Freitag, 10. April 2015

Positionspapier Heilmittelerbringer

"Das Positionspapier in seiner

aktuellen Fassung 24.3.15



Heilmittelerbringer direkter in die Versorgung einbinden



A. Stärkung der Versorgung mit allen Leistungserbringern konsequenter umsetzen

Um die Versorgungsstrukturen besser zu vernetzen und die Qualität der Versorgung sektorenübergreifend zu verbessern, ist die Zusammenarbeit aller qualifizierten Gesundheitsberufe eine unumgängliche Voraussetzung. Besonders im Hinblick auf zukünftige Versorgungsengpässe muss die Verantwortung für die medizinische Versorgung der Menschen auf möglichst viele Schultern verteilt werden.

Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Der Einsatz von qualifizierten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen, die delegierte ärztliche Leistungen erbringen, soll flächendeckend ermöglicht und leistungsgerecht vergütet werden.“

Die Heilmittelerbringer in Deutschland leisten bei der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten bereits einen erheblichen Beitrag, müssen aber besser vergütet und noch direkter in die Versorgungsverantwortung eingebunden werden. Die mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) angestrebten Ziele sind ohne die stärkere Einbindung der Heilmittelerbringer nicht nachhaltig umsetzbar.

Dabei sind die Potentiale einer direkteren Versorgungsverantwortung für Heilmittelerbringer, wie der Blick auf andere Länder zeigt, deutlich vorhanden. Die Einsparpotentiale liegen besonders in der Substitution von anderen ambulanten bzw. stationären Leistungen:

Durch die Diagnose-, Therapie- und Ergebnisverantwortung der qualifizierten Therapeuten wird der diagnoseabhängige Therapieverlauf eines Patienten so gesteuert, dass Mehrfachuntersuchungen (Überweisungen, bildgebende Verfahren) durch den Arzt entfallen, die Kosten für eine begleitende Arzneimitteltherapie reduziert, eine stationäre Aufnahme vermieden und die Anzahl der Krankheitstage verringert werden. (Erste These)

Modellvorhaben zeigen diese Potentiale in ersten Zwischenergebnissen bereits auf. Im Modellvorhaben der BIG direkt gesund zusammen mit dem IFK e.V. (Direktzugang) werden effektivere Behandlungsverläufe (Wirksamkeit der Maßnahmen) und eine Steigerung der Effizienz (direkte Kosten, vermiedene Kosten) ausgewiesen. Das Modellvorhaben der IKK Berlin-Brandenburg zusammen mit dem VPT Berlin-Brandenburg (Blankoverordnung) zeigt, dass besonders die Anzahl der Behandlungseinheiten von den Therapeuten, gegenüber den Verordnungen der Ärzte, reduziert wird.

Die bisherigen Zwischenergebnisse zeigen auch, dass der Patient von autonom erbrachten Behandlungen, z. B. in der Physiotherapie in stärkerem Ausmaß profitiert, als im Vergleich zu Behandlungen, die durch eine vertragsärztliche Verordnung vorgegeben werden.

Durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Heilmittelbereich, einhergehend mit der Übertragung von Versorgungsverantwortung an die Therapeuten, entsteht erstens ein Einsparpotential für die Gesetzliche Krankenversicherung, zweitens eine teilweise Kompensation zukünftiger Versorgungsengpässe und drittens eine höhere Patientenzufriedenheit durch die Optimierung des Behandlungsverlaufs. (Zweite These)



B. Kernforderungen für die Therapie- und Ergebnisverantwortung des qualifizierten Therapeuten

1. Vergütung der Heilmittelerbringer von der Grundlohnsumme entkoppeln

Durch die Koppelung an die Grundlohnsumme (gem. § 71 Abs. 2 SGB V) und den gleichzeitigen Preissteigerungen, wurden die Vergütungserhöhungen im Heilmittelbereich in den letzten Jahren nahezu negiert. Diese Koppelung führte ebenfalls dazu, dass z. B. inzwischen die Gehälter von tariflich bezahlten Physiotherapeuten in stationären Einrichtungen ca. 40% höher liegen, als die Vergütungen in freien Physiotherapiepraxen. Damit einher geht die Angleichung der Vergütung in Ost- und Westdeutschland. Beide Themen wollen wir zeitnah angehen.

2. Ausbildungsstandards und Qualifikation anheben

Die Ausbildungsordnungen der Heilmittelerbringer (z.B. MPhG von 1994) müssen dringend an die heutigen Berufsstandards angepasst werden. Notwendige Zusatzqualifikationen, wie eine Weiterbildung für Screening, Diagnosestellung, Erstellung von Therapieberichten oder die Überweisungs- und Verordnungskompetenz, müssen zwingend in die Curricula integriert werden (gem. § 125 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 SGB V). Die Qualität der Ausbildung muss dementsprechend gesichert werden (siehe § 6 Abs. 2 NotSanG). Darüber hinaus ist ebenfalls der Wegfall des Schulgelds (ca. 400 € mtl.) und die Einführung einer Ausbildungsvergütung (siehe § 15 Abs. 1 NotSanG) notwendig, um den sinkenden Ausbildungszahlen entgegenzuwirken.

Ergebnisse des Berichts des BMG zur Akademisierung im Heilmittelbereich werden Ende 2015 vorliegen. Diese werden Grundlage für die weiterführende Diskussion über eine grundlegende Reform der Ausbildungsordnungen im Heilmittelbereich. Eine international anerkannte Ausbildung neusten Standards wird angestrebt.

3. Blankoverordnung umsetzen -Direktzugang für qualifizierte Therapeuten prüfen

Ergebnisse aus den aktuell laufenden Modellvorhaben zur sog. Blankoverordnung werden Ende 2015 vorliegen. Auf dieser Grundlage werden wir 2016 die Verhandlungen zur Umsetzung der sog. Blankoverordnung aufnehmen.

Der Zugang für Patienten ohne vorherigen Arztkontakt und Verordnung (Direktzugang – Direct Access) wurde bereits in Modellvorhaben getestet und evaluiert (gem. §3 HeilM-RL). In Schweden, Norwegen, Niederlande, UK und in Australien gehört er zur Regelversorgung. Der Direktzugang erweist sich hier als Zugpferd für eine gesteigerte Behandlungsqualität durch höhere Anforderungen an die Ausbildung. Die notwendigen Zusatzqualifikationen (60 UE), wie Befunderhebung oder die Erstellung von Therapieberichten, müssen im Zusammenhang mit einer umfangreichen Ausbildungsreform in die Curricula einfließen. Eine Umsetzung in Deutschland werden wir prüfen.

4. Arbeitsbedingungen den Versorgungsgegebenheiten anpassen

Die Vorgaben für eine Praxiszulassung entsprechen nicht mehr den Anforderungen des tatsächlichen Versorgungsbedarfs. So ist die Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten nicht zielführend und behindert z.B. eine zielgerichtete Versorgung in häuslicher oder stationärer Umgebung (gem. §124 Abs. 2 SGB V).Wir wollen die zwingende Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten abschaffen. Neue, praxistaugliche Kriterien zur Praxisausstattung müssen festgelegt werden.



5. Zugang zur Telematik-Infrastruktur ermöglichen

Damit die sektorenübergreifende Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgreich gestärkt wird, ist eine Vernetzung aller Leistungserbringer notwendig. Daher werden perspektivisch alle nicht-verkammerten Gesundheitsfachberufe in die Telematik-Infrastruktur integriert. (elektronisches Gesundheitsberuferegister). Die perspektivische Berücksichtigung wollen wir bereits in das vorliegende eHealth-Gesetz aufnehmen. .

6. Modellvorhaben zur Substitution von ärztlichen Leistungen perspektivisch möglich machen

Damit Modellvorhaben zur Erleichterung des Patientenzugangs (Direktzugang) im Heilmittelbereich zielführend umgesetzt werden können, bedarf es Anpassungen des § 63 SGB V. Die Umsetzung der entsprechenden Passage im Koalitionsvertrags: „Modellvorhaben zur Erprobung neuer Formen der Substitution ärztlicher Leistung sollen aufgelegt und evaluiert werden. Je nach Ergebnis werden sie in die Regelversorgung überführt“, bedarf jedoch unter Umständen zunächst einer entsprechenden Qualifizierung der Therapeuten. Diese ist, wie in Punkt 2. beschrieben, zeitnah anzustreben.

pt_Online-Artikel_24.3.15"

Quelle: https://www.physiotherapeuten.de/arbeitspapier-von-dr-roy-kuehne-wird-offizielles-positionspapier-der-ag-gesundheit-im-bundestag/#.VSbxf44mjCM

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Donnerstag, 9. April 2015

Blick in die Zukunft? Sollen Patienten ohne ärztliche Verordnung zur Physiotherapie gehen können?

Es gibt ein Positionspapier von der CDU/CSU, indem der Direktzugang zum Physiotherapeuten gefordert wird.
Na endlich sage ich dazu!

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-04/physiotherapie-arzt-direktzugang-diagnose-therapie-verguetung

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Samstag, 14. März 2015

Heilpraktiker für Physiotherapie in Lankwitz

Vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abteilung Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, kurz Gesundheitsamt, wurde mir die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung - beschränkt auf das Gebiet der Physiotherapie aufgrund
§ 1 Abs. 1 Heilpraktikergesetz vom 17. Februar 1939 erteilt.

Was bedeutet dieser lange Satz?
Mit dieser Erlaubnis ist es möglich, selbst die Diagnose zu stellen und frei zu therapieren. Ich brauche keine ärztliche Verordnung für Physiotherapie mehr, um bei Patienten eine Heilbehandlung durchführen zu dürfen. Ich darf die Art, den Umfang, die Frequenz und das Therapievolumen selbst nach Befund bestimmen und einsetzen.
Somit ist eine individuelle Physiotherapie ohne großen Zeitverzug möglich.

Wie ist es bisher?
Physiotherapeuten unterliegen einer staatlich geregelten Ausbildung und Prüfung.
Nach Ablegen des Staatsexamens dürfen sie sich Physiotherapeuten nennen und auf ärztliche Verordnung und nur auf ärztliche Verordnung, Heilbehandlungen durchführen. Hierbei bestimmt der Arzt die Diagnose, die Behandlungsmethode, den Umfang und das Therapievolumen und trägt dafür die Verantwortung.
Der Physio erstellt aufgrund der ärztlichen Verordnung den physiotherapeutischen Befund und Therapieplan mit entsprechenden Therapiezielen und führt dann die Therapie durch in dem vom Arzt verordnetem Umfang.

Was ändert sich?
Bei der Therapie mit ärztlicher Verordnung ändert sich nichts.
Mit der Heilerlaubnis Physiotherapie gibt es nun die Möglichkeit, direkt den Zugang zur Physiotherapie zu erhalten.
Patienten mit Beschwerden müssen oft lange Wartezeiten bei den Ärzten aushalten und für notwendige Untersuchungen bekommen viele keinen Termin in absehbarer Zeit.
Zeit, die vergeht, ohne, dass adäquat therapiert wird.
Hier gibt es nun die Möglichkeit, sich direkt an den Heilpraktiker Physiotherapie zu wenden, um vielleicht schon mal Linderung zu erfahren.
Dieses kann die Wartezeit beim Arzt und auf dem MRT-Termin erträglicher machen.

Zahlt das die Kasse?
Notwendige ärztlich verordnete Therapien werden von den gesetzlichen Kostenträgern bezahlt, wenn man gesetzlich versichert ist.
Von den privaten Kassen wird ein Großteil erstattet.
Bei Verordnungen oder Leistungen des physiotherapeutischen Heilpraktikers wird privat liquidiert. Es mag einige wenige GKV`en geben, die in Einzelfällen Zuschüsse gewähren.
Private Krankenversicherer haben es in ihren Verträgen geregelt. Jeder Patient muss sich für eine Rückerstattung oder einen Zuschuss bei seiner Versicherung erkundigen.
Es gibt auch private Zusatzversicherungen, die physiotherapeutische Heilpraktikerleistungen versichern.

