Freitag, 23. April 2010

Das Armlabor - Hoffnung bei Schlaganfall

Olsberg. Er kann jeden treffen, der Kurzschluss im Hirn.
Und jeder Schlaganfall verändert Leben. Statistisch krallt er sich 180 von 100 000 Menschen. Er zerstört Sprachzentren und lähmt Bewegungsfreiheiten.
In deren Behandlung setzt die „Klinik am Stein” ein neuartiges Verfahren ein: das Armlabor.
Beim Geriatriekongress in Wien ist Dr. Rüdiger Buschfort dafür mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden.
„Fingernuckler” - den Namen haben Patienten dem Gerät gegeben. Was niedlich klingt, hat großen Nutzen. Darauf hofft auch Paulo-Jorge Correia, der vor dem Apparat sitzt. Auf einer kleinen Achse sind vier unterschiedlich geformte Hohlscheiben montiert. Eine für jeden Finger, der darin eingebettet liegt. Schaltet man den Motor ein, bewegen sich die Finger auf und ab, auf und ab.

Paulo-Jorge Correia ist gerade mal 45 Jahre alt. Schlaganfall linkshirnig mit Lähmung der rechten Seite. Er hat keine Gewalt mehr über seinen rechten Arm. Daher musste ihm Ergotherapeutin Anke Heß zuvor helfen, die Finger auf die Drehscheiben zu legen.
Der Schlaganfall im Gehirn des 45-Jährigen hat genau die Areale im zentralen Nervensystem getroffen, die für die Beweglichkeit des Armes und der Finger zuständig sind. Nun muss benachbartes und ungeschädigtes Gehirn diese Aufgaben neu lernen, um sie übernehmen zu können.

Mehr bringt mehr
Die ständige Bewegung des Geräts und damit der Finger stimuliert die Nerven und bahnt den Lernprozess an. Das Beobachten der Finger tut sein Übriges. Der Effekt ist mit dem mentalen Training eines Bobfahrers vergleichbar. Vor dem Start geht er gedanklich noch einmal Kurve für Kurve des Eislabyrinths durch und plant gedanklich den Bewegungsablauf vor.

Dieses „Neu-Erlernen” gilt für sämtliche Armfunktionen. „Leider hat man sich in der Therapie bislang primär um Schmerzreduzierung und um die Beweglichkeit der Beine gekümmert. Es gibt eigentlich gar kein Standardverfahren für die Therapie der Arme”, erklärt der Chefarzt der Klinik, Dr. Rüdiger Buschfort. Mit Hilfe von Ergotherapeuten werde in der Regel versucht, eine bessere Mobilität zu erzielen. Doch das ist langwierig und kostspielig. Denn es bedarf vieler Therapeuten und vieler einzelner Sitzungen.
Hier setzt die Idee des Armlabors an. Damit Menschen wie Paulo-Jorge Correia später wieder den Arm ausstrecken, ihn anwinkeln, die Hand öffnen, zu einem Glas greifen und es an den Mund führen können, sind viele Einzelbewegungen notwendig. Dr. Buschfort und seine Mitarbeiter haben, um beim Beispiel zu bleiben, diesen Griff zum Wasserglas in einzelne Bewegungsabläufe aufgeschnitten, analysiert und gegliedert.
Das, was an Muskel- und Nervenzusammenspiel für das Zugreifen nötig ist, wird einzeln trainiert. Und zwar intensivst: drei Wochen lang haben 119 Patienten fünf Tage pro Woche 30 bis 50 Minuten an den Maschinen gearbeitet - mit herausragendem Erfolg. Es gibt übrigens fünf Apparate, so dass unterschiedliche Bewegungs- und Koordinationsabläufe geübt werden können. Ein computergesteuerter Armtrainer oder eine Art Nudelholz, das eine PC-Maus bewegt und viel Geschicklichkeit erfordert.

Doppelte Therapieeinheiten
Durch all diese Varianten hat auch der 45-jährige Portugiese seine Therapieeinheiten verdoppelt. Die effektiven Therapieminuten aller therapierter Patienten stiegen von 38 000 im konventionellen Ansatz auf 145 600 durch das Armlabor. Mehr bringt mehr und das spiegelt sich auch in den positiven Ergebnissen der Studie wider.

Kritiker könnten nun meinen, dass die „Automatisierung” von bestimmten Übungen dazu führe, Therapeutenstellen einzusparen. Doch dem widerspricht Dr. Buschfort vehement. „Dadurch wird und soll kein einziger Arbeitsplatz in Frage gestellt werden. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, gezielt isolierte monotone Bewegungen zu trainieren, um sie noch stärker zu verinnerlichen. Das gelingt durch Geräte sogar besser. Dem Therapeuten kommt die viel wichtigere Aufgabe zu, das Training zu begleiten und am Ende die einzelnen Bewegungssequenzen erneut zu einer sinnvollen, alltagsnützlichen Handlung zusammenzusetzen.”

Studie belegt Erfolg
Die Klinik hat die Effektivität durch eine Studie belegt. Alle Studien-Teilnehmer - egal wie schwer sie betroffen waren - verbesserten sich deutlich, zum Teil um über 100 Prozent im Untersuchungszeitraum.

Keine Nebenwirkungen
Nebenwirkungen wurden übrigens nicht festgestellt; die Akzeptanz bei den überwiegend älteren Patienten war hoch. Dr. Buschfort: „Die einzelnen Geräte sind nicht neu. Zusammen mit dem Neurologen Prof. Dr. Hesse von der Berliner Charité haben wir sie konzeptionell zusammengeführt, weiterentwickelt und schützen lassen.” Für ihn ist die Kombination von bewährten Behandlungmethoden mit einem apparativ gestützten Therapieansatz die effektivste Therapie der Zukunft, insbesondere in der Armrehabilitation. Und für Herrn Correia vermutlich auch.

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Mittwoch, 21. April 2010

Würden Sie im Pyjama auf die Strasse gehen?


Wenn Ihnen in der nächsten Zeit junge Leute im Pyjama begegnen oder junge Erwachsene mit Miniranzen und Schultüte, dann könnte das vielleicht unsere künftige Elite sein.
Manche Abiturienten durchleben derzeit eine Mottowoche. Sie verkleiden sich, malen sich an, spielen verrückt und feiern so das Ende ihrer langen Schulzeit.
Es sei ihnen gegönnt!

:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

Donnerstag, 15. April 2010

Nachdenkliches

Es gibt im Menschen etwas, das ihn dazu treibt, sich zu übertreffen, über sich selbst hinauszuwachsen.
Der Beweis: Was bringt die Bergsteiger dazu, immer höhere und immer schwerer zugängliche Gipfel zu erklimmen?
Was zwingt die Schwimmer, die Läufer, immer schneller zu schwimmen und zu laufen?
Was verpflichtet die Schachspieler, Stunden nachzudenken, bevor sie einen einzigen Zug machen?
Nichts.
Sie selbst haben es sich auferlegt, diese Leistungen zu vollbringen oder diese Probleme zu lösen. Und wie groß ist ihre Freude, jedes Mal, wenn sie einen Sieg davontragen! Wie viele Aktivitäten, Spiele und Wettkämpfe jeder Art haben die Menschen auf diese Weise erfunden! Das zeigt deutlich, dass du tief in deinem Inneren das Bedürfnis verspürst, deine eigenen Grenzen immer mehr zu erweitern.
Aber warum versäumst du daran zu denken, dieses Durchhaltevermögen, diese Geschicklichkeit und Intelligenz, die du in Spielen und Wettkämpfen an den Tag legst, auch im täglichen Leben anzuwenden?
Warum beklagst du dich hier immer, dass du dich anstrengen musst?
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Sonntag, 11. April 2010

Selbstvertrauen

Das sagen selbstbewusste Menschen:

° "Ich habe mit stets Ziele gesteckt, die ich erreichen konnte."
Arnold Schwarzenegger

° "Brich nie ein Versprechen. Das macht dich schwach."
Nicolas Sarkozy

° "Ich freue mich über jeden Erfolg, und mag er noch so klein sein."
Senta Berger

° "Suche dir Menschen, denen du vertraust. Das macht dich stark."
Steffi Graf

° "Kritik ist ok. Niemand wird von allen geliebt."
Stefan Raab

° "Wisse, was dir wirklich wichtig ist, und dann kämpfe!"
Angela Merkel

° "Ich vergleiche mich nie mit anderen."
Nora Tschirner


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Montag, 22. März 2010

Neue websites hinzugefügt

Habe wieder ein paar neue websites mit tollen Infos hinzugefügt.



- Die DAHTH ist die Seite für Handtherapie.


- Wirbelsäulenfitness, die Website zum Buch.


- Bowentherapie, geich zwei informative Seiten über diese sanfte Methode.


