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Freitag, 11. September 2015

Parkinson Selbsthilfegruppe

Die Parkinson Selbsthilfegruppe in Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Lankwitz, hat wieder ein paar wenige Plätze frei.

Ansprechpartnerin ist Frau A. Bauer, Tel: 712 39 33

Die Plätze sind immer sehr begehrt und dann auch meist langfristig vergeben.
Wer also Interesse am Austausch unter Gleichgesinnten hat, sollte sich schnell melden.

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Montag, 18. August 2014

Alternative Altersvorsorge

"Setzen wir doch ältere Menschen in die Gefängnisse und die Verbrecher in Pflegeheime.
Auf diese Art und Weise: hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arzneimittel, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen.
Sie würden Anspruch auf Rollstühle usw. haben. Sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen.
Dazu hätten sie Anspruch auf eine konstante Überwachung durch Video, würden also im Notfall sofort Hilfe bekommen.
Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.
Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer bekommen.
Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen.
Sie hätten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie sowie Zugang zum Schwimmbad und sogar das Anrecht auf kostenlose Weiterbildung.
Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos zu bekommen.
Private Zimmer für alle und eine Außenfläche, umgeben von einem großartigen Garten.
So hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.
Es gäbe einen Direktorenrat, um die Klagen anzuhören, und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!


Die Verbrecher würden meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwachung gelassen.
Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen Sie hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie würden in einem kleinen Zimmer leben oft mit anderen Fremden zusammen und wenigstens 2000 Eur pro Monat zahlen, ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!
Und damit schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!"

Verfasser ist mir leider nicht bekannt.

Donnerstag, 15. August 2013

Ergotherapie bei Demenz

"Ergotherapie: Ja bitte!
Erfolgreich bei Demenz.
15.08.2013
Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Wirkung von ergotherapeutischen Methoden bei Demenz auseinandergesetzt. Ergotherapie sei bei moderater bis schwerer Demenz als probates Mittel zu werten. Diese Erkenntnis wurde kürzlich in einem vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) publizierten HTA-Bericht schriftlich zusammengefasst.

HTA steht für Health Technology Assessment – eine wissenschaftliche Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien des DIMDI. Diese Plattform veröffentlicht Klassifikationen zu Kodierungen rund um therapeutische Verfahren und Diagnosen. So wird beispielsweise die Wirksamkeit von gesundheitlichen Interventionen untersucht oder Maßnahmen wie Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen bewertet.

Die Bewertung ergotherapeutischer Maßnahmen bei Demenz erfolgte auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Ergotherapie eine positive Wirkung auf die verschiedenen Lebensbereiche der Patienten ausübt.

Als Maßnahmen wurden unter anderem die sensorische und kognitive Stimulation bewertet. Hier konnten die Sinne mit Musik oder Licht angeregt werden. Alltagsaktivitäten förderten das Sozialverhalten. Das Trainieren geistiger Funktionen, wie das Gedächtnis oder die Konzentrationsfähigkeit, verzögerte bei leichter bis mittelschwerer Demenz den Krankheitsverlauf deutlich. Funktions- und Fertigkeitstraining hat in der Kombination mit weiteren Verfahren den Gesundheitszustand sowie die Lebensqualität verbessern können. Lediglich bei einer schweren Demenz konnte die Wirksamkeit ergotherapeutischer Maßnahmen nicht beobachtet werden.

Neben der Patientenbehandlung stand auch die Angehörigenberatung im Fokus. Betreuende Familienmitglieder wurden dadurch entlastet – die daraus resultierende Steigerung der Lebensqualität wirkte sich positiv auf den Therapieerfolg aus.

Ein weiteres Plus: Ergotherapie ist kostengünstig. Weitere Kosten durch pflegerische oder ärztliche Betreuung konnten demnach verringert werden. Betroffene Patienten blieben länger "fit", sodass sogar eine Einweisung in ein Heim bis zu anderthalb Jahre hinausgezögert werden konnte.


AvB / physio.de"