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Samstag, 27. Dezember 2014

"Zwischen den Jahren"

Warum es manche "zwischen den Jahren" nennen, ist mir schleierhaft.
Schließlich haben wir noch das alte Jahr. Bis zum 31.12.
Und am 1.1. beginnt das neue Jahr. Wo ist da ein Zwischenraum?
Tatsache ist, dass Weihnachten für dieses Jahr vorbei ist. Der Bauch ist voll und gebläht. Manch einer hat Urlaub bis Januar.
Bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier und einem Schokoriegel oder einer Tüte Schips und einer anschließenden Zigarette oder Zigarre, kommt schon der eine oder der andere ins Grübeln, wenn er sich genüßlich über den Wanst streichelt...
Ist es normal, wenn man beim Essen schwitzt?
Kommt jeder Mensch beim Treppegehen in den ersten Stock außer Atem?
Konnte ich mich tatsächlich vor 10 Jahren noch bücken?
Auch, ohne einen roten Kopf zu bekommen?
Wann bin ich das letzte Mal gerannt?
Welche Kleidergröße hatte ich vor 10, 15, 20 oder 30 Jahren?
Kann ich da mithalten, wenn meine Kinder/Enkelkinder mit mir Rad fahren wollen?
Wann war ich das letzte Mal schwimmen, tanzen, wandern etc.?
Was und wieviel esse ich eigentlich?
Was und wieviel trinke ich?
Wieviel Kilogramm wiege ich und kenne ich meinen BMI?
Bin ich zufrieden?
Wann habe ich das letzte mal so richtig herzhaft gelacht?
Liebe ich jemanden und werde ich geliebt?
Habe ich Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden?
Gehe ich regelmäßig an die frische Luft?
Habe ich mein Leben gut im Griff?
Habe ich meine Finanzen gut geregelt?
Habe ich eine ausgeglichene Work-/Lifebalance?

Diese Liste ist beliebig erweiterbar!
Viele Menschen setzen sich wieder gute Vorsätze für das Neue Jahr.
Wie im letzten Jahr auch schon.
Und, wie im vorletzten Jahr. Und im Jahr davor...

Ich höre so Sachen, wie z.B.
mit Rauchen aufhören
eine Diät machen
mehr Sport
sich mehr um die Familie kümmern
Keller aufräumen
Hochzeitsreise nachholen
Tanzkurs machen
Sprache lernen
Freizeit genießen
selbstständig machen
Kredit abbezahlen
keine neuen Schulden machen
Oma öfter besuchen
mehr Fahrrad fahren
gesünder kochen
ein Bild malen
ein Musikinstrument spielen
etc.

Und was wird dann daraus?
Sagen Sie es mir!

Ich kenne Leute, die von einem Tag auf den anderen das Rauchen aufgegeben haben und auch dabei geblieben sind.
Ich kenne einen, der zwei Jahre lang ganz viel Überstunden und Extrajobs gearbeitet hat, um dann die Schulden der Familie in einem Betrag abzahlen zu können. Diese Familie ist bis heute schuldenfrei und der Papa hat auch wieder Zeit für die Familie.
Einer Bekannten war das materielle Chaos ihrer Familie endlich Leid. Sie bestellte kurzer Hand einfach einen großen Container und hat mit nur einer Freundin einen Großteil Kram entsorgt und sich und ihre Familie so von ihrem Ballast befreit.
Es gibt sicher noch viele Beispiele dieser Art.
Die von mir genannten Personen brauchten jedoch kein Neues Jahr dafür.
Es könnte für andere Änderungswillige jedoch hilfreich sein.
Denn eines ist klar, die Energien stehen zu Silvester/Neujahr auf Neuerung und Power!

Was nehmen Sie sich vor?

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Freitag, 18. Januar 2013

Entrümpeln ist ein Prozess (3)

Entrümpeln ist ein Prozess und ansteckend!
Einige haben es bereits mitbekommen, andere nicht, die Praxis wird wieder umgestaltet.
Dabei wird geräumt, gesäubert, ausgemistet und befreit!
Und die Befreiung ist ganz besonders wichtig dabei, sonst blockiert man gute Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln.
Mit dem Ambiente in einer Praxis ist das ja so eine Sache.
Therapeutisch gut gebildet, braucht man natürlich auch viel gutes Therapiematerial.
Hat man viel Material, dann sehen Praxen oft aus, wie ein Turnsaal.
Schaue ich mir nach "Feng Shui" eingerichtete Paxen an, dann frage ich mich: "Wie und womit arbeiten diese Kollegen eigentlich? Mit Duftkerzchen und Wärmebank kann man höchstens "Wellness" anbieten aber keine Gangschulung mit gelähmten Patienten durchführen!"