- Schlaganfallinfo

- Arbeitskreis Parkinsonsyndrome

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Sonntag, 14. März 2010

NATURIA, 2. Gesundheitsmesse

















Naturia, die 2. regionale Gesundheitsmesse, diesmal in der Domäne Dahlem, stand wieder unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Barbara Loth.
Das Besondere an dieser Messe ist die gelungene Zusammenstellung der Aussteller aus Gesundheit und Umwelt.
Die Resonanz bei den Steglitz-Zehlendorfer Bürgern war diesmal, trotz oder wegen des trüben Wetters, sehr groß.
Die Atmosphäre hat meinem Team und mir besonders gut gefallen, sodass ich ausschließlich fröhliche Bildimpressionen einfangen konnte!
Vielen Dank an alle Besucher, Beteiligten und an die Organisatoren!!!
Es war ein schöner Tag!
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Freitag, 12. März 2010

Physiotherapie ungerecht verteilt?!

http://www.up-aktuell.de/news/2010/03/%E2%80%9Edie-verteilung-ist-nicht-gerecht-%E2%80%9C-8921.html


Hier noch die kleine Anfrage:


Deutscher Bundestag Drucksache 17/598 17. Wahlperiode 29. 01. 2010
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink, Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Katrin Göring-Eckardt, Britta Haßelmann, Markus Kurth, Beate Müller-Gemmeke und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Regional ungleicher Zugang zu Heilmitteln
Die gesetzliche Krankenversicherung ist dem Grundsatz verpflichtet, allen Versicherten den gleichen Zugang zu den medizinisch notwenigen Gesundheitsleistungen zu ermöglichen. Dabei erfolgt die Konkretisierung der Leistungsansprüche der Versicherten über Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, die bundeseinheitlich gelten. Diesem Grundsatz des einheitlichen Leistungsanspruchs scheinen die Ergebnisse des Heilmittelberichts 2009/2010 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK klar zu widersprechen. Darin werden regional sehr unterschiedliche Zugänge der Bevölkerung zu Heilmitteln festgestellt. Eine räumlich unterschiedliche Behandlungsintensität ist bei allen Arten von Heilmitteln (Physio-, Ergo-, Sprachtherapie) ersichtlich und deutet auf ein sehr unterschiedliches Verordnungsverhalten der Vertragsärzte in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) hin.

Bei der Physiotherapie variierten 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Sachsen (750,5), Berlin (677,4), Baden-Württemberg (625,1), Sachsen- Anhalt (612,6), Bayern (564,4) sowie Westfalen-Lippe (233,7), Nordrhein (314,1), Hessen (339,3). Der Bundesdurchschnitt beträgt 500. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungs- zahl beträgt das 3,21-Fache.

Bei der Ergotherapie variierten 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Sachsen (51,6), Schleswig-Holstein (44,6), Hamburg (43,3), Saarland (42,7) sowie Westfalen-Lippe (23,9), Hessen (24,5), Nordrhein (29,5). Der Bundesdurchschnitt beträgt 34. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungszahl beträgt das 2,16-Fache.

Bei der Sprachtherapie variieren 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Baden-Württemberg (43,9), Nordrhein (38,2), Schleswig-Holstein (36,7), Berlin (33,9), Westfalen-Lippe (26,3) sowie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (22,7), Rheinland-Pfalz (25). Der Bundesdurchschnitt beträgt 30,8. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungszahl beträgt das 1,9-Fache.

Die Leistungen der Ergo- und der Sprachtherapie werden besonders häufig von Kindern in Anspruch genommen. Mehr als die Hälfte aller sprachtherapeutischen Leistungen werden von Kindern zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr beansprucht. Am häufigsten wird Sprachtherapie vor Abschluss der Sprachentwicklung verordnet. Mithin entscheidet die Entwicklung der Sprachfähigkeit über die Bildungschancen von Kindern.
Auch bei der Ergotherapie ist ein Verordnungsgipfel bei Kindern im Grundschulalter zu verzeichnen.

Drucksache 17/598 – 2–DeutscherBundestag–17.Wahlperiode

Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie erklärt sich die Bundesregierung die Diskrepanz bei den Verordnungen der
a) Physiotherapie,
b) Ergotherapie,
c) Sprachtherapie
zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen?
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus, und wie gedenkt sie dieser Diskrepanz entgegenzuwirken?
2. Sind der Bundesregierung morbiditätsbezogene Gründe bekannt, die erklären, warum die Heilmittelverordnungen um etwa das Zwei- bis Dreifache zwischen den KVen mit den höchsten und den mit den niedrigsten Verordnungen variieren?
Falls ja, welche sind das?
3. Welche anderen plausiblen Gründe rechtfertigen nach Ansicht der Bundesregierung das unterschiedliche Verordnungsverhalten in den KVen?
4. a) Ist davon auszugehen, dass Richtgrößen das Verordnungsgeschehen maßgeblich beeinflussen?
Falls ja, weshalb, und in welcher Form?
Falls nein, weshalb nicht?
b) Wie erklärt sich die Bundesregierung die so stark differierenden Richtgrößen?
c) Welche Richtgrößen erscheinen der Bundesregierung für die Physio-, die Ergo- und die Sprachtherapie als notwendig und angemessen?
5. a) Sind der Bundesregierung KVen bekannt, die Vertragsärzte beim Umgang mit den Budgetgrenzen beraten?
Falls ja, welche sind dies, und in welcher Form geht die Beratung vonstatten?
b) Sofern eine solche Beratung nicht erfolgt, weshalb nicht?
c) Werden geeignete Softwareprogramme eingesetzt, um einen besseren Überblick über die Spielräume beim Heilmittelbudget zu haben?
Falls nein, weshalb nicht?
6. In welchen KVen sieht die Bundesregierung eine Unter- bzw. Überversorgung in der
a) Physiotherapie,
b) Ergotherapie,
c) Sprachtherapie?
Welches Ausmaß erreicht dabei in den einzelnen KVen die Unter- bzw. Überversorgung in den jeweiligen Heilmittelbereichen?
7. a) Wie bewertet die Bundesregierung den regional sehr unterschiedlichen Zugang von Kindern zu Sprach- und Ergotherapie?
b) Welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus?

Deutscher Bundestag–17.Wahlperiode–3– Drucksache 17/598

8. Gibt es, gab es oder plant das Bundesministerium für Gesundheit Aktivitäten, damit Kinder mit einer funktionellen Sprachstörung einen besseren und einheitlichen Zugang zu professionellen Leistungen der Sprachtherapie erhalten?
Falls ja, welche sind dies?
Falls nein, weshalb nicht?
9. Mit welchen Maßnahmen trägt die Bundesregierung dazu bei, dass die Empfehlung aus dem Bericht über die Lebenssituation junger Menschen „95 Pro- zent aller Kinder sollen bei der Einschulung über adäquate Sprachkompetenzen verfügen" (Bundestagsdrucksache 16/12860, S. 262) für alle Regionen im Bundesgebiet wirksam werden kann?

Berlin, den 29. Januar 2010
Renate Künast, Jürgen Trittin und Fraktion

Dienstag, 9. März 2010

Einladung für MS-Betroffene

Lebensnerv, Stiftung zur Förderung der psychosomatischen MS-Forschung lädt ein:

Wann: Mi, 17.3.2010 13:30 - 15:00 Uhr

Wo: Humboldt Uni
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin , Raum 1204

Kosten für MS-Betroffene: 20,- €

Kosten Fachpersonal: in Kongresstageskarte

Thema:
"Psychotherapie, Empowerment, Identität"
Satellitensymposium der Stiftung LEBENSNERV

www.lebensnerv.de

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Samstag, 6. März 2010

NATURIA Gesundheitsmesse

2. Gesundheitsmesse Berlin Süd-West

In Steglitz findet die zweite regionale Gesundheits- und Umweltmesse , unter der Schirmherrschaft der Bezirksstadträtin Brigitte Loth statt.

Ort: Ort: Domäne Dahlem -> Quergebäude 1. OG Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin

Samstag, 13. März 2010 -> Beginn: 9.00 Uhr - 18.00 Uhr

Rund 35 Dienstleister, bieten ein außergewöhnliches Spektrum an Produkten, Dienstleistungen und Vorträgen rund um Gesundheit, Wellness und Umwelt an.

Weitere Infos: www.naturia-gesundheitsmesse.de

Abgerundet wird das Messeangebot mit einem Trommel- und Didgeridookonzert sowie süßen und herzhaften Leckereien.
Die Einnahmen vom Eintrittsgeld werden dem Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. für die Steglitzer Kinderwohngruppe gespendet.

Sie sind herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mittwoch, 3. März 2010

Parkinson - Tanzen auf Rezept?

