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Donnerstag, 1. August 2019
Generationenwechsel
Meine lieben Leser!
Nach über 30 Jahren Praxistätigkeit wird es nun Zeit, meine Patienten an die junge Generation weiter zu empfehlen.
Hiermit gebe ich bekannt, dass ich meine Praxis zum 01.08.2019 an Herrn Dinh Hieu Ngo weitergebe.
Herr Ngo und seine Frau sind Physiotherapeuten mit langjähriger Berufserfahrung und Zertifikaten in manueller Therapie und manueller Lymphdrainage. Das Bobathzertifikat wird noch in diesem Jahr gemacht.
So bleiben die dreißig Jahre währenden Schwerpunkte Neurologie und Orthopädie erhalten.
Auch die Ergotherapie wird weiter geführt.
Meinen Patienten möchte ich von Herzen für das jahrelang entgegengebrachte Vertrauen danken und bitte Sie, dieses Vertrauen auch meinen Nachfolgern entgegen zu bringen.
Ergotherapie und Physiotherapie
Dinh Hieu Ngo
Kaiser-Wilhelm-Str. 55
12247 Berlin - Lankwitz
Tel.: 030 / 773 75 79
!!! Alles Gute für die Zukunft und stabile Gesundheit !!!
Herzlich willkommen in der neuen Praxis !
Nach über 30 Jahren Praxistätigkeit wird es nun Zeit, meine Patienten an die junge Generation weiter zu empfehlen.
Hiermit gebe ich bekannt, dass ich meine Praxis zum 01.08.2019 an Herrn Dinh Hieu Ngo weitergebe.
Herr Ngo und seine Frau sind Physiotherapeuten mit langjähriger Berufserfahrung und Zertifikaten in manueller Therapie und manueller Lymphdrainage. Das Bobathzertifikat wird noch in diesem Jahr gemacht.
So bleiben die dreißig Jahre währenden Schwerpunkte Neurologie und Orthopädie erhalten.
Auch die Ergotherapie wird weiter geführt.
Meinen Patienten möchte ich von Herzen für das jahrelang entgegengebrachte Vertrauen danken und bitte Sie, dieses Vertrauen auch meinen Nachfolgern entgegen zu bringen.
Ergotherapie und Physiotherapie
Dinh Hieu Ngo
Kaiser-Wilhelm-Str. 55
12247 Berlin - Lankwitz
Tel.: 030 / 773 75 79
!!! Alles Gute für die Zukunft und stabile Gesundheit !!!
Herzlich willkommen in der neuen Praxis !
Freitag, 4. Mai 2018
Dr. Eckart von Hirschhausen über Physiotherapeuten im Alverde Magazin
"Gesundheitswesen – Hirschhausen stellt vor:
Physiotherapeut/in
Liebe alverde-Lesende!
Porträt von Dr. Eckart von Hirschhausen Dr. Eckart von Hirschhausen
Arzt, Kabarettist Und Gründer der Stiftung Humor hilft Heilen
© Frank Eidel
In der Klinik war ich immer neidisch auf die Physiotherapeuten, weil sie einen sehr viel engeren Draht zu den Patienten hatten. Sie berührten, lockerten, übten. Damals hießen sie noch „Krankengymnasten“, was den Wert ihrer Ausbildung und ihres Könnens nicht abbildet. Denn ihr Wissen um den Körper ist eben nicht wie bei den Ärzten anatomisch, sondern sie denken in Bewegungsabläufen, in funktionellen Muskelketten und in Spielern und Gegenspielern, weshalb es für sie zum Beispiel bei Rückenschmerzen Sinn macht, sich mit den Bauchmuskeln zu beschäftigen.
Ein guter Körpertherapeut ist weit mehr als ein Masseur oder „Knetmäuschen“, wie sie manchmal abfällig genannt wurden. Leider haben die Kassen die Behandlungszeiten im ambulanten Bereich inzwischen auf absurde Minutentaktungen gekürzt, was nicht reicht, um einen verkürzten Muskel zu lockern und zu dehnen und dem Patienten zu zeigen, wie er eigenständig weiterüben kann. Pro Jahr absolvieren circa 5.300 Menschen* in Deutschland die dreijährige Ausbildung, darunter doppelt so viele Frauen wie Männer.
Esther Kolf stellt uns ihre Trainingsgeräte und Methoden vor.
© Camillo Wiz
Es ist meiner Ansicht nach völlig absurd, dass Physiotherapeuten bis heute für ihre Ausbildung an den Berufsfachschulen selber bezahlen müssen, Medizinstudenten dagegen ihr teures Studium von der Allgemeinheit finanziert bekommen. Seit wenigen Jahren gibt es endlich auch akademische Wege zur Physiotherapie mit Bachelor und Masterstudiengängen. Bei derzeit rund 192.000 beschäftigten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Deutschland liegt der Anteil der Hochschulabsolventen bei rund 2.000. Auch gibt es erst wenige Stellen für wissenschaftliche Forschung.
Typische Arbeitsplätze sind in Krankenhäusern, in physiotherapeutischen Praxen, Rehabilitationszentren, aber auch im Fitness- und Sportbereich. In vielen Bundesländern gibt es wie auch in der Pflege einen offensichtlichen Fachkräftemangel. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Ihr niedriges Gehalt steht dazu allerdings in keinem Verhältnis.
Ihr
Eckart v. Hirschhausen
Interview: Umfassende Behandlung aus einer Hand
Eckart von Hirschhausen Esther Kolf ist Physiotherapeutin aus Bonn.
© Camillo Wiz
ECKART VON HIRSCHHAUSEN: Warum wurden Sie Physiotherapeutin?
ESTHER KOLF: Ich bin „Physio“ durch und durch. Mir fällt kein anderer Beruf im Gesundheitssystem ein, in dem von der Erstuntersuchung, der Diagnose, der nachfolgenden Behandlung bis zur Überprüfung des Ergebnisses alles in der Hand einer Person bleiben kann. Und das nur durch die Arbeit meines Verstandes und meiner eigenen Hände.
Was waren die Motive für die Selbstständigkeit?
Ich wollte unabhängig werden von der „Fließbandarbeit“ mit Patienten in einer 15- oder 20-Minuten-Taktung, wie ich es als Angestellte mit Kassenrezepten erlebt habe. Klassisch werden wir erst nach einer Verordnung durch einen Arzt aktiv. Ich habe mich als Heilpraktikerin für Physiotherapie selbstständig gemacht, damit Patienten direkt zu mir kommen können.
Was waren Ihre Glücksmomente?
Die größten waren sicher drei Patienten, denen ich indirekt das Leben retten konnte. Alle kamen mit Schmerzen, die sich aber bei meiner Befunderhebung als Zeichen für Krebs herausstellten, der dann fachärztlich erfolgreich behandelt werden konnte. Dass ich mich in diesen Momenten getraut habe, einer ärztlichen Diagnose zu widersprechen, darauf bin ich stolz. Ein Glücksmoment war auch, als ich eine Patientin aufgrund meines Verdachtes auf einen Bandscheibenvorfall behandelt hatte und sie bereits schmerzfrei war, bevor das MRT gemacht wurde.
Was ist Ihre Vision?
In vielen anderen Ländern ist der Physiotherapeut ein Akademiker und hoch angesehen, Patienten gehen direkt zu ihm, und die Vergütung ist doppelt so hoch wie in Deutschland. Ich wünsche mir zum einen, dass die derzeitige Ausbildung komplett nach evidenzbasiertem Wissen generalüberholt wird. Dieses Wissen gibt es! Mir ist erst nach der Ausbildung klar geworden, wie viel des Gelernten in keiner Weise wissenschaftlich belegt ist. Zum anderen wünsche ich mir, dass differenzialdiagnostisches Denken und Handeln vermittelt werden, wenn man die Verantwortung des Erstkontaktes mit Patienten erlangen möchte. Da haben wir echten Nachholbedarf. Aber ich behalte meinen Humor, frei nach dem Loriot- Prinzip: „Ein Leben ohne Physio ist möglich, aber sinnlos.“
alverde-Magazin Mai 2018"
Das Original ist hier zu finden:
https://www.dm.de/alverde-magazin/gesund-bleiben/heilberufe-physio-therapeut-in-c1173028.html
****************************
Physiotherapeut/in
Liebe alverde-Lesende!
Porträt von Dr. Eckart von Hirschhausen Dr. Eckart von Hirschhausen
Arzt, Kabarettist Und Gründer der Stiftung Humor hilft Heilen
© Frank Eidel
In der Klinik war ich immer neidisch auf die Physiotherapeuten, weil sie einen sehr viel engeren Draht zu den Patienten hatten. Sie berührten, lockerten, übten. Damals hießen sie noch „Krankengymnasten“, was den Wert ihrer Ausbildung und ihres Könnens nicht abbildet. Denn ihr Wissen um den Körper ist eben nicht wie bei den Ärzten anatomisch, sondern sie denken in Bewegungsabläufen, in funktionellen Muskelketten und in Spielern und Gegenspielern, weshalb es für sie zum Beispiel bei Rückenschmerzen Sinn macht, sich mit den Bauchmuskeln zu beschäftigen.
Ein guter Körpertherapeut ist weit mehr als ein Masseur oder „Knetmäuschen“, wie sie manchmal abfällig genannt wurden. Leider haben die Kassen die Behandlungszeiten im ambulanten Bereich inzwischen auf absurde Minutentaktungen gekürzt, was nicht reicht, um einen verkürzten Muskel zu lockern und zu dehnen und dem Patienten zu zeigen, wie er eigenständig weiterüben kann. Pro Jahr absolvieren circa 5.300 Menschen* in Deutschland die dreijährige Ausbildung, darunter doppelt so viele Frauen wie Männer.