Na ja, wie auch immer, erst einmal wird altes Material entsorgt, bevor was Neues kommt.
Und dieser Prozess ist ansteckend.
Zum einen bei mir privat und zum anderen bei Menschen, die diesen Prozess -auch unbewusst- verfolgen.
Eine Kollegin hat z.B. alte Kalender endlich entsorgt. "Die waren doch soo schön... aber jetzt habe ich esendlich  geschafft!"
Bei jemand anderen ist der Keller jetzt dran, das Kinderzimmer, der Hängeboden, der Kleiderschrank, die Küchenschublade, das Badezimmerschränkchen, die Rasierpinselsammlung...

Aufräumen befreit!!!
Viel Spaß dabei!
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Samstag, 12. Januar 2013

Entrümpeln ist ein Prozess (2)

Hier habe ich eine schöne Website gefunden, die gut zum Thema passt:
http://entruempeln-blog.de/

Dieter Nuhr "Der Keller"
http://www.youtube.com/watch?v=DrJ0VKNeZgc

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Samstag, 29. Dezember 2012

Entrümpeln ist ein Prozess

Immer und immer wieder kommt er ungebeten und scheinbar von ganz allein: der Müll. Oder auch das Gerümpel. Es fängt ganz harmlos an. Zuerst sind es nur ein oder zwei Teile, die man nicht gleich wegstellt. Vielleicht sogar, weil sie keinen richtigen Platz haben. Dazu gesellen sich dann noch diverse andere Dinge. Irgendwann stellt man alles in eine Ecke, da man ja auch mal saubstaugen muss ;-))
Sind die Teile größer, werden sie im Keller und/oder Hängeboden und/oder Schuppen untergestellt.
Dort verweilen dann die Sachen unbeachtet und fristen ein graues, da mit Staub bedeckt, tristes Dasein.

Unmerklich schleicht sich dieser Grauschleier dann auch in das Leben. Man fühlt sich niedergeschlagen, müde und antriebslos.
Bei dem einen oder anderen macht die Arbeit nicht mehr soviel Spaß.
Beim nächsten kriselt es in der Beziehung zum Partner und den Kindern.
Die Gesundheit war auch schon mal stabiler.
Und die Rechnungen werden immer mehr...

Sehr sehr oft hilft hier gründliches Entmisten!

Hierfür kann ich unbedingt das Buch von Karen Kingston empfehlen:
http://www.amazon.de/Feng-Shui-gegen-Ger%C3%BCmpel-Alltags/dp/3499625849/ref=sr_1_sc_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356821730&sr=1-1-spell

Also, Ärmel hochkrempeln und weg mit dem Dreck!
Viel Spaß!
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Sonntag, 27. November 2011

Olga schafft Ordnung

Wer immer noch nicht weiß, wie er äußere Ordnung schaffen kann, der sollte hier mal einen Blick riskieren: http://olga-ordentlich.de/

Olga kann man auch buchen ;-)

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Donnerstag, 22. Juli 2010

Entmisten, Teil 9

Heute: Computer putzen.

Von innen.

http://www.raincitystory.com/flash/screenclean.swf

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Dienstag, 25. Mai 2010

Entmisten, Teil 8

Eine liebevolle Atmosphäre
in Deinem Heim
ist das Fundament für Dein Leben

Dalai Lama


Immer noch dabei, obwohl ich in letzter Zeit nicht oft hier darüber berichtet habe.
Aber jedesmal beschreiben, wie eine Schublade geleert, ein Schrank aufgeräumt, eine Ecke neu gestaltet oder eine Fensterbank mit neuen Pflanzen belebt wurde ist auch nicht ganz so interessant, oder?!?

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Mittwoch, 24. Februar 2010

Entmisten, Teil 7

Außen, in Ihrer Umgebung, wie innen, in Ihrem Kopf: Verschaffen Sie Ihren Themen genug guten Platz in Ihrem Leben!

