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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Lassen Sie doch mal Ihr Bewusst-Sein-Springen

Dieter Broers / Bewusstseinssprung (Deutsch) 2012

http://www.youtube.com/watch?v=H_grfVdgXmw&feature=related

Achtung, dauert 1,5 Stunden.
Also, Tee kochen und mal in Ruhe reinhören....
Kann ja im Prinzip nicht schaden....
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Dienstag, 13. März 2012

Film: Lügen macht erfinderisch

Eine Gesellschaft, die nur die Wahrheit kennt.
Jeder sagt, was er wirklich denkt, weil es in seiner Natur liegt.
Das ist schonungslos, ungehobelt und erfrischend.

Bis einer das Lügen erfindet...
Eine Außeinandersetzung mit der gesellschaftlichen Oberflächlichkeit.
Aber auch die Erfindung vom Mann im Himmel, der alles macht...

Ein herrlicher Film, den man gesehen haben sollte!

Lügen macht erfinderisch, USA 2009, Komödie

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Montag, 6. Februar 2012

Hätte ich doch nur....

....den Mut gehabt, mein Leben zu leben.
....einfach mal drauf los gelacht.
....mehr geliebt.
....mehr Freude gelebt.
....weniger gearbeitet.

So oder ähnlich sind die letzten Äußerungen von Sterbenden.

http://www.stern.de/panorama/buch-ueber-sterbende-was-sterbende-am-meisten-bereuen-1782966.html#utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=alle

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Dienstag, 6. Dezember 2011

Es gibt IHN, es gibt IHN nicht, es gibt IHN...

Letzte Woche bin ich auf diese schöne Website gestoßen:  http://www.heinz-trompeter.de/

Habe natürlich auch für die Praxis die "Waldseebox" bestellt.
Wer möchte, kann sich die CD bei uns abholen oder direkt bestellen.

Licht- und liebevolle Adventszeit!!!
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Mittwoch, 15. Juni 2011

Vier Säulen der inneren Kraft

Winston Churchill, einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts (u. a. britischer Premierminister von 1940 – 1945) wurde eines Tages eingeladen, vor einer Klasse der US Militärakademie zu sprechen. Sein Thema sollte sein: „Wie man Erfolg erringt“.

Er ging zum Mikrofon und sprach genau diese 3 Worte:„Geben Sie nie auf.“
Den Satz wiederholte er 2 Mal. Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz.
Damit beschrieb Churchill seine wesentliche Charaktereigenschaft, die sein gesamtes Leben bestimmte: absolutes Vertrauen in die eigene Person und deren Möglichkeiten. Gleichgültig, welche Tiefschläge er erleiden musste – er gab nicht auf, sondern tat trotz größter Schwierigkeiten immer genau das, was er in jedem Augenblick für möglich und sinnvoll hielt.
Dieses Lebenskonzept können Sie auch in Ihrem Dasein verwirklichen. Lassen Sie sich nicht von Fehlern, die Ihnen (wie jedem Menschen!) passieren, aus der Bahn werfen. Vertrauen Sie darauf, dass auch in Ihnen Möglichkeiten schlummern, Fehler auszubügeln und doch noch das zu erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.

Der amerikanische Marketingexperte Bob Proctor empfiehlt die folgenden 4 Schritte, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und mit Fehlern souveräner umzugehen.

1. Ehrliche Bestandsaufnahme machen
Ihre Mailingaktion hat nicht die erwünschte Resonanz gebracht? Ihr neues Produkt hat eine entscheidende Schwäche? Ihr Kind hat die Vase umgehauen? Seien Sie realistisch: Das sind ärgerliche Erlebnisse in Ihrem Dasein, aber keine Katastrophen. Konkrete Misserfolge haben konkrete Ursachen. Sagen Sie sich: „Wieder was gelernt! Probieren wir es eben nochmal.“ Der schlimmste Fehler: eine Aktion wegen eines Misserfolgs grundsätzlich in Frage zu stellen. Tatsache ist: Gute Mailings funktionieren. Neue Produkte haben oft Schwächen (denken Sie z.B. an die zahlreichen Rückrufaktionen von Autofirmen!). Kinder brauchen Bewegung. Fehler zu machen ist keine Charakterschwäche. Sie hinzunehmen und aufzugeben dagegen schon.

2. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbild
Beschreiben Sie sich selbst, als würden Sie sich auf einem Bild sehen: Sehen Sie einen Menschen, der Träume hat? Der für sein Leben eine Vision hat? Oder sehen Sie einen Skeptiker, der mit sich und seinen Fehlern hadert? Stellen Sie Ihr inneres Selbstbild in Frage! Lernen Sie sich selbst besser kennen mit Ihrem Lebenslauf! Wenn Sie ein überwiegend negatives Selbstbild haben: Schreiben Sie Ihren Lebenslauf auf – mit allen Ereignissen, die Ihnen wichtig erscheinen. Verkaufen Sie Ihre eigene Persönlichkeit an sich selbst, indem Sie Ihre Stärken und Erfolge betonen. Sie werden sehen: Es sind mehr, als Sie vermutet haben! Dann beschreiben Sie sich erneut: „Ich sehe ein glückliches, gesundes, fantasiebegabtes, lösungsorientiertes Individuum.“ Sie werden feststellen: Wir sind, was wir denken. Daran ändern einzelne Fehler nichts. Sehen Sie sie als Chance, mehr aus Ihren Möglichkeiten zu machen.

3. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken
Ihr neues, positives Selbstbild sagt Ihnen: „Du bist grundsätzlich in Ordnung.“ Jetzt können Sie ganz unbefangen Ihre Stärken und Schwächen analysieren. Sie finden trotz Ihres grundsätzlich positiven Selbstbildes einige Schwächen? Lassen Sie sich keinesfalls entmutigen. Lernen Sie, Ihre Schwächen zu managen. Doch konzentrieren Sie den Großteil Ihrer Energie darauf, Ihre Stärken zu entwickeln. Versuchen Sie das, was Sie gut können, noch besser zu machen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, immer wieder selbstbewusst zu sagen: „Ich bin gut! Ich weiß, warum ich gut bin. Und ich werde immer besser.“

4. Erkennen Sie Fähigkeiten bei anderen
Bringen Sie Freude und Selbstbewusstsein in die Gedanken von anderen Menschen. Trainieren Sie Ihren Geist darin, in allen Menschen etwas Besseres zu sehen, als diese in sich selbst sehen. Wenn Sie feststellen, dass jemand sich selbst nicht schätzt: Schätzen Sie ihn trotzdem! Suchen Sie gezielt danach, was er gut kann, und sagen Sie es ihm. Machen Sie jedem Menschen, den Sie treffen, ein ehrliches Kompliment. Denken Sie immer daran: Was Sie an Gutem in anderen sehen, ist ein Spiegelbild des Guten, was Sie in sich selbst sehen.

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.

Viele Grüße
Elena Belenkaja

Freitag, 31. Dezember 2010

!!! DANKE !!!

Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.


Marcus Tullius Cicero (106-43), röm. Redner u. Schriftsteller





Danke an meinen Schöpfer.


Danke an meine Familie.


Danke an meine Mitarbeiter und Kollegen.


Danke an meine Patienten.


Danke an meine Förderer und Kritiker.


Danke an meine Freunde und Verwandten.


Danke an meine Nachbarn.


Danke an meine Mitmenschen.





Danke für mein Leben.


Danke für meine Gesundheit.


Danke für meine Familie.


Danke für meine Zuhause.


Danke für meine Arbeit.


Danke für meinen Wohlstand.


Danke für meine Freude.





Danke für den Wind.


Danke für die Wolken.


Danke für die Musik.


Danke für die Menschen.


Danke für die Formen und Farben.





Danke für den Schlaf.


Danke für das Essen.


Danke für das Wasser.


Danke für den Wald.


Danke für die Früchte.





Danke für das Lachen.


Danke für die Liebe.


Danke für ALLES.








Danke für diesen guten Morgen voll gerockt:




http://www.youtube.com/watch?v=AMxk65ZqdYY









Ich wollte endlich einmal danke sagen:




http://www.youtube.com/watch?v=ChLtLzZBYrY





Und wenn DU, lieber Leser, DIR einbildest, DU hättest nichts, wofür DU DANKE sagen könntest, dann schau mal hier rein:



http://www.nick-vujicic.eu/





::::: DANKE ::::: DANKE ::::: DANKE :::::

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schneechaos in Berlin!

Dass der letzte Winter uns mit viel Schnee, Eis und Knochenbrüchen überraschen konnte, ist nachvollziehbar. Immerhin hatten die Winter der vergangenen Jahre gerade mal Regenwetter und Temperaturen um den Nullpunkt zu bieten.

Aber auf den diesjährigen Wintereinbruch, so hieß es in den Medien, sei man vorbereitet. Strengere Verordnungen wurden erlassen, Personal eingestellt, neue Räumfahrzeuge angeschafft.