Was ist zu tun?
Wer also bei Beschwerden und/oder Schmerzen zur Physiotherapie möchte, kann das jetzt direkt tun.
Einfach anrufen und Termin machen: 773 75 79

Ich freue mich auf Sie!
Ramona Völlkopf
Physiotherapeutin
Heilpraktikerin für Physiotherapie

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Dienstag, 10. März 2015

Fachkräftemangel bei den Physiotherapeuten

Landesweit herrscht Therapeutenmangel.
Harte Arbeitsbedingungen bei wenig Lohn. Früher, noch vor meiner Ausbildung, war es noch ein Beruf für "höhere Töchter" und ist es prinzipiell geblieben.
15.000 bis 20.000 Euro kostet die Ausbildung bis zum Examen.
Weitere 10.000 bis 30.000 Euro kommen im Laufe des Berufslebens für Fort- und Weiterbildung dazu. Verdienst 1.500 bis 2.500 Euro als angestellter Therapeut hier in Berlin.
Tja. Wir übrig gebliebenen sind ja schon mit dem Klammerbeutel gepudert.
Aber welcher junge Mensch würde sich heute für diesen tollen Beruf noch entscheiden?

Nicht ganz unschuldig sind die gesetzlichen Kostenträger, die zum Teil überzogene räumliche und fachliche Ressourcen fordern und diese wirklich sehr schlecht honorieren.

In der Branche wird umgerüstet auf Privatpraxis. Nicht, weil die Praxisinhaber es wollen oder gar gierig seien! Aber frische Therapeuten stehen nicht im Kleiderschrank. Und nur mit Kassenpatienten ist die Gewerbemiete nicht tragbar....

Filmchen aus Rheinland Pfalz:

http://ph.ys.io/27dP

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Freitag, 6. März 2015

"Wenn das Knie schmerzt", Vortrag

Medizinthemen in der Urania Berlin

http://www.urania.de/programm/2015/z412/



"Programm
Montag, 23.03.2015
Vortrag Medizin und Psychologie
Mo 23.03. 17:00
Orthopädische Vortragsreihe der Evangelischen Elisabeth Klinik

Friedrich Jahn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik
Dr. med. Kai Roske, Oberarzt, Evangelische Elisabeth Klinik

„Wenn das Knie schmerzt“ – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Wir laden Sie herzlich ein, sich umfassend über die Ursachen von Kniegelenkschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Vor allem altersbedingte Kniegelenksveränderungen mit Einschränkung der Mobilität führen zum Orthopäden. Unsere Ärzte gehen insbesondere auf den verschleißbedingten Knieschmerz ein und beantworten Fragen wie "Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei fortgeschrittenen Gelenkveränderungen?" oder "Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es vor dem Einsatz einer Prothese?" An die Vorträge schließt eine offene Fragerunde an, die die Besucher gern zum Erfahrungsaustausch mit den Referenten nutzen können.

Wir laden Sie herzlich ein!

Evangelische Elisabeth Klinik | Ihre Klinik am Potsdamer Platz! | Lützowstraße 24-26 | 10875 Berlin | www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik
Eintritt

Freier Eintritt
Tickets

Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Vorübergehend ist der Online-Ticketverkauf nicht verfügbar. Bitte nutzen Sie Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis. "

Freitag, 30. Januar 2015

Ergotherapie und Physiotherapie in Lankwitz, Lichterfelde, Marienfelde

Die Baustelle ist behoben und unsere Webvisitekarte ist online und mit dem Blog Ergotherapie und Physiotherapie verlinkt.

http://www.physiotherapie-lankwitz.de/index.html

Hier im Physio Blog und Ergo Blog werden immer aktuelle Themen behandelt. Die Physio- bzw. Ergo-Website dient der Kurzinfo über Behandlungsschwerpunkte in Neurologie und Orthopädie sowie über die Kontaktdaten.

Den Serverumzug hat Frau Arndt von der Firma teambit organisiert und betreut.
Sie hatte auch schon unsere Flyer und Poster erstellt.
http://www.teambit.de/

Toll gemacht!
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Dienstag, 27. Januar 2015

Ergotherapie und Physiotherapie ..................... Ramona Völlkopf in Lankwitz

Wegen der Baustelle an der Webvisitenkarte hier noch einmal unsere Kontaktdaten:

Ergotherapie
Physiotherapie
Ramona Völlkopf
und Mitarbeiter

Kaiser-Wilhelm-Straße 55
12247 Berlin

Tel: 030 / 773 75 79

Email: strombrief@physiotherapie-lankwitz.de

Sie finden uns schräg gegenüber vom Postamt Dillgesstraße im Haus mit den roten Säulen im 1. Stock.

!!!Herzlich willkommen!!!

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Montag, 26. Januar 2015

Heute Info Radio RBB - Besser informiert Physiotherapeuten wollen mehr Geld

Heute den ganzen Tag im Radio

Zitat:

"Mo 26.01.2015 | 08:35 | Wirtschaft aktuell
- Physiotherapeuten wollen mehr Geld

Die Hebammen haben es vorgemacht: Nach einem monatelangen Streit bekommen sie mehr Geld von den Krankenkassen. Nur so können sie ihre horrenden Haftpflichtversicherungen finanzieren, ohne die sie nicht als Geburtshelfer arbeiten dürften. Jetzt macht ein anderer Berufsstand auf seine prekäre Situation aufmerksam: die Physiotherapeuten.

Die Patientin von Melanie Weiß kommt ins Schwitzen. Sie trainiert unter den Augen der Physiotherapeutin ihre Bauchmuskulatur. Ein Arzt hat ihr Krankengymnastik verschrieben, um ihren Bandscheibenvorfall zu kurieren. Immer schön langsam den Rumpf nach vorne beugen - Melanie Weiß erklärt der Frau, worauf es ankommt.
die autorin

Franziska Ritter, INFORadio Wirtschaft (Bild: Dieter Freiberg)
Franziska Ritter

Wirtschaftsredakteurin, Reporterin

Für ihren Traumberuf musste sie tief in die Tasche greifen: Rund 15.000 Euro kostet die Ausbildung an einer Fachschule, die drei Jahre dauert. Anschließend hat sich die Berlinerin weitergebildet - ebenfalls auf eigene Kosten. Der Lohn für eine erfahrene Therapeutin wie sie: rund 2.000 Euro brutto. Praxisleiter Rainer Großmann würde seinen Angestellten gerne mehr zahlen, aber ihm fehlen die Mittel. Denn: Die Summen, die freie Praxen bei den Krankenkassen abrechnen können, sind äußerst mager, prangert der Vorstand des Berliner und Brandenburger Landesverbandes für Physiotherapeuten an:

"Wir wollen eine bessere Vergütung schaffen. Wir arbeiten in einem Bereich, wo wir für eine Behandlung von 15 bis 25 Minuten zwischen 14 und 15 Euro bekommen - das reicht nicht mehr, um eine Praxis vernünftig zu führen."
infos im www

Kampagne - Physiotherapie ist mehr wert

Mehr Informationen

15 Euro wohlgemerkt, von denen noch Kosten für Miete und Steuern abgehen. Da bleiben für den Therapeuten oft nur 50 Cent die Minute, rechnet der Berufsverband vor. Beim Umfang der Behandlungen werde zunehmend gespart, oft nur noch sechs Termine statt zehn verordnet. Und auch die Bürokratieauflagen seien über die Jahre immer höher geworden, stöhnt Großmann:

"Wir müssen die Heilmittel-Rezepte, die uns die Ärzte ausstellen, auf Richtigkeit überprüfen. Es darf kein Fehler auf der Heilmittelverordnung sein - sonst bekommen wir kein Geld."

Die freien Praxen wollen diesen Sparkurs nicht mehr hinnehmen: Sie haben eine Kampagne gestartet, mit der sie auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen - unter dem Slogan: 38,7 Prozent mehr wert. So viel müssten sie zusätzlich bekommen, um auf den Verdienst von Physiotherapeuten im öffentlichen Dienst zu kommen, erklärt Großmann. Der Berufsverband fordert ein neues Vergütungssystem. Um Druck auf die Politik zu machen, sammelt er Unterschriften im Internet. Doch die Zeit drängt:

"Viele Praxis-Inhaber geben die Kassenzulassung zurück und gehen in den Privatversicherten-Bereich, weil das auf Kosten der Gesetzlichen Krankenkassen das kaum noch tragbar ist."

Großmann selbst will diesen Schritt noch nicht gehen - aus Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Patienten und Mitarbeitern, wie er sagt. Doch auch die Zukunft seiner Praxis nahe der Havelklinik ist ungewiss.
Stand vom 26.01.2015"

Quelle: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wirtschaft_aktuell/201501/215395.html

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Freitag, 23. Januar 2015

Unsere Webpräsens

Unsere Website wird überarbeitet.
Die bisherige Webpräsens wird durch eine Webvisitenkarte ersetzt.
Es kann noch ein paar Tage dauern und bitte um ein wenig Geduld.

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Freitag, 16. Januar 2015

Physio-Junioren machen aufmerksam

https://www.facebook.com/events/1579679635580348/1580284755519836/?notif_t=like

Dieser Link führt zu Facebook, ist auch für Nichtmiglieder sichtbar.

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Dienstag, 13. Januar 2015

Vortrag über Schulterschmerzen


"Programm
Montag, 26.01.2015
Vortrag
Medizin und Psychologie
Mo26.01.17:00

Friedrich Jahn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik

Und täglich quält die Schulter! – Ursachen und Behandlungsmethoden von Schulterschmerzen
Wir heißen Sie herzlich willkommen, sich umfassend über das Thema Schulter und ihrer Erkrankungen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Erfahren Sie, wie die häufigsten Erkrankungen im Bereich des Schultergelenkes durch moderne Verfahren behandelt werden: Engpass- oder Impingement Syndrom | Entzündliche Veränderungen | Abrisse an der Rotatorenmanschette oder der Bizepssehne | Instabilitäten durch Luxationen und Arthrosen. Die Beweglichkeit des Schultergelenks macht viele alltägliche Bewegungsabläufe erst möglich. Unsere Ärzte geben den Interessenten mit ihren Vorträgen Antworten auf oft gestellte Fragen wie "Kann man einer sogenannten "eingefrorenen Schulter" vorbeugen?" oder "In welchen Fällen und wie schnell ist eine Operation sinnvoll?".

An die Vorträge schließt eine offene Diskussionsrunde an, die die Besucher zum Erfahrungsaustausch mit unseren Referenten nutzen können.

Im Anschluss beantwortet das Team der Orthopädie Ihre Fragen rund um das Thema Schulter.

Evangelische Elisabeth Klinik Orthopädie und Unfallchirurgie | Chefarzt Friedrich Jahn Lützowstraße 24-26 | 10875 Berlin | www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik
Eintritt

Freier Eintritt
Tickets

Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Vorübergehend ist der Online-Ticketverkauf nicht verfügbar. Bitte nutzen Sie Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis."

http://www.urania.de/programm/2015/y512/

Freitag, 9. Januar 2015

Gegen den Winterblues

Grau in grau in grau ist dieser Tage der Himmel und wird es die nächste Zeit auch bleiben. Da muss man nicht einmal hypersensibel sein, um in den berühmten Winterblues zu rutschen. Man fühlt sich antriebsarm, müde, energie- und freudlos manchmal auch traurig und wehmütig. Man kann nicht mehr gut schlafen, der Schlaf-/Wachrhythmus ist gestört.
Schmerzen tun mehr weh, Erkältungen dauern länger, Belastungen werden schwerer.
Steckt man erst mal in dieser Falle, ist ein Herauskommen umso schwerer.
Aber nicht unmöglich!!!
Es gibt ein paar ganz einfache Maßnahmen, die auf jeden Fall helfen, wenn man sie regelmäßig (!) nutzt.