Gerade so aufgeräumt, wie es Ihnen gut tut
Wie viel äußerer und innerer Ordnung Sie bedürfen, das liegt ganz bei Ihnen. Hinsichtlich der äußeren Ordnung mögen gelegentlich Kompromisse mit den Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten und -leben, notwendig sein. Innerlich sollten Sie Mittelwege höchstens in Ausnahmefällen und zeitlich bewusst und klar begrenzt zulassen.

Ein guter Weg zu innerer Ordnung ist der Weg über die äußere Ordnung!

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1. Räumen Sie auf

Fühlen Sie sich nicht wohl in Ihrer Umgebung, in Ihrer Wohnung, an Ihrem Arbeitsplatz – in Ihrer „Haut“? Versuchen Sie es im 1. Schritt mit Aufräumen: Stellen Sie die Ordnung her, mit der Sie sich bisher wohlgefühlt haben.
Das mag für den einen bedeuten, dass er nur einige Chaos-Ecken beispielsweise in Kartons verschwinden lässt. Der Andere räumt seinen Arbeitsplatz und seinen Hauptaufenthaltsort in seinem Haus, beispielsweise das Wohnzimmer, auf. Der Nächste hat vielleicht das Bedürfnis, grundlegend Ordnung zu schaffen und nimmt sich im Verlauf einiger Wochen seine gesamte Wohnung inklusive Keller und Dachboden vor. Eine meiner ehemaligen Kolleginnen bekam gelegentlich regelrechte „Renovierungsanfälle“; das war das sichere äußere Anzeichen, dass eine größere Veränderung in ihrem Leben anstand.
Was auch immer Sie zu tun haben, um Ihre äußere Ordnung wiederherzustellen – gehen Sie es an! Vielleicht grübeln Sie gerade über weit gravierendere Themen als „Aufräumen“ nach, über eine berufliche Veränderung oder einen Umzug oder sogar eine neue Weichenstellung in einer Ihnen sehr wichtigen persönlichen Beziehung.
Nehmen Sie sich die Zeit zum Nachdenken. Aber probieren Sie es auch mit Aufräumen: Dabei kommen oft wichtige Gedanken in den Vordergrund. Beispielsweise könnten Sie entdecken, dass Sie all das, was sich in der Abstellkammer angesammelt hat, gar nicht mehr brauchen, sondern Sie sich dort endlich Ihr Zimmer für sich allein einrichten möchten. Oder Sie stellen angesichts des chaotischen Fotoschranks fest, dass Sie einiges in Ihrer Vergangenheit zu klären haben. Oder Sie merken, dass Ihre längst ausgezogenen Kinder mit ihren Sachen noch immer sehr viel Platz in Ihrem Haus einnehmen – und überlegen, ob das so „in Ordnung“ ist für Ihr Leben.


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2. Räumen Sie um – zunächst im Kopf

Fühlen Sie sich nun, nach dem Aufräumen, wieder besser? Falls nicht, dann überlegen Sie, was Ihnen in Ihrer Umgebung nicht gefällt. Wahrscheinlich hat Ihnen das Aufräumen (s. o.) bereits Hinweise gegeben. Sie können sich im 2. Schritt Ihrer Ordnung auch durch Ihre Vorstellungskraft nähern:

•Stellen Sie sich vor, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung oder Ihr Arbeitsplatz idealerweise aussehen würde. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Welche Räume gibt es? Wie sind die eingerichtet? Was tun Sie darin, mit wem?•

Machen Sie sich Notizen zu diesem Gedankenspiel oder zeichnen Sie Ihre „Traumräume“ auf.
Beispiele: Sie malen sich in Ihrer Fantasie zusätzlich zu der derzeitigen Wohnsituation ein großes Gästezimmer aus. Oder Sie haben gedanklich statt des derzeitigen großen Familienwohnzimmers 2 kleinere Räume vor Augen, in denen es Platz für Treffen in kleineren Runden oder auch Ruhe für Sie allein gibt. Oder Sie stellen sich vor, dass Sie – statt in dem derzeit „realen“ Büro in der großen Firma – einen Arbeitsplatz gegenüber einem Partner in einer eigenen kleinen Firma haben. Lassen Sie viel Fantasie zu: Das führt Sie zu Ihren wichtigen Themen.


