwünsche nicht immer freundlich" , weiß Hans Ortmann, Vorsitzender der VPT Landesgruppe Bayern. Auch Bayern
wünscht sich deshalb, dass Therapeuten nach Rücksprache mit dem Arzt selbst Korrekturen vornehmen
können. Die Berufsverbände stehen in dieser Frage eng zusammen und haben im Mai 2012 gemeinsam mit der AOK endlich eine Prüfvereinbarung erarbeitet. Doch bis heute konnte diese nicht in Kraft
treten, denn nach Aussagen der Krankenkasse fehlt noch die  Unterschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, erzählt Rüdiger von Esebeck, Landesvorsitzender von  Physio-Deutschland in Bayern. "Seit anderthalb Jahren  warten wir auf Rechtssicherheit. "
 Und so gehen die Absetzungen weiter, ebenso wie  der Ideenreichtum der AOK: "Die Diagnose
,HWS-Syndrom' wird nicht mehr akzeptiert, obwohl sie eine Verschlüssellung nach ICD10 ist. Begründung der Kasse: zu unkonkret", berichtet Rüdiger von Esebeck.
Doch werden die Ärzte in Bayern dann konkret und geben  beispielsweise zur Diagnose "Narbenkontraktur am Handgelenk" das Leitsymptom Gelenkfunk tionsstörung, Kontraktur oder
Bewegungsstörung an, dann akzeptiert die AOK die Verordnung nicht, sagt Hans Ortmann.  Es heißt, das sei vom Heilmittelkatalog abgeschrieben. Verwun-

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Therapeuten Geld
für ehrlich erbrachte
Arbeit vorzuenthalten, ist
modernes Raubrittertum.
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-derlich ist nur, dass beispielsweise in Niedersachsen Rezepte abgesetzt werden, weil die verwendeten Bezeichnungen nicht aus dem Heilmittelkatalog stammen.

Zwei Stunden Rezeptprüfung pro Tag

Das Verhalten mancher Kassen hinterlässt den Geschmack von Willkür. Dagegen helfen die vielen Maßnahmen, die Fehler der ärztlichen Verordnungen zu reduzieren bzw. sie zu korrigieren, kaum. Der Aufwand, der hierfür betrieben wird, ist beachtlich: Es gibt Prüfprogramme für Ärzte. Die Abrechnungsfirmen bieten eine spezielle Prüfsoftware für Therapeuten an. Die Kassenärztliche Vereinigung veranstaltet Schulungen für Ärzte und ihre Praxisassistenten. Die Berufsverbände schulen
die Therapeuten und Rezeptionskräfte. Die Nachfrage ist riesig, und wer bei einer solchen Schulung
zugegen ist, merkt, wie stark die Physiotherapeuten und Rezeptionskräfte verunsichert sind: weil sie prüfen und trotzdem manchmal leer ausgehen, weil die Krankenkassen nicht selten heute was anderes behaupten als gestern. Es fehlen Transparenz und Rechtssicherheit.
Die Prüfpflicht kostet die Therapeuten viel:
In der Praxis von Michael Preibsch arbeiten zwölf  Physiotherapeuten. Jeden Tag sind seine Mitarbeiter zusammengerechnet ein bis zwei Stunden damit beschäftigt, Rezepte auf mögliche Fehler zu untersuchen. Sie nutzen hierfür eine selbst entwickelte Prüfschablone und die Software des Praxisverwaltungsprogramms. Und dennoch rutschen ab und zu fehlerhafte Rezepte durch. "Einige Physiotherapiepraxen haben extra 400-Euro-Kräfte angestellt, die sich nur mit der Rezeptprüfung beschäftigen", berichtet Dr. Michael Heinen, Referatsleiter Kassenverhandlungen und Wirtschaft vom
Bundesverband selbstständiger Physiothera-

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Der Bürokratismus geht
ins Geld und kann
existenzbedrohend werden.
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peuten IFK. "Die Wirtschaftlichkeitsumfrage des IFK bestätigt den Trend, dass Selbstständige
immer mehr Geld für Verwaltungsaufgaben ausgeben müssen. Ein Kostenfaktor, der für Praxen, die nicht so gut laufen, existenzbedrohend sein kann."

