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Samstag, 20. Juli 2019
!!! 30 JAHRE !!!
17. Oktober 1988 bis 17. Oktober 2018
Am 17.10.2018 habe ich tatsächlich mit Familie, Mitarbeitern, Patienten und Geschäftsfreunden meinen 30. Praxisgeburtstag feiern dürfen!
Und ja, wir haben gefeiert :-)
Wo sind die Jahre geblieben? Bei der Vorbereitung des Jubiläums habe ich Revue passieren lassen.
Das Suchen geeigneter Räume, das Ringen um die Finanzierung, das Finden der geeigneten Einrichtung. Wohlgemerkt, alles zu Zeiten, wo Berlin noch eingemauert war und normales Interieur eine Lieferzeit von drei Monaten hatte!
Auch die therapeutische Einrichtung wurde damals in "Westdeutschland" bestellt und auf dem Bürgersteig abgestellt.
Ja, auf dem Bürgersteig abgestellt. Meine hochmoderne neue elektrisch betriebene Behandlungsliege, meine 1,5 Meter lange Turnbank, die große Sprossenwand, überhaupt, meine ganze schöne neue und bezahlte Therapieeinrichtung!
Welch ein Glück, dass damals die Bäckerei Hilbig ihre Backstube auf dem Hof hatte! Der Bäckermeister schickte mir zwei starke Männer und zack zack, war die gesamte Einrichtung im ersten Stock in meiner Praxis!
Es lief gut. Sehr gut, vor allem für damalige Zeiten. Ambulante Krankengymnastik war noch nicht sehr populär.
Trotzdem brauchte ich sehr schnell kollegiale Unterstützung. Meine erste Mitarbeiterin war schnell eingestellt und wie groß war meine Freude, dass sie mich zum Praxisjubiläum besucht hat!!!!
Andere Ehemalige sind auch gekommen und die Wiedersehensfreude war sehr groß!
Viele Patienten sind gekommen und haben viele schöne Blumen und Präsente mitgebracht :-)
Ganz besonders freue ich mich über die Einträge im Gästebuch! Sogar mit Zeichnungen und kleinen Gedichten.
Von meinen Mitarbeitern habe ich auch noch ein ganz besonderes Geschenk erhalten: ein Fotobuch von der Jubiläumsfeier!
Meine Praxis hat nun über dreißig bewegte Jahre hinter sich. Viele Modernisierungen erlebt, viele Therapeuten kommen und gehen lassen und noch viel mehr Patienten!
Auf Wunsch vieler Besucher veröffentliche ich hier meine Rede, die ich gehalten habe:
"Herzlich willkommen und vielen Dank, dass Sie heute her gekommen sind und mit mir ein bissl Geburtstag feiern
laangweilige öde ewig dauernde Reden und Ansprachen mag ich überhaupt nicht
aaaber, für Sie mache ich liebend gern eine Ausnahme
Sie haben ja heute sowieso nichts mehr vor
Zuerst möchte ich allen Menschen, die zum Aufbau, Ausbau, Erfolg und Erhalt der Praxis beteiligt waren und sind von Herzen und mit gebührendem Nachdruck danken.
Allen voran natürlich meinen Eltern,
dem allerbesten Physiotherapeutenehemann, mein Fels in der Brandung
meiner Schwester, die mich gelehrt hat, dass ich nicht ausschließlich Unternehmerin bin
und meinem Neffen, der immer irgendwie sofort auf der Matte steht, wenn ich denke, hier brennts mal wieder
Nun dann kann ich ja , eendlich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern
Besichtigung der Räume,
Bruchbude, genau die wollte ich haben
Mitbewerberin mit dem Makler
Und ich habe mit dem Vermieter sofort per Handschlag alles klar gemacht
Die Therapiegeräte habe ich damals in Westdeutschland bestellt.
Sie glauben ja nicht, wo die Männer mir die Lieferung hingestellt haben.
Ich meine ne große Sprossenwand, schwere elektrische Liegen, die Turnbank da und gaanz viel Kleinkram.
Die haben das alles auf dem Bürgersteig abgestellt.
Hab ich schon gesagt, dass ich ganz alleine war?
Praxis fertig, wer kommt?
Die besagte Kollegin, die sich so gar nicht vorstellen konnte, dass hier eine Praxis entstehen könnte
Es läuft gut an, die Zeit des Leerlaufs ist ganz schnell vorbei
Und so sollte nun der erste AN eingestellt werden
Gesehen und sofort haben wollen
Es folgten weitere Mitarbeiter und wir platzten räumlich aus den Nähten.
Wir waren übrigens eine der ersten Praxen in Berlin, die damals für die Barmer Rückenschule angeboten hat
Die Nachbarwohnung wurde frei, wurde von mir angemietet und die Praxis konnte um zwei schöne Therapieräume erweitert werden
Es war alle gerade fertig, als der Vermieter kam und meinte, das ganze Haus wird um- und ausgebaut und fragt, ob ich meinen Stammsitz für den Nachbarn frei geben würde
Es hat dann noch ziemlich lange gedauert aber die Baumaßnahmen waren sehr anstrengend
In dieser Phase habe ich sehr gern den Rat meiner erfahreneren Kollegin Monika gesucht und angenommen.
Vor allem wollte ich unbedingt Schlingentische haben, aber nicht die damals üblichen hässlichen Käfige. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank der Firma Olaf Richter, die mir mit Planung, Rat und Tat zuverlässig meine Wünsche umgesetzt hat
Geplant mit den größeren Räumen war eine Bäder- und Wellnessabteilung.
Das neue Gesundheitsstrukturgesetz und die Einführung des HMK haben mich umdenken lassen
Die geplante Bäderabteilung ist einem Kosmetik- und Fußpflegesalon gewichen.
Die Bürokratie in unserer Branche ist dermaßen angestiegen, dass es ohne Rezeptionskräfte nicht mehr zu bewältigen ist, insbesondere, da der Fachkräftemangel um sich greift. Da ist jede bürokratische Therapeutenminute verschwendet.
Und seit Herbst 2006 wird hier auch Ergotherapie angeboten.
kleine Statistik
30 Jahre Praxis bedeuten
58 Mitarbeiter darunter 35, die mindestens 5 Jahre hier waren
11, die mindestens 10 Jahre hier waren
5, die mindestens 15 Jahre hier waren
mal schauen, wer zuerst die 20 knackt
All meinen ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern gilt mein herzlicher Dank für die vielen gemeinsamen Stunden zur Betreuung unserer Patienten!
Ca 155 Liter Massageöl, wobei auch so manch ein Öltropfen den Fußboden gleich mitpflegt
ca. 320 Liter Handdesinfektionsmittel
7.800 Papierrollen
1.250.000 Bonbons
häufigste Diagnose Rücken
häufigste Therapie KG, gefolgt von Bobath, wird bald eingeholt von motorisch funktioneller Ergotherapie
Kurioses:
früher viele Babies, und Schulkinder, irgendwann waren sie fast weg. Heute behandeln wir fast ausschließlich Erwachsene.
Vor 30 Jahren hatte ich viele Schlaganfallpatienten, die mit einem „Proberezept“ kamen, da waren aber viele Ärzte der Meinung, dass man sowieso nicht mehr viel machen könne.
Das hat mich sehr viel Nerven und Durchsetzung für die Patienten gekostet.
Diese Zeiten sind ja ein Glück vorbei.
Heutzutage ist die Versorgung der neurologisch betroffenen Patienten, noch nicht zufriedenstellend aber deutlich besser.
jetzt ganz viel Hand und PA
Was bringt die Zukunft? Tja , wer weiß das schon????