Tanzkurse helfen Parkinson-Patienten
Bundesweit einmalige Therapie in Lemgo entwickelt
VON JUDITH STRACKE

Werner Weiland betritt das Parkett im leichten Tippelgang. An seiner Hand hat er Ehefrau Hannelore. Aus der Musikanlage tönt es: "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein." Freiheit, die für den Pastor im Ruhestand seit der Diagnose Parkinson vor rund zehn Jahren zunächst einmal in weite Ferne gerückt war. Heute tanzt er gegen seine Krankheit an.
"Wir haben das Krankheitsbild bei seiner Mutter verfolgen können. Wir sind dankbar, dass die Medizin heute so viel weiter ist", meint Ehefrau Hannelore mit einem schnellen Blick zu ihrem Tanzpartner. Der lächelt: "Wenn ich tanze, geht es darum, dass das, was ich mit der Musik im Gehirn aufnehme, in die Beine kommt."

Seine Schritte wirken zögernd, zurückhaltend, und doch ist jeder einzelne eine Liebeserklärung an das Leben. Ein Leben als chronisch Kranker. "Das hier ist eine tolle Gelegenheit, sich nicht zu verkriechen und zu verstecken, sich mit seiner Krankheit zu zeigen und dazu zu stehen", strahlt der 75-Jährige."Das hier" – das ist ein Tanzkurs in der Lemgoer Tanzschule Hey, geleitet von Margret Hey, nach eigener Kenntnis einzige geprüfte "Reha-Tanzlehrerin" in Deutschland. Den Anstoß für das Angebot bekam die Tanzlehrerin bei einem Besuch eines Kollegen aus Bremerhaven. Auch er ist an Parkinson erkrankt. Seine Therapie: Er tanzt gegen die Krankheit an. "Das hat geholfen. Danach habe ich ihn kaum wiedererkannt. Es ging ihm viel besser, er bewegte sich sicherer, und er strahlte wieder", erinnert sich Hey. Erfahrung mit Tanzkursen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen hat Hey schon lange. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet sie Behindertentanz. Seit einem Jahr beschäftigt sie sich mit der positiven Wirkung des Tanzes bei neurologische Erkrankungen. Ihre Ausbildung zur "Fachübungsleiterin Rehasport" auf diesem Gebiet, durchgeführt vom Behindertensportverband, sei in Deutschland einmalig, erzählt sie. Für das Projekt begeisterte Hey zuerst einen ehemaligen Tanzschüler: Stefan Rischer, beschäftigt bei der Krankenkasse Signal-Iduna IKK, der die beiden lippischen Selbsthilfegruppen für Parkinson betreut, war nach kurzem Zögern überzeugt von der Kombination Tanz und Parkinson: "Die Gruppenmitglieder waren sofort Feuer und Flamme. Für mich war es der perfekte Mix aus Beruf und Hobby. Am Ende war es diese strahlende Schönheit von der Tanzfläche, die mich völlig überzeugte."Unterstützt wird das therapeutische Tanzen außerdem von Mediziner Peter Vieregge, Chef der neurologischen Klinik in Lemgo. "Ich bin durch meine Frau Alexandra zum Tänzer geworden", gesteht er lächelnd. Er glaubt fest an den Erfolg des Projekts, denn er weiß um den therapeutischen Effekt: "Tanzen bedient alle Sinne. Es fördert die Motorik und Bewegung. Es bedeutet gleichzeitig, sich zu zeigen – und sich zu trauen", so Vieregge.
Inzwischen ist der Tanztreff in Lemgo durch seine regelmäßigen Einheiten zu einer regelrechten Bewegung gereift. Eine Bewegung, die nun auch bundesweit gewürdigt worden ist – mit einem Zertifikat. Darauf steht schwarz auf weiß, dass die Parkinson-Selbsthilfegruppe die Bewegungs- und Tanztherapie als Rehasport anbieten darf. Die Maßnahme ist in Zukunft über die Krankenkassen abrechnungsfähig. Im Klartext: Es gibt den Tanzkurs auf Rezept.

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Montag, 1. März 2010

Genüsslich mit den Fingern knacken. Erlaubt!

Folgende Erkenntnis eines Orthopäden vermittel ich bereits seit ca. 25 Jahren:

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Das Knacken mit den Fingern, von manchen Menschen mit wahrer Leidenschaft betrieben, verursache Rheuma oder Gicht. Gewiss hat das Geräusch ein hohes Nervpotenzial - einige unfreiwillige Zuhörer bekommen davon sogar Gänsehaut. Anatomisch gesehen ist das Knacken mit den Fingergelenken aber völlig harmlos, beruhigt Martin Hess, Orthopäde aus Saarbrücken-Dudweiler. Voraussetzung ist allerdings, dass beim Knacken keine Schmerzen auftreten.Übertreiben sollte man es mit der Knackerei dennoch nicht: Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass die Marotte tatsächlich Rheuma oder sonst irgendwelche Krankheiten verursacht. Durch das ständige Überdehnen und die unnatürliche Verdrehung der Gelenke können jedoch die Gelenkkapsel geschädigt oder die Bänder geschwächt werden.Was genau das laute Knacken beim Ziehen an den Gelenken oder beim nach hinten Biegen der Finger verursacht, ist immer noch nicht bekannt. Martin Hess: "Vermutlich entsteht das Geräusch durch die Bildung eines Vakuums. Denn beim Überdehnen der Gelenke werden Schleimhäute auseinander gezerrt, die normalerweise aneinander gelagert sind. Wenn das passiert, gibt es einen Knall."
Quelle: ddp

Ganz nach dem Motto
wenns knackt, wirds schon richtig sein...

:-)) :-)) :-)) :-)) :-))

Samstag, 27. Februar 2010

Physik mit Humor

Höhenbestimmung eines Wolkenkratzers mit einem Barometer

Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellen kann.

Das nun Folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:"Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."
Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde.
Der appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhaengigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden.

Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige.
Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.
Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt: "Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H = 0.5g x t im Quadrat berechnet werden. Das Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.

"Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann ...

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Freitag, 26. Februar 2010

Hunger fördert Bewegung!

(idw) Bewegung kommt mit dem Appetit

Am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König, am Abend wie ein Bettelmann. Nichts dazwischen, kein Snack, nichts Süsses, auch nichts so genannt Gesundes. Denn: um gesund zu bleiben, braucht der Körper Fastenzeiten zwischen den Mahlzeiten. So hiesse wohl die Empfehlung, die Ernährungsberater abgeben müssten, würden sie die Erkenntnisse aus einer neuen Studie der ETH Zürich praktisch umsetzen. Denn die Forschungsgruppe von Markus Stoffel, Professor am Institut für Molekulare Systembiologie der ETH Zürich, zeigt einen wichtigen molekularen Mechanismus auf, welcher der Bewegungsarmut und damit der Fettleibigkeit zu Grunde liegt. Ihre Erkenntnisse stellen die Forschenden in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature vor.

Hunger macht aktiv

Zentraler Schalthebel dabei ist ein Transkriptionsfaktor namens Foxa2. Transkriptionsfaktoren sind Proteine, die dafür sorgen, dass andere Gene aktiviert und in Proteine übersetzt werden. Foxa2 kommt in der Leber vor, wo es die Fettverbrennung beeinflusst, aber auch in zwei wichtigen Nervenzellbeständen im Hypothalamus, einer Hirnregion, die Tagesrhythmus, Schlaf, Nahrungsauf-nahme und Sexualverhalten steuert. Steuerelement für die Aktivität von Foxa2 ist Insulin, und zwar sowohl in der Leber als auch in dieser Hirnregion.Nimmt der Mensch oder ein Tier Nahrung auf, schütten die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Dieses hemmt Foxa2. Im nüchternen Zustand, also beim Fasten, fehlt Insulin, und Foxa2 ist aktiv. Im Hirn, so zeigen die Forscher auf, fördert Foxa2 die Bildung von zwei Eiweissstoffen, MCH und Orexin. Diese beiden Hirnbotenstoffe lösen verschiedene Verhaltensweisen aus: Nahrungsaufnahme und spontane Bewegung. Haben Säugetiere Hunger, sind sie aufmerksamer, körperlich aktiver. Kurz: Sie jagen, suchen nach Nahrung. "Wer einer Katze oder einem Hund vor der Fütterung zuschaut, kann dies sehr gut beobachten", sagt Stoffel.Erklärung für Bewegungsarmut gefundenBei fettleibigen Mäusen haben die Forscher eine Störung entdeckt: in diesen Tieren ist Foxa2 permanent inaktiv, egal ob die Tiere nüchtern oder gesättigt sind. Dies erklärt ein seit längerem bekanntes, aber nicht erklärbares Phänomen: die Bewegungsarmut von fettleibigen Menschen und Tieren. Um dies nachzuweisen, haben die Forscher mit einem genetischen Trick Mäuse gezüchtet, in deren Hirne Foxa2 stets aktiv ist, egal ob sie gerade gefressen haben oder nüchtern sind. Diese Mäuse produzieren mehr MCH und Orexin und bewegen sich fünfmal mehr als gewöhnliche Tiere, bei denen Insulin Foxa2 nach dem Essen ausgeschaltet ist oder die fettleibig sind. Die genetisch veränderten Mäuse verlieren Fettgewebe und bilden grössere Muskeln aus. Zucker- und Fettstoffwechsel laufen bei ihnen auf Hochtouren und ihre Blutwerte sind deutlich verbessert.