3. Schaffen Sie sich Ihre Themenorte

Durch das Aufräumen und Ihr freies „Träumen“ haben Sie eventuell entdeckt, dass Ihnen äußerlich bzw. innerlich etwas fehlt. Nun geht es darum, entsprechende Veränderungen vorzunehmen: natürlich behutsam, Schritt für Schritt, stets nur so viel, wie Sie (und die Ihnen nahestehenden Menschen) verkraften. Doch warum sollten Sie sich nicht auf Kosten des längst nicht mehr genutzten Jugendzimmers ein großes Gästezimmer einrichten oder das eigene Zimmer verschaffen? Welches sind Ihre Hauptthemen für Ihr Leben? Schauen Sie sich um: Haben diese Themen im wahrsten Sinn des Wortes „Platz“ in Ihrem Leben?
Beispiele: Sie lieben das gemeinsame Essen mit der Familie. Gefällt Ihnen Ihr Essplatz? Sie haben gerne Gäste, auch über mehrere Tage. Gibt es ein Gästezimmer oder kann das Wohnzimmer ohne Umstände umfunktioniert werden? Sie brauchen einen ruhigen Ort zum Meditieren, Entspannen, Lesen etc. Welcher Ort ist dies in Ihrer Wohnung? Oft sind es nur kleine Veränderungen in Ihrer Umgebung, durch die Sie ein besseres inneres Gleichgewicht gewinnen. Doch auch bei anstehenden größeren Veränderungen hilft Ihnen das Auf- und Umräumen, die 1. Schritte zu gehen.
Kurzum: Äußeres Aufräumen kann zu wichtigen Erkenntnissen hinsichlich Ihrer inneren Ordnung führen: Es kann sie in gewohnter Weise wiederherstellen oder auch wichtige Hinweise auf anstehende Veränderungen in Ihrem Leben liefern.

Dieser Text stammt von

Elena Belenkaja

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Donnerstag, 28. Januar 2010

Entmisten, Teil 6

Dinge entrümpeln ist und bleibt ein aktuelles Thema. Es ist nämlich nicht immer so einfach sich von alten Gegenständen zu trennen, aber nötig, um Raum für Neues zu schaffen. Wenn Sie den tieferen Grund wissen, warum Sie so wenig wegwerfen können, geht das Entrümpeln danach fast wie von selbst. Das behauptet Mike Nelson, eines der vielen Mitglieder der amerikanischen Vereinigung „professioneller Aufräumer". Seine Analyse-Methode ist besonders geeignet für Menschen, die schon länger versuchen, Ballast abzuwerfen, es aber nicht schaffen. Hier die häufigsten Blockade-Sätze und wie Sie die Bremse lösen können.

Entrümpeln Sie Ihr Leben!
Gewinnen Sie wieder mehr Raum für das, was wirklich in Ihrem Leben zählt. Mit den Tipps und Anleitungen in diesem Jahr finden Sie zu mehr Gelassenheit, Lebensfreude und Erfüllung in allen Lebensbereichen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und informieren Sie sich hier regelmäßig über die aktuellsten Themen.

Ich bin so unsicher
Sie fürchten, Ihre Wegwerf-Entscheidung zu bereuen. Oft genügt ein einziger, weit zurück liegender Vorfall („Kaum hatte ich die Vase weggegeben, fragte mich meine Tochter danach und war todunglücklich, dass ich sie nicht mehr hatte.") – und der muss als Begründung dafür herhalten, alles aufzuheben.
Gegengedanke: Sie werden niemals genug Dinge um sich haben, um damit die Furcht in Ihrem Inneren zu bekämpfen. Der einzige Ausweg: Werfen Sie radikal weg und stellen Sie sich der Angst, die dann kommt. Sie ist weniger schlimm als die Angst, die Sie jetzt bereits haben.

Ich brauche Liebe
Selbst wenn Sie einen lieben Partner haben (und es ist viel Liebe nötig, um mit einem Horter zusammenzuleben!), fürchten Sie, ihn zu verlieren – und schützen sich mit den Dingen. Gegengedanke: Dinge geben Ihnen keine Liebe, niemals. Nicht einmal der einäugige Teddybär, den Sie seit Ihren Kindertagen aufheben, liebt Sie. Vermutlich hat die Person, die Ihnen den Teddy gab, Sie geliebt. Können Sie diese Person vor lauter Bär davor noch sehen? Wenn ja, brauchen Sie das Erinnerungsstück dazu nicht unbedingt. Zumindest nicht so viele davon.