Der Wetterbericht hat es lange voraus gesagt, es wird viel Schnee und eisige Kälte geben.
Alle haben sich gut vorbereitet.

Haben sich alle gut vorbereitet?

Heute war es nun soweit. Der Winter ist "plötzlich" gekommen und alle sind überrascht.
Nach meiner rutschigen Irr(sinns)fahrt von heute Vormittag, bin ich überzeugt, in diesem Jahr läuft es deutlich schlechter. Die Hauptstraße vor meiner Tür war auch um 10:00 Uhr noch nicht geräumt. Die Bürgersteige weder gefegt noch gestreut, geschweige denn, dass ein Radweg unter der Schneedecke zu sehen gewesen wäre. Busse und Bahnen sind ausgefallen.
Wo ist das personelle und materielle Extraequipment geblieben?!

Man weiß es nicht...

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Freitag, 3. September 2010

Grundeinkommen

Ein toller Beitrag zum Thema Grundeinkommen



Etwas runterscrollen und Film ab:



http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen



Dauert ca. 100 min und ist wieder eine super Gelegenheit fürs Sonntagskäffchen.



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Samstag, 10. Juli 2010

Die wahren Helden findet man auf dem Asphalt

und nicht auf dem Rasen!

Die verzärelten überbezahlten Fußballballettluschen sind schon tolle Schauspieler, so richtige Diven. Von einem Mitspieler der gegnerischen Mannschaft sanft gestreichelt, verstehen sie es meisterhaft mit schmerzfaltigem, schockerstarrtem Gesichtsaudruck schwungvoll in die Höhe zu hopsen, in der Luft einen Fuß zu fangen, halbschraubend niederzufallen, sich anschließend drei, vier mal um die eigene Achse zu drehen, wohldrapiert auf dem kleidsamen weichen Grün still liegen zu bleiben, den gefangenen Fuß immer noch in den Armen haltend, warten, bis es auch wirklich alle mitbekommen haben, alle gucken, die Zeit steht still. Der schwarz gekleidete Mann trifft eine Entscheidung. Ist es die gewünschte, steht die Diva umständlich auf, fasst sich noch einmal an die Stirn, humpelt, tut ganz ganz tapfer und das Spiel kann endlich weiter gehen.

Der Radprofi knallt mit 50 kmH voll auf die Nuss, bricht sich den Arm, schrabt meterlang samt Fahrrad die Haut übern heißen Asphalt, steht benommen und blutverschmiert auf, setzt sich wieder aufs Rad und ärgert sich, dass er ne halbe Minute Zeit verloren hat.

Am Abend wird der Schorf unter der Dusche mit ner Drahtbürste wieder aufgekratzt. Sauberkeit muss sein, sonst gibt es eine böse Entzündung.

Hier ein Interview mit Jens Voigt, drei Tage nach seinem Wahnsinnssturz von 2009, der mir das Blut in den Adern gefrieren liess:

Er fährt jetzt seine 13. Tour und ich wünsche ihm und seiner Mannschaft und allen anderen Fahrern viel Erfolg und, dass alle Stürze schlimmer aussehen als sie sind!!!

Hals- und Beinbruch.

Meine Helden.

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Dienstag, 6. Juli 2010

Wer heilt hat Recht !?!?