Drei Mahlzeiten am Tag genügen

Für Stoffel ist mit dieser Studie klar: "Der Körper braucht Fastenperioden, um gesund zu bleiben." Zudem müsse man für ein gutes Körpergewicht sorgen. Er hält deshalb auch wenig davon, zahlreiche kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Lieber wenige Male richtig essen, und dazwischen auch dem Hunger Raum zu lassen. Denn weil bei jeder Mahlzeit auch Insulin ausgeschüttet wird, das Foxa2 unterdrückt, verringert sich zusehends die Motivation zur körperlichen Aktivität und die Verbrennung von Zucker und Fett.

Original: Silva JP, von Meyenn F, Howell J, Thorens B, Wolfrum C, Stoffel M. Regulation of adaptive behaviour during fasting by hypothalamic Foxa2. Nature. Epub 2009 December 3, doi: 10.1038/nature08589.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Entmisten, Teil 7

Außen, in Ihrer Umgebung, wie innen, in Ihrem Kopf: Verschaffen Sie Ihren Themen genug guten Platz in Ihrem Leben!

Gerade so aufgeräumt, wie es Ihnen gut tut
Wie viel äußerer und innerer Ordnung Sie bedürfen, das liegt ganz bei Ihnen. Hinsichtlich der äußeren Ordnung mögen gelegentlich Kompromisse mit den Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten und -leben, notwendig sein. Innerlich sollten Sie Mittelwege höchstens in Ausnahmefällen und zeitlich bewusst und klar begrenzt zulassen.

Ein guter Weg zu innerer Ordnung ist der Weg über die äußere Ordnung!

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1. Räumen Sie auf

Fühlen Sie sich nicht wohl in Ihrer Umgebung, in Ihrer Wohnung, an Ihrem Arbeitsplatz – in Ihrer „Haut“? Versuchen Sie es im 1. Schritt mit Aufräumen: Stellen Sie die Ordnung her, mit der Sie sich bisher wohlgefühlt haben.
Das mag für den einen bedeuten, dass er nur einige Chaos-Ecken beispielsweise in Kartons verschwinden lässt. Der Andere räumt seinen Arbeitsplatz und seinen Hauptaufenthaltsort in seinem Haus, beispielsweise das Wohnzimmer, auf. Der Nächste hat vielleicht das Bedürfnis, grundlegend Ordnung zu schaffen und nimmt sich im Verlauf einiger Wochen seine gesamte Wohnung inklusive Keller und Dachboden vor. Eine meiner ehemaligen Kolleginnen bekam gelegentlich regelrechte „Renovierungsanfälle“; das war das sichere äußere Anzeichen, dass eine größere Veränderung in ihrem Leben anstand.
Was auch immer Sie zu tun haben, um Ihre äußere Ordnung wiederherzustellen – gehen Sie es an! Vielleicht grübeln Sie gerade über weit gravierendere Themen als „Aufräumen“ nach, über eine berufliche Veränderung oder einen Umzug oder sogar eine neue Weichenstellung in einer Ihnen sehr wichtigen persönlichen Beziehung.
Nehmen Sie sich die Zeit zum Nachdenken. Aber probieren Sie es auch mit Aufräumen: Dabei kommen oft wichtige Gedanken in den Vordergrund. Beispielsweise könnten Sie entdecken, dass Sie all das, was sich in der Abstellkammer angesammelt hat, gar nicht mehr brauchen, sondern Sie sich dort endlich Ihr Zimmer für sich allein einrichten möchten. Oder Sie stellen angesichts des chaotischen Fotoschranks fest, dass Sie einiges in Ihrer Vergangenheit zu klären haben. Oder Sie merken, dass Ihre längst ausgezogenen Kinder mit ihren Sachen noch immer sehr viel Platz in Ihrem Haus einnehmen – und überlegen, ob das so „in Ordnung“ ist für Ihr Leben.


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2. Räumen Sie um – zunächst im Kopf

Fühlen Sie sich nun, nach dem Aufräumen, wieder besser? Falls nicht, dann überlegen Sie, was Ihnen in Ihrer Umgebung nicht gefällt. Wahrscheinlich hat Ihnen das Aufräumen (s. o.) bereits Hinweise gegeben. Sie können sich im 2. Schritt Ihrer Ordnung auch durch Ihre Vorstellungskraft nähern:

•Stellen Sie sich vor, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung oder Ihr Arbeitsplatz idealerweise aussehen würde. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Welche Räume gibt es? Wie sind die eingerichtet? Was tun Sie darin, mit wem?•

Machen Sie sich Notizen zu diesem Gedankenspiel oder zeichnen Sie Ihre „Traumräume“ auf.
Beispiele: Sie malen sich in Ihrer Fantasie zusätzlich zu der derzeitigen Wohnsituation ein großes Gästezimmer aus. Oder Sie haben gedanklich statt des derzeitigen großen Familienwohnzimmers 2 kleinere Räume vor Augen, in denen es Platz für Treffen in kleineren Runden oder auch Ruhe für Sie allein gibt. Oder Sie stellen sich vor, dass Sie – statt in dem derzeit „realen“ Büro in der großen Firma – einen Arbeitsplatz gegenüber einem Partner in einer eigenen kleinen Firma haben. Lassen Sie viel Fantasie zu: Das führt Sie zu Ihren wichtigen Themen.


3. Schaffen Sie sich Ihre Themenorte

Durch das Aufräumen und Ihr freies „Träumen“ haben Sie eventuell entdeckt, dass Ihnen äußerlich bzw. innerlich etwas fehlt. Nun geht es darum, entsprechende Veränderungen vorzunehmen: natürlich behutsam, Schritt für Schritt, stets nur so viel, wie Sie (und die Ihnen nahestehenden Menschen) verkraften. Doch warum sollten Sie sich nicht auf Kosten des längst nicht mehr genutzten Jugendzimmers ein großes Gästezimmer einrichten oder das eigene Zimmer verschaffen? Welches sind Ihre Hauptthemen für Ihr Leben? Schauen Sie sich um: Haben diese Themen im wahrsten Sinn des Wortes „Platz“ in Ihrem Leben?
Beispiele: Sie lieben das gemeinsame Essen mit der Familie. Gefällt Ihnen Ihr Essplatz? Sie haben gerne Gäste, auch über mehrere Tage. Gibt es ein Gästezimmer oder kann das Wohnzimmer ohne Umstände umfunktioniert werden? Sie brauchen einen ruhigen Ort zum Meditieren, Entspannen, Lesen etc. Welcher Ort ist dies in Ihrer Wohnung? Oft sind es nur kleine Veränderungen in Ihrer Umgebung, durch die Sie ein besseres inneres Gleichgewicht gewinnen. Doch auch bei anstehenden größeren Veränderungen hilft Ihnen das Auf- und Umräumen, die 1. Schritte zu gehen.
Kurzum: Äußeres Aufräumen kann zu wichtigen Erkenntnissen hinsichlich Ihrer inneren Ordnung führen: Es kann sie in gewohnter Weise wiederherstellen oder auch wichtige Hinweise auf anstehende Veränderungen in Ihrem Leben liefern.

Dieser Text stammt von

Elena Belenkaja

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Dienstag, 23. Februar 2010

Die launische Tänzerin

Viele kennen sie schon. Dreht sie rechts rum, arbeitet die eine Hirnhälfte. Dreht sie links herum, arbeitet die andere Hirnhälfte.
Alles Humbug?

http://www.sueddeutsche.de/kultur/749/447484/text/

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Freitag, 12. Februar 2010

Physiotherapie statt Pillen

Präsident der Bundesärztekammer fordert Kostenbewusstsein.

08.02.2010
Medikamente bestimmen die ärztliche Therapie. Kaum ein Kranker, der nicht mindestens ein Präparat schlucken muss. Medizinische Leitlinien unterstützen den ungebremsten Pillenkonsum. Kaum Wunder, dass die Umsätze der Pharmaindustrie astronomische Höhen erreichen. Da kommt es schon einer mittleren Revolution gleich, wenn Deutschlands oberster Chefarzt, Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe, diesen Satz verbreitet: "Manch einem Patienten wäre mit einer physiotherapeutischen Behandlung mehr geholfen, als mit einer permanenten Tablettenzufuhr."
Sie sollten mehr Kostenbewusstsein entwickeln, schreibt Hoppe seinen Kollegen ins Arbeitsstammbuch. "Um alles noch Notwendige gewähren zu können", müssten sich die Kassenärzte auf das Notwendige konzentrieren, mahnte der Präsident in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Aber auch die Patienten müssen lernen, dass Leistungen Geld kosten. Hoppe forderte, die Bevölkerung über die tatsächlichen Kosten im Gesundheitswesen aufzuklären. Die Patienten meinten oft, dass Gesundheitsleistungen für Beitragszahler im Wesentlichen kostenlos zu bekommen seien.