*
Sorgen Sie für ausreichend Tageslicht. Auch, wenn der Himmel grau ist, auch, wenn es regnet, ist das Lichtspektrum unter freiem Himmel am wirksamsten für uns Menschen. Sorgen Sie also unbedingt dafür, dass Sie jeden Tag mindestens eine halbe, besser eine ganze Stunde an der frischen Luft sind. Auch und erst recht, wenn es Schietwetter ist.
Das Licht der Natur ist kostenfrei und reichhaltig verfügbar!!!
Es gibt Gründe, warum manche diesen Tipp nicht oder nur teilweise befolgen können.
In diesem Fall empfehle ich eine sogenannte Tageslichtlampe http://de.wikipedia.org/wiki/Tageslichtlampe
Am besten wirksam ist diese, wenn Sie sich am Morgen für 30-60 Minuten diesem Vollspektrumlicht aussetzen.
Das Kunstlicht ist kein Ersatz für das Sonnenlicht!
Bitte die Lampe immer zusätzlich verwenden.

*
Essen Sie viel Obst und Gemüse der Saison und am besten von örtlichen Lieferanten.
Dass zu einem gesunden und freudvollen Leben eine rundum gesunde Ernährung gehört, brauche ich an dieser Stelle nicht weiter auszuführen.
Wer sich mit den ganzen Früchten nicht anfreunden kann, sollte es mal mit Smoothies http://de.wikipedia.org/wiki/Smoothie oder mit frisch gepressten Säften versuchen.
Auch Rohkost, Salate und leckere Gemüsesuppen und Obstkaltschalen gehören dazu.

*
Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit. Reines klares Wasser ist der beste Flüssigkeitslieferant und wird vom Körper am besten verarbeitet und für optimale Zellfunktion genutzt. Aber auch alle anderen Getränke zählen mit z.B. Säfte (s.o.), Kräuter- und Fruchttees, Bouillon http://de.wikipedia.org/wiki/Bouillons aber auch in Maßen Schwarztee und Kaffe.
Letztendlich basieren alle Getränke auf Wasser :-)
Die richtige Menge ist dann erreicht, wenn der Urin hellgelb ist!

*
!!! Bewegung Bewegung Bewegung !!!
Nichts massiert die Körperzellen besser,
nichts bringt den Kreislauf besser in Schwung,
nichts lässt uns besser atmen,
nichts stärkt uns mehr,
nichts hält uns fitter,
nichts hält uns gesünder,
nichts schüttet besser Endorphine aus,
nichts ersetzt die Nutzung des Körpers als
!!! Bewegung Bewegung Bewegung !!!

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperliche_Aktivit%C3%A4t

Die Bewegung an der frischen Luft und ein anschließender Smoothie und das jeden Tag, da hat der Winterblues kaum mehr eine reelle Chance!

Bitte dringend beachten:
Die o.g. Ausführungen sind für gesunde Menschen zusammengefasst, die an einer Winterdepression leiden oder diese vermeiden wollen.
Menschen mit Depressionen oder psychischen Störungen müssen unbedingt zum Arzt ihres Vertrauens.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie gesund sind und Sie befolgen o.g. Tipps wirklich täglich und es tritt keine signifikante Besserung innerhalb einer oder zweier Wochen ein, dann empfehle ich auch dann den Gang zum Arzt.

Allzeit gute Besserung!

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Sonntag, 4. Januar 2015

Frohes Neues Jahr !

Allen Lesern wünschen wir für 2015

1 erfolgreiches Jahr

12 gesunde Monate

52 schöne Wochen

365 tolle Tage

8760 angenehme Stunden und

525.600 glückliche Minuten !!!

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Samstag, 27. Dezember 2014

"Zwischen den Jahren"

Warum es manche "zwischen den Jahren" nennen, ist mir schleierhaft.
Schließlich haben wir noch das alte Jahr. Bis zum 31.12.
Und am 1.1. beginnt das neue Jahr. Wo ist da ein Zwischenraum?
Tatsache ist, dass Weihnachten für dieses Jahr vorbei ist. Der Bauch ist voll und gebläht. Manch einer hat Urlaub bis Januar.
Bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier und einem Schokoriegel oder einer Tüte Schips und einer anschließenden Zigarette oder Zigarre, kommt schon der eine oder der andere ins Grübeln, wenn er sich genüßlich über den Wanst streichelt...
Ist es normal, wenn man beim Essen schwitzt?
Kommt jeder Mensch beim Treppegehen in den ersten Stock außer Atem?
Konnte ich mich tatsächlich vor 10 Jahren noch bücken?
Auch, ohne einen roten Kopf zu bekommen?
Wann bin ich das letzte Mal gerannt?
Welche Kleidergröße hatte ich vor 10, 15, 20 oder 30 Jahren?
Kann ich da mithalten, wenn meine Kinder/Enkelkinder mit mir Rad fahren wollen?
Wann war ich das letzte Mal schwimmen, tanzen, wandern etc.?
Was und wieviel esse ich eigentlich?
Was und wieviel trinke ich?
Wieviel Kilogramm wiege ich und kenne ich meinen BMI?
Bin ich zufrieden?
Wann habe ich das letzte mal so richtig herzhaft gelacht?
Liebe ich jemanden und werde ich geliebt?
Habe ich Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden?
Gehe ich regelmäßig an die frische Luft?
Habe ich mein Leben gut im Griff?
Habe ich meine Finanzen gut geregelt?
Habe ich eine ausgeglichene Work-/Lifebalance?

Diese Liste ist beliebig erweiterbar!
Viele Menschen setzen sich wieder gute Vorsätze für das Neue Jahr.
Wie im letzten Jahr auch schon.
Und, wie im vorletzten Jahr. Und im Jahr davor...

Ich höre so Sachen, wie z.B.
mit Rauchen aufhören
eine Diät machen
mehr Sport
sich mehr um die Familie kümmern
Keller aufräumen
Hochzeitsreise nachholen
Tanzkurs machen
Sprache lernen
Freizeit genießen
selbstständig machen
Kredit abbezahlen
keine neuen Schulden machen
Oma öfter besuchen
mehr Fahrrad fahren
gesünder kochen
ein Bild malen
ein Musikinstrument spielen
etc.

Und was wird dann daraus?
Sagen Sie es mir!

Ich kenne Leute, die von einem Tag auf den anderen das Rauchen aufgegeben haben und auch dabei geblieben sind.
Ich kenne einen, der zwei Jahre lang ganz viel Überstunden und Extrajobs gearbeitet hat, um dann die Schulden der Familie in einem Betrag abzahlen zu können. Diese Familie ist bis heute schuldenfrei und der Papa hat auch wieder Zeit für die Familie.
Einer Bekannten war das materielle Chaos ihrer Familie endlich Leid. Sie bestellte kurzer Hand einfach einen großen Container und hat mit nur einer Freundin einen Großteil Kram entsorgt und sich und ihre Familie so von ihrem Ballast befreit.
Es gibt sicher noch viele Beispiele dieser Art.
Die von mir genannten Personen brauchten jedoch kein Neues Jahr dafür.
Es könnte für andere Änderungswillige jedoch hilfreich sein.
Denn eines ist klar, die Energien stehen zu Silvester/Neujahr auf Neuerung und Power!

Was nehmen Sie sich vor?

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Samstag, 8. November 2014

Informationswoche bei SanAktiv

In unserer Praxis liegen Einladungen von SanAktiv aus.

"Einladung zur Informationswoche für Patienten

Rehabilitation nach Schlaganfall

Neue Versorgungsmöglichkeiten für Patienten mit Fußheberschwäche

10. - 14. November 2014

bei SanAktiv - Technische Orthopädie
in 13357 Berlin, Prinzenallee 84

* Individuelle Beratung und Ganganalyse
* Hilfsmittel - Ausstellung

Weitere Infos und Anmeldung unter:
030 497 69 450 oder info(at)sanaktiv.de"


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Freitag, 7. November 2014

Veranstaltung zum Thema Parkinson

Am Mittwoch, den 19. November 2014 gibt es wieder eine Veranstaltung zum Thema Parkinson in der Urania Berlin.

http://www.urania.de/programm/2014/x331/

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Dienstag, 30. September 2014

SchmerzKompetenz Physiotherapie

Im September habe ich am Lehrgang
SchmerzKompetenz Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. teilgenommen.
http://www.stk-ev.de/schmerzkompetenz_physiotherapie.html

Schmerzgeplagte machen oft eine jahredauernde Ärzte-Odysee durch.
Mehr Verstehen durch Wissen von Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal, Patienten und Angehörigen wird gebraucht.

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Freitag, 19. September 2014

Physios sind mehr wert!!!

Eine Kampagne von Physio Deutschland (ZVK):

http://www.physiotherapie-ist-mehr-wert.de/

Bitte mitmachen!!!

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Donnerstag, 4. September 2014

Wir, die Heilmittelerbringer

Vor ein paar Wochen besuchte ich eine Veranstaltung des neu gegründeten Verbandes "Bund vereinter Therapeuten" in Berlin http://bund-vereinter-therapeuten.de/
Ich war einfach neugierig und wollte sehen, was die so machen. Schließlich wollen sie alle Heilmittelerbringer vertreten.
Heilmittelerbringer sind in alphabetischer Reihenfolge:
Ergotherapeuten (Alltagsfunktionen, Gedächtnis, Organisation etc.)
Logopäden (Sprache, Ausdruck, Schlucken etc.)
Masseure und med. Bademeister (Massagen, Drainagen, Bäder und Packungen etc.)
Physiotherapeuten (Wiederherstellung, Schmerzreduktion, Personal Training etc.) und Podologen (medizinische Fußpflege z.B. bei Diabetes etc.)

Es ging vor allem darum, unseren Berufsstand bei der Bevölkerung ins Gedächtnis zu rufen und den Kostenträgern zu zeigen, dass ohne ausreichende Heilmittelversorgung die Gesundheit und Gesundung der Versicherten in Gefahr ist.

Dabei ist mir besonders eine Kollegin aufgefallen, die mal eben unseren Alltag zusammengefasst hat. Leider kenne ich bisher nur den mutmaßlichen Vornamen und gehe davon aus, dass sie nichts gegen eine Weitergabe in diesem Blog hat.

Zitat:
"Wir hören dir ganz genau zu.
Wir schauen dich ganz genau an.
Wir schauen, wie du sprichst.
Wir schauen, ob du uns verstehst.
Wir schauen, wie du deinen Mund bewegst.
Wir schauen, wie du essen und schlucken kannst.
Wir schauen, wie du sprechen kannst.
Wir schauen, wie du schreiben kannst, Hände und Finger bewegst.
Wir schauen, wie dein Körper steht und sich bewegt.
Wir schauen, wie du deine Beine und Füße bewegst.
Wir sprechen mit dir über dein Problem.
Wir helfen dir dein Problem zu beseitigen oder zu verbessern.
Wir analysieren und erklären dir alles.
Wir verstehen deine Ängste und Nöte.
Wir zaubern hin und wieder auch ein Lächeln in dein Gesicht.
Wir sind deine stillschweigenden Vertrauten.
Wir hören dir zu und geben dir seelischen Beistand.
Wir nehmen uns Zeit für deine Untersuchung und für dich.
Wir geben dir unser ganzes fachliches Wissen und Können.
Wir helfen dir, damit es dir besser geht.
Wir helfen dir, Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.
Wir helfen dir, deine Lebensqualität wieder zu verbessern.
Wir verhindern oder verkürzen so manche Rollstuhlzeit.
Wir verhindern teure und riskante Operationen.
Wir verhindern Sprachlosigkeit.
Wir verhindern gesundheitliche Arbeitsunfähigkeit.
Wir verhindern Bettlägerigkeit.
Wir verhindern Medikamenteneinnahmeflut.
Wir verhindern Nebenwirkungen.
Wir freuen uns, wenn wir dir helfen konnten.
Wir lieben unsere Arbeit am und mit dem Menschen.
Wir, die Heilmittelerbringer!"

Von Andrea?

Wer auf die o.g. Website geht, kann die Kollegin im Filmbeitrag sehen.

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Montag, 18. August 2014

Alternative Altersvorsorge

"Setzen wir doch ältere Menschen in die Gefängnisse und die Verbrecher in Pflegeheime.
Auf diese Art und Weise: hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arzneimittel, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen.
Sie würden Anspruch auf Rollstühle usw. haben. Sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen.
Dazu hätten sie Anspruch auf eine konstante Überwachung durch Video, würden also im Notfall sofort Hilfe bekommen.
Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.
Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer bekommen.
Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen.
Sie hätten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie sowie Zugang zum Schwimmbad und sogar das Anrecht auf kostenlose Weiterbildung.
Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos zu bekommen.
Private Zimmer für alle und eine Außenfläche, umgeben von einem großartigen Garten.
So hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.
Es gäbe einen Direktorenrat, um die Klagen anzuhören, und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!