Unglaubliche Bereicherung

 Es herrscht ein Ungleichgewicht der Kräfte. Zum Glück nicht in allen Ländern. Dr. Michael Heinen vom IFK ist in mehreren Bundesländern für Kassenverhandlungen zuständig und hat somit weitreichende Einblicke in die Problematik: "In Nordrhein-Westfalen kommt man mit den meisten Kassen ganz gut klar. Die verstehen sich als Vertragspartner und mit denen ann man über viele Sachen sprechen. Es gibt Bundesländer, in denen die Rezeptprüfpflicht den Physiotherapeuten nicht so im Nacken sitzt, weil sie wissen: Wenn ein Flüchtigkeitsfehler passiert, können sie mit den Kassen
reden." In Baden-Württemberg ist das meist anders. "Hat ein Therapeut einen ,nichtheilbaren' Fehler übersehen und das Rezept landet bei der AOK, ist es verbrannt: "Der Therapeut bekommt trotz erbrachter Leistung kein Geld", sagt Preibsch. Vor allem in Regionen, in denen über 50 Prozent bei der AOK versichert sind, können vermehrte Absetzungen schnell existenzbedrohliche Dimensionen annehmen. Eine nachträgliche Korrektur lässt die AOK Baden-Württemberg nicht zu. Die Therapeuten
müssen Fehler korrigiert haben, bevor das Rezept bei der Abrechnungsstelle der Krankenkasse landet. Das Stichwort heißt Nachholbarkeit.
Andere Kassen sind da kulanter. Ärgerlich ist die Absetzung vor allem, wenn es um Formalien geht wie unvollständigen .Jndikationsschlüssel" und die Angabe .Folge-" oder .Erstverordnung" . Sie haben
keinerlei Auswirkung darauf, wie der Therapeut den Patienten behandelt. Die Leistung wurde im Sinne der Verordnung des Arztes korrekt erbracht. "Wenn die Kasse ein Rezept absetzt, weil der Therapeut etwas macht, was nicht auf der Verordnung steht, dann ist die Absetzung korrekt. Wenn so etwas bewusst gemacht wurde, dann ist auch eine Sanktion korrekt. Doch das sind Ausnahmen", sagt Michael Preibsch. Michael Heinen vertritt bei der Nachholbarkeit ebenfalls eine andere Rechtsauffassung als die Kassen. Er spricht von unzulässiger Bereicherung: "Der Physiotherapeut hat ehrlich seine Leistung erbracht und bekommt dennoch von der Kasse seinen Lohn weggenommen."

Öffentlichkeit informieren

Das ist mit Logik nicht zu begründen und erklärt vielleicht, wenn Therapeuten davon berichten, dass der behandelnde Arzt und die Patienten es nicht glauben wollen, dass die Therapeuten ihre Arbeit nicht bezahlt bekommen. Schnell wird der Therapeut - und nicht die Kasse - als Störfaktor angesehen. Das belastet das Verhältnis zwischen Therapeut und Arzt, aber auch das Verhältnis zwischen Therapeut und Patient. Doch kennen Patienten die Problematik, reagieren sie möglicherweise ähnlich
verständnisvoll wie Michael Schneider in der Sendung "Frontal 21 ". die das ZDF am 22. Mai 2012 zum Thema Rezeptabsetzungen ausstrahlte: .Für das, dass ich jeden Monat meinen Kassenbeitrag zahle, finde ich es eigentlich unverschämt, dass man wegen einem Buchstaben hin- und herrennen muss und sich dann noch beim behandelnden Therapeuten entschuldigen muss, dass er kein Geld kriegt."
Gesundheitsökonom Professor Stefan Greß von der FH Fulda interpretiert die Problematik
in der gleichen Sendung wie folgt: "Das Vorgehen der Kassen ist höchst bürokratisch, kleinlich. Pfennigfuchserisch fast. Momentan habe ich den Eindruck, dass es tatsächlich nur darum geht, ein paar Euro einzusparen, über die bürokratische Prüfung der Rezepte und Verordnungen. Und ich glaube, dass das Patientenwohl derzeit dadurch gefährdet wird."
Vielleicht braucht es noch mehr solcher Berichte wie den in "Frontal 21 ", damit die breite Offentlichkeit, aber auch Patienten, Ärzte und Politik davon erfahren. In manchen Bundesländern scheinen die Berufsverbände mit Reden nicht weiterzukommen. Dort sollte die Politik den Therapeuten zur Seite stehen, um der Willkür ein Ende zu setzen. Denn: Die AOK ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, wodurch die Landesregierungen Einfluss nehmen könnten.
 Elke Oldenburg

Elke Oldenburg leitet die Redaktion der physiopraxis.
Sie verfolgt den Konflikt der Rezeptabsetzung von
Beginn an und hofft, über
diesen Beitrag mehr Transparenz
in das Geschehen
bringen zu können."
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Dienstag, 11. September 2012

Heilungschancen verbessern...