Wir machen einfach weiter.....so wie immer...... und zwar mit:
Muskeln stemmen
Spastik hemmen
Schmerzen lindern
Angst verhindern
Atmung fachen
manchmal lachen
grade Haltung
Vollentfaltung
aufrecht stehen
sicher gehen
hoch sich strecken
runter bücken
Kraft trainieren
Gewicht lancieren
Bauch abspecken
Knie durchdrücken
Körper biegen
fast wie fliegen
Muskeln kneten
Sehnen dehnen
Finger biegen
Wirbel schieben
Sprossen klettern
Bälle schmettern
hüpfen lassen
Spaß bei haben
Schlinge legen
Becken heben
Tränen trocknen
auch mal rocken
wenn sie's wissen, Ärzte lobn
Ultraschall, das ist kein Strom
Rolle erhitzen
Öl verspritzen
Nase rümpfen
bei manchen Strümpfen
Schläfer wecken
Schnarcher necken
Schulter pattern
Haar verheddern
Kreisl wackeln
Gymstick zappeln
Wahrnehmung schulen
um Aufmerksamkeit buhlen
motivieren
austrainieren
Krankengymnastik ist und bleibt das Wahre
auch die nächsten 30 Jahre!!!
Prost!!!"
Vielen Dank an alle Besucher für das gelungene Jubiläum!!!!
Am 17.10.2018 habe ich tatsächlich mit Familie, Mitarbeitern, Patienten und Geschäftsfreunden meinen 30. Praxisgeburtstag feiern dürfen!
Und ja, wir haben gefeiert :-)
Wo sind die Jahre geblieben? Bei der Vorbereitung des Jubiläums habe ich Revue passieren lassen.
Das Suchen geeigneter Räume, das Ringen um die Finanzierung, das Finden der geeigneten Einrichtung. Wohlgemerkt, alles zu Zeiten, wo Berlin noch eingemauert war und normales Interieur eine Lieferzeit von drei Monaten hatte!
Auch die therapeutische Einrichtung wurde damals in "Westdeutschland" bestellt und auf dem Bürgersteig abgestellt.
Ja, auf dem Bürgersteig abgestellt. Meine hochmoderne neue elektrisch betriebene Behandlungsliege, meine 1,5 Meter lange Turnbank, die große Sprossenwand, überhaupt, meine ganze schöne neue und bezahlte Therapieeinrichtung!
Welch ein Glück, dass damals die Bäckerei Hilbig ihre Backstube auf dem Hof hatte! Der Bäckermeister schickte mir zwei starke Männer und zack zack, war die gesamte Einrichtung im ersten Stock in meiner Praxis!
Es lief gut. Sehr gut, vor allem für damalige Zeiten. Ambulante Krankengymnastik war noch nicht sehr populär.
Trotzdem brauchte ich sehr schnell kollegiale Unterstützung. Meine erste Mitarbeiterin war schnell eingestellt und wie groß war meine Freude, dass sie mich zum Praxisjubiläum besucht hat!!!!
Andere Ehemalige sind auch gekommen und die Wiedersehensfreude war sehr groß!
Viele Patienten sind gekommen und haben viele schöne Blumen und Präsente mitgebracht :-)
Ganz besonders freue ich mich über die Einträge im Gästebuch! Sogar mit Zeichnungen und kleinen Gedichten.
Von meinen Mitarbeitern habe ich auch noch ein ganz besonderes Geschenk erhalten: ein Fotobuch von der Jubiläumsfeier!
Meine Praxis hat nun über dreißig bewegte Jahre hinter sich. Viele Modernisierungen erlebt, viele Therapeuten kommen und gehen lassen und noch viel mehr Patienten!
Auf Wunsch vieler Besucher veröffentliche ich hier meine Rede, die ich gehalten habe:
"Herzlich willkommen und vielen Dank, dass Sie heute her gekommen sind und mit mir ein bissl Geburtstag feiern
laangweilige öde ewig dauernde Reden und Ansprachen mag ich überhaupt nicht
aaaber, für Sie mache ich liebend gern eine Ausnahme
Sie haben ja heute sowieso nichts mehr vor
Zuerst möchte ich allen Menschen, die zum Aufbau, Ausbau, Erfolg und Erhalt der Praxis beteiligt waren und sind von Herzen und mit gebührendem Nachdruck danken.
Allen voran natürlich meinen Eltern,
dem allerbesten Physiotherapeutenehemann, mein Fels in der Brandung
meiner Schwester, die mich gelehrt hat, dass ich nicht ausschließlich Unternehmerin bin
und meinem Neffen, der immer irgendwie sofort auf der Matte steht, wenn ich denke, hier brennts mal wieder
Nun dann kann ich ja , eendlich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern
Besichtigung der Räume,
Bruchbude, genau die wollte ich haben
Mitbewerberin mit dem Makler
Und ich habe mit dem Vermieter sofort per Handschlag alles klar gemacht
Die Therapiegeräte habe ich damals in Westdeutschland bestellt.
Sie glauben ja nicht, wo die Männer mir die Lieferung hingestellt haben.
Ich meine ne große Sprossenwand, schwere elektrische Liegen, die Turnbank da und gaanz viel Kleinkram.
Die haben das alles auf dem Bürgersteig abgestellt.
Hab ich schon gesagt, dass ich ganz alleine war?
Praxis fertig, wer kommt?
Die besagte Kollegin, die sich so gar nicht vorstellen konnte, dass hier eine Praxis entstehen könnte
Es läuft gut an, die Zeit des Leerlaufs ist ganz schnell vorbei
Und so sollte nun der erste AN eingestellt werden
Gesehen und sofort haben wollen
Es folgten weitere Mitarbeiter und wir platzten räumlich aus den Nähten.
Wir waren übrigens eine der ersten Praxen in Berlin, die damals für die Barmer Rückenschule angeboten hat
Die Nachbarwohnung wurde frei, wurde von mir angemietet und die Praxis konnte um zwei schöne Therapieräume erweitert werden
Es war alle gerade fertig, als der Vermieter kam und meinte, das ganze Haus wird um- und ausgebaut und fragt, ob ich meinen Stammsitz für den Nachbarn frei geben würde
Es hat dann noch ziemlich lange gedauert aber die Baumaßnahmen waren sehr anstrengend
In dieser Phase habe ich sehr gern den Rat meiner erfahreneren Kollegin Monika gesucht und angenommen.
Vor allem wollte ich unbedingt Schlingentische haben, aber nicht die damals üblichen hässlichen Käfige. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank der Firma Olaf Richter, die mir mit Planung, Rat und Tat zuverlässig meine Wünsche umgesetzt hat
Geplant mit den größeren Räumen war eine Bäder- und Wellnessabteilung.
Das neue Gesundheitsstrukturgesetz und die Einführung des HMK haben mich umdenken lassen
Die geplante Bäderabteilung ist einem Kosmetik- und Fußpflegesalon gewichen.
Die Bürokratie in unserer Branche ist dermaßen angestiegen, dass es ohne Rezeptionskräfte nicht mehr zu bewältigen ist, insbesondere, da der Fachkräftemangel um sich greift. Da ist jede bürokratische Therapeutenminute verschwendet.
Und seit Herbst 2006 wird hier auch Ergotherapie angeboten.
kleine Statistik
30 Jahre Praxis bedeuten
58 Mitarbeiter darunter 35, die mindestens 5 Jahre hier waren
11, die mindestens 10 Jahre hier waren
5, die mindestens 15 Jahre hier waren
mal schauen, wer zuerst die 20 knackt
All meinen ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern gilt mein herzlicher Dank für die vielen gemeinsamen Stunden zur Betreuung unserer Patienten!
Ca 155 Liter Massageöl, wobei auch so manch ein Öltropfen den Fußboden gleich mitpflegt
ca. 320 Liter Handdesinfektionsmittel
7.800 Papierrollen
1.250.000 Bonbons
häufigste Diagnose Rücken
häufigste Therapie KG, gefolgt von Bobath, wird bald eingeholt von motorisch funktioneller Ergotherapie
Kurioses:
früher viele Babies, und Schulkinder, irgendwann waren sie fast weg. Heute behandeln wir fast ausschließlich Erwachsene.