Wer heilt, hat Recht?
Von Ursachen und Täuschungen

„Wer heilt, hat Recht.“ Das ist ein Satz, der in der Alternativmedizin sehr beliebt ist. In der Regel wird er verwendet, um das Unbehagen zu überbrücken, das angesichts ungeklärter Wirkzusammenhänge bei einer alternativmedizinischen Heilung gelegentlich aufkommt. Was zählt, ist das Ergebnis. Ende gut, alles gut.
Da aber dieser Satz auch gern zum Beweis der Wirksamkeit verschiedenster alternativer Therapieverfahren eingesetzt wird, sind ein paar kritische Rückfragen angebracht.
Wer heilt wirklich?
Im Prinzip möchte man zustimmen: Wer heilt, hat ja ein positives Ergebnis hervorgebracht. Aber wer oder was hat im konkreten Fall tatsächlich die Heilung bewirkt? Das lässt sich oft nicht mit der gleichen Sicherheit sagen. Auch ist es ein (zwar weit verbreiteter, weil anschaulicher) Trugschluss, dass eine zeitliche Abfolge zweier Ereignisse immer auch eine Ursache-Wirkung-Beziehung darstellen muss.
Wenn ich heute nicht ordentlich aufesse und es morgen regnet, weiß ich, dass kein wirklicher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Wenn ich an Bach-Blüten-Essenzen rieche und am nächsten Tag die Magenschmerzen weg sind, soll aber plötzlich zweifelsfrei das eine für das andere ursächlich sein. Vielleicht geht es mir auch besser, weil ich erfahren habe, dass die Prüfung verschoben wird oder dass die Bank den benötigten Kredit gewährt.
Das Komplizierte in der Medizin ist, dass es eben nicht so leicht zu sagen ist, ob ein bestimmtes Medikament oder Therapieverfahren, oder andere veränderte Rahmenbedingungen eine Zustandsänderung bewirkt haben. Darum wird in langwierigen und teuren Studien versucht, an möglichst vielen Patienten unter möglichst gleichen Rahmenbedingungen zu testen, ob bei einem bestimmten Medikament in der Regel eine bestimmte Wirkung auftritt, oder nicht.
Irrtumswahrscheinlichkeit
Wo solche Studien nicht vorliegen oder aus therapiespezifischen Gründen nicht möglich sind, heißt dies nicht, dass diese Therapie aus Prinzip unwirksam sein muss. Aber es bedeutet, dass man mit einer viel höheren Rate an Irrtum rechnen muss. Zum Beispiel gibt es etliche Krankheiten, bei denen die Beschwerden zyklisch verlaufen: es gibt akute Phasen, zwischen denen Zeiten ohne Probleme liegen. Besucht man gegen Ende einer akuten Phase einen Therapeuten, kann dieser leicht die bald darauf eintretende Besserung für sich und seine Methode reklamieren. Dabei hätte sie sich auch ergeben, wenn gar nichts passiert wäre. Ob die Therapie beim nächsten mal wieder wirkt, hängt in solch einem Fall sehr vom Zeitpunkt des Besuchs beim Therapeuten ab.
Schließlich gibt es - auch in der Schulmedizin - eine nicht zu unterschätzende Quote von sogenannten Spontanheilungen. Ohne dass man sagen könnte, woran es gelegen hat, verschwinden plötzlich die Beschwerden und der Patient kann als geheilt entlassen werden. Manche Religionsgemeinschaften wie Christian Science oder der Bruno-Gröning-Freundeskreis sammeln systematisch solche Erlebnisberichte und reklamieren den Heilungserfolg für ihren Glauben. Anderswo gehen die Patienten einfach so glücklich nach Hause, ohne dass dies irgendwo erfasst und registriert würde.
Wer heilt, hat recht? Christen können für jede Heilung Gott dankbar sein. Vorschnellen und ungeprüften Zuordnungen auf eine bestimmte Methode darf man aber mit Recht skeptisch gegenüberstehen.
Harald Lamprecht

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Sonntag, 6. Juni 2010

James - ein Gedicht über Parkinson

Dieses Gedicht wurde mir von einer Parkinsonbetroffenen zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür!

James
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Als er plötzlich den Weg in mein Leben fand,
habe ich ihn gleich James genannt.
Sprech ich über ihn im Plauderton,
nenne ich ihn Herrn Parkinson.

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Ist er bei mir, laufe ich wie betrunken daher.
Einen geraden Weg zu finden fällt mir sehr schwer.
Die Leute schauen, ihr Blick wird zur Qual,
muss gegen ihn kämpfen, hab keine andere Wahl.

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Er sorgt auch dafür, dass eine Hand ich nicht mehr richtig bewegen kann.
Jede Tätigkeit von mir geht nur noch langsam voran.
Dann fällt noch etwas zu Boden zum x-ten Mal,
muss gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

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Er ist auch bei mir, wenn ich nachts nicht schlafen kann,
die Steifheit meinen ganzen Körper erfasst, irgendwann,
wenn das Liegen im Bett wird langsam zur Qual,
muss ich gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

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Er bestimmt auch, wenn mein Körper zittern soll,
kann nichts dagegen tun, finde es auch nicht so toll.
Den Inhalt des Glases verschütt` ich zum x-ten Mal,
muss gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

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Er ist dabei, wenn ich die Pillen muss schlucken.
James sträubt sich dagegen, durchfährt meinen Körper mit heftigem Zucken.
Das Leben mit ihm wird mir langsam zur Qual,
ich werde weiter gegen ihn kämpfen, habe ich denn eine andere Wahl ???


Dieter Witte

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Freitag, 28. Mai 2010

Existiert das Böse???

Ein Universitätsprofessor forderte seine Studenten mit folgender Frage heraus:

"Gott schuf alles, was existiert?"

Ein Student antwortete mutig: "Ja, er schuf alles!"

"Gott hat alles erschaffen?", fragte von neuem der Professor.