Die Verbrecher würden meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwachung gelassen.
Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen Sie hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie würden in einem kleinen Zimmer leben oft mit anderen Fremden zusammen und wenigstens 2000 Eur pro Monat zahlen, ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!
Und damit schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!"

Verfasser ist mir leider nicht bekannt.

Dienstag, 29. Juli 2014

Eines Tages werden wir altern...

doch, wann wird das sein?
Später kann ich immer noch mein Leben leben. Wann ist das, später?
Man könnte mal wieder ins Kino gehen.
Eines Tages will ich auch mal Kinder haben.
Eine schöne Reise in ferne Länder, irgendwann.
Ihr sagen, dass ich sie liebe, jeden Tag. Ach, hätt ich es nur getan...
Ja, wenn ich mehr Zeit hätte.
Man müsste mehr Geld haben.
Ich hab ja keine Freunde.
Wenn ich so wäre wie du, dann ....

Ein toller Beitrag:

http://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8

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Dienstag, 17. Juni 2014

Gymnastik hilft bei Handarthrose

"Kein Rheumapatient hätte es in Frage gestellt, kein Physiotherapeut hätte daran gezweifelt: Gezielte Handgymnastik erzielt eine klinisch relevante funktionelle Verbesserung bei Handarthrose. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie im Martina Hansens Hospital in Sandvika/Norwegen, durchgeführt von einem Team aus Ergotherapeuten und Rheumatologen um Toril Hennig.

Die Europäische Rheuma-Gesellschaft EULAR (European League Against Rheumatism) gibt schon seit Jahren die Empfehlung an Menschen mit Handarthrose, Übungen zur Verbesserung von Kraft und Beweglichkeit in den Fingergelenken durchzuführen. Allerdings lagen bisher keine randomisierten Studien vor.

Die norwegische Untersuchung umfasste 80 Patientinnen, die im Durchschnitt 61 Jahre alt waren und seit mindestens drei Monaten wegen Fingergelenks- oder Daumensattelgelenksarthrose medikamentös behandelt wurden. Die eine Hälfte der Gruppe vollzog ein dreimonatiges Gymnastikprogramm, die andere Hälfte bildete die Kontrollgruppe. Die Frauen machten Griffübungen mit einem Gummiball (Durchmesser: sieben Zentimeter) und trainierten mit einem Gummiband die Daumenmuskulatur. In den ersten 14 Tagen betrug der Trainingsumfang drei Mal die Woche mit jeweils zehn Wiederholungen pro Übung, danach steigerte sich die Repetition auf zwölf. Die Fittesten erhöhten sogar auf 15 Wiederholungen. Durchschnittlich kamen die Frauen auf 37 Trainingssitzungen. Das Team um Hennig hatte auf einer Zehn-Punkte-Skala die Fähigkeit gemessen, bestimmte Alltagstätigkeiten auszuführen.

Nach drei Monaten war der Unterschied zwischen Gymnastik- und Kontrollgruppe signifikant. Während 13 Personen aus der Interventionsgruppe über eine Verbesserung berichteten, waren es in der anderen nur zwei. Zwei weitere aus der Kontrollgruppe gaben eine Verschlechterung an und 24 von 30 stellten überhaupt keine Veränderung fest. Außerdem bewerteten die Forscher auch die Gelenkschmerzen und die Griffstärke. Nach Kriterien der Fachgesellschaften OMERACT und OARSI hatten auf die Gymnastik 16 Patientinnen angesprochen; in der Kontrollgruppe, die nur eine Informationsbroschüre zum Nutzen ergonomischer Maßnahmen erhalten hatte, waren es zwei.

Damit untermauert und unterstützt die Studie die bisherigen Empfehlungen der EULAR zur Handarthrose. Die Forscher plädieren nun für ein "kostengünstiges und effektives Bewegungsprogramm" in der Standardversorgung. Dafür müssen aber weitere Studien durchgeführt werden und zwar mit deutlich größeren Gruppen. Außerdem ist die Effizienz bei Männern noch nicht untersucht. Um eine Prognose zu wagen: Auch arthrotische Männer werden im therapeutischen Rahmen von Handgreiflichkeiten profitieren können.


Ul.Ma / physio.de"

Freitag, 2. Mai 2014

Parkinson Früherkennung am Telefon?

Hier kopiere ich mal einen interessanten Beitrag:

"Parkinson sprechen
Wissenschaftler forschen zur Früherkennung - mit Telefon.

28.04.2014 24077
Das Telefon könnte in Zukunft zu einem Teil der Parkinson-Früherkennung werden. Wie US-Mathematiker auf der TedGlobal-Konferenz in Edinburgh gezeigt haben, lässt sich per Stimmanalyse aus Drei-Minuten-Telefonaten eine mögliche Parkinson-Erkrankung feststellen. Das neurologische Leiden zeigt sich auf diese Weise deutlich früher als durch motorische Ausfälle wie etwa beim typischen Zittern.

Parkinson verändert die Bewegung der Stimmritzen bei Vokallauten, hat Forschungsleiter Max Little vom MIT Media Lab gezeigt. Zwar beeinflussen auch Halsoperationen, Rauchen oder eine Verkühlung die Stimme, der Unterschied sei jedoch erkennbar. Littles Computeralgorithmen basieren auf dieser Erkenntnis - und konnten bei ersten Blindtests Sprechproben von 50 Parkinson-Patienten mit 86-prozentiger Genauigkeit von jener gesunder Menschen unterscheiden.

Nun sucht der Forscher 10.000 Freiwillige für Sprechproben, um sein System zu trainieren und auszuwerten. In zwei Jahren verspricht er ein billiges Drei-Minuten-Anrufsystem, das er Ärzten zur Verfügung stellen will. Ein vollständiger Diagnose-Ersatz sei das nicht, doch könnte man so etwa Veränderungen von Symptomen zwischen Kontrollbesuchen beim Neurologen aufzeichnen.

"Die phonetische Analyse könnte in Zukunft zu einem der vielen Puzzlesteine werden, um Parkinson im Frühstadium zu erkennen", urteilt der Wiener Parkinson-Spezialist Dieter Volc. Forscher konnten kürzlich zeigen, dass sich bei manchen betroffenen Patienten die Sprachverarbeitung verschlechtert, wobei komplizierte Satzstrukturen Probleme bereiten. Entsprechende Tests fehlen aber bislang.


Quelle: pte"


Nach Rückfrage habe ich auch den Kontakt erhalten:
" http://ph.ys.io/39RQ "

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Sonntag, 27. April 2014

Sport im Alter zwischen 50 und 60 Jahren

Beim Spreewaldmarathon an diesem Wochenende haben über 10.000 Sportler an verschiedenen Wettkämpfen teilgenommen. Vertreten war das Alter von 6 bis über 80 Jahre! Männlein wie Weiblein traten gegen sich und die Uhr an. So auch die Autorin bei ihrem ersten Einzelzeitfahren mit dem Rad über 8 Km. Mit technisch einwandfreiem Oldtimerrad, Winterspeck und ausbaufähiger Motivation ("was tue ich hier eigentlich schon wieder?") wurde die Strecke unters Gummi genommen.
Die wichtigsten Regeln beim Zeitfahren lauten:
1) nicht zu schnell angehen
2) nicht zu schnell fahren
3) blos nicht zu schnell die Körner verbrennen
Habe ich natürlich alle berherzigt. Schön langsam los. Langsam weiter.
Vor der Wendeschleife schön abgebremst, mit ausgedörrter Mundschleimhaut und einem langsamen Schlußsprint in der Zielgerade bin ich, mehr froh als lebendig ins Ziel gekommen. Immerhin. Bei dem Schneckentempo eine reife Leistung.

So und nun zur Wertung.
Eine Frechheit ist das! Ich fuhr in der Altersklasse 51-60J, dabei bin ich noch nicht mal 51J. Ein genauer Blick zeigt mir, dass ich nur eine Konkurentin hatte.
Das ist schon ein bemerkenswertes Phänomen. Auch bei den Männern ist diese Altersklasse kaum, bzw gar nicht vorhanden. Der einzige gemeldete Mann 51-60J ist nicht einmal angetreten.
Auch bei den Skatern das Gleiche. Die jüngeren und Älteren haben mitgemacht.
Wo sind die Sportler der Altersklasse 51-60J ????

Umso größer die Freude bei mir!
Denn ich stand auf dem Siegertreppchen!
Habe, wie alle Teilnehmer eine grüne Gurkenmedaille und eine Urkunde erhalten. Und, wie nur die drei besten einer Altersgruppe, einen Riesensack Nudeln!
Aber das Wichtigste: "dabei ist alles"!

Nachschlag:
Auch Claudia Pechstein ist die 8 Km angetreten.
Als Skaterin.
Da hat natürlich auch die ambitionierteste Freizeitsportlerin keine Chance mehr.
Wie gemein...

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Donnerstag, 24. April 2014

Sportevent

Laufen, skaten, paddeln, radeln kann man wunderbar an diesem WE im Spreewald!
Ob einfach nur zum Spaß oder auch mit sportlichem Ehrgeiz. Beim Spreewaldmarathon kann man südlich von Berlin ab Freitag, den 25.04.2014 an verschiedenen Wettkämpfen teilnehmen.
Paddeln mit dem Kanu, laufen auf kurzen bis langen Strecken, verschiedene Radetappen, auch ein Einzelzeitfahren wird angeboten, Skate- und Walkingstrecken.

Nachmeldungen vor Ort noch möglich.

Infos: http://www.spreewaldmarathon.de/SM/

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Sonntag, 13. April 2014

Spiegeltherapie, Filmchen

Endlich wird nun auch die Spiegeltherapie bekannter und angenommen.
Habe hier, von der Akustik einmal abgesehen, einen schönen kleinen Youtubebeitrag gefunden:
" http://www.youtube.com/watch?v=8JLqECj3OFg "

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Mittwoch, 12. März 2014

Thema Parkinson bei Maischberger

Gestern Abend hatte Frau Maischberger Parkinsonkranke und Angehörige sowie Ärzte zu Gast. Es drehte sich alles um die Krankheit M. Parkinson.
Hier der Link zur Mediathek: http://www.ardmediathek.de/das-erste/menschen-bei-maischberger/raetsel-parkinson-warum-gehorcht-mein-koerper-nicht?documentId=20124076

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Dienstag, 11. März 2014

Fingerknacken schadet nicht

"Entwarnung für Knacker
Fingerknacken schadet nicht.

04.03.2014 171154
"Kind, hör auf damit!" Das hören so manche Heranwachsende, die aus Nervosität, Gewohnheit oder um die Eltern zu ärgern mit den Fingern knacken. Gern führen die Erwachsenen dann schwerwiegende Argumente ins Feld, um das unangenehme Geräusch zu verhindern: Es schade den Gelenken, man bekomme davon Arthritis oder gar Arthrose.

Ob das stimmt, wollte Donald L. Unger, Allergologe und selbst von Kindheit an passionierter Fingerknacker, am eigenen Leib herausfinden. Dazu startete er vor über 60 Jahren einen Selbstversuch: An der linken Hand knackte er täglich mindestens zweimal mit den Fingen, die Gelenke der rechten Hand ließ er in Ruhe. Bereits 2004, ein halbes Jahrhundert später, veröffentlichte er die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Arthritis & Rheumatism". Sein Fazit: Beiden Händen ging es gleich gut. Weder an der linken noch an der rechten Hand fanden Ärzte Anzeichen von Arthrose oder Arthritis. 2009 bekam Unger für diese Arbeit den Ig-Nobelpreis für abwegige Forschungsarbeiten. Dabei war Unger nicht einmal der erste, der sich mit dem Thema beschäftigt hatte. Schon 1990 hatten die Forscher Jorge Castellanos und David Axelrod vom Mount Carmel Mercy Hospital im amerikanischen Detroit festgestellt, dass Knacker nicht mehr unter Arthrose leiden als andere. Und dies obwohl sie häufiger geschwollene Händen hatten, ihr Griff weniger fest war, sie häufiger körperlich arbeiteten, an den Nägeln kauten, mehr rauchten und Alkohol tranken.