Vor 30 Jahren hatte ich viele Schlaganfallpatienten, die mit einem „Proberezept“ kamen, da waren aber viele Ärzte der Meinung, dass man sowieso nicht mehr viel machen könne.
Das hat mich sehr viel Nerven und Durchsetzung für die Patienten gekostet.
Diese Zeiten sind ja ein Glück vorbei.
Heutzutage ist die Versorgung der neurologisch betroffenen Patienten, noch nicht zufriedenstellend aber deutlich besser.
jetzt ganz viel Hand und PA
Was bringt die Zukunft? Tja , wer weiß das schon????
Wir machen einfach weiter.....so wie immer...... und zwar mit:
Muskeln stemmen
Spastik hemmen
Schmerzen lindern
Angst verhindern
Atmung fachen
manchmal lachen
grade Haltung
Vollentfaltung
aufrecht stehen
sicher gehen
hoch sich strecken
runter bücken
Kraft trainieren
Gewicht lancieren
Bauch abspecken
Knie durchdrücken
Körper biegen
fast wie fliegen
Muskeln kneten
Sehnen dehnen
Finger biegen
Wirbel schieben
Sprossen klettern
Bälle schmettern
hüpfen lassen
Spaß bei haben
Schlinge legen
Becken heben
Tränen trocknen
auch mal rocken
wenn sie's wissen, Ärzte lobn
Ultraschall, das ist kein Strom
Rolle erhitzen
Öl verspritzen
Nase rümpfen
bei manchen Strümpfen
Schläfer wecken
Schnarcher necken
Schulter pattern
Haar verheddern
Kreisl wackeln
Gymstick zappeln
Wahrnehmung schulen
um Aufmerksamkeit buhlen
motivieren
austrainieren
Krankengymnastik ist und bleibt das Wahre
auch die nächsten 30 Jahre!!!
Prost!!!"
Vielen Dank an alle Besucher für das gelungene Jubiläum!!!!
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Sonntag, 8. Januar 2017
Kann denn Sport Mord sein?!
"Der Franzose Robert Marchand stellte im Alter von 105 Jahren einen Weltrekord im Radfahren auf. Dabei hatte er erst als Rentner mit dem Sport begonnen. Das Geheimnis seiner Fitness klingt einfach.
Als er die letzte der 90 Runden absolviert hatte, kletterte Robert Marchand erleichtert vom Fahrrad, ein Pulk Reporter stürmte auf den 1,50 Meter kleinen Mann zu. „Geschafft“, sagte Marchand in die Mikrofone, „jetzt tun mir ganz schön die Arme weh.“ Er hatte soeben im Velodrom des nordfranzösischen St. Quentin einen neuen Rekord aufgestellt. Marchand war in einer Stunde 22,547 Kilometer gefahren. Und zwar im stolzen Alter von 105 Jahren.
„Dieser Rekord ist eine Botschaft an alle Rentner“, sagte Marchands Internistin Veronique Billat, „er zeigt, wie wichtig es ist, auch im Ruhestand noch Sport zu betreiben.“ Marchand hatte erst im Alter von 78 Jahren ernsthaft mit dem Radfahren begonnen, nach und nach stellte er zahlreiche Altersrekorde auf und spulte noch bis vor wenigen Jahren täglich 100 Kilometer mit dem Rad ab.
Weil bisher entsprechende Vergleichsgrößen fehlten, hatte der Radsportweltverband UCI eigens neue Altersklassen für den agilen Senioren ins Leben gerufen. So hält Marchand nicht nur den Stundenrekord für über Hundertjährige (100+), sondern nun auch in der Klasse 105+. „Das ist eine großartige Leistung“, sagte David Lappartient, der Präsident des französischen Radsportverbands (FFC). „Dieser Mann zeigt uns allen, zu welchen außerordentlichen Dingen der Mensch fähig ist“.
Den Tag hatte Marchand wie immer traditionell französisch eingeläutet: Einem leichten Frühstück mit Croissant und einer Banane folgte mittags noch ein Omelette, dann schwang er sich am Nachmittag aufs Fahrrad und brach unter dem Jubel von mehr als tausend Zuschauern im Velodrom von St. Quentin zu seinem Rekordversuch auf. Eigentlich hatte er sogar eine Distanz zwischen 23 und 24 Kilometer avisiert, dieses Ziel verpasste er knapp. „Würde ich 30 Kilometer schaffen, würden alle sagen, dass ich gedopt bin“, sagte er lachend.
„Eine halbe Minute, um zu sterben“
Dass an der Sauberkeit seines Rekords keine Zweifel aufkommen, dafür sorgte das offizielle Prozedere der UCI, das Marchand nach dem geglückten Rekord zur Dopingprobe verpflichtete. Der frühere Feuerwehrmann, der am 26. November 1911 auf die Welt kam, hatte schon einmal den von ihm selbst gehaltenen Weltrekord gebrochen, als er mit 102 Jahren in einer Stunde knapp 27 Kilometer mit dem Rennrad zurücklegte. „Wenn ich so gut wäre wie damals, wäre ich ein Phänomen“, sagte Marchand. „Aber ich bin kein Phänomen.“
Phänomenal sind allerdings die physiologischen Voraussetzungen, die Marchand auch im hohen Alter noch mitbringt. Laut Auskunft seines Trainers hat er immer noch die Sauerstoffaufnahme eines 50- bis 55-jährigen Mannes. Das Geheimnis seiner Fitness ist einfach: „Ich habe mein ganzes Leben lang Sport getrieben“, sagt der 105-Jährige. Außerdem: viel Obst und Gemüse, nicht zu viel Kaffee, keine Zigaretten und „sehr wenig Alkohol“. Marchand macht jeden Morgen Dehnübungen und trainiert fleißig auf einem Heimtrainer.
Ganz beschwerdefrei ist er allerdings nicht: Er hat Hörprobleme, ein wenig Bluthochdruck und Rheuma an den Händen, was es ihm erschwert, den Rennradlenker festzuhalten. „Aber den Beinen geht es gut“, betonte er. Kurz bevor er zum Duschen verschwand, wurde er dann noch nachdenklich. Auf die Frage, ob er in zwei Jahren noch einmal zum Rekordversuch für 107-Jährige antreten wolle, entgegnete Marchand nur: „Sie wissen doch, es dauert neun Monate, bis man geboren wird, aber nur eine halbe Minute, um zu sterben.“ "
Quelle: https://www.welt.de/sport/article160847672/Dieser-105-Jaehrige-stellt-Stunden-Weltrekord-auf.html
Also liebe Senioren, es gibt keine Ausreden!
............
Als er die letzte der 90 Runden absolviert hatte, kletterte Robert Marchand erleichtert vom Fahrrad, ein Pulk Reporter stürmte auf den 1,50 Meter kleinen Mann zu. „Geschafft“, sagte Marchand in die Mikrofone, „jetzt tun mir ganz schön die Arme weh.“ Er hatte soeben im Velodrom des nordfranzösischen St. Quentin einen neuen Rekord aufgestellt. Marchand war in einer Stunde 22,547 Kilometer gefahren. Und zwar im stolzen Alter von 105 Jahren.
„Dieser Rekord ist eine Botschaft an alle Rentner“, sagte Marchands Internistin Veronique Billat, „er zeigt, wie wichtig es ist, auch im Ruhestand noch Sport zu betreiben.“ Marchand hatte erst im Alter von 78 Jahren ernsthaft mit dem Radfahren begonnen, nach und nach stellte er zahlreiche Altersrekorde auf und spulte noch bis vor wenigen Jahren täglich 100 Kilometer mit dem Rad ab.