"Ja, Herr Professor", antwortete der Jugendliche.

Der Professor fuhr fort: "Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert, und gemäß der Annahme, daß unsere Werke uns selbst widerspiegeln, ist Gott böse."

Der Student blieb stumm nach dieser Antwort, und der Professor, triumphierend, rühmte sich, einmal mehr bewiesen zu haben, daß der Glaube ein Mythos ist.

Ein anderer Student hob seine Hand und sagte:"Kann ich eine Frage stellen, Herr Professor?"

"Natürlich", antwortete der Professor. Der junge Mann erhob sich und fragte:

"Professor, existiert die Kälte?"

"Was soll das für eine Frage sein? Natürlich existiert sie. Ist Ihnen etwa noch nie kalt gewesen?" Der Student antwortete:"In der Tat, Herr Professor, die Kälte existiert nicht. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir als kalt empfinden, in Wirklichkeit Fehlen von Wärme. Jeder Körper oder Gegenstand kann untersucht werden, wenn er Energie hat oder abgibt. Wärme ist, was besagtem Körper Energie verleiht.

Der absolute Nullpunkt ist die totale Abwesenheit von Wärme. Alle Körper werden träge, reaktionsunfähig, aber die Kälte gibt es nicht. Wir haben diesen Ausdruck erfunden, um zu beschreiben, wie wir uns ohne Wärme fühlen.

Und existiert die Dunkelheit?", fragte der Student weiter.
Der Professor antwortete: "Natürlich!"
Der Student sagte darauf: "Sie irren sich wieder, Herr Professor. DieDunkelheit existiert ebenso wenig.

Sie ist in Wirklichkeit Mangel an Licht. Das Licht läßt sich untersuchen, die Dunkelheit nicht. Wir kennen das Prisma von Michols, um weißes Licht in die verschiedenen Farben zu zerlegen, aus denen es zusammengesetzt ist, mit der jeweils verschiedenen Wellenlänge. Ein einfacher Lichtstrahl bricht die Dunkelheit und erhellt die Oberfläche, auf der sein Schein endet. Wie kann man angeben, wie dunkel ein bestimmter Raum ist? Aufgrund der Lichtmenge, die in diesem Raum präsent ist.

Nicht wahr?? Dunkelheit ist ein Begriff, den der Mensch entwickelt hat, um zu beschreiben, was vor sich geht, wenn kein Licht vorhanden ist."

Schlußendlich fragte der Jugendliche den Professor:

"Herr Lehrer, existiert das Böse??"

Der Professor antwortete: "Natürlich existiert es, wie ich anfangs erwähnt habe, wir sehen Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt. Diese Dinge sind böse."

Worauf der Student antwortete: "Das Böse existiert nicht, Herr Professor. Oder wenigstens nicht aus sich selbst.
Das Böse ist schlicht die Abwesenheit Gottes, ist - genau wie die vorigen Beispiele - ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um diese Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat nicht das Böse geschaffen. Es verhält sich damit nicht wie mit dem Glauben oder der Liebe, die existieren wie die Wärme oder das Licht. Das Böse ist das Ergebnis dessen, daß der Mensch Gott nicht in seinem Herzen gegenwärtig hat. So wie er es kalt empfindet, wenn Wärme fehlt oder dunkel, wenn kein Licht da ist."

Darauf nickte der Professor mit dem Kopf und schwieg.

Der junge Student nannte sich Albert Einstein ...


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Donnerstag, 15. April 2010

Nachdenkliches

Es gibt im Menschen etwas, das ihn dazu treibt, sich zu übertreffen, über sich selbst hinauszuwachsen.
Der Beweis: Was bringt die Bergsteiger dazu, immer höhere und immer schwerer zugängliche Gipfel zu erklimmen?
Was zwingt die Schwimmer, die Läufer, immer schneller zu schwimmen und zu laufen?
Was verpflichtet die Schachspieler, Stunden nachzudenken, bevor sie einen einzigen Zug machen?
Nichts.
Sie selbst haben es sich auferlegt, diese Leistungen zu vollbringen oder diese Probleme zu lösen. Und wie groß ist ihre Freude, jedes Mal, wenn sie einen Sieg davontragen! Wie viele Aktivitäten, Spiele und Wettkämpfe jeder Art haben die Menschen auf diese Weise erfunden! Das zeigt deutlich, dass du tief in deinem Inneren das Bedürfnis verspürst, deine eigenen Grenzen immer mehr zu erweitern.
Aber warum versäumst du daran zu denken, dieses Durchhaltevermögen, diese Geschicklichkeit und Intelligenz, die du in Spielen und Wettkämpfen an den Tag legst, auch im täglichen Leben anzuwenden?
Warum beklagst du dich hier immer, dass du dich anstrengen musst?
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Sonntag, 11. April 2010