Ich fühle mich so klein
Wirken Sie durch viele Sachen größer? Nein, im Gegenteil: Wenn die Dinge Ihr Leben regieren und nicht mehr Sie, dann werden Sie klein.
Gegengedanke: Sammeln Sie Ihre inneren Qualitäten, nicht den Krimskrams. Gehen Sie in die Natur, nehmen Sie die Schätze des Himmels, der Wiesen, Bäume, Tiere und Menschen um Sie herum in sich auf. Dann werden Sie so groß wie sie.

Ich bin so hilflos
Eine Wohnung voller angehäufter Dinge ist in der Tat überwältigend. Was Sie in vielen Jahren angesammelt haben, lässt sich nicht in einem Handstreich entsorgen.
Gegengedanke: Warten Sie nicht länger auf den Flaschengeist, der Ihnen alles wegzaubert. Beginnen Sie jetzt, heute, mit einem kleinen Abschnitt. Egal wo. Rechnen Sie dabei mit: Dauert das Wegwerfen so lange wie das Sammeln? Nein! Wenn Sie mal in Schwung sind, geht es verblüffend schnell!

Lassen Sie sich nicht mehr ärgern und bleiben Sie souverän im Konflikt. Bleiben Sie gelassen und bekommen Sie – immer öfter – was Sie wollen!

Ich fühle mich schuldig
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie so viel Plunder angehäuft haben, und Sie fühlen sich schuldig, wenn Sie all die wertvollen Sachen wegwerfen. Sie fühlen sich schlecht, weil Onkel Gerhard für das hässliche Hirschgeweih so viel Geld gezahlt hat, usw.
Gegengedanke: Werfen Sie die Schuld mit weg. Onkel Gerhard (wenn er noch lebt) hat das Geweih längst vergessen. Denken Sie gut über die Menschen, aber verschenken Sie deren Sachen mit gutem Gewissen.

Ich habe keine Zeit
Sie wissen, Sie sollten mal aufräumen, ja – aber immer kommt etwas anderes, Wichtigeres dazwischen. Es gelingt einfach nicht, auf der Schiene zu bleiben. Warum? Weil all die Sachen auf den Gleisen stehen!
Gegengedanke: Ihre voll gestopften Regale oder gar ganze Zimmer sind ein Abbild Ihres inneren Zeitempfindens. Alles ist zu, nichts ist frei. Dabei haben Sie viel mehr Zeit, als Sie ahnen – genau wie unter den Stapeln und Kisten fantastische Mengen von Wohnraum sind. Gucken Sie mal nach!

Dieser Text ist inspiriert duch die simlify Methode.

Montag, 18. Januar 2010

Entmisten, Teil 5



Kühlschrank und Gefriertruhe

Bei diesem Wetter bietet sich das Wochenende geradezu an, sich den möglichen Problemzonen in der Küche zu widmen.

Der Kühlschrank kann relativ flott bearbeitet werden.

Netzstecker ziehen! Alle Lebensmittel müssen raus. Zur Aufbewahrung eignen sich Kühltasche, Terrasse, Balkon oder Fensterbrett.

Sämtliche Einzelteile werden entnommen und separat gereinigt.

Ebenso das Dichtungsgummi.

Bei Einbauschränken sollte man auch öfter die Tür abmontieren.

Jetzt wird gründlich mit warmem Seifenwasser gereinigt (Spülmittel). Ins letzte Sauberwasser gehört ein Schuss Essig bzw. Essigessenz.

Bei älteren Kühlschränken könnten jetzt immer noch ungewünschte Gerüche entweichen. Da hilft ein Schälchen Kaffeepulver. Einfach über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Das trockene Gummi gegebenenfalls mit Talkum einreiben.

Alles wieder montieren und Stecker rein. Temperatur ca. 3-4 °C.

Einräumen. Fertig.

Die Gefriertruhe dauert wegen der Eisschicht etwas länger.

Netzstecker ziehen.

Lebensmittel auffuttern bzw. verarbeiten. Es ist sehr schwer, die Kühlkette zu halten. Nichts Angetautes wieder einfrieren (Gesundheitsgefahr!)!