...durch Eigeninitiative

Ein Vortrag am kommenden Freitag in der Urania:
http://www.urania.de/programm/2012/m251/
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Montag, 10. September 2012

Gesundheit auf den Punkt gebracht (2)

Die Wartezeit, die man bei Ärzten verbringt, würde in den meisten Fällen ausreichen, um selbst Medizin zu studieren.

Dieter Hallervorden

Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.

Gabriel Laub

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.

Giacomo Casanova

Ein Kuss ist Mund-zu-Mund-Beatmung ohne medizinischen Anlaß.

Joachim Fuchsberger

Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muss und nicht kauen.

Georg Christoph Lichtenberg

Hartnäckige Viren erfordern hartnäckige Virologen.

Harald zur Hausen

Ärzte haben es am besten von allen Berufen: Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben.

Jacques Tati

Man sollte niemals zu einem Arzt gehen, ohne zu wissen, was dessen Lieblingsdiagnose ist.

Henry Fielding

Die besten Ärzte der Welt sind: Dr. Ruhe, Dr. Diät und Dr. Fröhlichkeit.

Jonathan Swift

Liebe ist eine tolle Krankheit - da müssen immer gleich zwei ins Bett.

Robert Lembke

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Sonntag, 9. September 2012

Rik Zabel, ganz der Papa!

Das sind sehr sehr große Fußstapfen, die hier auszufüllen sind:
http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/574580/artikel_zabel-wird-deutscher-u23-meister.html#omrss_news_radsport
Deutscher Meister U23, toll gemacht Rik!
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Neue aktivierende Therapiekonzepte beim Parkinson-Syndrom

Morbus Parkinson

„Neue aktivierende Therapiekonzepte beim Parkinson-Syndrom“
Gemeinsame Fortbildung von Ärzte/Innen und Physiotherapeut/Innen

Der kanadische Schauspieler Michael J. Fox, die Boxlegende Muhammad Ali, der Schauspieler Ottfried Fischer und der Tenor Peter Hofmann haben oder hatten es. Morbus Parkinson kann jeden treffen – egal ob berühmt oder unbekannt. In Deutschland leiden bis zu 350.000 Menschen an einem Parkinson-Syndrom. Entdeckt wurde die langsam fortschreitende neurologische Erkrankung 1817 vom englischen Arzt James Parkinson. Er beschrieb bereits das schleichende Fortschreiten der Krankheit, die in ihrem Frühstadium oft unerkannt bleibt. So beginnt das Idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) typischerweise einseitig, zum Beispiel mit dem reduzierten Mitschwingen eines Arms beim Laufen. Die Patienten suchen dann wegen einseitiger Muskelverspannungen zuerst den Orthopäden auf.

Bis heute gibt es keine Möglichkeit IPS zu heilen oder zumindest die fortschreitende Degeneration der Nervenzellen aufzuhalten. Dafür gibt es weit reichende Fortschritte bei der Behandlung der Symptome, was den Patienten, zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung, bei guter medikamentöser Therapie, ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht. Zusätzlich kann aktivierende Bewegung die Verminderung der Mobilität hinauszögern. Bei fortgeschrittener Krankheit ist aber eine speziell ausgerichtete Physiotherapie nötig um die Mobilität und damit die Partizipation des Patienten am alltäglichen Leben zu erhalten. Auch eine logopädischen Unterstützung und die Hilfe der Ergotherapie zur Bewältigung des Alltags sind wichtig.

Doch diese modernen, nicht medikamentösen und aktivierenden Therapien sind nur wenig bekannt und stehen für die Patienten nur unzureichend zur Verfügung. Um dieses Problem zu beheben, haben sich Physiotherapeuten im Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin (ZVK) mit Ärzten des Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin und dem Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) zusammengeschlossen und gemeinsam ein Fortbildungskonzept für Ärzte und Therapeuten im ambulanten Versorgungsbereich entwickelt. Ziel dieser Maßnahme ist die optimale Versorgung von Parkinson-Patienten mit entsprechenden Heilmitteln, die Schulung von Ärzten und Physiotherapeuten, eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten, sowie eine möglichst effektive, zielgerichtete und wirtschaftliche Gestaltung der Therapie.