Weil bisher entsprechende Vergleichsgrößen fehlten, hatte der Radsportweltverband UCI eigens neue Altersklassen für den agilen Senioren ins Leben gerufen. So hält Marchand nicht nur den Stundenrekord für über Hundertjährige (100+), sondern nun auch in der Klasse 105+. „Das ist eine großartige Leistung“, sagte David Lappartient, der Präsident des französischen Radsportverbands (FFC). „Dieser Mann zeigt uns allen, zu welchen außerordentlichen Dingen der Mensch fähig ist“.
Den Tag hatte Marchand wie immer traditionell französisch eingeläutet: Einem leichten Frühstück mit Croissant und einer Banane folgte mittags noch ein Omelette, dann schwang er sich am Nachmittag aufs Fahrrad und brach unter dem Jubel von mehr als tausend Zuschauern im Velodrom von St. Quentin zu seinem Rekordversuch auf. Eigentlich hatte er sogar eine Distanz zwischen 23 und 24 Kilometer avisiert, dieses Ziel verpasste er knapp. „Würde ich 30 Kilometer schaffen, würden alle sagen, dass ich gedopt bin“, sagte er lachend.
„Eine halbe Minute, um zu sterben“
Dass an der Sauberkeit seines Rekords keine Zweifel aufkommen, dafür sorgte das offizielle Prozedere der UCI, das Marchand nach dem geglückten Rekord zur Dopingprobe verpflichtete. Der frühere Feuerwehrmann, der am 26. November 1911 auf die Welt kam, hatte schon einmal den von ihm selbst gehaltenen Weltrekord gebrochen, als er mit 102 Jahren in einer Stunde knapp 27 Kilometer mit dem Rennrad zurücklegte. „Wenn ich so gut wäre wie damals, wäre ich ein Phänomen“, sagte Marchand. „Aber ich bin kein Phänomen.“
Phänomenal sind allerdings die physiologischen Voraussetzungen, die Marchand auch im hohen Alter noch mitbringt. Laut Auskunft seines Trainers hat er immer noch die Sauerstoffaufnahme eines 50- bis 55-jährigen Mannes. Das Geheimnis seiner Fitness ist einfach: „Ich habe mein ganzes Leben lang Sport getrieben“, sagt der 105-Jährige. Außerdem: viel Obst und Gemüse, nicht zu viel Kaffee, keine Zigaretten und „sehr wenig Alkohol“. Marchand macht jeden Morgen Dehnübungen und trainiert fleißig auf einem Heimtrainer.
Ganz beschwerdefrei ist er allerdings nicht: Er hat Hörprobleme, ein wenig Bluthochdruck und Rheuma an den Händen, was es ihm erschwert, den Rennradlenker festzuhalten. „Aber den Beinen geht es gut“, betonte er. Kurz bevor er zum Duschen verschwand, wurde er dann noch nachdenklich. Auf die Frage, ob er in zwei Jahren noch einmal zum Rekordversuch für 107-Jährige antreten wolle, entgegnete Marchand nur: „Sie wissen doch, es dauert neun Monate, bis man geboren wird, aber nur eine halbe Minute, um zu sterben.“ "
Quelle: https://www.welt.de/sport/article160847672/Dieser-105-Jaehrige-stellt-Stunden-Weltrekord-auf.html
Also liebe Senioren, es gibt keine Ausreden!
............
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Tour de France
Sonntag, 1. Januar 2017
Gedicht zum Neuen Jahr
Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger *31.07.1843, † 26.06.1918
österreichischer Schriftsteller und Poet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
!!!! Allen Lesern ein friedliches, schönes, gesundes und lichtvolles Jahr 2017 !!!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger *31.07.1843, † 26.06.1918
österreichischer Schriftsteller und Poet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
!!!! Allen Lesern ein friedliches, schönes, gesundes und lichtvolles Jahr 2017 !!!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Leben
Freitag, 16. September 2016
URANIA Berlin - "Natürlich gesund Tag"
"Samstag, 17. September 2016 um 10:00 Uhr
"Natürlich Gesund" Tag 2016
Der Urania "Natürlich Gesund"-Tag 2016 vermittelt Erkenntnisse zur natürlichen Gesundheitsprävention und Heilung – auch in Kombination mit der Schulmedizin. Er beinhaltet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit wissenschaftlichen Fachvorträgen, vertiefenden Workshops, Beratungen, bunten Mitmach-Aktionen sowie spannenden Live-Vorführungen.
Erleben Sie Smoothie Live-Zubereitungen, erfahren Sie Wissenswertes zu optimalen Körperbewegungsabläufen oder besuchen Sie die rbb Forum-Diskussion zum Thema „Was kostet Gesundheit?“. Gerne laden wir Sie zu einer kostenfreien Shiatsu-Massage ein."
Hier der LINK
http://www.urania.de/natuerlich-gesund-tag-2016
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Freitag, 15. Januar 2016
Selbstlob stinkt nicht!
Ich habe viel zu viel Lesestoff, den ich in den nächsten Jahren kaum bewältigen kann. Seien es nun Bücher, Hefte, Blogartikel, einzelne Zeitungsartikel und ähnliches.
Zeitungsartikel lese ich nur ausnahmsweise, wenn sie von meinen Lieben sorgsam ausgesucht werden. Literatur von tagesaktuellen Geschehen gehört sonst nicht zu meinem Leserepertoire.
Es sind Sach- und Fachbücher, Biographien, Reiseberichte aus alten und neuen Zeiten und Kurioses. Auf jeden Fall immer spannend und erbaulich. Lebensnotwendig!
Umso erstaunlicher ist es, dass ich letzte Woche irgendwie nichts greifbar lesenswertes finden konnte. Eigentlich unmöglich bei sehr gut ausgestatter Bibliothek und E-Reader!
Aber trotzdem ist es mir so ergangen, dass ich nichts davon lesen mochte...
Da bin ich durch Zu-Fall auf diesen (jawohl, meinen!) Blog gestoßen.
Und was soll ich sagen?
Es sind tatsächlich ein paar tolle Artikel und Artikelserien hier zu finden, von denen ich glaubte, zum ersten Mal zu lesen. Sehr wahrscheinlich ist das auch so. Denn diesen Blog führe ich nicht (nur) für mich. Die Artikel werden verfasst, korrigiert und veröffentlicht. Ich hatte bisher tatsächlich hier nie mal so gestöbert. Sehr schade, wie ich nun feststellte. Immerhin gibt es diesen Blog seit mehr als sieben Jahren und wird regelmäßig "gefüttert".
Nun bin ich tatsächlich über drei Stunden geblieben und habe hier wirklich viel Interessantes zu lesen bekommen. Einiges hat mir selbst auch wieder Kraft und Motivation gegeben.
Vielen Dank an die Autorin!
*grinseengelmitheiligenschein*
.........
Zeitungsartikel lese ich nur ausnahmsweise, wenn sie von meinen Lieben sorgsam ausgesucht werden. Literatur von tagesaktuellen Geschehen gehört sonst nicht zu meinem Leserepertoire.
Es sind Sach- und Fachbücher, Biographien, Reiseberichte aus alten und neuen Zeiten und Kurioses. Auf jeden Fall immer spannend und erbaulich. Lebensnotwendig!
Umso erstaunlicher ist es, dass ich letzte Woche irgendwie nichts greifbar lesenswertes finden konnte. Eigentlich unmöglich bei sehr gut ausgestatter Bibliothek und E-Reader!
Aber trotzdem ist es mir so ergangen, dass ich nichts davon lesen mochte...
Da bin ich durch Zu-Fall auf diesen (jawohl, meinen!) Blog gestoßen.
Und was soll ich sagen?
Es sind tatsächlich ein paar tolle Artikel und Artikelserien hier zu finden, von denen ich glaubte, zum ersten Mal zu lesen. Sehr wahrscheinlich ist das auch so. Denn diesen Blog führe ich nicht (nur) für mich. Die Artikel werden verfasst, korrigiert und veröffentlicht. Ich hatte bisher tatsächlich hier nie mal so gestöbert. Sehr schade, wie ich nun feststellte. Immerhin gibt es diesen Blog seit mehr als sieben Jahren und wird regelmäßig "gefüttert".