Esther Kolf stellt uns ihre Trainingsgeräte und Methoden vor.
© Camillo Wiz
Es ist meiner Ansicht nach völlig absurd, dass Physiotherapeuten bis heute für ihre Ausbildung an den Berufsfachschulen selber bezahlen müssen, Medizinstudenten dagegen ihr teures Studium von der Allgemeinheit finanziert bekommen. Seit wenigen Jahren gibt es endlich auch akademische Wege zur Physiotherapie mit Bachelor und Masterstudiengängen. Bei derzeit rund 192.000 beschäftigten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Deutschland liegt der Anteil der Hochschulabsolventen bei rund 2.000. Auch gibt es erst wenige Stellen für wissenschaftliche Forschung.
Typische Arbeitsplätze sind in Krankenhäusern, in physiotherapeutischen Praxen, Rehabilitationszentren, aber auch im Fitness- und Sportbereich. In vielen Bundesländern gibt es wie auch in der Pflege einen offensichtlichen Fachkräftemangel. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Ihr niedriges Gehalt steht dazu allerdings in keinem Verhältnis.
Ihr
Eckart v. Hirschhausen
Interview: Umfassende Behandlung aus einer Hand
Eckart von Hirschhausen Esther Kolf ist Physiotherapeutin aus Bonn.
© Camillo Wiz
ECKART VON HIRSCHHAUSEN: Warum wurden Sie Physiotherapeutin?
ESTHER KOLF: Ich bin „Physio“ durch und durch. Mir fällt kein anderer Beruf im Gesundheitssystem ein, in dem von der Erstuntersuchung, der Diagnose, der nachfolgenden Behandlung bis zur Überprüfung des Ergebnisses alles in der Hand einer Person bleiben kann. Und das nur durch die Arbeit meines Verstandes und meiner eigenen Hände.
Was waren die Motive für die Selbstständigkeit?
Ich wollte unabhängig werden von der „Fließbandarbeit“ mit Patienten in einer 15- oder 20-Minuten-Taktung, wie ich es als Angestellte mit Kassenrezepten erlebt habe. Klassisch werden wir erst nach einer Verordnung durch einen Arzt aktiv. Ich habe mich als Heilpraktikerin für Physiotherapie selbstständig gemacht, damit Patienten direkt zu mir kommen können.
Was waren Ihre Glücksmomente?
Die größten waren sicher drei Patienten, denen ich indirekt das Leben retten konnte. Alle kamen mit Schmerzen, die sich aber bei meiner Befunderhebung als Zeichen für Krebs herausstellten, der dann fachärztlich erfolgreich behandelt werden konnte. Dass ich mich in diesen Momenten getraut habe, einer ärztlichen Diagnose zu widersprechen, darauf bin ich stolz. Ein Glücksmoment war auch, als ich eine Patientin aufgrund meines Verdachtes auf einen Bandscheibenvorfall behandelt hatte und sie bereits schmerzfrei war, bevor das MRT gemacht wurde.
Was ist Ihre Vision?
In vielen anderen Ländern ist der Physiotherapeut ein Akademiker und hoch angesehen, Patienten gehen direkt zu ihm, und die Vergütung ist doppelt so hoch wie in Deutschland. Ich wünsche mir zum einen, dass die derzeitige Ausbildung komplett nach evidenzbasiertem Wissen generalüberholt wird. Dieses Wissen gibt es! Mir ist erst nach der Ausbildung klar geworden, wie viel des Gelernten in keiner Weise wissenschaftlich belegt ist. Zum anderen wünsche ich mir, dass differenzialdiagnostisches Denken und Handeln vermittelt werden, wenn man die Verantwortung des Erstkontaktes mit Patienten erlangen möchte. Da haben wir echten Nachholbedarf. Aber ich behalte meinen Humor, frei nach dem Loriot- Prinzip: „Ein Leben ohne Physio ist möglich, aber sinnlos.“
alverde-Magazin Mai 2018"
Das Original ist hier zu finden:
https://www.dm.de/alverde-magazin/gesund-bleiben/heilberufe-physio-therapeut-in-c1173028.html
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Donnerstag, 9. März 2017
Physiotherapie nach Bobath
Physiotherapie nach Bobath
Physiotherapie nach Bobath ist eine neurologische Spezialtherapie für vor allem Schlaganfallpatienten bzw Therapie nach Apoplex/apoplektischem Insult.
Es ist nicht nur eine Behandlungsmethode durch den Physiotherapeuten oder auch Ergotherapeuten, es ist vielmehr ein 24-Stunden-Konzept.
Es wurde entwickelt von dem Ehepaar Berta und Karel Bobath. Ich hatte die sehr große Ehre, die beiden persönlich kennen lernen zu dürfen. Das war Ende der 1980er Jahre, nicht mehr jung aber immer noch voller Feuer für die Neurologie! Das war ein unvergessliches tolles Erlebnis für mich als Bobaththerapeutin!
Diesen beiden ist es zu verdanken, dass es viele tausend bestens ausgebildete Physiotherapeuten gibt, die es neurologisch schwer erkrankten Patienten ermöglichen können, sich wieder mehr ins Leben zurück zu kämpfen.
Geschultes Pflegepersonal und angelernte Angehörige gehören zwingend dazu, den Betroffenen beim Üben und Umsetzen des Konzeptes zu helfen.
Vom Atmen, Schluck- und Sprechtraining, Drehen, Hinsetzen, Sitzen bleiben, Körpermitte finden und halten, Aufstehen, Stand, Gehen, Gleichgewicht, Arm- und Beinfunktion, Rumpfkontrolle, Verdauungsförderung, Kontinenztraining uvm wird alles neu erlernt. Je nachdem welches Gehirnareal wie schwer betroffen ist.
Vorbei sind die Zeiten, in denen alte Ärzte mit veraltetem Wissen und ohne Inspiration für andere Möglichkeiten behaupten, dass man nach 10 oder 20 oder 30 Jahren Schlaganfall keine Besserung mehr erreichen könnte!
Was habe ich mich als junge Therapeutin mit denen angelegt!
Ich bin so dankbar, dass Wissenschaftler nun auch die Plastizität des Gehirns nachgewiesen haben.
Mehrere Studien und Experimente haben es nachgewiesen.
Und ich bin froh und auch ein klein wenig stolz, dass ich immer schon sicher war: „Selbstverständlich kann eine deutliche Verbesserung erreicht werden!!! Sie, lieber Patient, müssen es wollen und machen. Und ich helfe Ihnen, den richtigen Weg zu finden!“
Danke liebe Berta!
Danke lieber Karel!
Ihr habt so vielen Menschen geholfen!
Ihr helft so vielen Menschen!
Nach weit über 30 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, dass meine Qualifizierung mit Bobath die wichtigste in meiner Therapeutenlaufbahn ist!
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Physiotherapie nach Bobath ist eine neurologische Spezialtherapie für vor allem Schlaganfallpatienten bzw Therapie nach Apoplex/apoplektischem Insult.
Es ist nicht nur eine Behandlungsmethode durch den Physiotherapeuten oder auch Ergotherapeuten, es ist vielmehr ein 24-Stunden-Konzept.
Es wurde entwickelt von dem Ehepaar Berta und Karel Bobath. Ich hatte die sehr große Ehre, die beiden persönlich kennen lernen zu dürfen. Das war Ende der 1980er Jahre, nicht mehr jung aber immer noch voller Feuer für die Neurologie! Das war ein unvergessliches tolles Erlebnis für mich als Bobaththerapeutin!
Diesen beiden ist es zu verdanken, dass es viele tausend bestens ausgebildete Physiotherapeuten gibt, die es neurologisch schwer erkrankten Patienten ermöglichen können, sich wieder mehr ins Leben zurück zu kämpfen.
Geschultes Pflegepersonal und angelernte Angehörige gehören zwingend dazu, den Betroffenen beim Üben und Umsetzen des Konzeptes zu helfen.
Vom Atmen, Schluck- und Sprechtraining, Drehen, Hinsetzen, Sitzen bleiben, Körpermitte finden und halten, Aufstehen, Stand, Gehen, Gleichgewicht, Arm- und Beinfunktion, Rumpfkontrolle, Verdauungsförderung, Kontinenztraining uvm wird alles neu erlernt. Je nachdem welches Gehirnareal wie schwer betroffen ist.
Vorbei sind die Zeiten, in denen alte Ärzte mit veraltetem Wissen und ohne Inspiration für andere Möglichkeiten behaupten, dass man nach 10 oder 20 oder 30 Jahren Schlaganfall keine Besserung mehr erreichen könnte!
Was habe ich mich als junge Therapeutin mit denen angelegt!
Ich bin so dankbar, dass Wissenschaftler nun auch die Plastizität des Gehirns nachgewiesen haben.
Mehrere Studien und Experimente haben es nachgewiesen.
Und ich bin froh und auch ein klein wenig stolz, dass ich immer schon sicher war: „Selbstverständlich kann eine deutliche Verbesserung erreicht werden!!! Sie, lieber Patient, müssen es wollen und machen. Und ich helfe Ihnen, den richtigen Weg zu finden!“
Danke liebe Berta!
Danke lieber Karel!
Ihr habt so vielen Menschen geholfen!
Ihr helft so vielen Menschen!
Nach weit über 30 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, dass meine Qualifizierung mit Bobath die wichtigste in meiner Therapeutenlaufbahn ist!
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Donnerstag, 23. Februar 2017
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Hier wieder eine tolle Veranstaltung in der Urania Berlin!