Die Erkenntnisse der Forscher sind heute noch aktuell, denn das Vorurteil, Fingerknacken schade nachhaltig den Gelenken, hat sich bis heute gehalten, obwohl es dafür keine Anzeichen gibt. Allerdings weiß auch noch niemand sicher, was genau beim Fingerknacken passiert. Laut Spiegel Online erklären sich Orthopäden das Geräusch unter anderem mit individuell besonders lockeren Gelenken, bei denen die Gelenkflächen auseinanderdriften, sodass in der Gelenkschmiere dazwischen ein Unterdruck entsteht. Schnappt die Gelenkkapsel dadurch dann wieder ein, so die eine Erklärung, knackt es. Andere vermuten, dass durch den Unterdruck in die Gelenkschmiere eingesogene Gase - Sauerstoff und Kohlendioxid - beim Knacken lautstark mit einander reagieren.

Der von Spiegel Online zitierte Arzt gibt in jedem Fall Entwarnung: Das Knacken sei selten schädlich. Nur wem es weh tut, sollte sprichwörtlich die Finger davon lassen. Alle anderen könnten davon sogar profitieren, weil sich dabei vorübergehend die umliegende Muskulatur entspannen könne. Wer allerdings auch die Nerven seiner Umgebung - ob nun Eltern oder nicht - schonen möchte, sollte lieber zu anderen Entspannungsmethoden greifen: Regelmäßiger Sport hat einen ähnlichen und wahrscheinlich länger anhaltenden Effekt.


SH / physio.de"

Freitag, 28. Februar 2014

Physiotherapie per Telefon

"PhysioDirect: Physiotherapie via Telefon
Montag, 4. Februar 2013

Bristol – Die langen Wartezeiten der Patienten haben britische Physiotherapeuten veranlasst, ihre Dienste auch per Telefon anzubieten. Eine randomisierte klinische Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2013; 346: f43) zeigt, dass eine Beratung viele Therapie­sitzungen ersetzen kann - mit vergleichbar guten Ergebnissen."

Den ganzen Artikel findet man hier: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53306/PhysioDirect-Physiotherapie-via-Telefon

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Montag, 24. Februar 2014

Kämpfen lohnt sich - Krankenkasse muss zahlen

"Teurer und besser, Krankenkasse muss zahlen Sozialgericht: Verbesserte Handfunktion rechtfertigt höhere Kosten. 24.02.2014 171154 Geht es um die Leistungen für ihre Versicherten sitzt den Krankenkassen das Geld überhaupt nicht locker. Mit Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) und seinen Richtlinien sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) wachen kräftige Institutionen darüber, dass die Kassen sich nicht allzu großzügig geben. Nicht jeder Versicherte mag restriktives Verhalten der Assekuranzen hinnehmen und manch einer kann erfahren, dass er im Recht ist. So auch eine Patientin, die sich nach Kassenvorstellungen damit begnügen sollte, nur drei Finger zu bewegen. 45.000 Euro kostete eine Unterarmprothese nach dem Stand der Technik. Zu teuer befand die Krankenkasse und lehnte den Antrag auf Kostenübernahme ab. Ein Hilfsmittel mit eingeschränkten Funktionen sei ausreichend, wurde der Patientin beschieden, auch wenn sie damit deutlich schlechter funktionell versorgt war. Für nur 29.000 Euro wäre die Greiffunktion erheblich eingeschränkt gewesen. Die Patientin klagte, und sie gewann. Das Sozialgericht Heilbronn verurteilte die Kasse, die Kosten für die teurere Prothese zu übernehmen. Wesentliche Gebrauchsvorteile erkannten die Richter bei dem besser ausgestatteten Modell, das helfen würde die Behinderung auszugleichen. Die Klägerin könne so alle fünf Finger bewegen. Dies sei ein wesentlicher Beitrag zur Bewältigung des Alltagslebens. Peter Appuhn physio.de"

Freitag, 21. Februar 2014

Info Patientenverfügung

Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg bietet folgende Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung/Patiententestament an: http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=335460

Donnerstag, 20. Februar 2014

Text-Neck, Handy-Arm, Chatting-Buckel

"Text-Neck, Handy-Arm, Chatting-Buckel "Neue" Diagnosen durch das Handy. 19.02.2014 171154 Wir wussten es schon immer - das Handy ist gefährlich. Vielleicht nicht ganz so gefährlich wie viele behaupten. Doch eins ist klar: Die Nutzung von iPhone, Smartphone, Blackberry und Co. bringt andere Gewohnheiten mit sich - und damit "neue" Diagnosen. Litten Bergleute und Fabrikarbeiter im 19. Jahrhundert noch unter Staublungen und ständiger Gefahr für Leib und Leben, so sind es heute vor allem Rücken, Kopf und Hände, die belastet werden. Die FAZ hat jetzt verschiedene Ärzte zu häufigen Handy-Diagnosen befragt. Zum Beispiel zum "Text-Neck", dem frischen Nachfolger des betagten HWS-Syndroms - schon länger ein Übel in unserer Gesellschaft. Der Grund: Wer viel vor dem Bildschirm sitzt, tut dies meist nicht in aufrechter Haltung, sondern krumm und schief und reckt dabei den Hals nach vorne. Die Folge: Nackenschmerzen. Smartphone-Nutzer haben dasselbe Problem, wenn sie beim Gehen und Stehen ständig auf ihr Handy starren. Beim Surfen oder SMSen sollte man also am besten aufrecht bleiben, Nacken und Hals nur etwa 15 bis 30 Grad krümmen und Ausgleichsgymnastik machen, zum Beispiel Schulterkreisen, raten Fachleute in der Zeitung. Genauso schmerzhaft: der "Handy-Arm", bei dem wie beim Mausarm Daumen, Handgelenk und Schulter zu einseitig belastet werden. Wir sind einfach nicht fürs Dauertippen oder -SMSen gemacht, und unser Daumen erst recht nicht. Gegensteuern lässt es sich mit Dehnübungen für Daumen und Handgelenk und Massage der Triggerpunkte. Aber auch wer Handy-Modelle mit mechanischen Tasten nutzt, kann Probleme bekommen: zum Beispiel den "Blackberry-Daumen", medizinisch Karpaltunnel-Sydrom. Wird der Daumen zum Tippen zu spitz gemacht, kann dies die Nerven an der Innenseite einquetschen - und schon machen diese Ärger. Ein Touchscreen hat hier immerhin den Vorteil, dass man dabei nicht so viel Kraft fürs Tippen aufwendet. Unabhängig vom Handy-Typ ist wiederum der "Chatting-Buckel" oder Rundrücken, der anhaltende Kopf- und Schulterschmerzen verursachen kann. Dann nämlich, wenn wir zu oft nach unten aufs Gerät starren und sich die Wirbelsäule zu einem großen Bogen verformt. Denn dies führt wieder zu Verkrampfungen im Schulterbereich und kann bei Chronifizierung Dauerkopfschmerzen verursachen. Der Tipp vom Arzt: sich häufiger bewegen, die betroffenen Muskeln trainieren und Dehnübungen machen. Doch nicht nur Muskeln und Gelenke leiden unter der Handy-Manie. Auch die Haut kann Probleme bereiten - dann nämlich, wenn sich durch ständige Reibung des Handys an Ohr und Kinn dort Bakterien ansiedeln und sich Pickel bilden. Gegen diese "Smartphone-Akne" hilft nur, das Gesicht in Ruhe zu lassen - und etwas weniger zu telefonieren. Die Augen freuen sich ebenfalls über kurze Pausen vom Bildschirmgucken. Denn wer ständig aus der Nähe auf kleine Schriften starrt, dessen Augen und Gehirn ermüden, und das führt zum "Smartphone-Schleier" (Asthenopie) und zu Augen- und Kopfschmerzen. Abhilfe verschaffen eine Lesebrille - und ab und zu mal ein Blick in die Ferne. Gewohnheit hingegen ist das Patentrezept gegen die "iOS7-Übelkeit" oder "Horopter-Täuschung". Das neue iPhone-Betriebssystem verursache anfangs nämlich oft Übelkeit wegen des von Apple bewusst eingesetzten Parallaxe-Effekts durch zwei gegeneinander verschobene Bilder. Die Beschwerden sollten aber nach etwa zehn Tagen wieder verschwinden. Kritisch wird es allerdings, wenn man irgendwann das Handy vibrieren fühlt oder klingeln hört, ohne dass jemand anruft ("Phantomvibrationen"). Bisher kannten Psychiater solche Phänomene nämlich vor allem von Alkoholkranken oder Schizophrenen. Zum Glück gibt es aber noch eine andere Erklärung, nämlich die selektive Wahrnehmung: Wer zu sehr auf einen Anruf wartet, bildet sich irgendwann ein, dass es klingelt. Wenn dies passiert, so sagen Psychologen, dann spätestens ist es Zeit, das Handy für eine Weile abzuschalten. Und Gehirn, Augen, Haut, Muskeln und Gelenken Gelegenheit zu geben. SH / physio.de" Quelle: www.physio.de

Montag, 3. Februar 2014

Radfahrer vs. Autofahrer

Meine Erfahrungen auf Berliner Asphalt zeigt mir immer wieder, dass viele Autofahrer und sehr viele Radfahrer nicht wissen, wie sie sich korrekt zu verhalten haben.
Hierzu ein wenig Aufklärung: http://www.youtube.com/watch?v=W92zmZAEjaU
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Dienstag, 21. Januar 2014

Illusion und optische Täuschung

http://www.youtube.com/watch?v=mLuHFclF5R0

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Ein Gedicht zum Neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!


Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!

Peter Rosegger

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Dienstag, 24. Dezember 2013

Schöne Weihnachten!

Ein großes Dankeschön an alle Patienten und an die Leser dieser Seiten.

Allen Menschen wünschen wir ein wundervolles Christfest und einen guten Start ins Neue Jahr!!!

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Sonntag, 22. Dezember 2013

Gegen den Weihnachtseinkaufsstress

https://www.youtube.com/watch?v=0OvJkMJ1e2U

°<|;-)}}}

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Freitag, 20. Dezember 2013

Rehabilitation bei Armlähmung nach Schlaganfall

Hier ein hilfreicher Link:
http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de/fileadmin/download/Arm-Reha/Leitlinie_Therapie_Armlaehmung_220911-verlinkt.pdf
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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Sprechzeiten über Weihnachten

Am Dienstag, den 24.12.2013 und am Dienstag, den 31.12.2013 ist unsere Praxis geschlossen. An den anderen Werktagen sind wir zu den gewohnten Zeiten da.

Gutscheine können vor Weihnachten bis Montag, 23.12.2013 16:00 Uhr gekauft werden.

*<|:-)

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Montag, 16. Dezember 2013

Für Kinder: gesund werden mit Caillou

Abgesehen davon, dass Kinder m.M. nicht vor dem dritten LJ vor dem Fernseher sitzen sollten, und ab dann auch nur altersgerechte kurze Sendungen mit einem Erwachsenen zusammen sehen sollten, möchte ich trotzdem eine Zeichentrickfigur vorstellen.
Es gibt eine nette Sammlung von Zeichentrickfilmen mit dem niedlichen Caillou. Hier wird Kindern der Besuch beim Tierarzt, Zahnarzt, Hausarzt usw erklärt. Es sind viele kurze Filme zusammengestellt. Also bitte den geeigneten aussuchen und mit dem Kind zusammen ansehen.
Auf gar keinen Fall sollten die Kinder alles auf einmal ansehen dürfen und auch nicht allein sein.
Die Glotze kann lehrreich sein, wenn man sie sinnvoll einsetzt!!!

http: kaputter Link

Nachtrag: der Film wird leider nicht mehr über youtube gezeigt.
Vielleicht hat ja jemand einen Ersatzlink.
 http://de.wikipedia.org/wiki/Caillou
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Dienstag, 10. Dezember 2013

Weihnachtsgeld

"Weihnachtsgeld

Gestern habe ich mich mit drei Freunden darüber unterhalten, was wir mit unserem Weihnachtsgeld machen würden.