Nun bin ich tatsächlich über drei Stunden geblieben und habe hier wirklich viel Interessantes zu lesen bekommen. Einiges hat mir selbst auch wieder Kraft und Motivation gegeben.
Vielen Dank an die Autorin!
*grinseengelmitheiligenschein*
.........
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Bücher,
Humor,
In eigener Sache,
Leben
Sonntag, 20. Dezember 2015
Im Schein des Lichts
Im Schein des Lichts
Wenn in des späten Jahres letzten Tage,
mild der Schein der Kerzen fällt,
steht im Raum die bange Frage,
“Wie heil ist wohl noch uns`re Welt?”
Gibt’s noch den Menschen der bewegt,
ohne Zögern und beherzt,
die Hand auf eine Wunde legt,
die einen ander`n schmerzt?
Wie viele, die am Rande stehen
und einsam sind an diesen Tagen,
werden gerne übersehen,
weil sie nicht klagen!
Was nützt`s, wenn man das Heil verkündet,
ohne Opfer des Verzicht`s
und nicht der Mensch zum Menschen findet,
“Im Schein des Licht`s”!
Adolf Schmidt
.............
Eine warme herzige und gesunde Weihnacht und einen flotten Rutsch in das Neue Jahr
wünschen Ihnen,
Ramona Völlkopf
und Mitarbeiter :-)
.............
Sonntag, 4. Januar 2015
Frohes Neues Jahr !
Allen Lesern wünschen wir für 2015
1 erfolgreiches Jahr
12 gesunde Monate
52 schöne Wochen
365 tolle Tage
8760 angenehme Stunden und
525.600 glückliche Minuten !!!
~~~~~~~~~~~~~
1 erfolgreiches Jahr
12 gesunde Monate
52 schöne Wochen
365 tolle Tage
8760 angenehme Stunden und
525.600 glückliche Minuten !!!
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Samstag, 27. Dezember 2014
"Zwischen den Jahren"
Warum es manche "zwischen den Jahren" nennen, ist mir schleierhaft.
Schließlich haben wir noch das alte Jahr. Bis zum 31.12.
Und am 1.1. beginnt das neue Jahr. Wo ist da ein Zwischenraum?
Tatsache ist, dass Weihnachten für dieses Jahr vorbei ist. Der Bauch ist voll und gebläht. Manch einer hat Urlaub bis Januar.
Bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier und einem Schokoriegel oder einer Tüte Schips und einer anschließenden Zigarette oder Zigarre, kommt schon der eine oder der andere ins Grübeln, wenn er sich genüßlich über den Wanst streichelt...
Ist es normal, wenn man beim Essen schwitzt?
Kommt jeder Mensch beim Treppegehen in den ersten Stock außer Atem?
Konnte ich mich tatsächlich vor 10 Jahren noch bücken?
Auch, ohne einen roten Kopf zu bekommen?
Wann bin ich das letzte Mal gerannt?
Welche Kleidergröße hatte ich vor 10, 15, 20 oder 30 Jahren?
Kann ich da mithalten, wenn meine Kinder/Enkelkinder mit mir Rad fahren wollen?
Wann war ich das letzte Mal schwimmen, tanzen, wandern etc.?
Was und wieviel esse ich eigentlich?
Was und wieviel trinke ich?
Wieviel Kilogramm wiege ich und kenne ich meinen BMI?
Bin ich zufrieden?
Wann habe ich das letzte mal so richtig herzhaft gelacht?
Liebe ich jemanden und werde ich geliebt?
Habe ich Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden?
Gehe ich regelmäßig an die frische Luft?
Habe ich mein Leben gut im Griff?
Habe ich meine Finanzen gut geregelt?
Habe ich eine ausgeglichene Work-/Lifebalance?
Diese Liste ist beliebig erweiterbar!
Viele Menschen setzen sich wieder gute Vorsätze für das Neue Jahr.
Wie im letzten Jahr auch schon.
Und, wie im vorletzten Jahr. Und im Jahr davor...
Ich höre so Sachen, wie z.B.
mit Rauchen aufhören
eine Diät machen
mehr Sport
sich mehr um die Familie kümmern
Keller aufräumen
Hochzeitsreise nachholen
Tanzkurs machen
Sprache lernen
Freizeit genießen
selbstständig machen
Kredit abbezahlen
keine neuen Schulden machen
Oma öfter besuchen
mehr Fahrrad fahren
gesünder kochen
ein Bild malen
ein Musikinstrument spielen
etc.
Und was wird dann daraus?
Sagen Sie es mir!
Ich kenne Leute, die von einem Tag auf den anderen das Rauchen aufgegeben haben und auch dabei geblieben sind.
Ich kenne einen, der zwei Jahre lang ganz viel Überstunden und Extrajobs gearbeitet hat, um dann die Schulden der Familie in einem Betrag abzahlen zu können. Diese Familie ist bis heute schuldenfrei und der Papa hat auch wieder Zeit für die Familie.
Einer Bekannten war das materielle Chaos ihrer Familie endlich Leid. Sie bestellte kurzer Hand einfach einen großen Container und hat mit nur einer Freundin einen Großteil Kram entsorgt und sich und ihre Familie so von ihrem Ballast befreit.
Es gibt sicher noch viele Beispiele dieser Art.
Die von mir genannten Personen brauchten jedoch kein Neues Jahr dafür.
Es könnte für andere Änderungswillige jedoch hilfreich sein.
Denn eines ist klar, die Energien stehen zu Silvester/Neujahr auf Neuerung und Power!
Was nehmen Sie sich vor?
~~~~~~~~~~~~~~~
Schließlich haben wir noch das alte Jahr. Bis zum 31.12.
Und am 1.1. beginnt das neue Jahr. Wo ist da ein Zwischenraum?
Tatsache ist, dass Weihnachten für dieses Jahr vorbei ist. Der Bauch ist voll und gebläht. Manch einer hat Urlaub bis Januar.
Bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier und einem Schokoriegel oder einer Tüte Schips und einer anschließenden Zigarette oder Zigarre, kommt schon der eine oder der andere ins Grübeln, wenn er sich genüßlich über den Wanst streichelt...
Ist es normal, wenn man beim Essen schwitzt?
Kommt jeder Mensch beim Treppegehen in den ersten Stock außer Atem?
Konnte ich mich tatsächlich vor 10 Jahren noch bücken?
Auch, ohne einen roten Kopf zu bekommen?
Wann bin ich das letzte Mal gerannt?
Welche Kleidergröße hatte ich vor 10, 15, 20 oder 30 Jahren?
Kann ich da mithalten, wenn meine Kinder/Enkelkinder mit mir Rad fahren wollen?
Wann war ich das letzte Mal schwimmen, tanzen, wandern etc.?
Was und wieviel esse ich eigentlich?
Was und wieviel trinke ich?
Wieviel Kilogramm wiege ich und kenne ich meinen BMI?
Bin ich zufrieden?
Wann habe ich das letzte mal so richtig herzhaft gelacht?
Liebe ich jemanden und werde ich geliebt?
Habe ich Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden?
Gehe ich regelmäßig an die frische Luft?
Habe ich mein Leben gut im Griff?
Habe ich meine Finanzen gut geregelt?
Habe ich eine ausgeglichene Work-/Lifebalance?
Diese Liste ist beliebig erweiterbar!
Viele Menschen setzen sich wieder gute Vorsätze für das Neue Jahr.
Wie im letzten Jahr auch schon.
Und, wie im vorletzten Jahr. Und im Jahr davor...