Dienstag, 28. Februar 2017 um 19:30 Uhr
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Die neurochirurgische Forschung schreitet weiter voran in der Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen. Für Patienten eröffnen sich dadurch neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, vor allem bei Schlaganfällen und Hirntumorerkrankungen. Mittlerweile sind nun auch mögliche Risiken für eine Hirnblutung mit Hilfe von Computermodellen besser voraussagbar. Was im erkrankten oder gefährdeten Hirn passiert, kann simuliert und somit sichtbar gemacht werden. Teile des Vortrags zeigen spannende Aufnahmen von Einblicken ins Gehirn während neurochirurgischer Operationen, aber auch Darstellungen von Patienten mit Bewegungsstörungen, die mit sogenannten Hirnschrittmachern behandelt wurden.
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Helios Klinikum Berlin-Buch
Quelle: http://www.urania.de/einblicke-unser-gehirn-neue-entwicklungen-der-behandlung-von-hirnerkrankungen-0
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Dienstag, 28. Februar 2017 um 19:30 Uhr
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Die neurochirurgische Forschung schreitet weiter voran in der Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen. Für Patienten eröffnen sich dadurch neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, vor allem bei Schlaganfällen und Hirntumorerkrankungen. Mittlerweile sind nun auch mögliche Risiken für eine Hirnblutung mit Hilfe von Computermodellen besser voraussagbar. Was im erkrankten oder gefährdeten Hirn passiert, kann simuliert und somit sichtbar gemacht werden. Teile des Vortrags zeigen spannende Aufnahmen von Einblicken ins Gehirn während neurochirurgischer Operationen, aber auch Darstellungen von Patienten mit Bewegungsstörungen, die mit sogenannten Hirnschrittmachern behandelt wurden.
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Helios Klinikum Berlin-Buch
Quelle: http://www.urania.de/einblicke-unser-gehirn-neue-entwicklungen-der-behandlung-von-hirnerkrankungen-0
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Schlaganfall,
Veranstaltungen
Freitag, 16. September 2016
URANIA Berlin - "Natürlich gesund Tag"
"Samstag, 17. September 2016 um 10:00 Uhr
"Natürlich Gesund" Tag 2016
Der Urania "Natürlich Gesund"-Tag 2016 vermittelt Erkenntnisse zur natürlichen Gesundheitsprävention und Heilung – auch in Kombination mit der Schulmedizin. Er beinhaltet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit wissenschaftlichen Fachvorträgen, vertiefenden Workshops, Beratungen, bunten Mitmach-Aktionen sowie spannenden Live-Vorführungen.
Erleben Sie Smoothie Live-Zubereitungen, erfahren Sie Wissenswertes zu optimalen Körperbewegungsabläufen oder besuchen Sie die rbb Forum-Diskussion zum Thema „Was kostet Gesundheit?“. Gerne laden wir Sie zu einer kostenfreien Shiatsu-Massage ein."
Hier der LINK
http://www.urania.de/natuerlich-gesund-tag-2016
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Seminare,
Veranstaltungen
Samstag, 21. Mai 2016
Lob von der AOK Plus: "Lorbeeren für die Physiotherapeuten"
"Lorbeeren für die Physiotherapeuten
Im Internet schrieb kürzlich jemand: „Das Leben ist kein Ponyhof und eine Physiotherapeutin nicht für Streicheleinheiten zuständig. Jede Therapie wird erst da interessant, wo es wehtut.“ Auweia, denkt man unwillkürlich und hofft insgeheim, nie so etwas wie Krankengymnastik & Co. in Anspruch nehmen zu müssen. Eine Umfrage der AOK PLUS zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild.
Hätten Sie es gewusst? In Sachsen werden mehr physiotherapeutische Leistungen verordnet als in jedem anderen Flächenbundesland. Im Durchschnitt erhielt jeder Versicherte im vergangenen Jahr für 66 Euro Krankengymnastik, Massagen oder andere Anwendungen. In Thüringen waren es 50 Euro. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt in der gesetzlichen Krankenversicherung (kurz: GKV) lag bei 55 Euro. Nach der Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes hat die Physiotherapie in den zurückliegenden Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So sind die sächsischen Umsätze von 2009 bis 2014 um 39 Prozent gestiegen.
Befragung von 400 Versicherten
Für die AOK PLUS ein Grund, mal genauer hinzuschauen. Im Jahr gibt sie 167 Millionen Euro für den Bereich Physiotherapie aus. Das tut sie natürlich gern, wenn sie weiß, dass jeder Cent gut angelegt ist – nämlich in die Gesundheit ihrer Kunden. Aber stimmt auch die Qualität der erbrachten Leistung? Mit dieser Frage fühlte sie in diesem Sommer 400 Versicherten nach einer krankengymnastischen Behandlung auf den Zahn.
Das Ergebnis lässt keinen Zweifel: Leistungen und Service der Physiotherapeuten können sich sehen lassen. Durch die Bank weg wird den Vertragspartnern eine gute Arbeit auf hohem Niveau bescheinigt. Die Praxen punkten durch die Qualität der Behandlung sowie durch Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit.
Gewissenhaft klären die Therapeuten auch auf, dass eine aktive Mitarbeit des Patienten für den Erfolg der Behandlung notwendig ist, was mit moralisierender Wichtigtuerei nichts zu tun hat. Im Gegenteil. Wenn jeder zweite Befragte sagt, dass sich sein gesundheitlicher Zustand nach der Behandlung verbessert hat, ist das in gewisser Weise auch der Hartnäckigkeit geschuldet, mit der die Behandler an „ihre Hausaufgaben“ erinnern.
Gesünder und weniger Arzneien
Der Versicherte profitiert in vielerlei Hinsicht. Es geht ihm gesundheitlich nicht nur besser, er braucht auch weniger Medikamente. Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie ihren Bedarf zurückschrauben oder Arzneien ganz absetzen konnten. Dass nahezu jeder Patient die Praxis, in der er seine Krankengymnastik erhalten hat, weiterempfehlen würde, versteht sich da fast schon von selbst.
Das gute Abschneiden der Leistungserbringer freut natürlich in allererster Linie den bei der AOK PLUS zuständigen Bereich. Als Polster zum Ausruhen will man die Lorbeeren aber nicht verstanden wissen. Um dem Anspruch „Qualität vor Quantität“ weiterhin gerecht zu werden, entstehen gemeinsam mit den Verbänden der Physiotherapie neue Ideen.
Kritische Töne gehen nicht unter
Dabei geht es auch darum, auf die kritischen Hinweise zu reagieren, die mit der aktuellen Befragung eingegangen sind. Einige Versicherte monierten etwa das häufige Wechseln eines Therapeuten oder wünschten sich mehr Aufklärung im Vorfeld einer Krankengymnastik durch den behandelnden Arzt."
Entnommen aus: https://presseblog.aokplus-online.de/lorbeeren-fuer-die-physiotherapeuten/
Dort kann man auch interessante Kommentare von Versicherten, Therapeuten und Ärzten lesen.
Vielleicht möchten Sie auch einen Kommentar hinterlassen?
...................
Im Internet schrieb kürzlich jemand: „Das Leben ist kein Ponyhof und eine Physiotherapeutin nicht für Streicheleinheiten zuständig. Jede Therapie wird erst da interessant, wo es wehtut.“ Auweia, denkt man unwillkürlich und hofft insgeheim, nie so etwas wie Krankengymnastik & Co. in Anspruch nehmen zu müssen. Eine Umfrage der AOK PLUS zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild.
Hätten Sie es gewusst? In Sachsen werden mehr physiotherapeutische Leistungen verordnet als in jedem anderen Flächenbundesland. Im Durchschnitt erhielt jeder Versicherte im vergangenen Jahr für 66 Euro Krankengymnastik, Massagen oder andere Anwendungen. In Thüringen waren es 50 Euro. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt in der gesetzlichen Krankenversicherung (kurz: GKV) lag bei 55 Euro. Nach der Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes hat die Physiotherapie in den zurückliegenden Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So sind die sächsischen Umsätze von 2009 bis 2014 um 39 Prozent gestiegen.
Befragung von 400 Versicherten
Für die AOK PLUS ein Grund, mal genauer hinzuschauen. Im Jahr gibt sie 167 Millionen Euro für den Bereich Physiotherapie aus. Das tut sie natürlich gern, wenn sie weiß, dass jeder Cent gut angelegt ist – nämlich in die Gesundheit ihrer Kunden. Aber stimmt auch die Qualität der erbrachten Leistung? Mit dieser Frage fühlte sie in diesem Sommer 400 Versicherten nach einer krankengymnastischen Behandlung auf den Zahn.
Das Ergebnis lässt keinen Zweifel: Leistungen und Service der Physiotherapeuten können sich sehen lassen. Durch die Bank weg wird den Vertragspartnern eine gute Arbeit auf hohem Niveau bescheinigt. Die Praxen punkten durch die Qualität der Behandlung sowie durch Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit.
Gewissenhaft klären die Therapeuten auch auf, dass eine aktive Mitarbeit des Patienten für den Erfolg der Behandlung notwendig ist, was mit moralisierender Wichtigtuerei nichts zu tun hat. Im Gegenteil. Wenn jeder zweite Befragte sagt, dass sich sein gesundheitlicher Zustand nach der Behandlung verbessert hat, ist das in gewisser Weise auch der Hartnäckigkeit geschuldet, mit der die Behandler an „ihre Hausaufgaben“ erinnern.