Quelle: Peter Appuhn physio.de

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Dienstag, 9. Februar 2010

Stille Tage

Für ein paar stille Tage der inneren Einkehr zu empfehlen:

http://www.klosterstift-heiligengrabe.de/

Das Kloster befindet sich zwischen Wittstock und Pritzwalk.

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Montag, 1. Februar 2010

Gesundheit für die Mitarbeiter oder "unsere Stunde"

Täglich werden unsere Patienten über die Notwendigkeit der gesunden Bewegung geschult. Wir erklären alles und legen ihnen ans Herz, unbedingt auch zu Hause regelmäßig zu üben. Informationen über eine gesunde Lebensweise und Ernährungsberatung gehören auch mit dazu.
Doch, wie sieht es mit der Fitness der Therapeuten aus?
Schnell haben wir festgestellt, dass auch wir oft zu wenig für unseren Körper tun.

Das haben wir jetzt verbessert!
Jeden Dienstag von 13:00 bis 14:00 Uhr bleibt die Praxis für Besucher nun geschlossen.
Das ist jetzt unsere Stunde.
Damit wir fit sind.
Für Sie.
Und für uns.

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Freitag, 29. Januar 2010

Donnerstag, 28. Januar 2010

Entmisten, Teil 6

Dinge entrümpeln ist und bleibt ein aktuelles Thema. Es ist nämlich nicht immer so einfach sich von alten Gegenständen zu trennen, aber nötig, um Raum für Neues zu schaffen. Wenn Sie den tieferen Grund wissen, warum Sie so wenig wegwerfen können, geht das Entrümpeln danach fast wie von selbst. Das behauptet Mike Nelson, eines der vielen Mitglieder der amerikanischen Vereinigung „professioneller Aufräumer". Seine Analyse-Methode ist besonders geeignet für Menschen, die schon länger versuchen, Ballast abzuwerfen, es aber nicht schaffen. Hier die häufigsten Blockade-Sätze und wie Sie die Bremse lösen können.

Entrümpeln Sie Ihr Leben!
Gewinnen Sie wieder mehr Raum für das, was wirklich in Ihrem Leben zählt. Mit den Tipps und Anleitungen in diesem Jahr finden Sie zu mehr Gelassenheit, Lebensfreude und Erfüllung in allen Lebensbereichen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und informieren Sie sich hier regelmäßig über die aktuellsten Themen.

Ich bin so unsicher
Sie fürchten, Ihre Wegwerf-Entscheidung zu bereuen. Oft genügt ein einziger, weit zurück liegender Vorfall („Kaum hatte ich die Vase weggegeben, fragte mich meine Tochter danach und war todunglücklich, dass ich sie nicht mehr hatte.") – und der muss als Begründung dafür herhalten, alles aufzuheben.
Gegengedanke: Sie werden niemals genug Dinge um sich haben, um damit die Furcht in Ihrem Inneren zu bekämpfen. Der einzige Ausweg: Werfen Sie radikal weg und stellen Sie sich der Angst, die dann kommt. Sie ist weniger schlimm als die Angst, die Sie jetzt bereits haben.

Ich brauche Liebe
Selbst wenn Sie einen lieben Partner haben (und es ist viel Liebe nötig, um mit einem Horter zusammenzuleben!), fürchten Sie, ihn zu verlieren – und schützen sich mit den Dingen. Gegengedanke: Dinge geben Ihnen keine Liebe, niemals. Nicht einmal der einäugige Teddybär, den Sie seit Ihren Kindertagen aufheben, liebt Sie. Vermutlich hat die Person, die Ihnen den Teddy gab, Sie geliebt. Können Sie diese Person vor lauter Bär davor noch sehen? Wenn ja, brauchen Sie das Erinnerungsstück dazu nicht unbedingt. Zumindest nicht so viele davon.

Ich fühle mich so klein
Wirken Sie durch viele Sachen größer? Nein, im Gegenteil: Wenn die Dinge Ihr Leben regieren und nicht mehr Sie, dann werden Sie klein.
Gegengedanke: Sammeln Sie Ihre inneren Qualitäten, nicht den Krimskrams. Gehen Sie in die Natur, nehmen Sie die Schätze des Himmels, der Wiesen, Bäume, Tiere und Menschen um Sie herum in sich auf. Dann werden Sie so groß wie sie.

Ich bin so hilflos
Eine Wohnung voller angehäufter Dinge ist in der Tat überwältigend. Was Sie in vielen Jahren angesammelt haben, lässt sich nicht in einem Handstreich entsorgen.
Gegengedanke: Warten Sie nicht länger auf den Flaschengeist, der Ihnen alles wegzaubert. Beginnen Sie jetzt, heute, mit einem kleinen Abschnitt. Egal wo. Rechnen Sie dabei mit: Dauert das Wegwerfen so lange wie das Sammeln? Nein! Wenn Sie mal in Schwung sind, geht es verblüffend schnell!

Lassen Sie sich nicht mehr ärgern und bleiben Sie souverän im Konflikt. Bleiben Sie gelassen und bekommen Sie – immer öfter – was Sie wollen!

Ich fühle mich schuldig
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie so viel Plunder angehäuft haben, und Sie fühlen sich schuldig, wenn Sie all die wertvollen Sachen wegwerfen. Sie fühlen sich schlecht, weil Onkel Gerhard für das hässliche Hirschgeweih so viel Geld gezahlt hat, usw.
Gegengedanke: Werfen Sie die Schuld mit weg. Onkel Gerhard (wenn er noch lebt) hat das Geweih längst vergessen. Denken Sie gut über die Menschen, aber verschenken Sie deren Sachen mit gutem Gewissen.

Ich habe keine Zeit
Sie wissen, Sie sollten mal aufräumen, ja – aber immer kommt etwas anderes, Wichtigeres dazwischen. Es gelingt einfach nicht, auf der Schiene zu bleiben. Warum? Weil all die Sachen auf den Gleisen stehen!
Gegengedanke: Ihre voll gestopften Regale oder gar ganze Zimmer sind ein Abbild Ihres inneren Zeitempfindens. Alles ist zu, nichts ist frei. Dabei haben Sie viel mehr Zeit, als Sie ahnen – genau wie unter den Stapeln und Kisten fantastische Mengen von Wohnraum sind. Gucken Sie mal nach!

Dieser Text ist inspiriert duch die simlify Methode.

Dienstag, 26. Januar 2010

Hilfsmittelversorgung von A-Z

Infoabend:

Wie finde ich das geeignete Hilfsmittel?

Was sollte bei der Verordnung beachtet werden?

Verfahren bei der Beantragung.

Wer finanziert?

Gibt es preiswertere Alternativen?


Mittwoch, 10.2.10 von 18:15 - 19:30 Uhr

Steglitz Physiotherapie
Steglitzer Damm 1
12169 Berlin
Tel. 796 13 10

Kostenbeitrag 5 Euro

Allen Teilnehmern viel Spaß!

Treffen der Selbsthilfegruppe

Die Parkinsonhilfe Berlin läd ein:

Treffen der Selbsthilfegruppe

Di, 9.2.10 um 16:00 Uhr

Café Sammeltasse
Kaiser-Wilhelm-Str. 75-79
12247 Berlin - Lankwitz

Alle Betroffenen, Angehörige und Interessierte sind ganz herzlich willkommen!

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Montag, 25. Januar 2010

Miese Zeiten für Privatpatienten

Heute zu lesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,672078,00.html

Sie können sich wehren, wir unterstützen unsere Patienten mit geeigneten Informationen!