Alle losen Teile und das Dichtungsgummi raus und separat gründlich reinigen.

Das Eis nie mit harten Werkzeugen bearbeiten, sondern abtauen lassen. Vielleicht möchten Sie es mit einem Topf heißen Wassers versuchen? Ich selbst habe das bisher noch nicht ausprobiert. Das Tauwasser regelmäßig wegwischen.

Die leere Truhe gründlich mit Seifenwasser (Spülmittel) reinigen. Mit Essigwasser nacharbeiten.

Wenn alles wieder hygienisch sauber ist, Truhe anmachen. Kältegrad sollte -18 °C betragen.

Mit gesunden Leckereien füllen und am Ergebnis freuen!

Wieder ein großer Schritt weiter!

Dienstag, 12. Januar 2010

Entmisten, Teil 4

„Zuerst prägt der Mensch den Raum, und dann prägt der Raum den Menschen“

(Winston Churchill)


Heute habe ich, immerhin, ein Hefter sortiert und mal wieder eine Menge alten Papiermüll entsorgt und einen alten Kopierer zum Müllplatz gefahren. Die grobe Linie im Chefbüro steht schon. Es gibt aber noch eine ganze Menge Fächer zu sortieren und den richtigen Platz zu finden. Das muss jetzt neben dem Tagesgeschäft nebenbei abgearbeitet werden.

Immer Schritt für Schritt.

Und nicht vergessen: gründlich lüften und vielleicht mal ein Räucherchen benutzen. Das reinigt die Atmosphäre!

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Montag, 11. Januar 2010

Entmisten, Teil 3

Schnellkurs für Anfänger, Ungeübte oder Zauderer:

1) Suche kleine Einheiten

Viele machen den Fehler, sich beim Entrümpeln ein zu großes Ziel zu setzen. Am Wochenende das Wohnzimmer oder den Keller oder den Dachboden.
Das kann viel zu groß sein, es wirkt oft abschreckend. Dann wird es Arbeit, schwere Arbeit und wer will das schon?
Besser ist es, klein anzufangen.
Ein ganzer Schrank oder ein Regal ist noch zu groß?
Dann ist ein einzelnes Fach genau die richtige Größe!

2) Mache es jetzt

Für so ein kleines Fach muss man auch nicht lange planen. Da braucht man nicht auf das Wochenende warten. Das kann man sofort erledigen, da es gerade in den Sinn kommt.

3) Räume alles aus

Erstmal muss alles raus aus dem Fach, damit Luft entsteht.

4) Putze gründlich

Dies ist die ideale Gelegenheit einmal richtig Staub und Schmutz zu entfernen. Ich putze normalerweise nicht gerne, weil das ganze raus- und reinräumen mich stört. Nun aber ist das Fach leer, da geht es schnell und einfach.
Mit ein paar Tropfen ätherisches Öl im letzten Wischwasser kommt auch eine herrliche Frische und Reinheit.

5) Behalte - Verkaufe - Verschenke - Verschrotte

Jetzt kommt das entscheidende Aussortieren. Überlegen Sie bei jedem Teil, ob es wirklich noch gut genug für Sie ist. Wenn es zu schade zum Wegwerfen ist, kann es vielleicht bei ebay oder auf dem Flohmarkt verkauft werden. Oder Sie verschenken es in den nächsten Tagen an einen Freund oder eine soziale Einrichtung. Der Rest wird gnadenlos weggeworfen

6) Einräumen mit System

Wenn Sie dann die restlichen Sachen wieder einräumen, werden sie gleich sortiert. Vielleicht gehören ein paar Teile ja auch gar nicht in dieses Fach. Dann bringen Sie sie an den richtigen Ort.
Sie haben nun auch Platz für die Dinge, die jetzt hier rein gehören.

7) Belohne dich

Zu guter Letzt sollten Sie sich für Ihren Erfolg belohnen. Mich freut schon allein der Anblick eines sauberen, geordneten Fachs. Vielleicht gönnst du dir noch ein Stück Schokolade, ein Glas Wein, eine faule Stunde mit einem Buch auf dem Sofa…

Mit diesen kleinen Schritten ist Entrümpeln schnell und schmerzlos. Sie können es jederzeit machen und nach und nach bekommen Sie wieder Platz, Ordnung und Ruhe in Ihre Wohnung/Arbeit.