Selbstvertrauen

Das sagen selbstbewusste Menschen:

° "Ich habe mit stets Ziele gesteckt, die ich erreichen konnte."
Arnold Schwarzenegger

° "Brich nie ein Versprechen. Das macht dich schwach."
Nicolas Sarkozy

° "Ich freue mich über jeden Erfolg, und mag er noch so klein sein."
Senta Berger

° "Suche dir Menschen, denen du vertraust. Das macht dich stark."
Steffi Graf

° "Kritik ist ok. Niemand wird von allen geliebt."
Stefan Raab

° "Wisse, was dir wirklich wichtig ist, und dann kämpfe!"
Angela Merkel

° "Ich vergleiche mich nie mit anderen."
Nora Tschirner


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Dienstag, 9. Februar 2010

Stille Tage

Für ein paar stille Tage der inneren Einkehr zu empfehlen:

http://www.klosterstift-heiligengrabe.de/

Das Kloster befindet sich zwischen Wittstock und Pritzwalk.

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Freitag, 20. November 2009

Der Geist ist stärker als die Gene

Therapeutenalltag in der Praxis

Patient:
Ich habs ja so im Rücken. Da dürfen Sie nicht anfassen. Ich bin da vor 7 Jahren operiert worden.

Ich:
Wurde es nach der Operation besser?

Patient:
Ich hab so starke Schmerzen. Ich kann mich gar nicht bewegen. Ich habe einen Bandscheibenvorfall.

Ich:
Ist der Vorfall akut oder meinen Sie den vor 7 Jahren?

Patient:
Ich kann ja nicht immer Schmerztabletten nehmen. Da können Sie wohl auch nichts machen?

Ich:
Wie oft nehmen Sie Tabletten?

Patient:
Zuerst wurde ich geröntgt. Da ist nichts zu sehen. Der Arzt sollte mich mal durch die Röhre schieben.

Ich:
Glauben Sie, dass es dann besser ist?

Patient:
Wissen Sie, so kann ich ja nicht arbeiten. Das liegt bei uns in der Familie. Meine Mutter hatte auch immer große Probleme mit ihrem Rücken. Und wir sind alle etwas kräftiger gebaut. Das habe ich mir nicht ausgesucht.

Ich:
Ihr Arzt hat Ihnen Physiotherapie verordnet. Wir zeigen Ihnen, was Sie jetzt jeden Tag für Ihre Gesundheit machen können. Dann wird es Ihrem Rücken bald besser gehen.

Patient:
Bewegen werde ich mich aber nicht. Das tut weh. Ich glaube nicht, dass das gut ist.

Ich:
Sich regen bringt Segen.
Wer rastet der rostet.
Bewegung ist das Medikament der Zukunft.
Bewegung ist, wo das Leben herkommt.
Gesundheit ist eine tägliche Entscheidung.
Der Glaube macht es wahr...


Bruce Lipton
Der Geist ist stärker als die Gene

Teil 1 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=xX0tOEz5MYA

Teil 2 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=SQgdMOhN_sY

Teil 3 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=XdoK_xnqsjw

Teil 4 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=ulOKtBwxg3M

Teil 5 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=VtMhrHvhS5k

Teil 6 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=EJaLw9YrBw8

Teil 7 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=o1xLJJNAOTA

Teil 8 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=D7c2ZMn9dIs

Teil 9 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=HGReoMni_OI

Teil 10 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=dp6xrMUb3s8

Teil 11 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=FRE8n8dyTHE

Teil 12 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=yEKksp8TjYQ

Teil 13 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=bqHqscTMdG8

Teil 14 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=k_8T_m9lm_c

Teil 15 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=KaSN7_IOoa4

Teil 16 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=rUHlowgVr9U

Ich empfehle Ihnen, sich mal 2-3 Stunden Zeit und Ruhe zu nehmen, vielleicht zum Sonntagskaffee. Ob Bruce Lipton ein ernst zu nehmender Wissenschaftler ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber er drückt verständlich aus, was immer mehr Menschen erfolgreich praktizieren ;-))

Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht?