Gesünder und weniger Arzneien
Der Versicherte profitiert in vielerlei Hinsicht. Es geht ihm gesundheitlich nicht nur besser, er braucht auch weniger Medikamente. Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie ihren Bedarf zurückschrauben oder Arzneien ganz absetzen konnten. Dass nahezu jeder Patient die Praxis, in der er seine Krankengymnastik erhalten hat, weiterempfehlen würde, versteht sich da fast schon von selbst.
Das gute Abschneiden der Leistungserbringer freut natürlich in allererster Linie den bei der AOK PLUS zuständigen Bereich. Als Polster zum Ausruhen will man die Lorbeeren aber nicht verstanden wissen. Um dem Anspruch „Qualität vor Quantität“ weiterhin gerecht zu werden, entstehen gemeinsam mit den Verbänden der Physiotherapie neue Ideen.
Kritische Töne gehen nicht unter
Dabei geht es auch darum, auf die kritischen Hinweise zu reagieren, die mit der aktuellen Befragung eingegangen sind. Einige Versicherte monierten etwa das häufige Wechseln eines Therapeuten oder wünschten sich mehr Aufklärung im Vorfeld einer Krankengymnastik durch den behandelnden Arzt."
Entnommen aus: https://presseblog.aokplus-online.de/lorbeeren-fuer-die-physiotherapeuten/
Dort kann man auch interessante Kommentare von Versicherten, Therapeuten und Ärzten lesen.
Vielleicht möchten Sie auch einen Kommentar hinterlassen?
...................
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Physiotherapie,
Schmerzen
Samstag, 30. April 2016
Leitlinie idiopathisches Parkinson Sydrom, Physiotherapie
Leitlinienbasierte Therapie bedeutet, dass bewährte, studienbelegte Therapie angewendet wird. Die Leitlinien können und sollten als "roter Faden" vor allem für Ärzte, als auch Heilmittelerbringer (Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Podologen sowie Masseure und med. Bademeister) dienen.
Sie beinhalten medikamentöse, operative und therapeutische Behandlungsmaßnahmen.
Heute konzentriere ich mich auf die Physiotherapie bei M.Parkinson.
Sie beinhaltet aber auch Ergotherapie und Logopädie.
Ebenso die Betreuung der Betroffenen durch speziell ausgebildetes Pflegepersonal.
Zitat aus S3-Leitlinie "Idiopathisches Parkinson-Syndrom"
"2.4.3
Physiotherapie im Vergleich zu medizinischer Standardtherapie bzw. Placebo
(AHP1)
Empfehlung 51:
Patienten mit IPS sollen Zugang zu physiotherapeutischer Behandlung haben. Besondere Schwerpunkte der Behandlung sind:
- Gangtraining,
- Verbesserung des Gleichgewichts,
- Kraft
- und Dehnungsübungen,
- Verbesserung der aeroben Kapazität,
- Verbesserung der Bewegungsamplituden,
- Verbesserung der Bewegungsinitiierung,
- Verbesserung der Mobilität und Selbstständigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens,
- Training der Bewegungsstrategien,
- Sturzprävention.
A (1++)
Bei den meisten Patienten mit IPS kommt es durch die im langfristigen Verlauf auftretenden Störungen der Körperhaltung, des Gehens und des Gleichgewichtes trotz medikamentöser (und chirurgischer) Therapie zu starken Behinderungen und
negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Damit kommt der Frage, ob durch nicht-medikamentöse Therapien Einfluss auf
die pharmako-refraktären Langzeitprobleme des IPS genommen werden kann,
große klinische Bedeutung zu.
Der Begriff Physiotherapie umfasst ein sehr breites Spektrum von Techniken, das neben klassischer Krankengymnastik zum Beispiel auch sportliches
Training, „Cueing“ (Verwendung von Hinweisreizen), Tanzen, Musiktherapie, Tai
Chi, QiGong sowie Laufbandtraining und andere gerätegestützte Ansätze beinhaltet.
Physiotherapie wird in der Regel als individualisierte Behandlung angewendet, die sich an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des einzelnen Patienten orientiert. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Beweglichkeit, dabei aber auch häufig Schmerzfreiheit, Wohlbefinden, Partizipation und Selbstständigkeit.
Als Ergänzung zur medizinischen Therapie hat aktivierende Therapie das
Potential, dem Betroffenen die Erfahrung zu vermitteln, selbst wirksam gegen die
Konsequenzen der Erkrankung aktiv werden zu können.
Während Physiotherapie lange Zeit weitgehend empirisch angewendet wurde, haben methodisch hochwertige Studien in den letzten Jahren die Grundlage für eine Bewertung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geschaffen.
In einer Metanalyse von 29 Studien fand das Cochrane-Institut 2012 signifikante Verbesserungen von Gehgeschwindigkeit, Gangblockaden, „timed-up and go“, Gleichgewicht und den Skalenwerten des UPDRS III nach physiotherapeutischer Intervention. Für Sturzhäufigkeit und Lebensqualität fanden sich keine signifikanten Besserungen. In neueren Studien wurde allerdings eine geringere Inzidenz von Stürzen nach Tai Chi und eine Besserung der Lebensqualität (gemessen mit der Parkinson's Disease Questionnaire
39 (PDQ-39-Skala) beschrieben.
Physiotherapie sollte in der Frühphase des IPS darauf ausgerichtet sein, der zunehmenden Bewegungsverarmung entgegenzuwirken. Besonders geeignet sind Trainingsverfahren, bei denen großamplitudige Bewegungen, Bewegungsrhythmus, und Schnelligkeit geübt werden.
Nordic Walking und andere sportliche Aktivitäten können hierfür eingesetzt werden. Das Therapieverfahren LSVT - BIG wurde spezifisch für die Verbesserung der
Bewegungsamplituden bei IPS-bedingter Bradykinese entwickelt.
In fortgeschrittenen Stadien des IPS ist Physiotherapie auf manifeste Störungen ausgerichtet, die nicht oder nur unzureichend durch die medikamentöse Einstellung beeinflusst werden. Empfehlenswerte Techniken sind z.B. das Training posturaler Reflexe ("Schubstraining") oder das Erlernen von Techniken zur Überwindung von Gangblockaden. Auch in schwersten Krankheitsstadien ist physiotherapeutische Behandlung, z.B. zur Verbesserung von Transfers und Vermeidung von Kontrakturen empfehlenswert.
Eine vergleichende Bewertung einzelner physiotherapeutischer Techniken ist problematisch, da die vorliegenden Studien mit heterogenen Populationen, Zielparametern und Nachbeobachtungszeiträumen durchgeführt und die Ergebnisse meist nicht von mehreren unabhängigen Studiengruppen reproduziert wurden. Die methodische Problematik eines sehr breiten und weiter wachsenden Spektrums an Behandlungsansätzen beinhaltet allerdings auch einen Vorteil für den klinischen Alltag: Anstelle eines „eine-Größe-für-alle“-Ansatzes, kann der Therapeut auf ein „Menü“ klinisch geprüfter Techniken zugreifen und ein den Bedürfnissen, Interessen und Präferenzen des Betroffenen angepasstes Programm auswählen.
Für kommende Studien besteht die Herausforderung, die positiven Effekte von
Physiotherapie auf quantitative Messungen und klinische Skalen durch
Patienten-relevante Parameter (insbesondere Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität wie PDQ-39) zu untermauern.
.......
.......
.......
2.4.9 Physiotherapie: Zeitdauer und Intensität (AHP7)
Empfehlung 64: IPS-Betroffene sollten in allen Phasen der Erkrankung Zugang zu einer zeitlich ausreichenden physiotherapeutischen Behandlung in Form einer Doppelbehandlung erhalten.
Expertenkonsens
Beim IPS liegt ausreichend Evidenz zur Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen vor. Jedoch konnte keine Evidenz zur Effektivität im Zusammenhang mit Frequenz und zeitlicher Dauer der Behandlungseinheit hergestellt werden.
Die Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien „1st European Physiotherapy Guidelines for Parkinson Disease“ gehen unter Punkt 7.5.4 auf diese Problematik ein und empfehlen, die Therapie problemabhängig, individuell und auf den Patienten abgestimmt zu gestalten.
Aufgrund der vielschichtigen Problematik der an IPS erkrankten Patienten gestaltet sich die physiotherapeutische Therapie sehr zeitaufwendig. Eine problemorientierte Therapie, die hier angezeigt ist, wie beispielsweise bei der posturalen Instabilität und der damit verbundenen Sturzgefährdung, erfordert ein Training mit hohen Wiederholungszahlen.
Dieser Umfang ist bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 20 Minuten pro Einzelbehandlung nicht zu erreichen.
Besonders deutlich wird dies beim Training von Verhaltensänderungen und dem Erlernen
von kognitiven Strategien, um motorische Fähigkeiten zu verbessern. Die Empfehlungen der Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien liegen hier bei fünf mal 30 bis 60 Minuten wöchentlich."
Quelle: http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Konsultationsfassung_Idiopathisches_Parkinson-Syndrom/S3LL_iPD_Kurzfassung_DGN.pdf
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Sie beinhalten medikamentöse, operative und therapeutische Behandlungsmaßnahmen.
Heute konzentriere ich mich auf die Physiotherapie bei M.Parkinson.
Sie beinhaltet aber auch Ergotherapie und Logopädie.
Ebenso die Betreuung der Betroffenen durch speziell ausgebildetes Pflegepersonal.