Eine erste gemeinsame Fortbildungsveranstaltung von Neurologe/Innen und Physiotherapeut/Innen über den aktuellen Stand der Forschung und klinische Anwendungen der aktivierenden Parkinson-Therapie fand im Oktober letzten Jahres in Bad Neuenahr statt. Themen der Fortbildung sind, neben Informationen zu Parkinson, der konkrete Transfer anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Behandlung. Weitere Themen sind u.a. die moderne medikamentöse Therapie, neurobiologische Grundlagen, nicht motorische Symptome, parkinsonspezifisches Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, Sturzprävention, kognitives Strategietraining, Anti-Freezing-Strategien, Cueing-Strategien, Hilfsmittelberatung und Verordnungsempfehlungen.

Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv. Da viele Teilnehmer der Veranstaltung den Wunsch nach Vertiefung hatten, hat sich auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Qualitätszirkel gebildet. Infos über Markus Ebner (PT) www.anr-ahrweiler.de

Die nächste Fortbildung des neuen Konzepts erfragen Sie über www.zvk-berlin-brandenburg.de (Kursangebote).

Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin (Dr. R. Ehret ) www. Parkinsonverein.de
Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) Dr. Paul Reuther

Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin ZVK

Katja Krebber Marita Antony Beatrix Watzl

Mittwoch, 29. August 2012

Stellenangebot Ergotherapie

Zum Oktober 2012 suchen wir eine/n Ergotherapeut/in zunächst auf Minijobbasis zur Verstärkung unseres Teams.
Kenntnisse in Neurologie, Orthopädie und Pädiatrie sind wünschenswert.
Die Therapien finden in unserer Praxis und im Hause der Patienten statt.
Die angebotene Stelle ist ideal zum Wiedereinstieg während oder nach der Elternzeit, da eine flexible Arbeitszeiteinteilung möglich ist.
Wir wünschen uns eine/n lebensfrohe/n Kollegin/en, die mit Herz und Verstand die Betreuung der Patienten übernimmt!
Wer Kuchen backen kann, wird bevorzugt ;-)

Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen unter:
strombrief@ergotherapie-lankwitz.de
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Montag, 27. August 2012

Physiotherapie macht den Rücken wieder stark

Ein aussagekräftiger stern.de-Beitrag:

http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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GPS für den Dempster HW?!

Na, das sind ja "echte Kerle": http://www.youtube.com/watch?v=NMVJjnuSvDA
Für den Dempster HW braucht man also ein funktionstüchtiges Fahrzeug, schau an.
Und GPS, damit man sich in der Sackgasse nicht verfährt, ha ha.
Ganz wichtig, ein Satellitentelefon! Wahrscheinlich, damit man die Brummifahrer nicht um Hilfe bitten muss.
Tjaa, und ohne Hotel kann man sich nicht waschen. Mitten in einem Camper am See oder Fluss.
Staubwolke? Ich höre ja wohl nicht richtig.
Eine Staubwolke ist gar nix gegen eine Schlammbahn bei Schneesturm!

Und wenn man kein echter Kerl ist, dann sieht das so aus: vier Meter hohe rutschige Schlammstrasse.



Oder so, nach herbstlichem Schneesturm:
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Montag, 20. August 2012

Gesundheit auf den Punkt gebracht

Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.

George Bernard Shaw

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Arthur Schopenhauer

Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.

Ernest Hemingway

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp

Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.

Ernst Ferdinand Sauerbruch

Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen.

Alec Guiness

Mehr Liebe und weniger Valium sollten im Gesundheitswesen der Republik herrschen.

Ellis E. Huber


Und hier mein Liebling:

Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Hippokrates


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Sonntag, 19. August 2012

Plan B

Ein hörenswerter Vortrag von Andreas Popp:

http://www.youtube.com/watch?v=l2ApFesIGdc&feature=related

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Freitag, 17. August 2012

Alle lieben bunte Pflaster!

"Alle lieben buntes Pflaster


Dank Olympia und Fußball: Kinesio-Tapes für Jedermann.