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Sonntag, 4. Oktober 2009

Neurogenese

Erkenntnisse der Hirnforschung über unser Wohlbefinden


Über Jahrzehnte herrschte die Meinung vor, dass bei Erwachsenen keine neuen Gehirnzellen gebildet werden. Inzwischen hat die Neurobiologie nachgewiesen, dass dem nicht so ist. Das Gehirn ist sehr wohl in der Lage, neue Gehirnzellen und neue Verknüpfungen herzustellen. Dieser Prozess der Neurogenese ist hauptsächlich von zwei Dingen abhängig: von geistiger und von körperlicher Aktivität. Aber nicht irgend einer, entscheidend dabei scheint, dass es sich um eine sinnvolle, erfüllende Tätigkeit handelt. Und dann fühlen wir uns dabei auch wohl. Ansonsten wird je nach Hormonspiegel daraus Depression oder Aggression.

Was auch gut nachzuvollziehen ist. Bei Personen, die einer eintönigen und stumpfsinnigen (oder gar keiner) Arbeit nach gehen, treten Depressionen und Aggressionen deutlich häufiger auf als bei Personen, die ihrer Tätigkeit als Bereicherung empfinden.

Dauerstress zum Beispiel produziert bestimmte Hormone (Glukokortikoide), welche wie ein Nervengift wirken und die Gehirnleistung beeinträchtigen und die Neurogenese verhindern.



Körperliche Aktivität, wie z.B. auch regelmäßige Bewegung, baut nicht nur Stress ab, sondern kann über die bessere Neurogenese auch ein durch Stress strapaziertes Gehirn regenerieren lassen. Demnach ist die Neurogenese, also die Bildung und Verknüpfung von neuen Gehirnzellen, wesentlich für unser Wohlbefinden mitverantwortlich. Die neu heranwachsenden Neuronen sind überdurchschnittlich vielseitig - ohne Anreize verkümmern sie allerdings und auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns nimmt ab. Das ist im Prinzip wie bei einem Muskel, der schwächer wird wenn er nicht trainiert wird. Nur dass es sich bei der "Schaltzentrale" Gehirn gleich auf mehrere Bereiche auswirkt.



Und das beste Training für das Gehirn ist etwas zu lernen. Denn das Gehirn ist nun mal ein Lernorgan - und damit zum Lernen gemacht. Wie der Darm ein Verdauungsorgan und zum Verdauen gemacht ist. Auch wenn vielen von uns das Lernen in der Schule gründlich vergällt wurde, müssen wir uns bewußt machen, dass wenn wir nichts Neues lernen, wir dadurch die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns reduzieren - was sich auch auf die Leistungsfähigkeit in allen anderen Bereichen und auf unser Wohlbefinden niederschlägt.

Oder anders formuliert, wenn man etwas Neues und regelmäßig lernt, verbessert das die Neurogenese und damit auch die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden.



Das erklärt auch, weshalb heute so viele Menschen unzufrieden und frustriert sind: weil sie ihr Gehirn nicht dazu nutzen, wozu es da ist.

Bevor jetzt einige Mails mit (wütenden) Hinweisen auf unsere Schüler, die ja so viel lernen müssen und trotzdem unzufrieden sind, kommen, sei noch mal darauf hingewiesen, dass es um eine sinnvolle und selbst gewollte Tätigkeit mit entsprechenden Lerneffekten geht! Und dass dies stimmt sieht man daran, dass die Schüler, die sich im Unterricht oft nicht 10 Minuten konzentrieren können, nachmittags 4 Stunden ohne Unterbrechung vor ihren Computerspielen sitzen. Aber kaum schaffen sie es regelmäßig bis zum letzten Level, ist das Spiel uninteressant und wird links liegen gelassen.

Klar, denn jetzt kann man dabei ja nichts neues mehr lernen und erfahren. Dieses Prinzip kennen sicher viele. Kaum hat man ein Thema komplett verstanden und weiss alles darüber, ist der Reiz weg und man wendet sich etwas Neuem zu.

Deshalb ist ja auch der Urlaub für viele so wichtig, weil sie da aus dem Alltagstrott heraus kommen und neue Eindrücke sammeln können.



Zusammenfassend kann man sagen, dass wenn man etwas Neues (selbstgewollt) lernt, dass dann die Neurogenese einsetzt und man sich in der Folge wohler fühlt. Das geht sogar so weit, dass Schmerzpatienten, nachdem diese die Möglichkeit hatten etwas neues zu lernen, die Medikamentedosis zum Teil um mehr als die Hälfte reduzieren konnten!!



Häufig hören wir die Aussage, dass jemand mit einer Weiterbildung anfangen will, "wenn er Zeit dazu hat", "der Stress geringer ist","er sich besser fühlt", "die Krise vorüber ist" und einiges mehr in der Art. Diese Ansicht ist menschlich verständlich - aber meist falsch. Denn das ist etwa so wie zu sagen: "Ich bin jetzt krank und kann deswegen nicht zum Arzt. Wenn ich wieder gesund bin, gehe ich aber ganz bestimmt zum Arzt!