Zitat aus S3-Leitlinie "Idiopathisches Parkinson-Syndrom"
"2.4.3
Physiotherapie im Vergleich zu medizinischer Standardtherapie bzw. Placebo
(AHP1)
Empfehlung 51:
Patienten mit IPS sollen Zugang zu physiotherapeutischer Behandlung haben. Besondere Schwerpunkte der Behandlung sind:
- Gangtraining,
- Verbesserung des Gleichgewichts,
- Kraft
- und Dehnungsübungen,
- Verbesserung der aeroben Kapazität,
- Verbesserung der Bewegungsamplituden,
- Verbesserung der Bewegungsinitiierung,
- Verbesserung der Mobilität und Selbstständigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens,
- Training der Bewegungsstrategien,
- Sturzprävention.
A (1++)
Bei den meisten Patienten mit IPS kommt es durch die im langfristigen Verlauf auftretenden Störungen der Körperhaltung, des Gehens und des Gleichgewichtes trotz medikamentöser (und chirurgischer) Therapie zu starken Behinderungen und
negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Damit kommt der Frage, ob durch nicht-medikamentöse Therapien Einfluss auf
die pharmako-refraktären Langzeitprobleme des IPS genommen werden kann,
große klinische Bedeutung zu.
Der Begriff Physiotherapie umfasst ein sehr breites Spektrum von Techniken, das neben klassischer Krankengymnastik zum Beispiel auch sportliches
Training, „Cueing“ (Verwendung von Hinweisreizen), Tanzen, Musiktherapie, Tai
Chi, QiGong sowie Laufbandtraining und andere gerätegestützte Ansätze beinhaltet.
Physiotherapie wird in der Regel als individualisierte Behandlung angewendet, die sich an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des einzelnen Patienten orientiert. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Beweglichkeit, dabei aber auch häufig Schmerzfreiheit, Wohlbefinden, Partizipation und Selbstständigkeit.
Als Ergänzung zur medizinischen Therapie hat aktivierende Therapie das
Potential, dem Betroffenen die Erfahrung zu vermitteln, selbst wirksam gegen die
Konsequenzen der Erkrankung aktiv werden zu können.
Während Physiotherapie lange Zeit weitgehend empirisch angewendet wurde, haben methodisch hochwertige Studien in den letzten Jahren die Grundlage für eine Bewertung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geschaffen.
In einer Metanalyse von 29 Studien fand das Cochrane-Institut 2012 signifikante Verbesserungen von Gehgeschwindigkeit, Gangblockaden, „timed-up and go“, Gleichgewicht und den Skalenwerten des UPDRS III nach physiotherapeutischer Intervention. Für Sturzhäufigkeit und Lebensqualität fanden sich keine signifikanten Besserungen. In neueren Studien wurde allerdings eine geringere Inzidenz von Stürzen nach Tai Chi und eine Besserung der Lebensqualität (gemessen mit der Parkinson's Disease Questionnaire
39 (PDQ-39-Skala) beschrieben.
Physiotherapie sollte in der Frühphase des IPS darauf ausgerichtet sein, der zunehmenden Bewegungsverarmung entgegenzuwirken. Besonders geeignet sind Trainingsverfahren, bei denen großamplitudige Bewegungen, Bewegungsrhythmus, und Schnelligkeit geübt werden.
Nordic Walking und andere sportliche Aktivitäten können hierfür eingesetzt werden. Das Therapieverfahren LSVT - BIG wurde spezifisch für die Verbesserung der
Bewegungsamplituden bei IPS-bedingter Bradykinese entwickelt.
In fortgeschrittenen Stadien des IPS ist Physiotherapie auf manifeste Störungen ausgerichtet, die nicht oder nur unzureichend durch die medikamentöse Einstellung beeinflusst werden. Empfehlenswerte Techniken sind z.B. das Training posturaler Reflexe ("Schubstraining") oder das Erlernen von Techniken zur Überwindung von Gangblockaden. Auch in schwersten Krankheitsstadien ist physiotherapeutische Behandlung, z.B. zur Verbesserung von Transfers und Vermeidung von Kontrakturen empfehlenswert.
Eine vergleichende Bewertung einzelner physiotherapeutischer Techniken ist problematisch, da die vorliegenden Studien mit heterogenen Populationen, Zielparametern und Nachbeobachtungszeiträumen durchgeführt und die Ergebnisse meist nicht von mehreren unabhängigen Studiengruppen reproduziert wurden. Die methodische Problematik eines sehr breiten und weiter wachsenden Spektrums an Behandlungsansätzen beinhaltet allerdings auch einen Vorteil für den klinischen Alltag: Anstelle eines „eine-Größe-für-alle“-Ansatzes, kann der Therapeut auf ein „Menü“ klinisch geprüfter Techniken zugreifen und ein den Bedürfnissen, Interessen und Präferenzen des Betroffenen angepasstes Programm auswählen.
Für kommende Studien besteht die Herausforderung, die positiven Effekte von
Physiotherapie auf quantitative Messungen und klinische Skalen durch
Patienten-relevante Parameter (insbesondere Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität wie PDQ-39) zu untermauern.
.......
.......
.......
2.4.9 Physiotherapie: Zeitdauer und Intensität (AHP7)
Empfehlung 64: IPS-Betroffene sollten in allen Phasen der Erkrankung Zugang zu einer zeitlich ausreichenden physiotherapeutischen Behandlung in Form einer Doppelbehandlung erhalten.
Expertenkonsens
Beim IPS liegt ausreichend Evidenz zur Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen vor. Jedoch konnte keine Evidenz zur Effektivität im Zusammenhang mit Frequenz und zeitlicher Dauer der Behandlungseinheit hergestellt werden.
Die Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien „1st European Physiotherapy Guidelines for Parkinson Disease“ gehen unter Punkt 7.5.4 auf diese Problematik ein und empfehlen, die Therapie problemabhängig, individuell und auf den Patienten abgestimmt zu gestalten.
Aufgrund der vielschichtigen Problematik der an IPS erkrankten Patienten gestaltet sich die physiotherapeutische Therapie sehr zeitaufwendig. Eine problemorientierte Therapie, die hier angezeigt ist, wie beispielsweise bei der posturalen Instabilität und der damit verbundenen Sturzgefährdung, erfordert ein Training mit hohen Wiederholungszahlen.
Dieser Umfang ist bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 20 Minuten pro Einzelbehandlung nicht zu erreichen.
Besonders deutlich wird dies beim Training von Verhaltensänderungen und dem Erlernen
von kognitiven Strategien, um motorische Fähigkeiten zu verbessern. Die Empfehlungen der Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien liegen hier bei fünf mal 30 bis 60 Minuten wöchentlich."
Quelle: http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Konsultationsfassung_Idiopathisches_Parkinson-Syndrom/S3LL_iPD_Kurzfassung_DGN.pdf
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Donnerstag, 9. April 2015
Blick in die Zukunft? Sollen Patienten ohne ärztliche Verordnung zur Physiotherapie gehen können?
Es gibt ein Positionspapier von der CDU/CSU, indem der Direktzugang zum Physiotherapeuten gefordert wird.
Na endlich sage ich dazu!
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-04/physiotherapie-arzt-direktzugang-diagnose-therapie-verguetung
.....
Na endlich sage ich dazu!
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-04/physiotherapie-arzt-direktzugang-diagnose-therapie-verguetung
.....
Samstag, 14. März 2015
Heilpraktiker für Physiotherapie in Lankwitz
Vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abteilung Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, kurz Gesundheitsamt, wurde mir die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung - beschränkt auf das Gebiet der Physiotherapie aufgrund
§ 1 Abs. 1 Heilpraktikergesetz vom 17. Februar 1939 erteilt.
Was bedeutet dieser lange Satz?
Mit dieser Erlaubnis ist es möglich, selbst die Diagnose zu stellen und frei zu therapieren. Ich brauche keine ärztliche Verordnung für Physiotherapie mehr, um bei Patienten eine Heilbehandlung durchführen zu dürfen. Ich darf die Art, den Umfang, die Frequenz und das Therapievolumen selbst nach Befund bestimmen und einsetzen.
Somit ist eine individuelle Physiotherapie ohne großen Zeitverzug möglich.
Wie ist es bisher?
Physiotherapeuten unterliegen einer staatlich geregelten Ausbildung und Prüfung.
Nach Ablegen des Staatsexamens dürfen sie sich Physiotherapeuten nennen und auf ärztliche Verordnung und nur auf ärztliche Verordnung, Heilbehandlungen durchführen. Hierbei bestimmt der Arzt die Diagnose, die Behandlungsmethode, den Umfang und das Therapievolumen und trägt dafür die Verantwortung.
Der Physio erstellt aufgrund der ärztlichen Verordnung den physiotherapeutischen Befund und Therapieplan mit entsprechenden Therapiezielen und führt dann die Therapie durch in dem vom Arzt verordnetem Umfang.
Was ändert sich?
Bei der Therapie mit ärztlicher Verordnung ändert sich nichts.
Mit der Heilerlaubnis Physiotherapie gibt es nun die Möglichkeit, direkt den Zugang zur Physiotherapie zu erhalten.
Patienten mit Beschwerden müssen oft lange Wartezeiten bei den Ärzten aushalten und für notwendige Untersuchungen bekommen viele keinen Termin in absehbarer Zeit.
Zeit, die vergeht, ohne, dass adäquat therapiert wird.
Hier gibt es nun die Möglichkeit, sich direkt an den Heilpraktiker Physiotherapie zu wenden, um vielleicht schon mal Linderung zu erfahren.
Dieses kann die Wartezeit beim Arzt und auf dem MRT-Termin erträglicher machen.
Zahlt das die Kasse?
Notwendige ärztlich verordnete Therapien werden von den gesetzlichen Kostenträgern bezahlt, wenn man gesetzlich versichert ist.
Von den privaten Kassen wird ein Großteil erstattet.