17.08.2012 24077

Ob blau, gelb oder rot: Die Olympioniken der diesjährigen olympischen Wettkämpfe in London favorisierten Kinesio-Tapes. "Hier benutzen es 30 bis 40 Prozent aller Athleten", schätzt Klaus Eder, Chef-Physiotherapeut des deutschen Olympia-Teams. So richtig bekannt wurden die farbigen Tapes bei der Fußball Europameisterschaft durch den italienischen Fußballer Mario Balotelli, der mit gestählter Brust die blauen Streifen auf dem Fußballplatz präsentierte.

Wenngleich die wissenschaftliche Lage noch etwas dürftig erscheint, sind die Physiotherapeuten hohe Nutznießer des Materials. Es soll durchblutungsfördernd wirken, die Gelenke stabilisieren und beweglicher machen.

"Kinesio-Tapes aktivieren die Hautsensoren. Durch einen Reflex werden dann Muskeln angeregt oder entspannt", sagt Joris Pfeiffer von der "Kinesio Schweiz". Auch Klaus Eder ist von der Wirksamkeit des Materials überzeugt: "Das Kinesio-Tape ist sowohl präventiv als auch rehabilitativ verwendbar", erklärt er hierzu. "Es unterstützt die Muskeln bei der Bewegung, es vitalisiert die Nerven, es verbessert den Fluss der Körperflüssigkeiten und den Stoffwechsel der Haut."

Seit diesem sportlich angehauchten Sommer erleben die Schweizer Apotheken einen regelrechten Boom: So wurden 50 Prozent mehr Tape-Material verkauft. Die Schweizer Physiotherapeuten können ähnliches berichten: "Seit den Olympischen Spielen wollen doppelt so viele Kunden ein Kinesio-Tape als sonst", erklärt Pia Fankhauser, ­Vizepräsidentin des Schweizer Physiotherapie-Verbandes Physio­swiss.

Hierzulande werden Kinesio-Tapes gerne von Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern angeboten. Ohne professionelle Anleitung sollten Laien auf die Anwendung besser verzichten. "Die Wirkung unterscheidet sich – je nachdem, wie das Tape aufgeklebt wird. Bei der Verwendung sollte man professionelle Hilfe beiziehen“, erklärt Joris Pfeiffer. "Bei falscher ­Anwendung kann es zu ungewollten Reaktionen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen."

AvB / physio.de "

Quelle:
http://physio.de/php/meldung.php3?id=7931
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Donnerstag, 16. August 2012

Blaue Flecken durch die Behandlung?

Eine Patientin hat sich bei mir beschwert, weil sie große schmerzhafte blaue Flecken durch die Behandlung bekam und wollte als Entschädigung eine Ersatzbehandlung.

Wie ist es dazu gekommen?
Die Patientin hatte eine zu spät erkannte, mittlerweile ausgeheilte Oberarmfraktur. Durch wochenlange Schonhaltung hatte sie einen starken Hypertonus in der Muskulatur und große Schmerzen bei Bewegung und Berührung. So kam sie mit einem Rezept über Krankengymnastik in unsere Praxis.
Sie wollte unbedingt von mir persönlich behandelt werden. Aufgrund meines vollen Terminplans war das nur selten möglich, sodass sie nur drei mal "durch meine Hände ging".
Ich setzte eine viszerale Behandlung an, die auch zum gewünschten Erfolg führte.
Nach mehreren Behandlungseinheiten durch meine Mitarbeiter wendete ich nun tiefergehende Techniken an den Triggerpunkten an, die zu erhöhtem Bewegungsausmaß und besserer Neuromobilität führten.
Die Behandlung ist meist sehr schmerzhaft und kann bei entsprechend empfindlicher Haut zu Hämatomen führen. 
Die behandelten Stellen sind für einige Tage druckempfindlich und der Muskel schmerzt. Das ist nicht schön aber völlig harmlos und eine ganz normale Reaktion.
So geschehen auch bei meiner Patientin.

Der Lohn für diesen Preis ist, dass die chronischen zermürbenden Schmerzen durch Fehl- und Überbelastungen, die oft mit massiven Funktionsstörungen einhergehen, deutlich verringert werden. Schmerzmittel können meist reduziert oder ganz weggelassen werden.