Mein erster Freund sagte: "Ich bin Funktionär bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Vom Weihnachtsgeld kaufe ich mir einen neuen Porsche und fahre von dem Rest in den Urlaub."

Mein zweiter Freund sagte: „Ich bin Radiologe. Vom Weihnachtsgeld spendiere ich meiner Frau eine Komplettsanierung beim Schönheitschirurgen und vom Rest kaufe ich meiner Freundin eine Penthouse-Wohnung in München.“

Mein dritter Freund sagte: "Ich bin Geschäftsführer einer AOK-Bezirksgeschäftsstelle. Vom Weihnachtsgeld lasse ich mir einen Swimmingpool in den Garten meiner Jugendstilvilla bauen und mache mit dem Rest eine Weltreise.“

Darauf sagte ich: "Ich bin Physiotherapeut. Von meinem Weihnachtsgeld kaufe ich mir einen Rollkragenpullover."

Darauf fragten mich meine Freunde: "Und der Rest?"

Darauf ich: "Den Rest geben mir meine Eltern dazu!"

Unbekannter Verfasser
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Freitag, 6. Dezember 2013

Holler Boller

Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.
Volksgut

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Montag, 2. Dezember 2013

Auch im Winter fit bleiben!

Damit zur kalten Jahreszeit die Sommerfitness nicht völlig verschwindet, braucht so manch ein Mensch eine kleine Motivation.
Melden Sie sich doch zu einem kleinen sportlichen Event im Frühjahr an.
Dann ist man quasi gezwungen, nach dem Genuss von Plätzchen, Dominosteinen und co. ein wenig für die Fitness zu tun.
Das ist gesund und sorgt auch für das seelische Gleichgewicht.

In Frage kommen besonders die üblichen Verdächtigen, wie Fahrrad fahren, joggen und schwimmen.
Besonders viel Spaß macht Bewegung mit Musik.
Also mal wieder tanzen gehen oder einen Zumbakurs besuchen.

In diesem Sinne, die Anmeldefrist für den Garmin Velothon am 18.05.2014 hat begonnen:  http://www.garmin-velothon-berlin.de/

Viel Spaß beim Training und genießen Sie das gute Gefühl von Stärke, Kraft und Ausdauer!!!

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Sonntag, 1. Dezember 2013

Zum Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke
1875-1926

Sonntag, 17. November 2013

Wieder da!




Eine wunderbare Zeit in Kanada/Alaska durfte ich verbringen, Tiere beobachten und grandiose Landschaften durchstreifen! Vielen DANK!
Nun freue ich mich aber wieder auf meine Patienten und Kollegen!

Mittwoch, 21. August 2013

Blog-Pause

Dieser Blog macht eine Pause.


Im November geht es weiter.

Es gibt ja genug zu stöbern. Viel Spaß dabei!

:-)  :-)  :-)  :-)  :-)  :-)  :-)

Sonntag, 18. August 2013

Berlin per Schiff

An einem sehr sonnigen und heißen Samstag haben wir es nur auf dem Wasser ausgehalten. Wir haben Anfang des Monats einen sehr schönen Tag auf dem Schiff verbracht. Es hat viel Spaß gemacht, wie man sehen kann:


Damit uns keiner erkennen kann, habe ich schwarze Rundbalken über die Augen gelegt  ;-))

Donnerstag, 15. August 2013

Ergotherapie bei Demenz

"Ergotherapie: Ja bitte!
Erfolgreich bei Demenz.
15.08.2013
Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Wirkung von ergotherapeutischen Methoden bei Demenz auseinandergesetzt. Ergotherapie sei bei moderater bis schwerer Demenz als probates Mittel zu werten. Diese Erkenntnis wurde kürzlich in einem vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) publizierten HTA-Bericht schriftlich zusammengefasst.

HTA steht für Health Technology Assessment – eine wissenschaftliche Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien des DIMDI. Diese Plattform veröffentlicht Klassifikationen zu Kodierungen rund um therapeutische Verfahren und Diagnosen. So wird beispielsweise die Wirksamkeit von gesundheitlichen Interventionen untersucht oder Maßnahmen wie Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen bewertet.

Die Bewertung ergotherapeutischer Maßnahmen bei Demenz erfolgte auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Ergotherapie eine positive Wirkung auf die verschiedenen Lebensbereiche der Patienten ausübt.

Als Maßnahmen wurden unter anderem die sensorische und kognitive Stimulation bewertet. Hier konnten die Sinne mit Musik oder Licht angeregt werden. Alltagsaktivitäten förderten das Sozialverhalten. Das Trainieren geistiger Funktionen, wie das Gedächtnis oder die Konzentrationsfähigkeit, verzögerte bei leichter bis mittelschwerer Demenz den Krankheitsverlauf deutlich. Funktions- und Fertigkeitstraining hat in der Kombination mit weiteren Verfahren den Gesundheitszustand sowie die Lebensqualität verbessern können. Lediglich bei einer schweren Demenz konnte die Wirksamkeit ergotherapeutischer Maßnahmen nicht beobachtet werden.

Neben der Patientenbehandlung stand auch die Angehörigenberatung im Fokus. Betreuende Familienmitglieder wurden dadurch entlastet – die daraus resultierende Steigerung der Lebensqualität wirkte sich positiv auf den Therapieerfolg aus.

Ein weiteres Plus: Ergotherapie ist kostengünstig. Weitere Kosten durch pflegerische oder ärztliche Betreuung konnten demnach verringert werden. Betroffene Patienten blieben länger "fit", sodass sogar eine Einweisung in ein Heim bis zu anderthalb Jahre hinausgezögert werden konnte.


AvB / physio.de"

Montag, 5. August 2013

Sternschnuppen

Im Monat August kann man am besten Sternschnuppen sehen. Warum das so ist steht hier: http://www.br.de/themen/wissen/sternenhimmel-sternschnuppen100.html

Auch in der Nähe unserer Stadt kann man sie entdecken. Am besten nach Mitternacht.
Viel Spaß!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Die BG bezahlt die Parkgebühr

Artikel aus der Ärztezeitung:

"Nach Unfall auch Parkgebühr-Erstattung


NÜRNBERG. Bekommt ein durch einen Arbeitsunfall Verletzter von der Berufsgenossenschaft eine Physiotherapie gewährt und legt den Weg in die Praxis mit dem Auto zurück, so sind auch die Kosten für das Abstellen des Autos in einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone zu erstatten.

So das Urteil des Sozialgerichts Hildesheim. Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, bezahlte die Versicherung dem Kläger zwar die Fahrten mit dem eigenen Auto zu den ambulanten Anwendungen, wollte aber nicht auch noch für die Parkgebühren aufkommen.

Zu Unrecht allerdings. "Laut Sozialgesetzbuch gehören zu den bei einer genehmigten Heilbehandlung zu übernehmenden Reisekosten nicht nur Fahrt und Transport sowie Verpflegung und Übernachtung, sondern sogar eine Wegstreckenentschädigung für die Versicherten und für eine wegen des Gesundheitsschadens notwendige Begleitperson", erklärt Rechtsanwältin Tanja Leopold. (eb)

Urteil des Sozialgerichts Hildesheim, Az.: S 11 U 129/11"



Freitag, 19. Juli 2013

Die 100. Tour de France

Nur noch ein paar Stunden und dann kommt sie wieder.
Die alljährliche Leere. Die Depression. Die Fassungslosigkeit.
Schon wieder alles vorbei. So schnell.
Jedes Jahr das Gleiche.
Drei wahnsinnig aufregende Wochen im Juli.

Infiziert wurde ich als ungefähr 6 oder 7 jähriges Kind. Die samstagliche Sportschau hat sie in schwarz/weiß ins heimische Wohnzimmer geflimmert. Diese Berichte waren alle natürlich viel zu kurz. Der Name von Eddy Merckx hat sich damals in mein Gehirn gebrannt und ebenso die Spannung, die sich aufgebaut hat, als sich die Bergspezialisten Serpentinen hochgeschraubt oder die Sprinter um die besten Plätze gekämpft haben.

Es ist die härteste Sportveranstaltung der Welt. Drei harte Wochen bei Wind und Wetter auf dem Rennrad.
Die Tour de France.

Während dieser drei Wochen versuche ich natürlich so viel wie möglich mitzubekommen!
Dem Sender Eurosport sei Dank! Ich freue mich wirklich sehr, dass die ganze Tour ausgestrahlt wird. Die Berichterstattung ist abwechslungsreich und gut.
Und am Sonntag ist die letzte Etappe. Leider.

Aber ein ganz besonderes Highlight wird es sein. Diese letzte Etappe, auch Tour d`Honneur genannt, wird dieses Jahr am Abend stattfinden und wird im hell erleuchteten Paris zu Ende gehen.

Und dann ist einfach Schluss und es kommt wieder die große Traurigkeit...

Doch, wie heißt es so schön?
Nach der Tour ist vor der Tour.

Nur noch 11 Monate, dann geht es wieder los!

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Dienstag, 16. Juli 2013

Virtuelle Behandlung von Hirnschäden

"Patienten mit Hirnschäden leiden häufig unter Gedächtnisverlust oder Störungen der visuellen Wahrnehmung sowie der räumlichen Orientierung. Hierbei kann künftig eine neuartige Trainingsmöglichkeit eingesetzt werden: Ein sogenanntes 3D – Einkaufstraining hat gute Ergebnisse in der Therapie bei Hirnschäden geliefert.


Das Bielefelder Exzellenzcluster "CITEC" hat nach rund vier Jahren das Projekt unter dem Namen "CITmed" abgeschlossen. Das Forscherteam setzte sich zum Ziel, die kognitiven Fähigkeiten des Patienten wieder aufzubauen. Für die Umsetzung setzten sie auf die virtuelle Realität.

"Wenn einzelne Hirnareale geschädigt sind, können deren Aufgaben von anderen Teilen des Gehirns übernommen werden. Diese Teile des Gehirns müssen die neuen Aufgaben aber erst lernen", erklärt Professor Dr. Mario Botsch, Leiter des CITmed-Projekts. Neben einem Team aus Technikern und Informatikern wurden zusätzlich Psychologen unter der Leitung von Dr. Martina Piefke, Professorin an der Universität Witten-Herdecke, eingesetzt. Getestet wurde mit Patienten, die einen Hirnfunktionsschaden erlitten haben. Hier war vorrangig eine Epilepsie oder aber der Schlaganfall die Ursache.

Mit Hilfe des 3D-Trainingsprogramms "OctaVis" haben die Forscher eine Plattform erschaffen, mit der sich Alltagssituationen erstellen lassen. Vorrangig wurde hier auf einen Einkauf in einem virtuellen Supermarkt gesetzt, in dem die Patienten verschiedene Waren einkaufen mussten. Nach rund acht Tagen Einkaufstraining zeigten die Probanden Fortschritte im Alltagsgeschehen: Sie konnten sich deutlich mehr Produkte merken und verbesserten ihre räumlich-visuellen Leistungen merklich.

Der Vorteil bei dieser Art des Hirntrainings: Mentale Fähigkeiten werden hierbei kombiniert trainiert. "Wir haben als Anwendung das Supermarkt-Szenario gewählt, weil es alltagsnah ist und die Kombination mehrerer kognitiver Fähigkeiten erfordert und trainiert", so Mario Botsch.

Doch wie funktioniert nun dieses virtuelle Einkaufsmanöver?

Das Programm besteht aus acht hohen Monitoren, die den Patienten umgeben. Über die Bildschirme wird die Umgebung – sprich der Supermarkt mitsamt seiner Gänge und den gefüllten Regalen - abgebildet. Der Patient kann sich mit Hilfe eines Steuerknüppels und eines Drehstuhls nach vorne sowie zur Seite bewegen und in die verschiedenen Gänge wandern. Berührt er den Bildschirm, kann er die jeweiligen, ausgesuchten Artikel in den Warenkorb legen. "Ein wichtiger Erfolg für uns war, dass sich jeder Teilnehmer gut mit der Bedienung zurechtfand, obwohl es sich größtenteils um ältere Patienten ohne nennenswerte Computererfahrung handelte", erklärt Botsch hierzu.