Samstag, 23. Januar 2010

Treffen der Handtherapeuten









Das passt ja wie bestellt!
In der aktuellen Ausgabe der bekannten Apothekenzeitschrift ist ein umfangreicher Bericht über Handrehabilitation zu lesen. Und heute fand das erste Treffen 2010 der Berliner Handtherapeuten der DAHTH, Deutsche Arbeisgemeinschaft für Handtherapie e.V. http://www.dahth.de/ statt. Engagierte Ergo- und Physiotherapeuten und Ärzte trafen sich zum Austausch, Fort- und Weiterbildung und Organisation zur optimalen Betreuung von Handpatienten.
Die Regionalgruppe Berlin trifft sich ca. 5 mal im Jahr. Eine kleine Tradition ist das erste Treffen des Jahres in unserer Praxis. Das fachliche Thema war heute die Handbehandlung nach PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) http://www.desicare.de/dtherapie/PNF.htm, die ich vorführen durfte. Es hat sich herausgestellt, dass die PNF eine besonders spannende und vielseitige Therapiemethode für die Anwesenden darstellt, sodass wir vielleicht demnächst einen workshop veranstalten werden.
Es waren diesmal besonders viele Therapeuten anwesend. Das war sehr erfreulich und lässt auf eine stabile Zukunft zur Qualitätssicherung in der Handtherapie hoffen.
Fairerweise möchte ich noch die Akademie für Handrehabilitation GmbH & CO. KG erwähnen, die sich ebenso um die Ausbildung von Handtherapeuten kümmert und für den Inhalt des Artikels in der Umschau verantwortlich zeichnet. Vielen Dank dafür!
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Dienstag, 19. Januar 2010

Vier von fünf Rückenoperationen sind unnötig: Vor dem Eingriff zweite Meinung einholen

Hamburg, 13. Januar 2010
230.000 Patienten legen sich in Deutschland jährlich wegen Rückenbeschwerden unters Messer - das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Braunschweig. Doch bei vielen bleibt der erhoffte Erfolg nach der Operation aus. Im Gegenteil, oft klagen sie anschließend sogar über schlimmere Schmerzen. Daher hat die Techniker Krankenkasse (TK) zusammen mit der Managementgesellschaft Integrative Managed Care GmbH (IMC) und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) ein neues Angebot ins Leben gerufen: Wer unsicher ist, ob eine geplante Rückenoperation im persönlichen Fall sinnvoll ist, kann sich bei einem Experten-Team eine zweite Meinung einholen.
Studien haben ergeben, dass sich in vier von fünf Fällen eine Operation durch konservative Methoden wie Physiotherapie verhindern lässt. "Patienten sollten daher das Für und Wider eines Eingriffs sorgfältig abwägen", sagt Frank Herrmann, der das Projekt bei der TK betreut. Wenn eine Rückenoperation ansteht, können sich TK-Versicherte ab sofort eine professionelle zweite Meinung einholen. Mit der Krankenhausverordnung ihres behandelnden Arztes melden sie sich telefonisch unter der gebührenfreien Nummer 0800-285 0085 oder in einer TK-Kundenberatung. Hier erfahren sie, welches der bundesweit 30 teilnehmenden Schmerzzentren in ihrer Nähe liegt. Einen Termin gibt es innerhalb von 2 Tagen. Im Schmerzzentrum untersuchen ein Schmerztherapeut, ein Physio- und ein Psychotherapeut gemeinsam den Patienten und erarbeiten gegebenenfalls einen alternativen Therapievorschlag. "Wichtig ist uns, dass die Experten der Schmerzklinik das Ergebnis im Anschluss auch noch einmal zusammen mit dem behandelnden Arzt besprechen", so Dr. Michael Überall, Vizepräsident der DGS, "so ist sichergestellt, dass der Patient die bestmögliche, individuell auf ihn abgestimmte Behandlung erhält."
Generell sollten Betroffene die gesundheitlichen Risiken einer Operation nicht unterschätzen. Schmerzmediziner Überall: "Der Eingriff kann Nerven und Gefäße schädigen oder es können Narben und Verwachsungen auftreten." Auch wer nicht TK-versichert und vor einem schweren Eingriff unsicher ist, hat das Recht auf freie Arztwahl und kann jederzeit einen zweiten Mediziner aufsuchen.
Damit erst gar keine Operation nötig wird, ist ein gesunder Lebensstil besonders wichtig. "Massagen, Bewegungstraining und Medikamente sind für viele Patienten eine gute Alternative", so Überall. Acht von zehn Betroffenen können ihre Rückenbeschwerden besiegen, indem sie sich mehr bewegen. Einfache Regeln wie "Treppe statt Aufzug", regelmäßige Spaziergänge oder Sporteinheiten helfen dabei. Zudem beugen gut trainierte Rücken- und Bauchmuskeln Bandscheiben-Vorfällen und anderen Rückenleiden vor.
Weitere Informationen zum TK-Angebot "Zweitmeinung bei Rückenoperation" sowie zu den beteiligten Schmerzzentren gibt es im Internet unter www.tk-online.de - einfach im Suchfeld den Webcode 7891 eingeben. Der TK-Gesundheitsservice ist unter 0800-285 0085 jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags bis 16 Uhr gebührenfrei innerhalb Deutschlands zu erreichen.
Quelle: Techniker Krankenkasse

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Montag, 18. Januar 2010

Entmisten, Teil 5



Kühlschrank und Gefriertruhe

Bei diesem Wetter bietet sich das Wochenende geradezu an, sich den möglichen Problemzonen in der Küche zu widmen.

Der Kühlschrank kann relativ flott bearbeitet werden.

Netzstecker ziehen! Alle Lebensmittel müssen raus. Zur Aufbewahrung eignen sich Kühltasche, Terrasse, Balkon oder Fensterbrett.

Sämtliche Einzelteile werden entnommen und separat gereinigt.

Ebenso das Dichtungsgummi.

Bei Einbauschränken sollte man auch öfter die Tür abmontieren.

Jetzt wird gründlich mit warmem Seifenwasser gereinigt (Spülmittel). Ins letzte Sauberwasser gehört ein Schuss Essig bzw. Essigessenz.

Bei älteren Kühlschränken könnten jetzt immer noch ungewünschte Gerüche entweichen. Da hilft ein Schälchen Kaffeepulver. Einfach über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Das trockene Gummi gegebenenfalls mit Talkum einreiben.

Alles wieder montieren und Stecker rein. Temperatur ca. 3-4 °C.

Einräumen. Fertig.

Die Gefriertruhe dauert wegen der Eisschicht etwas länger.

Netzstecker ziehen.

Lebensmittel auffuttern bzw. verarbeiten. Es ist sehr schwer, die Kühlkette zu halten. Nichts Angetautes wieder einfrieren (Gesundheitsgefahr!)!

Alle losen Teile und das Dichtungsgummi raus und separat gründlich reinigen.

Das Eis nie mit harten Werkzeugen bearbeiten, sondern abtauen lassen. Vielleicht möchten Sie es mit einem Topf heißen Wassers versuchen? Ich selbst habe das bisher noch nicht ausprobiert. Das Tauwasser regelmäßig wegwischen.

Die leere Truhe gründlich mit Seifenwasser (Spülmittel) reinigen. Mit Essigwasser nacharbeiten.

Wenn alles wieder hygienisch sauber ist, Truhe anmachen. Kältegrad sollte -18 °C betragen.

Mit gesunden Leckereien füllen und am Ergebnis freuen!

Wieder ein großer Schritt weiter!

Donnerstag, 14. Januar 2010

Musik hilft bei Schlaganfall und Parkinson

Das hat meine Tochter für Sie entdeckt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/714178/Musik-hilft-Schlaganfall-Patienten#/beitrag/video/714178/Musik-hilft-Schlaganfall-Patienten

Krankengymnastik/Physiotherapie und Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen werden durch Musik sinnvoll unterstützt.
Na, wenn das kein guter Grund ist, ein Keyboard anzuschaffen...

...natürlich das von der Tochter ;-)

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Dienstag, 12. Januar 2010

Entmisten, Teil 4

„Zuerst prägt der Mensch den Raum, und dann prägt der Raum den Menschen“

(Winston Churchill)


Heute habe ich, immerhin, ein Hefter sortiert und mal wieder eine Menge alten Papiermüll entsorgt und einen alten Kopierer zum Müllplatz gefahren. Die grobe Linie im Chefbüro steht schon. Es gibt aber noch eine ganze Menge Fächer zu sortieren und den richtigen Platz zu finden. Das muss jetzt neben dem Tagesgeschäft nebenbei abgearbeitet werden.

Immer Schritt für Schritt.

Und nicht vergessen: gründlich lüften und vielleicht mal ein Räucherchen benutzen. Das reinigt die Atmosphäre!

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Montag, 11. Januar 2010

Entmisten, Teil 3

Schnellkurs für Anfänger, Ungeübte oder Zauderer:

1) Suche kleine Einheiten

Viele machen den Fehler, sich beim Entrümpeln ein zu großes Ziel zu setzen. Am Wochenende das Wohnzimmer oder den Keller oder den Dachboden.
Das kann viel zu groß sein, es wirkt oft abschreckend. Dann wird es Arbeit, schwere Arbeit und wer will das schon?
Besser ist es, klein anzufangen.
Ein ganzer Schrank oder ein Regal ist noch zu groß?
Dann ist ein einzelnes Fach genau die richtige Größe!

2) Mache es jetzt

Für so ein kleines Fach muss man auch nicht lange planen. Da braucht man nicht auf das Wochenende warten. Das kann man sofort erledigen, da es gerade in den Sinn kommt.

3) Räume alles aus

Erstmal muss alles raus aus dem Fach, damit Luft entsteht.

4) Putze gründlich

Dies ist die ideale Gelegenheit einmal richtig Staub und Schmutz zu entfernen. Ich putze normalerweise nicht gerne, weil das ganze raus- und reinräumen mich stört. Nun aber ist das Fach leer, da geht es schnell und einfach.
Mit ein paar Tropfen ätherisches Öl im letzten Wischwasser kommt auch eine herrliche Frische und Reinheit.

