Posts mit dem Label Schaufensterkrankheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schaufensterkrankheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. September 2012

Fast wie Barfusslaufen!

Auf dem Kongress habe ich mir ein paar Socken gekauft. Keine gewöhnlichen Socken natürlich! Sondern welche, die man draußen ohne Schuhe tragen kann. Sie sehen aus, wie normale Socken mit ABS-Sohle. Die Sohle schützt vor Verletzungen durch spitze/scharfe Gegenstände. Die Füße sind frei beweglich. Als Befürworterin des Barfusslaufens, musste ich diese Socken unbedingt haben!
Es gibt auch Sportler, die damit einen Marathon bestreiten.
Auf jeden Fall kann jeder seinen Füssen mit diesen besonderen Strümpfen etwas Gutes tun. Man denke an das Training der Muskulatur, die bessere freiere Blutzirkulation und die Stimulierung der Reflexzonen!
Hier die Website: http://www.barfuss-leguano.com/barfuss-leguano-PREMIUM/

Nach dem Kongress habe ich mit dem Physiotherapeutinmann einen Ausflug in den Nationalpark Hainich http://www.nationalpark-hainich.de/  unternommen und die Leguanos gleich mal ausprobiert.
Ich kann nur sagen: einfach ein ganz tolles Gehgefühl! Zuerst hatte ich ein wenig Angst vor kalten Füssen. Aber durch das Muskeltraining und die Durchblutung war alles schön angenehm.
Nur später, nach der Wanderung, sind die Füsse kalt geworden. Also rechtzeitig wieder warm anziehen, dann bleibt auch alles gesund!

Fazit: Mehr Freiheit für die Füsse!!!
- - - - - - - - - - -

Dienstag, 28. Juni 2011

Kineseotaping für (fast) alle Fälle

Im Zuge der Damen Fußball Weltmeisterschaft, im Hinblick auf die Tour de France und überhaupt bei allen Sportereignissen nicht mehr weg zu denken: Die bunten Klebestreifen am Knie, am Ellenbogen, im Nacken, am Arm, am A.....

Wie wirken diese Tapes und warum sind sie so beliebt?
Durch die spezielle Klebetechnik, die übrigens auch Fachpersonal richtig lernen muss, wirkt man auf die verschiedenen Hautschichten, Blutgefäße, Fascien, Bänder, Gelenke, Muskeln, Nerven und Lymphgefäße ein.
Je nach Wunschergebnis wird z.B. ein Gelenk stabilisiert, ein Muskel unterstützt, die Durchblutung gefördert, der Lymphabfluss angeregt, ein Nerv entlastet.
Das hilft den Sportlern bei ihren Höchstleistungen.

Aber auch bei Erkrankungen, und nun kommen wir zum Einsatz in der Physiotherapie, werden die Tapes sehr erfolgreich eingesetzt.
Besonders zur Schmerzlinderung ist der Einsatz von den Kinesio oder Medi Tapes bestens geeignet. Aber auch zur Nachbehandlung der Physiotherapie/Krankengymnastik.

Hier mal ein paar Beispiele mit bisher besten Ergebnissen:

* Rückenschmerzen
* Bandscheibenvorfall
* Ischiasbeschwerden
* Arthrose (bes. Hüfte, Knie, Hände)
* Kopfschmerzen
* Tennis- u.Golferellenbogen
* Schwangerschaft
* Miktionsbeschwerden
* CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
* Nackenbeschwerden
* Schulterschmerzen
* Fersensporn

Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig. Es kann im Prinzip jedes gesunde Hautstück getapt werden.

Eine Besonderheit ist das Taping in der Neurologie. Betroffene mit schlaffen oder spastischen Lähmungen können idealerweise nach durchgeführter Bewegungstherapie im physiologischen Muster dynamisch getapt werden.
Zu diesem Thema habe ich einen guten Bericht im Netz gefunden: http://www.medi-tape.de/pdf/3.08.pdf

Die Tapes sind im allgemeinen sehr verträglich und hochwirksam. Deshalb sind sie so hilfreich und beliebt.

Wer zahlt die Kosten?
Wer eine Heilmittelverordnung hat, braucht bei uns schon mal nichts extra für die Befundaufnahme zu bezahlen. Es kommen nur noch die Materialkosten zum Tragen. Diese belaufen sich nach Aufwand bzw. Länge des Materials zwischen 5,00 und 50,00 €.
Liegt keine Heilmittelverordnung vor, und es bestehen keine medizinischen Bedenken (z.B. bei Sporttapes), muss noch die Befundung bezahlt werden. Diese entfällt bei regelmäßigen Folgetapes.

Noch Fragen?
strombrief@physiotherapie-lankwitz.de

********************************

Dienstag, 21. Juni 2011

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Wenn Arterien zu eng werden

Beim gesunden Menschen wird das Sauerstoffreiche Blut mit jedem Herzschlag durch die Arterien bis in die kleinsten Körperregionen gepumpt. Die Organe und Muskeln entnehmen dem arteriellen Blut Sauerstoff und Nährstoffe und können so optimal arbeiten. Die Venen transportieren das nun sauer- und nährstoffärmere Blut zurück zum Herzen. Bei pAVK sind die Arterien durch Arterienverkalkung so verengt, dass Beine, Füße und andere Körperteile nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Schmerzen beim Gehen auf: Nach kurzen Gehstrecken zwingt der Schmerz die Betroffenen immer wieder zum Stehenbleiben. Im Volksmund nennt man pAVK deshalb auch Schaufensterkrankheit.
Warum ist die pAVK so gefährlich? Über 4,5 Millionen Menschen sind betroffen und die wenigsten wissen davon. Rund 75 Prozent der Erkrankten sterben an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die pAVK verläuft lange Zeit unbemerkt und beschwerdefrei. Die ersten Anzeichen werden oft nicht ernst genommen. Erst wenn Schmerzen beim Gehen oder gar im Ruhezustand auftreten, gehen die Betroffenen zum Arzt. Allerdings sucht nicht einmal die Hälfte der über 65-Jährigen, die gelegentlich Beinbeschwerden haben, den Arzt auf. Eine große bundesweite Studie (getABI) hat gezeigt, dass jeder Fünfte der beim Hausarzt Untersuchten eine pAVK im beginnenden oder sogar fortgeschrittenen Stadium hatte, ohne davon zu wissen. Oft wird hinter den Beschwerden ein orthopädisches Problem, zum Beispiel Arthrose oder ein Muskelfaserriss vermutet und die Behandlung verzögert sich. Oft sind bei pAVK-Patienten nicht nur die Arterien der Beine verengt, sondern gleichzeitig die herz- und hirnversorgenden Schlagadern. Deshalb haben diese Patienten ein erhöhtes Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

pAVK - Risikofaktoren:

Rauchen

Bluthochdruck

Diabetes mellitus

Hoher Cholesterinwert

Übergewicht

Bewegungsmangel

Tipps zur Vorbeugung:

regelmäßige Bewegung

Aktiv sein und viel zu Fuß erledigen

Dreimal pro Woche etwa 30 Minuten gehen

Treppensteigen statt Aufzug fahren

Fahrradfahren statt Autofahren

Krankengymnastik

Nordic Walking

Quelle: wiesbaden.de
_______________________________