Für diese Studie, in der das Programm getestet wurde, mussten die Patienten bestimmte Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Rund 20 Artikel wurden ihnen anhand einer Liste vorgelesen. Die Patienten mussten sich die Artikel merken und im Supermarkt finden.

Die Einkaufsaufgabe wurde an acht Tagen wiederholt. Als "Bonus" wurde am siebten Tag eine sogenannte "Störliste" eingefügt, bei der ganz andere Sachen gesucht werden sollten. Am letzten Tag wurde als Abschlussaufgabe die ursprüngliche Liste wieder eingesetzt, die jedoch nicht mehr vorgelesen wurde.

"Die räumlich-visuellen Leistungen haben sich bei vielen Patienten grundsätzlich verbessert", sagt Mario Botsch. "Und diese Lernleistung ist erstaunlich stabil: Obwohl wir die Patienten am siebten Tag mit der Störliste abgelenkt haben, hatten sie am achten Tag, als sie aus dem Kopf die Waren der ursprüngliche Liste einkaufen sollten, davon noch einen Großteil im Gedächtnis", erklärt der Wissenschaftler.

Ein großes Plus bei dieser Art der Therapie sei die kinderleichte Bedienung. Somit können sich auch ältere Patienten diesem Programm widmen. "Unsere älteste Probandin war beim Test 94 Jahre alt. Sie hat die Aufgaben ohne Probleme gemeistert", erklärt Prof. Botsch hierzu."

Quell: AvB / physio.de

Donnerstag, 4. Juli 2013

Krankenkassen machen Kohle

GKV erfolgreich gewirtschaftet


850 Millionen Euro Gewinn im ersten Quartal. Heilmittel plus drei Prozent. Gesundheitsminister verspricht Leistungsverbesserungen.

21.06.2013 24077

Sie gehören zu den gewinnträchtigsten Unternehmen in diesem Land und dürfen doch eigentlich gar keine Gewinne machen - die gesetzlichen Krankenkassen. 850 Millionen Euro waren es im ersten Quartal dieses Jahres, wie das Bundesministerium für Gesundheit gerade mitteilte. "Gebremst" setze sich die "positive Entwicklung" fort, sagte Minister Daniel Bahr und freute sich: "Die gute Finanzlage kommt vor allem den Versicherten zugute". Die nämlich könnten sich in den kommenden Monaten von Prämienauszahlungen und "Leistungsverbesserungen" überraschen lassen.

Zugelegt haben die Ausgaben für Heilmittel, um gleichfalls gebremste 3,2 Prozent. Weitaus kräftiger kletterten die ärztlichen Behandlungskosten in die Höhe. Einen Aufschlag von 10,4 Prozent gab es zu verbuchen. Aufwärts bewegten sich auch die Ausgaben für die häusliche Krankenpflege (plus 12,3 Prozent), die Behandlung durch Zahnärzte (plus 8,4 Prozent), das Krankengeld (plus 7,6 Prozent), Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen (plus 7,5 Prozent), Fahrkosten (5,9 Prozent), Hilfsmittel (plus 5,3 Prozent). So gut wie unverändert präsentierten sich die Aufwendungen für Arzneimittel. Lediglich zwei Bereiche mussten Einbußen hinnehmen, der Zahnersatz mit einem Minus von drei Prozent und die sozialen Dienste/Prävention/Selbsthilfe/Schutzimpfungen mit einem Rückgang um 2,6 Prozent.

Festgemauert auf alle Ewigkeit scheint der Heilmittelanteil an den Gesamtausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Drei Prozent heißt es, auch dieses Mal wieder.

Peter Appuhn
physio.de

Samstag, 8. Juni 2013

Nur noch ein paar Stunden bis zum größten Radrennen Berlins!

Für Kurzentschlossene gibt es noch Nachmeldemöglichkeiten: http://www.garmin-velothon-berlin.de/

Es wird sicher wieder ein berauschendes Erlebnis, im abgeperrten Innenstadtbereich zu rennradeln.
Aber Achtung!
Der Spaß und die Gesundheit spielen dabei die Hauptrollen. Wer aggressiv um Plätze kämpfen will, ist hier fehl am Platz. Aus diesem Grund gibt es bei den "Jedermännern" und "Jederfrauen" keine Siegerehrungen für einzelne Plätze. Im Gegenteil, wer heil, frohen Mutes und gesund strahlend ins Ziel kommt, ist ein Sieger und wird mit einer Medaille belohnt!

Wer das Rennen aus gesundheitlichen oder technischen Gründen abbricht, ist ebenso ein strahlender Sieger! Denn er ist angetreten, um sich der Strecke zu stellen!

Es sollten sowieso nur Menschen an den Start gehen, die über eine gewisse Grundkondition verfügen, keine Atemnot leiden, keine Herz- oder Kreislaufprobleme haben und sicher mit ihrem Rad umgehen können.

Die größte Gefahr liegt allerdings an der Unerfahrenheit bei einer solch großen Massenveranstaltung mitzuradeln.
Stürze können vermieden werden, wenn man sich an die Tipps und Guides von Safer Cycling hält. Diese sind an den rot weißen Trikots zu erkennen. Das sind Radprofis und alte Hasen, deren Anweisungen man unbedingt Folge leisten sollte!
 http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php/de/zabel-kolumne

Mensch und Rad sollten technisch einwandfrei vorbereitet sein:
viel trinken, viel Kohlenhydrate, geschmierte Kette, neue Bremsklötzer und dann kann es schon los gehen!

Also, viel Spaß! Wir sehen uns morgen beim Rennen...
 

Donnerstag, 6. Juni 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Physiotherapie macht den Rücken stark!

Ein Bericht in stern.de:
http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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Dienstag, 7. Mai 2013

Sport in Berlin

Nicht mehr ganz jung, diese Untersuchung zum Sportverhalten aber hochaktuell: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-sport/sportpolitik/umfergweb.pdf?start&ts=1216287390&file=umfergweb.pdf
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Donnerstag, 2. Mai 2013

Trainingstag am Samstag

Zum Rennradtraining für Jederfrauen und -Männer wird am kommenden Samstag auf das Flugfeld Tempelhof eingeladen.
Dieses Training ist nicht nur für Teilnehmer des Velothons, sondern für alle offen!
Das ist DIE Gelegenheit, sich mal von echten Profis schulen zu lassen!
 http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=47&lang=de&news=282


Außerdem werden noch Helfer für das Rennen am 9. Juni gesucht:
http://www.garmin-velothon-berlin.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=47&lang=de&news=269
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Sonntag, 28. April 2013

".....Ihre Zeit ist abgelaufen!"

Mein Lieblingssketch mit der einmaligen Helga Hahnemann:

http://www.youtube.com/watch?v=FQD_AD0GxBU
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Sonntag, 21. April 2013

Frühe Körperbeherrschung! Aber zu welchem Preis?

Als Bewegungsprofi weiß ich gute Körperbeherrschung, Rhythmus und die dazugehörige Disziplin sehr zu schätzen. Spätestens ab dem dritten LJ sollten Kinder zu spielerischer Bewegung angeleitet werden. Ab Schuleintritt sollte ein (Vereins-)Sport selbstverständlich sein.
Im Jugendalter darf auch gerne ein Wettkampf dabei sein, wenn das Kind es auch will.
Ich habe im Prinzip auch nichts gegen Leistungssport.
Aber bitte immer die gesunde Entwicklung von Körper und Geist des Kindes berücksichtigen!
Die Eltern dürfen ihre Kinder nicht mit falsch verstandenem Ehrgeiz unterdrücken!
Sollen die sich doch selber anstrengen!!!

Aber was hier zu sehen ist, schlägt dem Faß den Boden aus, arme Kinder. Werden vorgeführt wie ein Stück aufgetakeltes Fleisch. Das nenne ich Körperverletzung:
http://www.youtube.com/watch?v=7gv1XTha58c
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Freitag, 19. April 2013

Orthopäden machen korrupte Geschäfte

mit Physiotherapeuten.
Ich habe mich schon immer gefragt, warum sich so mancher Physiotherapeut auf solch niedere Geschäftspraktiken einlässt? Da machen Arzt und Therapeut folgenden Deal: Arzt verordnet Therapie und schickt den Patienten zu einer bestimmten Therapiepraxis. Diese wiederum lässt den Arzt daran partizipieren.
Meiner Meinung nach lohnt sich das für eine physiotherapeutische Einzelpraxis bei den geringen Verdienstmöglichkeiten überhaupt nicht.
Auch in der Umgebung unserer Praxis ist das Gang und Gäbe. Da werden z.B. altgediente Therapeuten in einem Pflegeheim mit Hausverbot belegt, nur damit ein Orthopäde die Bewohner behandelt. Dieser Arzt bringt allerdings seine "eigene" Therapiepraxis mit. Und plötzlich hat jeder zweite Bewohner Therapiebedarf und die korrupt kooperative Physiopraxis muss extra Personal dafür einstellen.

Oder eine Heimleiterin verschließt sich vor der Tatsache, dass eine Physiopraxis offensichtlich betrügt, nur damit der Arzt weiterhin ins Haus kommt.

Oder Patienten bekommen eine Heilmittelverordnung nur unter der Voraussetzung, dass sie in die Praxis nebenan gehen.

In diesen Fällen geht es dabei nicht um das Wohl der Patienten, sondern nur um persönliche Bereicherung.

Hier ein Negativbeispiel im folgenden Filmbeitrag:
http://www.ardmediathek.de/das-erste/kontraste/aerzte-unter-verdacht-orthopaeden-sollen-bundesweit-bei?documentId=14182242

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Mittwoch, 17. April 2013

Physiotherapie wäre besser gewesen!

Es wird zu oft, zu schnell und unnötig operiert.
Warum?
Weil es Geld bringt!

Gestern in Visite gleich der erste Beitrag:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite8387.html

Tenor: Physiotherapie wäre in vielen Fällen die bessere Therapie!
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Operieren bis der Arzt kommt...
von Vera Cordes
Composing von Vera Cordes vor einer Computertastertur © HG: Ian McGregor fotolia.com  /// Vera Cordes:NDR Presse und Information Fotograf: HG: Ian McGregor /// Vera Cordes: NDR/H&S/Hergen SchimpfDetailansicht des BildesEs kann einem schon Angst machen, das Gefühl, dass man in unserem Gesundheitssystem an jeder Ecke abgezockt wird. Der Haus- oder Facharzt verkauft einem IGeL, also individuelle Gesundheitsleistungen und macht dem zögerlichen Patienten ein schlechtes Gewissen: "Das sollte Ihnen Ihre Gesundheit aber wert sein!" Wer gibt sich dann schon die Blöße und sagt "nein", auch wenn ihm schwant, dass sich die angebotene angeblich abwehrstärkende Eigenbluttherapie nicht entscheidend positiv auf seine Gesundheit auswirken wird.
Von schlimmen Fällen berichten auch unsere Zuschauer: "Wenn ich beim Augenarzt nicht wenigstens eine IGeL-Leistung kaufe, nimmt mich der Doktor gar nicht erst dran", schreib ein Mann. So ein Gebaren gehört genauso bei der Ärztekammer angezeigt wie das des Orthopäden, der - nachdem die Patientin vier teure Aufbauspritzen ins Knie ablehnt - ihr eben auch keine Krankengymnastik mehr verschreibt.