Bei Verordnungen oder Leistungen des physiotherapeutischen Heilpraktikers wird privat liquidiert. Es mag einige wenige GKV`en geben, die in Einzelfällen Zuschüsse gewähren.
Private Krankenversicherer haben es in ihren Verträgen geregelt. Jeder Patient muss sich für eine Rückerstattung oder einen Zuschuss bei seiner Versicherung erkundigen.
Es gibt auch private Zusatzversicherungen, die physiotherapeutische Heilpraktikerleistungen versichern.
Was ist zu tun?
Wer also bei Beschwerden und/oder Schmerzen zur Physiotherapie möchte, kann das jetzt direkt tun.
Einfach anrufen und Termin machen: 773 75 79
Ich freue mich auf Sie!
Ramona Völlkopf
Physiotherapeutin
Heilpraktikerin für Physiotherapie
....................
§ 1 Abs. 1 Heilpraktikergesetz vom 17. Februar 1939 erteilt.
Was bedeutet dieser lange Satz?
Mit dieser Erlaubnis ist es möglich, selbst die Diagnose zu stellen und frei zu therapieren. Ich brauche keine ärztliche Verordnung für Physiotherapie mehr, um bei Patienten eine Heilbehandlung durchführen zu dürfen. Ich darf die Art, den Umfang, die Frequenz und das Therapievolumen selbst nach Befund bestimmen und einsetzen.
Somit ist eine individuelle Physiotherapie ohne großen Zeitverzug möglich.
Wie ist es bisher?
Physiotherapeuten unterliegen einer staatlich geregelten Ausbildung und Prüfung.
Nach Ablegen des Staatsexamens dürfen sie sich Physiotherapeuten nennen und auf ärztliche Verordnung und nur auf ärztliche Verordnung, Heilbehandlungen durchführen. Hierbei bestimmt der Arzt die Diagnose, die Behandlungsmethode, den Umfang und das Therapievolumen und trägt dafür die Verantwortung.
Der Physio erstellt aufgrund der ärztlichen Verordnung den physiotherapeutischen Befund und Therapieplan mit entsprechenden Therapiezielen und führt dann die Therapie durch in dem vom Arzt verordnetem Umfang.
Was ändert sich?
Bei der Therapie mit ärztlicher Verordnung ändert sich nichts.
Mit der Heilerlaubnis Physiotherapie gibt es nun die Möglichkeit, direkt den Zugang zur Physiotherapie zu erhalten.
Patienten mit Beschwerden müssen oft lange Wartezeiten bei den Ärzten aushalten und für notwendige Untersuchungen bekommen viele keinen Termin in absehbarer Zeit.
Zeit, die vergeht, ohne, dass adäquat therapiert wird.
Hier gibt es nun die Möglichkeit, sich direkt an den Heilpraktiker Physiotherapie zu wenden, um vielleicht schon mal Linderung zu erfahren.
Dieses kann die Wartezeit beim Arzt und auf dem MRT-Termin erträglicher machen.
Zahlt das die Kasse?
Notwendige ärztlich verordnete Therapien werden von den gesetzlichen Kostenträgern bezahlt, wenn man gesetzlich versichert ist.
Von den privaten Kassen wird ein Großteil erstattet.
Bei Verordnungen oder Leistungen des physiotherapeutischen Heilpraktikers wird privat liquidiert. Es mag einige wenige GKV`en geben, die in Einzelfällen Zuschüsse gewähren.
Private Krankenversicherer haben es in ihren Verträgen geregelt. Jeder Patient muss sich für eine Rückerstattung oder einen Zuschuss bei seiner Versicherung erkundigen.
Es gibt auch private Zusatzversicherungen, die physiotherapeutische Heilpraktikerleistungen versichern.
Was ist zu tun?
Wer also bei Beschwerden und/oder Schmerzen zur Physiotherapie möchte, kann das jetzt direkt tun.
Einfach anrufen und Termin machen: 773 75 79
Ich freue mich auf Sie!
Ramona Völlkopf
Physiotherapeutin
Heilpraktikerin für Physiotherapie
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Freitag, 6. März 2015
"Wenn das Knie schmerzt", Vortrag
Medizinthemen in der Urania Berlin
http://www.urania.de/programm/2015/z412/
"Programm
Montag, 23.03.2015
Vortrag Medizin und Psychologie
Mo 23.03. 17:00
Orthopädische Vortragsreihe der Evangelischen Elisabeth Klinik
Friedrich Jahn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik
Dr. med. Kai Roske, Oberarzt, Evangelische Elisabeth Klinik
„Wenn das Knie schmerzt“ – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Wir laden Sie herzlich ein, sich umfassend über die Ursachen von Kniegelenkschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Vor allem altersbedingte Kniegelenksveränderungen mit Einschränkung der Mobilität führen zum Orthopäden. Unsere Ärzte gehen insbesondere auf den verschleißbedingten Knieschmerz ein und beantworten Fragen wie "Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei fortgeschrittenen Gelenkveränderungen?" oder "Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es vor dem Einsatz einer Prothese?" An die Vorträge schließt eine offene Fragerunde an, die die Besucher gern zum Erfahrungsaustausch mit den Referenten nutzen können.
Wir laden Sie herzlich ein!
Evangelische Elisabeth Klinik | Ihre Klinik am Potsdamer Platz! | Lützowstraße 24-26 | 10875 Berlin | www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik
Eintritt
Freier Eintritt
Tickets
Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Vorübergehend ist der Online-Ticketverkauf nicht verfügbar. Bitte nutzen Sie Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis. "
http://www.urania.de/programm/2015/z412/
"Programm
Montag, 23.03.2015
Vortrag Medizin und Psychologie
Mo 23.03. 17:00
Orthopädische Vortragsreihe der Evangelischen Elisabeth Klinik
Friedrich Jahn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik
Dr. med. Kai Roske, Oberarzt, Evangelische Elisabeth Klinik
„Wenn das Knie schmerzt“ – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Wir laden Sie herzlich ein, sich umfassend über die Ursachen von Kniegelenkschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Vor allem altersbedingte Kniegelenksveränderungen mit Einschränkung der Mobilität führen zum Orthopäden. Unsere Ärzte gehen insbesondere auf den verschleißbedingten Knieschmerz ein und beantworten Fragen wie "Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei fortgeschrittenen Gelenkveränderungen?" oder "Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es vor dem Einsatz einer Prothese?" An die Vorträge schließt eine offene Fragerunde an, die die Besucher gern zum Erfahrungsaustausch mit den Referenten nutzen können.
Wir laden Sie herzlich ein!
Evangelische Elisabeth Klinik | Ihre Klinik am Potsdamer Platz! | Lützowstraße 24-26 | 10875 Berlin | www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik
Eintritt
Freier Eintritt
Tickets
Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Vorübergehend ist der Online-Ticketverkauf nicht verfügbar. Bitte nutzen Sie Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis. "
Dienstag, 13. Januar 2015
Vortrag über Schulterschmerzen
"Programm
Montag, 26.01.2015
Vortrag
Medizin und Psychologie
Mo26.01.17:00
Friedrich Jahn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik
Und täglich quält die Schulter! – Ursachen und Behandlungsmethoden von Schulterschmerzen
Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich umfassend über das Thema Schulter und ihrer Erkrankungen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Erfahren Sie, wie die häufigsten Erkrankungen im Bereich des Schultergelenkes durch moderne Verfahren behandelt werden: Engpass- oder Impingement Syndrom | Entzündliche Veränderungen | Abrisse an der Rotatorenmanschette oder der Bizepssehne | Instabilitäten durch Luxationen und Arthrosen. Die Beweglichkeit des Schultergelenks macht viele alltägliche Bewegungsabläufe erst möglich. Unsere Ärzte geben den Interessenten mit ihren Vorträgen Antworten auf oft gestellte Fragen wie "Kann man einer sogenannten "eingefrorenen Schulter" vorbeugen?" oder "In welchen Fällen und wie schnell ist eine Operation sinnvoll?".
An die Vorträge schließt eine offene Diskussionsrunde an, die die Besucher zum Erfahrungsaustausch mit unseren Referenten nutzen können.
Im Anschluss beantwortet das Team der Orthopädie Ihre Fragen rund um das Thema Schulter.
Evangelische Elisabeth Klinik Orthopädie und Unfallchirurgie | Chefarzt Friedrich Jahn Lützowstraße 24-26 | 10875 Berlin | www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik
Eintritt
Freier Eintritt
Tickets
Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Vorübergehend ist der Online-Ticketverkauf nicht verfügbar. Bitte nutzen Sie Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis."
http://www.urania.de/programm/2015/y512/
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Schmerzen,
Veranstaltungen
Dienstag, 30. September 2014
SchmerzKompetenz Physiotherapie
Im September habe ich am Lehrgang
SchmerzKompetenz Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. teilgenommen.
http://www.stk-ev.de/schmerzkompetenz_physiotherapie.html
Schmerzgeplagte machen oft eine jahredauernde Ärzte-Odysee durch.
Mehr Verstehen durch Wissen von Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal, Patienten und Angehörigen wird gebraucht.
....................
SchmerzKompetenz Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. teilgenommen.
http://www.stk-ev.de/schmerzkompetenz_physiotherapie.html
Schmerzgeplagte machen oft eine jahredauernde Ärzte-Odysee durch.
Mehr Verstehen durch Wissen von Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal, Patienten und Angehörigen wird gebraucht.
....................