Fazit:
Auf eine normale, physiologische Reaktion gibt es ein Übungsprogramm für zu Hause.
Die Hämatome gehen von allein.
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Was soll denn der Chirurg machen, dessen Patient sich über die Narbe beschwert, nachdem dieser die Knochen zusammengeflickt hat?
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http://www.institut-fasziale-osteopathie.de/content/fdm-0

Zitat: "Durch eine gezielte Behandlung mittels Triggerbandtechnik werden zuerst die Adhäsionen gelöst, was zu Hämatomen und zu einer Schmerzzunahme führt. Diese wiederum birgt das Potential zur Heilung,"

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Dienstag, 14. August 2012

Montag, 13. August 2012

Kann man beim Tapen etwas falsch machen?

Oh ja, man kann!
Vor meinem Urlaub habe ich einer Patientin nach gründlicher Befundaufnahme einen funktionellen Tape für die Schultern gesetzt. Schon gleich nach der Anlage hat sie eine Erleichterung gespürt.
Während meines Urlaubes ging sie zu einem Mitbewerber.
Nach ihrer Schilderung hat die Kollegin Schulbuchmässig getapt.
Trotzdem hatte die Patientin nicht nur keine positive Wirkung, sondern im Gegenteil, sie bekam Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem klebte das Material auch nicht so gut und lange wie meins.

Was war falsch?
Es wurde ein muskelaktivierendes Tape gesetzt, es wäre aber ein unterstützendes, detonisierendes Tape notwendig gewesen.
Der Körper hat dieses Tape abgestossen, es hätte sofort entfernt werden müssen.

Nun habe ich ihr heute wieder ein Crosstape gegen die Schmerzen und zwei Unterstützungstapes mit leichtem Zug und ein Quertape mit stärkerem Zug gesetzt.
Wenn es hilft und gut tut, dann hält es bis zu einer Woche!

Gute Besserung!!!

Übrigens, bei Olympia habe ich kaum einen Spitzenathleten ohne Tape gesehen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.olympia-2012-kinesio-tapes:-ich-kleb-mir-eine.b7ee0a2d-6de0-4902-b6f8-01b72092c09c.html

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Sonntag, 12. August 2012

Lustig ist das Camperleben

Hier ein paar wichtige Camperregeln zum Schmunzeln, schließlich ist Sommer:
http://www.wohnmobilrecht.de/0000009c7a0bd4c14/index.html

;-))

Natur und Ruhe

Wer sich einmal nach absoluter Ruhe und Natur pur sehnt, der ist hier gut aufgehoben: http://www.elberadweg.de/start.html
Die Strecke zwischen Hitzacker und Havelberg führt durch Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate. Leicht zu fahren auf dem Deich für Genussradler oder flott für Radrennsportler auf dem Asphaltweg neben dem Deich.
Von Hamburg bis Rathenow bin ich letzte Woche geradelt und werde demnächst mal den südlichen Abschnitt begutachten.
Günstige Unterkünfte im Norden sind schwer auszumachen. Am besten sucht man dann vor Schließung die jeweiligen Touristenbüros auf.
Viel Spaß!!!
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Montag, 23. Juli 2012

Nach der Tour ist vor der Tour

Jedes Jahr das gleiche Elend: die große Leere, die einen umgibt, sobald der Sender Eurosport einfach Schluß macht. Die letzte Siegerehrung, das letzte Interview, die letzte Zusammenfassung, der endgültige Punktestand, die letzte Blende.

Drei Wochen lang habe ich, wie jedes Jahr, täglich die Tour verfolgt.
War in Ausreißergruppen, habe mich im Peloton versteckt, war in Stürze verwickelt, bin über Reißzwecken gefahren, habe mich die Berge hochgeschraubt, technische Pannen erduldet, den Sprint angezogen, die rote Rückennummer getragen, abends aus meinen Schürfwunden den Asphalt geschrubbt, als Wasserträger gedient und meinen Kapitän geschützt. 

Und jetzt?
Noch 11 Monate und 1 Woche.
Dann geht es endlich wieder los!!!!

Und bis dahin muss ich mich damit trösten:
http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/571867/2/slideshow_abenteuer-tour-de-france.html#omrss_news_radsport
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Montag, 9. Juli 2012

Montag, 2. Juli 2012

Fahrrad.....Hölle.....Tour.....

Höllentour
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=vwtsi1_1KkY&feature=endscreen

Echte Tour-Fans müssen sich diesen Film mindestens drei mal im Jahr reinziehen.
1)  während der Tour
2)  im Winter, gegen Entzugserscheinungen
3)  zum Geburtstag
Selbstverständlich kann man ihn sich auch mal zwischendurch gönnen.

:-))  :-))  :-))