Problem unnütze Operationen

Noch gravierender als teure und überflüssige individuelle Gesundheitsleistungen sind unnütze Operationen. Hier zahlt zwar die Krankenkasse und nicht der Patient, aber der setzt dafür seine körperliche Unversehrtheit aufs Spiel, haftet mit Leib und Leben - was noch viel dramatischer ist. Knieoperationen werden bekanntlich viel zu oft durchgeführt. Sie können aber gefährliche Infektionen nach sich ziehen. Manchmal mit resistenten Keimen, die man ein Leben lang nicht mehr los wird.
Eingriffe an der Wirbelsäule verschlimmern vorhandene Rückenschmerzen oft noch. Ihre Zahl ist in Deutschland in den letzten Jahren rapide gestiegen. Allein die Versteifungsoperationen haben sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Nicht anzunehmen, dass auch die Zahl der tatsächlich operationsbedürftigen Patienten im selben Ausmaß gestiegen ist.
Nur allzu oft hat Visite über bedauernswerte - man muss es so sagen - Opfer skrupelloser Operateure berichtet, die nicht sehen wollten oder aus welchen Gründen auch immer nicht gesehen haben, dass ein chirurgischer Eingriff nicht indiziert war. Operateure, die die Verunsicherung und den Leidensdruck von Patienten benutzt haben, um ihre OP-Quote aufzubessern und damit den Verdienst ihres Hauses und oft auch ihren eigenen.

Auch Ärzte kritisieren Praktiken

Das Ganze ist keine Miesmacherei von Seiten der Medien, wie es oft in Ärztekreisen dargestellt wird. Immerhin prangerte schon vor mehr als zwei Jahren der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie, Rainer Gradinger, seine eigene Zunft an, indem er offen kritisierte, dass viele Rückenoperationen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen durchgeführt werden.
Übrigens schießen nicht nur chirurgische Orthopäden über das Ziel hinaus, auch bei der stationären Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Krebstherapien liegt Deutschland zahlenmäßig vorne. Das geht aus der aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die jüngst die Operationszahlen in Deutschland mit denen in anderen Industrieländern verglichen hat. Gesamtergebnis: In kaum einem anderen Land werden Patienten so oft im Krankenhaus behandelt wie hierzulande. 240 Klinikaufenthalte pro 1.000 Einwohner verzeichnet die Statistik für Deutschland. Nur Österreich hat mit 261 noch etwas mehr. Der OECD-Durchschnitt liegt bei nur 155.

Bundesgesundheitsminister geht Problem an

Endlich nimmt sich jetzt Bundesgesundheitsminister Bahr dieses Problems an. Auf der Konferenz "Mengenentwicklung im Krankenhausbereich" mit allen beteiligten Playern betonte er gestern in Berlin, dass jetzt dringend diskutiert werden müsse, welche Anreize nötig sind, damit diejenigen Kliniken profitieren, die eine gute Behandlung anbieten und nicht die, die einfach nur mehr operieren.
Schön wär's ja, wenn Kliniken künftig stärker für ihre Behandlungserfolge bezahlt würden als für die reine Menge an erbrachten Behandlungen. Dann würde vermutlich mehr Patienten geholfen werden und Visite könnte sich auch wieder mehr auf andere Themen konzentrieren als auf regelmäßige Krankenhaus-Schelte.
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Welche Schuhe sind die richtigen für den Laufsport?

Hier ein Artikel in Spiegel online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/jogging-studie-laufschuhe-belasten-gelenke-staerker-als-barfusslaufen-a-670241.html
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Dienstag, 16. April 2013

Absolute Körperbeherrschung!

Erstaunliche Leistung, wie diese kleine Motte ihre Katas ausübt.
Bei mir hat der Anzug nie so geknallt...
https://www.youtube.com/watch?v=ys2NeiBlk8k

Die Altersempfehlung für Karate liegt eigentlich nicht vor dem 12. LJ. Die Wahrnehmung, Steuerung, Umsetzung und Disziplin ist im Allgemeinen nicht vor dem 12. LJ ausreichend ausgeprägt.
Es gibt natürlich Ausnahmen, wie man sieht...
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Donnerstag, 11. April 2013

Leben mit Parkinson

Urania-Reihe Parkinson I Vorträge mit Diskussion
  • Dr. med. Reinhard Ehret, Arzt für Neurologie, Berlin
  • Dr. med. Kerstin Anvari, Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie, Berlin
  • Dr. med. Martina Muengersdorf, Fachärztin für Neurologie, Berlin

Neues zu Morbus Parkinson - Hilfe zum Umgang mit der Krankheit

Die Zahl der an Parkinson Erkrankten scheint stetig zuzunehmen. Dies liegt zum einen an der steigenden Lebenserwartung und zum anderen an einer verbesserten Diagnostik. In dieser Vortragsreihe informieren Ärzte des Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin e.V. zusammen mit einer Expertin vom Qualitätszirkel Physiotherapie über die vielfältigen Aspekte der Krankheit und konkrete Therapiemöglichkeiten. Wie ist der aktuelle wissenschaftliche Stand zu möglichen Krankheitsursachen? Wie wird die Diagnose gestellt? Was ist bekannt über den Krankheitsverlauf und Komplikationen? Wie und wann sollte therapiert werden? Was ist "individualisierte Therapie"? Was gab es Neues auf dem Deutschen Parkinsonkongress? Kann man der Schulmedizin vertrauen, oder sind alternative Heilmethoden doch besser? Was ist BIG?

Referenten:
Dr. med. Reinhard Ehret, Arzt für Neurologie, Berlin
Dr. med. Kerstin Anvari, Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie, Berlin
Dr. med. Martina Muengersdorf, Fachärztin für Neurologie, Berlin
Marita Antony, Physiotherapeutin

Die Vorträge richten sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Es wird auf eine verständliche Sprache und ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion geachtet. Eintritt: 12,- / 10,- (erm.), 7,- € Urania-Mitglieder
Eintritt
Normalpreis: 12,00 €, ermäßigt: 10,00 €, Urania-Mitglieder: 7,00 €
 
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Montag, 8. April 2013

Die ganze Wahrheit über Fitness

Ein guter Filmbeitrag mit deren Inhalt ich einverstanden bin ;-)
Macht Bewegung schlank?
Ist dünn gleich fit?
Ich bewege mich doch den ganzen Tag, brauche ich dann noch Sport?
Etc.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1853986/Die-ganze-Wahrheit-über-Fitness
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Donnerstag, 4. April 2013

Engagierte Frauen gründen Genossenschaft

Im Südwesten Berlins wird das weibliche Unternehmertum gefördert. Eine Genossenschaft wird gegründet, um Raum für Arbeit & Kooperation für einen selbst bestimmten & finanziell umabhängigen Lebensweg zu schaffen.
Kommen Sie zur Gründungsveranstaltung:

Montag, 08.04.2013,  17:00 Uhr

Gutshaus Steglitz
Schloßstr. 48

http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/artikel/15081-frauen-wollen-genossenschaft-ins-leben-rufen/

Weitere Infos: http://www.guzsz.de/

Yes, we do it!
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Sonntag, 31. März 2013

Schöne Ostern!

Allen Patienten, Angehörigen, Mitarbeitern, Kooperationspartnern, Lieferanten und Freunden der Praxis wünsche ich ein wunderschönes freudiges Osterfest!
Wer sich noch einmal genau über den Hintergrund informieren möchte, kann es hier tun:
http://www.ostern-mit-dem-osterhasen.de/ostergeschichten/die_ostergeschichte.html
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Donnerstag, 28. März 2013

Transfer beim Schlaganfall

https://www.youtube.com/watch?v=JhkiBgFBxsg

Vor allem für Angehörige in der häuslichen Pflege gedacht.
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Montag, 25. März 2013

Selbstausbeuter an der Massagebank

Hier hat ein Journalist aber gut recherchiert, oder hat er uns gar persönlich über die Schulter geschaut?

"Personal zahlt, Chef knausert – so funktioniert die Physiotherapie. Ändert sich nichts, haben in der Branche nur noch selbstlose Gutmenschen eine Chance.
Von T. Steffen"

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-03/weiterbildungen-physiotherapeuten-arbeitsmarkt
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Samstag, 23. März 2013

Hokus Pokus auf Rezept

Ein aufmerksamer Televisinonär hat diesen interessanten Beitrag entdeckt.
Und in diesem Beitrag hat er auch noch die weltberühmte Rezeption unserer Praxis erkannt ;-))

 http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35345

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Mittwoch, 20. März 2013

"Viel Dienst - wenig Verdienst"

Ein Artikel aus physio.de:

"19.03.2013 171154
Am kommenden Mittwoch, den 21. März, steht alles ganz im Zeichen der Forderung einer fairen Vergütung: Die Heilmittelerbringer sowie die angrenzenden Gesundheitsberufe fordern eine faire Vergütung und möchten darüber auf dem Equal Pay Day hierüber umfassend informieren.

Die schlechte Vergütung in den Gesundheitsberufen birgt schon lange einen großen Diskussionsbedarf. Im Vergleich zu anderen, ähnlich strukturierten Ausbildungsberufen belegt das Einkommen in den Gesundheitsberufen meist die hinteren Ränge. Von Managergehältern sieht man sich ergo weit entfernt. Die ungerechte Lohnverteilung findet sich nicht nur in den verschiedenen Berufssparten, sondern auch in der Geschlechterverteilung: Die Gesundheitsberufe zeigen sich im frauendominierenden Gewand – rund 80 Prozent aller Mitarbeiter sind weiblich. Der Lohn? Wenig.

Die Inititatoren des Equal Pay Day, auch genannt "Business and Professional Woman Germany" (BPW) möchten eine Steigerung des Gehaltes erwirken. Mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke werden unter anderem die Berliner Rathäuser beflaggt und an weiteren prominenten Orten die Zeitung "E%trablatt" verteilt.
"Die Aufwertung von Berufen mit einem hohen Frauenanteil ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit", erklärt Hendrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany e.V.. "Unter dem Motto 'Viel Dienst – wenig Verdienst' wollen wir aufzeigen, welchen Anteil die schlechtere Bezahlung von Gesundheitsberufen, die überwiegend von Frauen ausgeführt werden, an der Entgeltlücke von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern hat."

"LogopädInnen helfen Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen jeden Alters, ihre Lebensqualität zu erhalten, die Kommunikation zu verbessern und die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Unsere Arbeit ist für die Betroffenen unverzichtbar. Aber der Reallohn der LogopädInnen ist seit Jahren rückläufig. Viele meiner KollegInnen arbeiten in prekären Verhältnissen, beziehen trotz Vollzeitbeschäftigung noch Hartz IV und haben keinerlei Altersvorsorge", erklärt Christiane Hoffschildt, Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. zu den schlechten Arbeitsbedingungen.

Rückendeckung bekommt sie von ihrer Kollegin Sabine George, Vorstandsmitglied des Deutschen Verbandes für Ergotherapeuten e.V. "Dies gilt genauso für ErgotherapeutInnen. Zusätzlich werden durch Personalabbau und Arbeitsverdichtung die Anforderungen an die Berufsangehörigen immer höher. Aufgrund der zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen scheinen viele ihren Beruf nicht mehr langfristig auszuüben; immer mehr Arbeitgeber klagen über Schwierigkeiten, ErgotherapeutInnen zu finden. Dadurch entsteht nicht nur ein Schaden für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt, denn Ergotherapie dient dem Erhalt und der Wiederherstellung der Teilhabe, Selbständigkeit und Arbeitsfähigkeit, was in Zeiten des demographischen Wandels unverzichtbar ist."

Angemessene Arbeitsbedingungen, Ost-West-Angleich, Grundlohnsummenbindung – die Themen der Gesundheitsberufe sind vielfältig!"


AvB / physio.de

Donnerstag, 14. März 2013

Bin wieder da...

...war ja nur drei Wochen auf Achse und schon sind wir nicht mehr Papst und der DAX ist auf über 8.000 gestiegen während ich das Kreuz des Südens gesehen habe!

Mit diesem Teil haben wir Südafrika unsicher gemacht:
Ist ein tolles Land mit wunderschönen Landschaften und zum Teil fröhlichen Menschen.
Die Freiheit, die man lebt, wenn man beinahe autark unterwegs ist, ist unbeschreiblich und unbezahlbar.
Obwohl ich ja lieber in arktischen Gefilden unterwegs bin, hat mich diese Reise doch sehr beeindruckt und fasziniert, nicht zuletzt natürlich auch der schwesterlichen Reisebegleiterin geschuldet :-))
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