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Heilmethoden,
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Schmerzen
Donnerstag, 4. September 2014
Wir, die Heilmittelerbringer
Vor ein paar Wochen besuchte ich eine Veranstaltung des neu gegründeten Verbandes "Bund vereinter Therapeuten" in Berlin http://bund-vereinter-therapeuten.de/
Ich war einfach neugierig und wollte sehen, was die so machen. Schließlich wollen sie alle Heilmittelerbringer vertreten.
Heilmittelerbringer sind in alphabetischer Reihenfolge:
Ergotherapeuten (Alltagsfunktionen, Gedächtnis, Organisation etc.)
Logopäden (Sprache, Ausdruck, Schlucken etc.)
Masseure und med. Bademeister (Massagen, Drainagen, Bäder und Packungen etc.)
Physiotherapeuten (Wiederherstellung, Schmerzreduktion, Personal Training etc.) und Podologen (medizinische Fußpflege z.B. bei Diabetes etc.)
Es ging vor allem darum, unseren Berufsstand bei der Bevölkerung ins Gedächtnis zu rufen und den Kostenträgern zu zeigen, dass ohne ausreichende Heilmittelversorgung die Gesundheit und Gesundung der Versicherten in Gefahr ist.
Dabei ist mir besonders eine Kollegin aufgefallen, die mal eben unseren Alltag zusammengefasst hat. Leider kenne ich bisher nur den mutmaßlichen Vornamen und gehe davon aus, dass sie nichts gegen eine Weitergabe in diesem Blog hat.
Zitat:
"Wir hören dir ganz genau zu.
Wir schauen dich ganz genau an.
Wir schauen, wie du sprichst.
Wir schauen, ob du uns verstehst.
Wir schauen, wie du deinen Mund bewegst.
Wir schauen, wie du essen und schlucken kannst.
Wir schauen, wie du sprechen kannst.
Wir schauen, wie du schreiben kannst, Hände und Finger bewegst.
Wir schauen, wie dein Körper steht und sich bewegt.
Wir schauen, wie du deine Beine und Füße bewegst.
Wir sprechen mit dir über dein Problem.
Wir helfen dir dein Problem zu beseitigen oder zu verbessern.
Wir analysieren und erklären dir alles.
Wir verstehen deine Ängste und Nöte.
Wir zaubern hin und wieder auch ein Lächeln in dein Gesicht.
Wir sind deine stillschweigenden Vertrauten.
Wir hören dir zu und geben dir seelischen Beistand.
Wir nehmen uns Zeit für deine Untersuchung und für dich.
Wir geben dir unser ganzes fachliches Wissen und Können.
Wir helfen dir, damit es dir besser geht.
Wir helfen dir, Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.
Wir helfen dir, deine Lebensqualität wieder zu verbessern.
Wir verhindern oder verkürzen so manche Rollstuhlzeit.
Wir verhindern teure und riskante Operationen.
Wir verhindern Sprachlosigkeit.
Wir verhindern gesundheitliche Arbeitsunfähigkeit.
Wir verhindern Bettlägerigkeit.
Wir verhindern Medikamenteneinnahmeflut.
Wir verhindern Nebenwirkungen.
Wir freuen uns, wenn wir dir helfen konnten.
Wir lieben unsere Arbeit am und mit dem Menschen.
Wir, die Heilmittelerbringer!"
Von Andrea?
Wer auf die o.g. Website geht, kann die Kollegin im Filmbeitrag sehen.
.....................
Ich war einfach neugierig und wollte sehen, was die so machen. Schließlich wollen sie alle Heilmittelerbringer vertreten.
Heilmittelerbringer sind in alphabetischer Reihenfolge:
Ergotherapeuten (Alltagsfunktionen, Gedächtnis, Organisation etc.)
Logopäden (Sprache, Ausdruck, Schlucken etc.)
Masseure und med. Bademeister (Massagen, Drainagen, Bäder und Packungen etc.)
Physiotherapeuten (Wiederherstellung, Schmerzreduktion, Personal Training etc.) und Podologen (medizinische Fußpflege z.B. bei Diabetes etc.)
Es ging vor allem darum, unseren Berufsstand bei der Bevölkerung ins Gedächtnis zu rufen und den Kostenträgern zu zeigen, dass ohne ausreichende Heilmittelversorgung die Gesundheit und Gesundung der Versicherten in Gefahr ist.
Dabei ist mir besonders eine Kollegin aufgefallen, die mal eben unseren Alltag zusammengefasst hat. Leider kenne ich bisher nur den mutmaßlichen Vornamen und gehe davon aus, dass sie nichts gegen eine Weitergabe in diesem Blog hat.
Zitat:
"Wir hören dir ganz genau zu.
Wir schauen dich ganz genau an.
Wir schauen, wie du sprichst.
Wir schauen, ob du uns verstehst.
Wir schauen, wie du deinen Mund bewegst.
Wir schauen, wie du essen und schlucken kannst.
Wir schauen, wie du sprechen kannst.
Wir schauen, wie du schreiben kannst, Hände und Finger bewegst.
Wir schauen, wie dein Körper steht und sich bewegt.
Wir schauen, wie du deine Beine und Füße bewegst.
Wir sprechen mit dir über dein Problem.
Wir helfen dir dein Problem zu beseitigen oder zu verbessern.
Wir analysieren und erklären dir alles.
Wir verstehen deine Ängste und Nöte.
Wir zaubern hin und wieder auch ein Lächeln in dein Gesicht.
Wir sind deine stillschweigenden Vertrauten.
Wir hören dir zu und geben dir seelischen Beistand.
Wir nehmen uns Zeit für deine Untersuchung und für dich.
Wir geben dir unser ganzes fachliches Wissen und Können.
Wir helfen dir, damit es dir besser geht.
Wir helfen dir, Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.
Wir helfen dir, deine Lebensqualität wieder zu verbessern.
Wir verhindern oder verkürzen so manche Rollstuhlzeit.
Wir verhindern teure und riskante Operationen.
Wir verhindern Sprachlosigkeit.
Wir verhindern gesundheitliche Arbeitsunfähigkeit.
Wir verhindern Bettlägerigkeit.
Wir verhindern Medikamenteneinnahmeflut.
Wir verhindern Nebenwirkungen.
Wir freuen uns, wenn wir dir helfen konnten.
Wir lieben unsere Arbeit am und mit dem Menschen.
Wir, die Heilmittelerbringer!"
Von Andrea?
Wer auf die o.g. Website geht, kann die Kollegin im Filmbeitrag sehen.
.....................
Montag, 13. Januar 2014
Was tun bei chronischen Rückenschmerzen?
http://www.special-rueckenschmerz.de/chronische-schmerzen/therapie-behandlung/therapie-chronischer-rueckenschmerzen-die-zehn-haeufigsten-fragen-antworten-id79089.html
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Freitag, 20. Dezember 2013
Rehabilitation bei Armlähmung nach Schlaganfall
Hier ein hilfreicher Link:
http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de/fileadmin/download/Arm-Reha/Leitlinie_Therapie_Armlaehmung_220911-verlinkt.pdf
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http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de/fileadmin/download/Arm-Reha/Leitlinie_Therapie_Armlaehmung_220911-verlinkt.pdf
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Donnerstag, 15. August 2013
Ergotherapie bei Demenz
"Ergotherapie: Ja bitte!
Erfolgreich bei Demenz.
Erfolgreich bei Demenz.
Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Wirkung von ergotherapeutischen Methoden bei Demenz auseinandergesetzt. Ergotherapie sei bei moderater bis schwerer Demenz als probates Mittel zu werten. Diese Erkenntnis wurde kürzlich in einem vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) publizierten HTA-Bericht schriftlich zusammengefasst.
15.08.2013
HTA steht für Health Technology Assessment – eine wissenschaftliche Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien des DIMDI. Diese Plattform veröffentlicht Klassifikationen zu Kodierungen rund um therapeutische Verfahren und Diagnosen. So wird beispielsweise die Wirksamkeit von gesundheitlichen Interventionen untersucht oder Maßnahmen wie Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen bewertet.
Die Bewertung ergotherapeutischer Maßnahmen bei Demenz erfolgte auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Ergotherapie eine positive Wirkung auf die verschiedenen Lebensbereiche der Patienten ausübt.
Als Maßnahmen wurden unter anderem die sensorische und kognitive Stimulation bewertet. Hier konnten die Sinne mit Musik oder Licht angeregt werden. Alltagsaktivitäten förderten das Sozialverhalten. Das Trainieren geistiger Funktionen, wie das Gedächtnis oder die Konzentrationsfähigkeit, verzögerte bei leichter bis mittelschwerer Demenz den Krankheitsverlauf deutlich. Funktions- und Fertigkeitstraining hat in der Kombination mit weiteren Verfahren den Gesundheitszustand sowie die Lebensqualität verbessern können. Lediglich bei einer schweren Demenz konnte die Wirksamkeit ergotherapeutischer Maßnahmen nicht beobachtet werden.
Neben der Patientenbehandlung stand auch die Angehörigenberatung im Fokus. Betreuende Familienmitglieder wurden dadurch entlastet – die daraus resultierende Steigerung der Lebensqualität wirkte sich positiv auf den Therapieerfolg aus.
Ein weiteres Plus: Ergotherapie ist kostengünstig. Weitere Kosten durch pflegerische oder ärztliche Betreuung konnten demnach verringert werden. Betroffene Patienten blieben länger "fit", sodass sogar eine Einweisung in ein Heim bis zu anderthalb Jahre hinausgezögert werden konnte.
AvB / physio.de"
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Dienstag, 16. Juli 2013
Virtuelle Behandlung von Hirnschäden
"Patienten mit Hirnschäden leiden häufig unter Gedächtnisverlust oder Störungen der visuellen Wahrnehmung sowie der räumlichen Orientierung. Hierbei kann künftig eine neuartige Trainingsmöglichkeit eingesetzt werden: Ein sogenanntes 3D – Einkaufstraining hat gute Ergebnisse in der Therapie bei Hirnschäden geliefert.