Ich höre so Sachen, wie z.B.
mit Rauchen aufhören
eine Diät machen
mehr Sport
sich mehr um die Familie kümmern
Keller aufräumen
Hochzeitsreise nachholen
Tanzkurs machen
Sprache lernen
Freizeit genießen
selbstständig machen
Kredit abbezahlen
keine neuen Schulden machen
Oma öfter besuchen
mehr Fahrrad fahren
gesünder kochen
ein Bild malen
ein Musikinstrument spielen
etc.
Und was wird dann daraus?
Sagen Sie es mir!
Ich kenne Leute, die von einem Tag auf den anderen das Rauchen aufgegeben haben und auch dabei geblieben sind.
Ich kenne einen, der zwei Jahre lang ganz viel Überstunden und Extrajobs gearbeitet hat, um dann die Schulden der Familie in einem Betrag abzahlen zu können. Diese Familie ist bis heute schuldenfrei und der Papa hat auch wieder Zeit für die Familie.
Einer Bekannten war das materielle Chaos ihrer Familie endlich Leid. Sie bestellte kurzer Hand einfach einen großen Container und hat mit nur einer Freundin einen Großteil Kram entsorgt und sich und ihre Familie so von ihrem Ballast befreit.
Es gibt sicher noch viele Beispiele dieser Art.
Die von mir genannten Personen brauchten jedoch kein Neues Jahr dafür.
Es könnte für andere Änderungswillige jedoch hilfreich sein.
Denn eines ist klar, die Energien stehen zu Silvester/Neujahr auf Neuerung und Power!
Was nehmen Sie sich vor?
~~~~~~~~~~~~~~~
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Montag, 18. August 2014
Alternative Altersvorsorge
"Setzen wir doch ältere Menschen in die Gefängnisse und die Verbrecher in Pflegeheime.
Auf diese Art und Weise: hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arzneimittel, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen.
Sie würden Anspruch auf Rollstühle usw. haben. Sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen.
Dazu hätten sie Anspruch auf eine konstante Überwachung durch Video, würden also im Notfall sofort Hilfe bekommen.
Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.
Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer bekommen.
Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen.
Sie hätten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie sowie Zugang zum Schwimmbad und sogar das Anrecht auf kostenlose Weiterbildung.
Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos zu bekommen.
Private Zimmer für alle und eine Außenfläche, umgeben von einem großartigen Garten.
So hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.
Es gäbe einen Direktorenrat, um die Klagen anzuhören, und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!
Die Verbrecher würden meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwachung gelassen.
Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen Sie hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie würden in einem kleinen Zimmer leben oft mit anderen Fremden zusammen und wenigstens 2000 Eur pro Monat zahlen, ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!
Und damit schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!"
Verfasser ist mir leider nicht bekannt.
Auf diese Art und Weise: hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arzneimittel, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen.
Sie würden Anspruch auf Rollstühle usw. haben. Sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen.
Dazu hätten sie Anspruch auf eine konstante Überwachung durch Video, würden also im Notfall sofort Hilfe bekommen.
Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.
Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer bekommen.
Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen.
Sie hätten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie sowie Zugang zum Schwimmbad und sogar das Anrecht auf kostenlose Weiterbildung.
Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos zu bekommen.
Private Zimmer für alle und eine Außenfläche, umgeben von einem großartigen Garten.
So hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.
Es gäbe einen Direktorenrat, um die Klagen anzuhören, und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!
Die Verbrecher würden meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwachung gelassen.
Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen Sie hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie würden in einem kleinen Zimmer leben oft mit anderen Fremden zusammen und wenigstens 2000 Eur pro Monat zahlen, ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!
Und damit schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!"
Verfasser ist mir leider nicht bekannt.
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Dienstag, 29. Juli 2014
Eines Tages werden wir altern...
doch, wann wird das sein?
Später kann ich immer noch mein Leben leben. Wann ist das, später?
Man könnte mal wieder ins Kino gehen.
Eines Tages will ich auch mal Kinder haben.
Eine schöne Reise in ferne Länder, irgendwann.
Ihr sagen, dass ich sie liebe, jeden Tag. Ach, hätt ich es nur getan...
Ja, wenn ich mehr Zeit hätte.
Man müsste mehr Geld haben.
Ich hab ja keine Freunde.
Wenn ich so wäre wie du, dann ....
Ein toller Beitrag:
http://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8
.................
Später kann ich immer noch mein Leben leben. Wann ist das, später?
Man könnte mal wieder ins Kino gehen.
Eines Tages will ich auch mal Kinder haben.
Eine schöne Reise in ferne Länder, irgendwann.
Ihr sagen, dass ich sie liebe, jeden Tag. Ach, hätt ich es nur getan...
Ja, wenn ich mehr Zeit hätte.
Man müsste mehr Geld haben.
Ich hab ja keine Freunde.
Wenn ich so wäre wie du, dann ....
Ein toller Beitrag:
http://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8
.................
Sonntag, 27. April 2014
Sport im Alter zwischen 50 und 60 Jahren
Beim Spreewaldmarathon an diesem Wochenende haben über 10.000 Sportler an verschiedenen Wettkämpfen teilgenommen. Vertreten war das Alter von 6 bis über 80 Jahre! Männlein wie Weiblein traten gegen sich und die Uhr an. So auch die Autorin bei ihrem ersten Einzelzeitfahren mit dem Rad über 8 Km. Mit technisch einwandfreiem Oldtimerrad, Winterspeck und ausbaufähiger Motivation ("was tue ich hier eigentlich schon wieder?") wurde die Strecke unters Gummi genommen.
Die wichtigsten Regeln beim Zeitfahren lauten:
1) nicht zu schnell angehen
2) nicht zu schnell fahren
3) blos nicht zu schnell die Körner verbrennen
Habe ich natürlich alle berherzigt. Schön langsam los. Langsam weiter.
Vor der Wendeschleife schön abgebremst, mit ausgedörrter Mundschleimhaut und einem langsamen Schlußsprint in der Zielgerade bin ich, mehr froh als lebendig ins Ziel gekommen. Immerhin. Bei dem Schneckentempo eine reife Leistung.
So und nun zur Wertung.
Eine Frechheit ist das! Ich fuhr in der Altersklasse 51-60J, dabei bin ich noch nicht mal 51J. Ein genauer Blick zeigt mir, dass ich nur eine Konkurentin hatte.
Das ist schon ein bemerkenswertes Phänomen. Auch bei den Männern ist diese Altersklasse kaum, bzw gar nicht vorhanden. Der einzige gemeldete Mann 51-60J ist nicht einmal angetreten.
Auch bei den Skatern das Gleiche. Die jüngeren und Älteren haben mitgemacht.
Wo sind die Sportler der Altersklasse 51-60J ????
Umso größer die Freude bei mir!
Denn ich stand auf dem Siegertreppchen!
Habe, wie alle Teilnehmer eine grüne Gurkenmedaille und eine Urkunde erhalten. Und, wie nur die drei besten einer Altersgruppe, einen Riesensack Nudeln!
Aber das Wichtigste: "dabei ist alles"!
Nachschlag:
Auch Claudia Pechstein ist die 8 Km angetreten.
Als Skaterin.
Da hat natürlich auch die ambitionierteste Freizeitsportlerin keine Chance mehr.
Wie gemein...
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Die wichtigsten Regeln beim Zeitfahren lauten:
1) nicht zu schnell angehen
2) nicht zu schnell fahren
3) blos nicht zu schnell die Körner verbrennen
Habe ich natürlich alle berherzigt. Schön langsam los. Langsam weiter.
Vor der Wendeschleife schön abgebremst, mit ausgedörrter Mundschleimhaut und einem langsamen Schlußsprint in der Zielgerade bin ich, mehr froh als lebendig ins Ziel gekommen. Immerhin. Bei dem Schneckentempo eine reife Leistung.
So und nun zur Wertung.
Eine Frechheit ist das! Ich fuhr in der Altersklasse 51-60J, dabei bin ich noch nicht mal 51J. Ein genauer Blick zeigt mir, dass ich nur eine Konkurentin hatte.