Samstag, 9. Januar 2010

Entmisten, Teil 2

Das Leben kann mit weniger wirklich besser sein,
wenn das was übrig bleibt,
das ist was du liebst.
Leo Babauta

Entmisten, entmüllen, aufräumen, befreien, ordnen, sortieren etc. lässt sich übrigens jeder Arbeitsplatz. Völlig egal, ob Unternehmer oder Arbeitnehmer oder Schüler oder Haushälter oder...
Wenn Sie mit mir zusammen auch das Neue Jahr zum entmüllen nutzen wollen, aber zufälligerweise gerade keine Heilmittelpraxis führen, dann nehmen Sie einfach Ihren persönlichen Arbeitsbereich. Das kann der Werktisch sein oder der Schulranzen oder das Auto oder die Werkzeugkiste oder der Fußpflegekoffer oder das Arbeitsregal oder...

Bei Startschwierigkeiten, wenn der Schweinehund sehr stark zu sein scheint, dann helfen die Methoden

TUE es JETZT

und

KLEINE SCHRITTE!

Also ganz klein und ohne Druck anfangen. Ein Ordner oder ein Fach oder ein Regalabschnitt oder die Brieftasche oder die Handtasche.
Mit schwungvoller Musik geht es nochmal so schön.
Ist es geschafft, dann unbedingt daran erfreuen!

Viel Spaß!

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Freitag, 8. Januar 2010

Entmisten, Teil 1

Wenn Du das Land in Ordnung bringen willst,
musst Du die Provinzen in Ordnung bringen.
Wenn Du die Provinzen in Ordnung bringen willst,
musst Du die Städte in Ordnung bringen.
Wenn Du die Städte in Ordnung bringen willst,
musst Du die Familien in Ordnung bringen.
Wenn Du die Familien in Ordnung bringen willst,
musst Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen.
Wenn Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,
musst Du Dich in Ordnung bringen.
Asiatische Weisheit

Um es gleich vorweg zu nehmen: wer am Messie-Syndrom (von engl. mess = Unordnung, Dreck, Schwierigkeiten) leidet, ist dringend gehalten sich professionelle Hilfe zu suchen!

Für alle anderen gilt: tief durchatmen, Ärmel hochkrempeln und los gehts!

Am besten, Sie machen sich einen Plan. Sie können ihn aufschreiben oder im Kopf haben, völlig egal. Mein Plan steht im Kopf und gleich auch hier. Dieses Jahr werde ich meine Wohnung und meine Praxis komplett durchleuchten, hinterfragen und befreien. Alles, was nicht wirklich gut, schön, angenehm, bequem, aufbauend und erleichternd ist, gehört rigoros weg!

In dieser Woche ist mein Büro in der Praxis dran gewesen und wird es nächste Woche auch noch sein. Ich hasse Büroarbeit. Alles scheint wichtiger als das Papier, das sich mir ungebeten aufdrängt. Das muss ich dringend ändern. Als Unternehmerin kann ich es mir nicht leisten, keine Büroarbeit zu mögen. Sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und sichert das Einkommen meiner Mitarbeiter und meiner Familie.

Als erstes habe ich mir starke Müllsäcke und Kartons organisiert. Nach der Behandlung meiner Patienten habe ich mich in mein Büro zurückgezogen und peu à peu den Schrank Fach für Fach ausgeräumt, gründlich gereinigt und nur das wirklich Wichtige wieder eingeräumt. So ging das weiter mit dem Regal, mit dem Schreibtisch Fach für Fach und Ablage für Ablage. Jeder Ordner wird durchforstet und von alten Papieren befreit. Neue Ordner werden übersichtlich angelegt.
Alles, was nach meiner Meinung nicht ins Chefbüro gehört, wird verbannt.
Habe schon sehr viel geschafft. Es fühlt sich schon wieder ganz gut an und ich freue mich auf das Endergebnis. Das peile ich Ende nächster Woche an.

Tja, und jetzt zum Wochenende nehme ich mir für zu Hause erst mal nur einen kleinen Teil vor.
Hier ist es erst mal mein Arbeitslaptop. Ordner für Ordner, Dokument für Dokument...

Es fühlt sich gut an!

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