5) Behalte - Verkaufe - Verschenke - Verschrotte

Jetzt kommt das entscheidende Aussortieren. Überlegen Sie bei jedem Teil, ob es wirklich noch gut genug für Sie ist. Wenn es zu schade zum Wegwerfen ist, kann es vielleicht bei ebay oder auf dem Flohmarkt verkauft werden. Oder Sie verschenken es in den nächsten Tagen an einen Freund oder eine soziale Einrichtung. Der Rest wird gnadenlos weggeworfen

6) Einräumen mit System

Wenn Sie dann die restlichen Sachen wieder einräumen, werden sie gleich sortiert. Vielleicht gehören ein paar Teile ja auch gar nicht in dieses Fach. Dann bringen Sie sie an den richtigen Ort.
Sie haben nun auch Platz für die Dinge, die jetzt hier rein gehören.

7) Belohne dich

Zu guter Letzt sollten Sie sich für Ihren Erfolg belohnen. Mich freut schon allein der Anblick eines sauberen, geordneten Fachs. Vielleicht gönnst du dir noch ein Stück Schokolade, ein Glas Wein, eine faule Stunde mit einem Buch auf dem Sofa…

Mit diesen kleinen Schritten ist Entrümpeln schnell und schmerzlos. Sie können es jederzeit machen und nach und nach bekommen Sie wieder Platz, Ordnung und Ruhe in Ihre Wohnung/Arbeit.

Sonntag, 10. Januar 2010

Treffen der Selbsthilfegruppe Parkinson

Parkinsonhilfe Berlin

läd ein:

Samstag, 16. Jan 2010
10:30 Uhr

Praxis Völlkopf
Kaiser-Wilhelm-Str. 55
12247 Berlin-Lankwitz

Austausch für Betroffene, Angehörige und Interessierte!

Viel Spaß und Anregung!

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Samstag, 9. Januar 2010

Entmisten, Teil 2

Das Leben kann mit weniger wirklich besser sein,
wenn das was übrig bleibt,
das ist was du liebst.
Leo Babauta

Entmisten, entmüllen, aufräumen, befreien, ordnen, sortieren etc. lässt sich übrigens jeder Arbeitsplatz. Völlig egal, ob Unternehmer oder Arbeitnehmer oder Schüler oder Haushälter oder...
Wenn Sie mit mir zusammen auch das Neue Jahr zum entmüllen nutzen wollen, aber zufälligerweise gerade keine Heilmittelpraxis führen, dann nehmen Sie einfach Ihren persönlichen Arbeitsbereich. Das kann der Werktisch sein oder der Schulranzen oder das Auto oder die Werkzeugkiste oder der Fußpflegekoffer oder das Arbeitsregal oder...

Bei Startschwierigkeiten, wenn der Schweinehund sehr stark zu sein scheint, dann helfen die Methoden

TUE es JETZT

und

KLEINE SCHRITTE!

Also ganz klein und ohne Druck anfangen. Ein Ordner oder ein Fach oder ein Regalabschnitt oder die Brieftasche oder die Handtasche.
Mit schwungvoller Musik geht es nochmal so schön.
Ist es geschafft, dann unbedingt daran erfreuen!

Viel Spaß!

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Freitag, 8. Januar 2010

Entmisten, Teil 1

Wenn Du das Land in Ordnung bringen willst,
musst Du die Provinzen in Ordnung bringen.
Wenn Du die Provinzen in Ordnung bringen willst,
musst Du die Städte in Ordnung bringen.
Wenn Du die Städte in Ordnung bringen willst,
musst Du die Familien in Ordnung bringen.
Wenn Du die Familien in Ordnung bringen willst,
musst Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen.
Wenn Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,
musst Du Dich in Ordnung bringen.
Asiatische Weisheit

Um es gleich vorweg zu nehmen: wer am Messie-Syndrom (von engl. mess = Unordnung, Dreck, Schwierigkeiten) leidet, ist dringend gehalten sich professionelle Hilfe zu suchen!

Für alle anderen gilt: tief durchatmen, Ärmel hochkrempeln und los gehts!

Am besten, Sie machen sich einen Plan. Sie können ihn aufschreiben oder im Kopf haben, völlig egal. Mein Plan steht im Kopf und gleich auch hier. Dieses Jahr werde ich meine Wohnung und meine Praxis komplett durchleuchten, hinterfragen und befreien. Alles, was nicht wirklich gut, schön, angenehm, bequem, aufbauend und erleichternd ist, gehört rigoros weg!

In dieser Woche ist mein Büro in der Praxis dran gewesen und wird es nächste Woche auch noch sein. Ich hasse Büroarbeit. Alles scheint wichtiger als das Papier, das sich mir ungebeten aufdrängt. Das muss ich dringend ändern. Als Unternehmerin kann ich es mir nicht leisten, keine Büroarbeit zu mögen. Sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und sichert das Einkommen meiner Mitarbeiter und meiner Familie.

Als erstes habe ich mir starke Müllsäcke und Kartons organisiert. Nach der Behandlung meiner Patienten habe ich mich in mein Büro zurückgezogen und peu à peu den Schrank Fach für Fach ausgeräumt, gründlich gereinigt und nur das wirklich Wichtige wieder eingeräumt. So ging das weiter mit dem Regal, mit dem Schreibtisch Fach für Fach und Ablage für Ablage. Jeder Ordner wird durchforstet und von alten Papieren befreit. Neue Ordner werden übersichtlich angelegt.
Alles, was nach meiner Meinung nicht ins Chefbüro gehört, wird verbannt.
Habe schon sehr viel geschafft. Es fühlt sich schon wieder ganz gut an und ich freue mich auf das Endergebnis. Das peile ich Ende nächster Woche an.

Tja, und jetzt zum Wochenende nehme ich mir für zu Hause erst mal nur einen kleinen Teil vor.
Hier ist es erst mal mein Arbeitslaptop. Ordner für Ordner, Dokument für Dokument...

Es fühlt sich gut an!

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Mittwoch, 6. Januar 2010

Gute Vorsätze?

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben,
sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen!

Meine Patienten fragen mich, wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit, nach meinen guten Vorsätzen.
Tja. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich lüge nicht.
Wozu brauche ich dann einen guten Vorsatz?

Allerdings gibt es tatsächlich ein Motto für 2010:
alles, was nicht mehr zu mir passt, wird entsorgt.

Es wird gründlich entrümpelt.
Zu Hause, auf Arbeit, im Umfeld, die Gedanken.

Ein Neues Jahr bietet sich da geradezu an. Im Grunde entmiste ich schon regelmäßig. Aber mal so richtig alles befreien macht der Normalbürger nur, wenn er umzieht.
Habe bereits angefangen. Alles Schritt für Schritt.

Wenn Sie das auch möchten, aber nicht wissen wo und wie Sie anfangen können, dann schauen Sie die nächsten Wochen hier vorbei.
Starten Sie mit mir durch, es wird Ihnen Spaß machen!

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Montag, 14. Dezember 2009

Eine Brücke zwischen Medizin und Spiritualität

Aus dem Allgäuer Anzeigenblatt:

Eine Brücke zwischen Medizin und Spiritualität
Hochgratklinik - «Dr. Georg Reisach Akademie» gegründet - Vorträge und Seminare
Einen Brückenschlag zwischen Medizin, Psychotherapie und Spiritualität hat sich die neu gegründete «Dr. Georg Reisach Akademie» auf ihre Fahnen geschrieben. Gegründet wurde sie von Freunden und Förderern der Hochgrat-Klinik in Stiefenhofen und der Adula-Klinik in Oberstdorf. Zu ersten Vorträgen kamen über 200 Besucher. Mit Professor Gerald Hüther referierte ein bekannter Hirnforscher populär über die «Spiritualität aus neurobiologischer Sicht».
Den Patienten als «ganzheitliches, Sinn suchendes und damit auch spirituell begabtes Wesen» zu begreifen, das haben sich die beiden Kliniken zur Vorgabe gemacht und das ist auch Gegenstand der Arbeit der Akademie. Insbesondere durch den Beirat, in dem sich Fachleute aus dem gesamten deutschsprachigen Raum finden, soll die Arbeit der Akademie gefördert werden.
Zu Beginn umfasst der Beirat 17 Mitglieder aus den Bereichen Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Kultur und Publizistik. Eine Ausbildungstätigkeit im Rahmen der Akademie wird es nicht geben, wohl aber Vorträge, von denen einerseits die Mitarbeiter der Kliniken profitieren sollen, andererseits aber auch Besucher. Denn die Vorträge wenden sich «verstärkt auch an die Öffentlichkeit», so Dr. Georg Reisach, der als Gründer und Geschäftsführer der beiden Kliniken Namensgeber der Akademie ist.