Das ist schon ein bemerkenswertes Phänomen. Auch bei den Männern ist diese Altersklasse kaum, bzw gar nicht vorhanden. Der einzige gemeldete Mann 51-60J ist nicht einmal angetreten.
Auch bei den Skatern das Gleiche. Die jüngeren und Älteren haben mitgemacht.
Wo sind die Sportler der Altersklasse 51-60J ????
Umso größer die Freude bei mir!
Denn ich stand auf dem Siegertreppchen!
Habe, wie alle Teilnehmer eine grüne Gurkenmedaille und eine Urkunde erhalten. Und, wie nur die drei besten einer Altersgruppe, einen Riesensack Nudeln!
Aber das Wichtigste: "dabei ist alles"!
Nachschlag:
Auch Claudia Pechstein ist die 8 Km angetreten.
Als Skaterin.
Da hat natürlich auch die ambitionierteste Freizeitsportlerin keine Chance mehr.
Wie gemein...
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Dienstag, 11. März 2014
Fingerknacken schadet nicht
"Entwarnung für Knacker
Fingerknacken schadet nicht.
04.03.2014 171154
"Kind, hör auf damit!" Das hören so manche Heranwachsende, die aus Nervosität, Gewohnheit oder um die Eltern zu ärgern mit den Fingern knacken. Gern führen die Erwachsenen dann schwerwiegende Argumente ins Feld, um das unangenehme Geräusch zu verhindern: Es schade den Gelenken, man bekomme davon Arthritis oder gar Arthrose.
Ob das stimmt, wollte Donald L. Unger, Allergologe und selbst von Kindheit an passionierter Fingerknacker, am eigenen Leib herausfinden. Dazu startete er vor über 60 Jahren einen Selbstversuch: An der linken Hand knackte er täglich mindestens zweimal mit den Fingen, die Gelenke der rechten Hand ließ er in Ruhe. Bereits 2004, ein halbes Jahrhundert später, veröffentlichte er die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Arthritis & Rheumatism". Sein Fazit: Beiden Händen ging es gleich gut. Weder an der linken noch an der rechten Hand fanden Ärzte Anzeichen von Arthrose oder Arthritis. 2009 bekam Unger für diese Arbeit den Ig-Nobelpreis für abwegige Forschungsarbeiten. Dabei war Unger nicht einmal der erste, der sich mit dem Thema beschäftigt hatte. Schon 1990 hatten die Forscher Jorge Castellanos und David Axelrod vom Mount Carmel Mercy Hospital im amerikanischen Detroit festgestellt, dass Knacker nicht mehr unter Arthrose leiden als andere. Und dies obwohl sie häufiger geschwollene Händen hatten, ihr Griff weniger fest war, sie häufiger körperlich arbeiteten, an den Nägeln kauten, mehr rauchten und Alkohol tranken.
Die Erkenntnisse der Forscher sind heute noch aktuell, denn das Vorurteil, Fingerknacken schade nachhaltig den Gelenken, hat sich bis heute gehalten, obwohl es dafür keine Anzeichen gibt. Allerdings weiß auch noch niemand sicher, was genau beim Fingerknacken passiert. Laut Spiegel Online erklären sich Orthopäden das Geräusch unter anderem mit individuell besonders lockeren Gelenken, bei denen die Gelenkflächen auseinanderdriften, sodass in der Gelenkschmiere dazwischen ein Unterdruck entsteht. Schnappt die Gelenkkapsel dadurch dann wieder ein, so die eine Erklärung, knackt es. Andere vermuten, dass durch den Unterdruck in die Gelenkschmiere eingesogene Gase - Sauerstoff und Kohlendioxid - beim Knacken lautstark mit einander reagieren.
Der von Spiegel Online zitierte Arzt gibt in jedem Fall Entwarnung: Das Knacken sei selten schädlich. Nur wem es weh tut, sollte sprichwörtlich die Finger davon lassen. Alle anderen könnten davon sogar profitieren, weil sich dabei vorübergehend die umliegende Muskulatur entspannen könne. Wer allerdings auch die Nerven seiner Umgebung - ob nun Eltern oder nicht - schonen möchte, sollte lieber zu anderen Entspannungsmethoden greifen: Regelmäßiger Sport hat einen ähnlichen und wahrscheinlich länger anhaltenden Effekt.
SH / physio.de"
Fingerknacken schadet nicht.
04.03.2014 171154
"Kind, hör auf damit!" Das hören so manche Heranwachsende, die aus Nervosität, Gewohnheit oder um die Eltern zu ärgern mit den Fingern knacken. Gern führen die Erwachsenen dann schwerwiegende Argumente ins Feld, um das unangenehme Geräusch zu verhindern: Es schade den Gelenken, man bekomme davon Arthritis oder gar Arthrose.
Ob das stimmt, wollte Donald L. Unger, Allergologe und selbst von Kindheit an passionierter Fingerknacker, am eigenen Leib herausfinden. Dazu startete er vor über 60 Jahren einen Selbstversuch: An der linken Hand knackte er täglich mindestens zweimal mit den Fingen, die Gelenke der rechten Hand ließ er in Ruhe. Bereits 2004, ein halbes Jahrhundert später, veröffentlichte er die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Arthritis & Rheumatism". Sein Fazit: Beiden Händen ging es gleich gut. Weder an der linken noch an der rechten Hand fanden Ärzte Anzeichen von Arthrose oder Arthritis. 2009 bekam Unger für diese Arbeit den Ig-Nobelpreis für abwegige Forschungsarbeiten. Dabei war Unger nicht einmal der erste, der sich mit dem Thema beschäftigt hatte. Schon 1990 hatten die Forscher Jorge Castellanos und David Axelrod vom Mount Carmel Mercy Hospital im amerikanischen Detroit festgestellt, dass Knacker nicht mehr unter Arthrose leiden als andere. Und dies obwohl sie häufiger geschwollene Händen hatten, ihr Griff weniger fest war, sie häufiger körperlich arbeiteten, an den Nägeln kauten, mehr rauchten und Alkohol tranken.
Die Erkenntnisse der Forscher sind heute noch aktuell, denn das Vorurteil, Fingerknacken schade nachhaltig den Gelenken, hat sich bis heute gehalten, obwohl es dafür keine Anzeichen gibt. Allerdings weiß auch noch niemand sicher, was genau beim Fingerknacken passiert. Laut Spiegel Online erklären sich Orthopäden das Geräusch unter anderem mit individuell besonders lockeren Gelenken, bei denen die Gelenkflächen auseinanderdriften, sodass in der Gelenkschmiere dazwischen ein Unterdruck entsteht. Schnappt die Gelenkkapsel dadurch dann wieder ein, so die eine Erklärung, knackt es. Andere vermuten, dass durch den Unterdruck in die Gelenkschmiere eingesogene Gase - Sauerstoff und Kohlendioxid - beim Knacken lautstark mit einander reagieren.
Der von Spiegel Online zitierte Arzt gibt in jedem Fall Entwarnung: Das Knacken sei selten schädlich. Nur wem es weh tut, sollte sprichwörtlich die Finger davon lassen. Alle anderen könnten davon sogar profitieren, weil sich dabei vorübergehend die umliegende Muskulatur entspannen könne. Wer allerdings auch die Nerven seiner Umgebung - ob nun Eltern oder nicht - schonen möchte, sollte lieber zu anderen Entspannungsmethoden greifen: Regelmäßiger Sport hat einen ähnlichen und wahrscheinlich länger anhaltenden Effekt.
SH / physio.de"
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Freitag, 21. Februar 2014
Info Patientenverfügung
Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg bietet folgende Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung/Patiententestament an:
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=335460
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Donnerstag, 20. Februar 2014
Text-Neck, Handy-Arm, Chatting-Buckel
"Text-Neck, Handy-Arm, Chatting-Buckel
"Neue" Diagnosen durch das Handy.