Mehr Wohlbefinden und eine Verbesserung der Situation entsteht durch Neurogenese - also etwas Neues, Erfüllendes lernen und tun. Also gerade dann, wenn man sich nicht so wohl fühlt, sollte man eine Weiterbildung, einen Kurs oder ein Seminar besuchen.



Von Stefan Reiff

Montag, 6. Juli 2009

Tucholsky mit Kristallkugel??



Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer bei fast allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken
-auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!


Soll man das System gefährden?
Da muss eigenschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen
-ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930

Freitag, 19. Juni 2009

Lachen ist gesund - wissenschaftlich belegte Zusatzmedizin für Diabetiker



Ich habe es schon immer gewußt und gelebt:

8. Mai 2009

Eine positive Lebenseinstellung wirkt sich vorteilhaft auf den Verlauf eines Diabetes Typ 2 aus.

In einer aktuellen Studie belegen kalifornische Forscher jetzt erstmals den günstigen Einfluss von Lachen auf hormonelle Störungen am Beispiel des Diabetes: Eine zusätzliche halbe Stunde Heiterkeit ("Mirthful Laugther") am Tag führt zu messbaren Veränderungen im Hormonhaushalt. Diese wirken sich vorteilhaft auf den Krankheitsverlauf des Diabetes mellitus aus, so der Pressesprecher Professor Dr. med. Helmut Schatz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).

Die engen Verbindungen von Körper und Seele und die Wirkung des Gemütszustandes auf die Gesundheit werden bereits seit zwei Jahrzehnten von der Wissenschaft erforscht. Demzufolge löst Heiterkeit nicht nur seelische Spannungen, mobilisiert Lebensenergien und stärkt das emotionale Gleichgewicht. Sie wirkt sich auch positiv auf den Hormonhaushalt aus. Beispielsweise steigert bereits die Vorfreude auf einen lustigen Film die Bildung des stimmungsaufhellend wirkenden Hormons Endorphin und vom Wachstumshormon. Dies stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig sinkt die Ausschüttung von Stresshormonen, wie der Forscher Lee Berk von der Universität Loma Linda in Kalifornien herausfand. Seine neueste Untersuchung, die er kürzlich auf einer Tagung der American Physiological Society in New Orleans vorstellte, belegt jetzt erstmals den günstigen Effekt von Humor auf eine Diabeteserkrankung. Gemeinsam mit dem Diabetesspezialisten Stanley Tan untersuchte Lee Berk zwanzig Menschen mit Diabetes mellitus, Blutfetterhöhung und Bluthochdruck. Die Hochrisiko-Patienten benötigten nicht nur mehrere Blutzuckermedikamente, sondern auch Blutdruck- und Cholesterinsenker. Der Hälfte der Patienten verordneten die Ärzte zusätzlich zu den Medikamenten eine halbe Stunde Heiterkeit täglich - in Form eines lustigen Films. Die positiven Auswirkungen zeigten sich bereits nach zwei Monaten bei einer Nachuntersuchung: Die 'Lachtherapie' hatte nicht nur die Konzentration der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin gesenkt. Auch die Laborwerte für Blutfette und Entzündungsreaktionen - beide fördern die Arterienverkalkung - besserten sich.Nach einem Jahr war die Konzentration des vorteilhaften HDL-Cholesterins um ein Viertel angestiegen. Der Entzündungsmarker CRP war um zwei Drittel abgefallen. Die Unterschiede zur Vergleichsgruppe, deren Teilnehmer keine Videos erhalten hatten, waren deutlich. Die Humorstudie von Berk und Tan ist nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie ernstzunehmende klinische Forschung. Nichts spricht dagegen, Heiterkeit mit in die Diabetes-Therapie zu integrieren..

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

Mittwoch, 10. Juni 2009

Körperwelten


Ich habe die Ausstellung in Berlin besucht. Das kann ich gerne weiter empfehlen. Faszinierende Einblicke in unsere Körperlichkeit, nicht nur für Laien. Wie entstehen Krankheiten und was kann man dagegen tun? Wie alt kann ein Mensch werden? Wie lange kann man gesund bleiben?
Gerahmt ist die Asstellung von schönen Bildern mit weisen Sprüchen.
Sehr ästhetische Darstellungen. Hier gehts zur website: http://www.koerperwelten-deutschland.de/