Das Bielefelder Exzellenzcluster "CITEC" hat nach rund vier Jahren das Projekt unter dem Namen "CITmed" abgeschlossen. Das Forscherteam setzte sich zum Ziel, die kognitiven Fähigkeiten des Patienten wieder aufzubauen. Für die Umsetzung setzten sie auf die virtuelle Realität.
"Wenn einzelne Hirnareale geschädigt sind, können deren Aufgaben von anderen Teilen des Gehirns übernommen werden. Diese Teile des Gehirns müssen die neuen Aufgaben aber erst lernen", erklärt Professor Dr. Mario Botsch, Leiter des CITmed-Projekts. Neben einem Team aus Technikern und Informatikern wurden zusätzlich Psychologen unter der Leitung von Dr. Martina Piefke, Professorin an der Universität Witten-Herdecke, eingesetzt. Getestet wurde mit Patienten, die einen Hirnfunktionsschaden erlitten haben. Hier war vorrangig eine Epilepsie oder aber der Schlaganfall die Ursache.
Mit Hilfe des 3D-Trainingsprogramms "OctaVis" haben die Forscher eine Plattform erschaffen, mit der sich Alltagssituationen erstellen lassen. Vorrangig wurde hier auf einen Einkauf in einem virtuellen Supermarkt gesetzt, in dem die Patienten verschiedene Waren einkaufen mussten. Nach rund acht Tagen Einkaufstraining zeigten die Probanden Fortschritte im Alltagsgeschehen: Sie konnten sich deutlich mehr Produkte merken und verbesserten ihre räumlich-visuellen Leistungen merklich.
Der Vorteil bei dieser Art des Hirntrainings: Mentale Fähigkeiten werden hierbei kombiniert trainiert. "Wir haben als Anwendung das Supermarkt-Szenario gewählt, weil es alltagsnah ist und die Kombination mehrerer kognitiver Fähigkeiten erfordert und trainiert", so Mario Botsch.
Doch wie funktioniert nun dieses virtuelle Einkaufsmanöver?
Das Programm besteht aus acht hohen Monitoren, die den Patienten umgeben. Über die Bildschirme wird die Umgebung – sprich der Supermarkt mitsamt seiner Gänge und den gefüllten Regalen - abgebildet. Der Patient kann sich mit Hilfe eines Steuerknüppels und eines Drehstuhls nach vorne sowie zur Seite bewegen und in die verschiedenen Gänge wandern. Berührt er den Bildschirm, kann er die jeweiligen, ausgesuchten Artikel in den Warenkorb legen. "Ein wichtiger Erfolg für uns war, dass sich jeder Teilnehmer gut mit der Bedienung zurechtfand, obwohl es sich größtenteils um ältere Patienten ohne nennenswerte Computererfahrung handelte", erklärt Botsch hierzu.
Für diese Studie, in der das Programm getestet wurde, mussten die Patienten bestimmte Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Rund 20 Artikel wurden ihnen anhand einer Liste vorgelesen. Die Patienten mussten sich die Artikel merken und im Supermarkt finden.
Die Einkaufsaufgabe wurde an acht Tagen wiederholt. Als "Bonus" wurde am siebten Tag eine sogenannte "Störliste" eingefügt, bei der ganz andere Sachen gesucht werden sollten. Am letzten Tag wurde als Abschlussaufgabe die ursprüngliche Liste wieder eingesetzt, die jedoch nicht mehr vorgelesen wurde.
"Die räumlich-visuellen Leistungen haben sich bei vielen Patienten grundsätzlich verbessert", sagt Mario Botsch. "Und diese Lernleistung ist erstaunlich stabil: Obwohl wir die Patienten am siebten Tag mit der Störliste abgelenkt haben, hatten sie am achten Tag, als sie aus dem Kopf die Waren der ursprüngliche Liste einkaufen sollten, davon noch einen Großteil im Gedächtnis", erklärt der Wissenschaftler.
Ein großes Plus bei dieser Art der Therapie sei die kinderleichte Bedienung. Somit können sich auch ältere Patienten diesem Programm widmen. "Unsere älteste Probandin war beim Test 94 Jahre alt. Sie hat die Aufgaben ohne Probleme gemeistert", erklärt Prof. Botsch hierzu."
Quell: AvB / physio.de
Das Bielefelder Exzellenzcluster "CITEC" hat nach rund vier Jahren das Projekt unter dem Namen "CITmed" abgeschlossen. Das Forscherteam setzte sich zum Ziel, die kognitiven Fähigkeiten des Patienten wieder aufzubauen. Für die Umsetzung setzten sie auf die virtuelle Realität.
"Wenn einzelne Hirnareale geschädigt sind, können deren Aufgaben von anderen Teilen des Gehirns übernommen werden. Diese Teile des Gehirns müssen die neuen Aufgaben aber erst lernen", erklärt Professor Dr. Mario Botsch, Leiter des CITmed-Projekts. Neben einem Team aus Technikern und Informatikern wurden zusätzlich Psychologen unter der Leitung von Dr. Martina Piefke, Professorin an der Universität Witten-Herdecke, eingesetzt. Getestet wurde mit Patienten, die einen Hirnfunktionsschaden erlitten haben. Hier war vorrangig eine Epilepsie oder aber der Schlaganfall die Ursache.
Mit Hilfe des 3D-Trainingsprogramms "OctaVis" haben die Forscher eine Plattform erschaffen, mit der sich Alltagssituationen erstellen lassen. Vorrangig wurde hier auf einen Einkauf in einem virtuellen Supermarkt gesetzt, in dem die Patienten verschiedene Waren einkaufen mussten. Nach rund acht Tagen Einkaufstraining zeigten die Probanden Fortschritte im Alltagsgeschehen: Sie konnten sich deutlich mehr Produkte merken und verbesserten ihre räumlich-visuellen Leistungen merklich.
Der Vorteil bei dieser Art des Hirntrainings: Mentale Fähigkeiten werden hierbei kombiniert trainiert. "Wir haben als Anwendung das Supermarkt-Szenario gewählt, weil es alltagsnah ist und die Kombination mehrerer kognitiver Fähigkeiten erfordert und trainiert", so Mario Botsch.
Doch wie funktioniert nun dieses virtuelle Einkaufsmanöver?
Das Programm besteht aus acht hohen Monitoren, die den Patienten umgeben. Über die Bildschirme wird die Umgebung – sprich der Supermarkt mitsamt seiner Gänge und den gefüllten Regalen - abgebildet. Der Patient kann sich mit Hilfe eines Steuerknüppels und eines Drehstuhls nach vorne sowie zur Seite bewegen und in die verschiedenen Gänge wandern. Berührt er den Bildschirm, kann er die jeweiligen, ausgesuchten Artikel in den Warenkorb legen. "Ein wichtiger Erfolg für uns war, dass sich jeder Teilnehmer gut mit der Bedienung zurechtfand, obwohl es sich größtenteils um ältere Patienten ohne nennenswerte Computererfahrung handelte", erklärt Botsch hierzu.
Für diese Studie, in der das Programm getestet wurde, mussten die Patienten bestimmte Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Rund 20 Artikel wurden ihnen anhand einer Liste vorgelesen. Die Patienten mussten sich die Artikel merken und im Supermarkt finden.
Die Einkaufsaufgabe wurde an acht Tagen wiederholt. Als "Bonus" wurde am siebten Tag eine sogenannte "Störliste" eingefügt, bei der ganz andere Sachen gesucht werden sollten. Am letzten Tag wurde als Abschlussaufgabe die ursprüngliche Liste wieder eingesetzt, die jedoch nicht mehr vorgelesen wurde.
"Die räumlich-visuellen Leistungen haben sich bei vielen Patienten grundsätzlich verbessert", sagt Mario Botsch. "Und diese Lernleistung ist erstaunlich stabil: Obwohl wir die Patienten am siebten Tag mit der Störliste abgelenkt haben, hatten sie am achten Tag, als sie aus dem Kopf die Waren der ursprüngliche Liste einkaufen sollten, davon noch einen Großteil im Gedächtnis", erklärt der Wissenschaftler.
Ein großes Plus bei dieser Art der Therapie sei die kinderleichte Bedienung. Somit können sich auch ältere Patienten diesem Programm widmen. "Unsere älteste Probandin war beim Test 94 Jahre alt. Sie hat die Aufgaben ohne Probleme gemeistert", erklärt Prof. Botsch hierzu."
Quell: AvB / physio.de
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Apoplex,
Heilmethoden,
Parkinson,
Physiotherapie,
Schlaganfall
Dienstag, 14. Mai 2013
Physiotherapie macht den Rücken stark!
Ein Bericht in stern.de:
http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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Donnerstag, 25. April 2013
Nach dem Schlaganfall wieder ins Berufsleben...
Hier ein interessanter Bericht der Uni Bielefeld:
http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag6/downloads/BOMeN%20Zusammenfassung.pdf
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http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag6/downloads/BOMeN%20Zusammenfassung.pdf
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Samstag, 23. März 2013
Hokus Pokus auf Rezept
Ein aufmerksamer Televisinonär hat diesen interessanten Beitrag entdeckt.
Und in diesem Beitrag hat er auch noch die weltberühmte Rezeption unserer Praxis erkannt ;-))
http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35345
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Und in diesem Beitrag hat er auch noch die weltberühmte Rezeption unserer Praxis erkannt ;-))
http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35345
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