19.02.2014 171154
Wir wussten es schon immer - das Handy ist gefährlich. Vielleicht nicht ganz so gefährlich wie viele behaupten. Doch eins ist klar: Die Nutzung von iPhone, Smartphone, Blackberry und Co. bringt andere Gewohnheiten mit sich - und damit "neue" Diagnosen. Litten Bergleute und Fabrikarbeiter im 19. Jahrhundert noch unter Staublungen und ständiger Gefahr für Leib und Leben, so sind es heute vor allem Rücken, Kopf und Hände, die belastet werden. Die FAZ hat jetzt verschiedene Ärzte zu häufigen Handy-Diagnosen befragt.
Zum Beispiel zum "Text-Neck", dem frischen Nachfolger des betagten HWS-Syndroms - schon länger ein Übel in unserer Gesellschaft. Der Grund: Wer viel vor dem Bildschirm sitzt, tut dies meist nicht in aufrechter Haltung, sondern krumm und schief und reckt dabei den Hals nach vorne. Die Folge: Nackenschmerzen. Smartphone-Nutzer haben dasselbe Problem, wenn sie beim Gehen und Stehen ständig auf ihr Handy starren. Beim Surfen oder SMSen sollte man also am besten aufrecht bleiben, Nacken und Hals nur etwa 15 bis 30 Grad krümmen und Ausgleichsgymnastik machen, zum Beispiel Schulterkreisen, raten Fachleute in der Zeitung.
Genauso schmerzhaft: der "Handy-Arm", bei dem wie beim Mausarm Daumen, Handgelenk und Schulter zu einseitig belastet werden. Wir sind einfach nicht fürs Dauertippen oder -SMSen gemacht, und unser Daumen erst recht nicht. Gegensteuern lässt es sich mit Dehnübungen für Daumen und Handgelenk und Massage der Triggerpunkte. Aber auch wer Handy-Modelle mit mechanischen Tasten nutzt, kann Probleme bekommen: zum Beispiel den "Blackberry-Daumen", medizinisch Karpaltunnel-Sydrom. Wird der Daumen zum Tippen zu spitz gemacht, kann dies die Nerven an der Innenseite einquetschen - und schon machen diese Ärger. Ein Touchscreen hat hier immerhin den Vorteil, dass man dabei nicht so viel Kraft fürs Tippen aufwendet.
Unabhängig vom Handy-Typ ist wiederum der "Chatting-Buckel" oder Rundrücken, der anhaltende Kopf- und Schulterschmerzen verursachen kann. Dann nämlich, wenn wir zu oft nach unten aufs Gerät starren und sich die Wirbelsäule zu einem großen Bogen verformt. Denn dies führt wieder zu Verkrampfungen im Schulterbereich und kann bei Chronifizierung Dauerkopfschmerzen verursachen. Der Tipp vom Arzt: sich häufiger bewegen, die betroffenen Muskeln trainieren und Dehnübungen machen.
Doch nicht nur Muskeln und Gelenke leiden unter der Handy-Manie. Auch die Haut kann Probleme bereiten - dann nämlich, wenn sich durch ständige Reibung des Handys an Ohr und Kinn dort Bakterien ansiedeln und sich Pickel bilden. Gegen diese "Smartphone-Akne" hilft nur, das Gesicht in Ruhe zu lassen - und etwas weniger zu telefonieren.
Die Augen freuen sich ebenfalls über kurze Pausen vom Bildschirmgucken. Denn wer ständig aus der Nähe auf kleine Schriften starrt, dessen Augen und Gehirn ermüden, und das führt zum "Smartphone-Schleier" (Asthenopie) und zu Augen- und Kopfschmerzen. Abhilfe verschaffen eine Lesebrille - und ab und zu mal ein Blick in die Ferne. Gewohnheit hingegen ist das Patentrezept gegen die "iOS7-Übelkeit" oder "Horopter-Täuschung". Das neue iPhone-Betriebssystem verursache anfangs nämlich oft Übelkeit wegen des von Apple bewusst eingesetzten Parallaxe-Effekts durch zwei gegeneinander verschobene Bilder. Die Beschwerden sollten aber nach etwa zehn Tagen wieder verschwinden.
Kritisch wird es allerdings, wenn man irgendwann das Handy vibrieren fühlt oder klingeln hört, ohne dass jemand anruft ("Phantomvibrationen"). Bisher kannten Psychiater solche Phänomene nämlich vor allem von Alkoholkranken oder Schizophrenen. Zum Glück gibt es aber noch eine andere Erklärung, nämlich die selektive Wahrnehmung: Wer zu sehr auf einen Anruf wartet, bildet sich irgendwann ein, dass es klingelt. Wenn dies passiert, so sagen Psychologen, dann spätestens ist es Zeit, das Handy für eine Weile abzuschalten. Und Gehirn, Augen, Haut, Muskeln und Gelenken Gelegenheit zu geben.
SH / physio.de"
Quelle: www.physio.de
Montag, 3. Februar 2014
Radfahrer vs. Autofahrer
Meine Erfahrungen auf Berliner Asphalt zeigt mir immer wieder, dass viele Autofahrer und sehr viele Radfahrer nicht wissen, wie sie sich korrekt zu verhalten haben.
Hierzu ein wenig Aufklärung: http://www.youtube.com/watch?v=W92zmZAEjaU
..................
Hierzu ein wenig Aufklärung: http://www.youtube.com/watch?v=W92zmZAEjaU
..................
Dienstag, 21. Januar 2014
Mittwoch, 1. Januar 2014
Ein Gedicht zum Neuen Jahr
Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger
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Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger
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Sonntag, 22. Dezember 2013
Gegen den Weihnachtseinkaufsstress
https://www.youtube.com/watch?v=0OvJkMJ1e2U
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Montag, 16. Dezember 2013
Für Kinder: gesund werden mit Caillou
Abgesehen davon, dass Kinder m.M. nicht vor dem dritten LJ vor dem Fernseher sitzen sollten, und ab dann auch nur altersgerechte kurze Sendungen mit einem Erwachsenen zusammen sehen sollten, möchte ich trotzdem eine Zeichentrickfigur vorstellen.
Es gibt eine nette Sammlung von Zeichentrickfilmen mit dem niedlichen Caillou. Hier wird Kindern der Besuch beim Tierarzt, Zahnarzt, Hausarzt usw erklärt. Es sind viele kurze Filme zusammengestellt. Also bitte den geeigneten aussuchen und mit dem Kind zusammen ansehen.
Auf gar keinen Fall sollten die Kinder alles auf einmal ansehen dürfen und auch nicht allein sein.
Die Glotze kann lehrreich sein, wenn man sie sinnvoll einsetzt!!!
http: kaputter Link
Nachtrag: der Film wird leider nicht mehr über youtube gezeigt.
Vielleicht hat ja jemand einen Ersatzlink.
http://de.wikipedia.org/wiki/Caillou
______________________________
Es gibt eine nette Sammlung von Zeichentrickfilmen mit dem niedlichen Caillou. Hier wird Kindern der Besuch beim Tierarzt, Zahnarzt, Hausarzt usw erklärt. Es sind viele kurze Filme zusammengestellt. Also bitte den geeigneten aussuchen und mit dem Kind zusammen ansehen.
Auf gar keinen Fall sollten die Kinder alles auf einmal ansehen dürfen und auch nicht allein sein.
Die Glotze kann lehrreich sein, wenn man sie sinnvoll einsetzt!!!
http: kaputter Link
Nachtrag: der Film wird leider nicht mehr über youtube gezeigt.
Vielleicht hat ja jemand einen Ersatzlink.
http://de.wikipedia.org/wiki/Caillou
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Frau Völlkopf guckt Fernsehen,
Kinder,
Leben
Freitag, 6. Dezember 2013
Holler Boller
Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.
Volksgut
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.
Volksgut
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