Zudem ist jährlich ein Treffen in der Hochgrat-Klinik im Stiefenhofener Ortsteil Wolfsried geplant. Die Initiative zur Gründung der Akademie ging vom ärztlichen Direktor der Klinik, Professor Joachim Bauer, aus. Er betonte, dass «es vielerorts Einschränkungen medizinischer Qualität aufgrund des wirtschaftlichen Drucks» gäbe, aber: «Unsere Kliniken gehen diesen Weg nicht».
Mit Professor Gerald Hüther gehört ein renommierter Hirnforscher, der in Göttingen und Heidelberg arbeitet, zu den Beiratsmitgliedern. Er war nach Stiefenhofen gekommen und begeisterte die Zuhörer. Hüther verstand es, wissenschaftliche Erkenntnisse «volksnah» zu verdeutlichen. So stellte er fest: «Es könnte sich viel ändern in der Therapie, wenn wir es schaffen würden, zu begeistern». Elementar sei der Wunsch jedes Menschen, sich fortzubilden und zu einer Gemeinschaft zu gehören.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Paraffinbad

Jetzt im Winter genau das Richtige!
Seit Einbruch der Kälte bei uns zu genießen!

Gestern gab es einen kurzen Bericht darüber in Quivive:

http://www.rbb-online.de/quivive/archiv/quivive_vom_09_12/paraffinbad.html

Bitte auch den Filmbeitrag anschauen.

Allerdings muss ich kritisieren, dass hier therapeutische und kosmetische Indikationen nicht klar auseinander gehalten werden. Aber als kleiner Überblick durchaus zu empfehlen.

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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Richtig gestorben ;-)

Der Beamte schläft friedlich ein.
Der Bergmann fährt in die Grube.
Der Buchbinder klappt das letzte Kapitel zu.
Der Buchhalter schließt mit dem Leben ab.
Der Chemiker geht seiner Auflösung entgegen.
Der Dieb stiehlt sich einfach fort.
Der Diplomat wird abberufen.
Dem Elektriker geht das Licht aus.
Der Faulenzer geht in die ewige Ruhe.
Der Fußballer macht seine letzte Schwalbe.
Der Gärtner beißt ins Gras.
Dem Gastwirt geht das Leben zur Neige.
Der Informatiker erlebt den Totalabsturz.
Der Jäger gelangt in die ewigen Jagdgründe.
Die Jungfrau kehrt ungeöffnet zurück.
Der Kegler schiebt die letzte Kugel.
Der Koch gibt den Löffel ab.
Der Manager findet die ewige Ruhe.
Der Mathematiker geht gegen Unendlich.
Der Matrose geht über Bord.
Der Maurer kratzt einfach ab.
Der Metzger geht den Weg allen Fleisches.
Der Musiker pfeift auf dem letzten Loch.
Der Papst steigt beruflich auf.
Der Pessimist verlässt das irdische Jammertal.
Der Pfarrer segnet das Zeitliche.
Der Postbeamte gibt seinen Geist auf.
Die Putzfrau wird zu Staub.
Dem Rennfahrer geht der Sprit aus.
Der Romanschriftsteller erreicht das Happy End.
Der Schaffner liegt in den letzten Zügen.
Der Schauspieler tritt ab von der Bühne.
Der Schornsteinfeger kehrt nie wieder.
Die Schwiegermutter tut den letzten Seufzer.
Der Spanner ist weg vom Fenster.
Der Taucher taucht ab.
Der Tennisspieler tritt zum letzten Aufschlag an.
Der Tourist ist für immer im Urlaub.
Dem Uhrmacher schlägt das letzte Stündchen.
Der Verbrecher erscheint vor dem ewigen Richter.
Der Wanderer geht den Weg alles Irdischen.

Montag, 7. Dezember 2009

Nordamerika mit dem Rad

Rentner mit dem Rad durch Nordamerika:

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Mit-dem-Rad-durch-Nordamerika;art372541,4014789,0

Es müssen ja nicht gleich 8.000 km sein, eine schöne Tour ist auch der Mauerstreifen.

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Richtgrößenprüfung: Kein Grund zur Panik

Bahner, Beate
Richtgrössenprüfungen: Kein Grund zur Panik
STATUS
Überschreitungen des Richtgrößenbudgets lassen sich in der Regel rechtfertigen. Vielen niedergelassenen Ärzten flattert in diesen Tagen ein Schreiben der Prüfungsstellen ins Haus, in dem wegen der Überschreitung von Richtgrößen im Jahr 2007 eine Prüfung angekündigt wird. Richtgrößen sind Durchschnittswerte für die Verordnung von Arzneimitteln und Heilmitteln pro Jahr und Patient. Sie werden für jede Arztgruppe gesondert festgelegt, weil sich die Verordnungskosten unterscheiden. Die Richtgrößen und die damit gebildeten Richtgrößenvolumina bilden die Grundlage für die in mit Krankenkassen- und KV-Vertretern paritätisch besetzten Ausschüssen durchgeführte Richtgrößenprüfung. In diesen Ausschüssen wird entschieden, ob der Arzt bei Überschreitung seines Richtgrößenvolumens in Regress genommen wird oder sich einer Beratung unterziehen muss.
Richtgrößenprüfungen drohen somit Vertragsärzten aller Fachrichtungen, die Arznei- und Heilmittel verordnen und hierbei zugleich den vereinbarten Richtgrößen unterliegen. Das Prüfverfahren wird bereits dann eingeleitet, wenn das jeweilige Richtgrößenbudget des Arztes um mehr als 15 Prozent überschritten wurde. Das Richtgrößenbudget errechnet sich nach der Zahl der Behandlungsfälle (aufgegliedert nach Mitgliedern und Familienangehörigen einerseits sowie Rentnern andererseits), multipliziert mit der jeweils für Mitglieder und Rentner gültigen Richtgröße. Wenn und soweit Ärzte nun im Jahr 2007 ihr individuelles Richtgrößenbudget um mehr als 15 Prozent überschritten haben, sieht der Gesetzgeber zwingend die Einleitung einer Wirtschaftlichkeitsprüfung vor. Ein Regress droht allerdings nur dann, wenn das Richtgrößenbudget um mehr als 25 Prozent überschritten wurde. Wer also ein Schreiben bekommt, weil er sein Richtgrößenbudget um mehr als 15 Prozent, jedoch um weniger als 25 Prozent überschritten hat, der kann sich beruhigt zurücklehnen. Er hat zwar die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben und die Überschreitung um mehr als 15 Prozent zu begründen. Da ihm jedoch kein Regress droht, sondern lediglich eine Beratung stattfindet, ist er noch nicht einmal verpflichtet, überhaupt Stellung zu nehmen. Anders sieht es aus, wenn das Richtgrößenbudget um mehr als 25 Prozent überschritten wurde. In diesem Fall ist der Arzt gut beraten, sich sowohl die Statistik als auch die Verordnungslisten beziehungsweise die von den Prüfgremien mitgeschickte CD-ROM sorgfältig anzusehen und zu prüfen, weshalb die Richtgrößen nicht eingehalten werden konnten. Nun ist auch ein Beratungsgespräch bei der KV oder die Einschaltung einer auf Regressverfahren spezialisierten Anwaltskanzlei ratsam. So kann frühzeitig die Festsetzung eines Regresses vermieden werden, der sonst mit der Weihnachtspost hereinflattert.

Sodann ist sowohl in rechtlicher als auch in medizinischer Hinsicht sorgfältig darzulegen, weshalb die Richtgrößen nicht eingehalten werden konnten. Hier geht es um die sorgfältige und plausible Beschreibung von Praxisbesonderheiten, die gut zu begründen sind. Gleichzeitig muss überprüft werden, ob alle Praxisbesonderheiten (wie etwa besondere Behandlungsmethoden oder die notwendige Versorgung einiger Patienten mit sehr teuren Präparaten), die bereits im Vorfeld aufgrund bestimmter Indikationen oder Wirkstoffe anzuerkennen sind, bei den Berechnungen der Prüfungsstelle auch tatsächlich berücksichtigt wurden. Eine sorgfältige Stellungnahme kann dazu führen, dass auch eine Überschreitung des Richtgrößenbudgets um mehr als 25 Prozent aufgrund von Praxisbesonderheiten plausibel erklärt werden kann und folglich kein Regress ausgesprochen wird. Wenn die betroffenen Ärzte derzeit noch keine Stellungnahme abgeben, so ist dies zu diesem Zeitpunkt nicht nachteilig. Denn die sorgfältige Begründung der Richtgrößenüberschreitung kann auch noch nach Erhalt des Prüfbescheids erfolgen. Wichtig ist es jedoch, die Widerspruchsfrist von einem Monat unbedingt einzuhalten, um die Rechtskraft des Bescheids zu verhindern. Im weiteren Verlauf kann vor dem Beschwerdeausschuss noch eine sorgfältige Widerspruchsbegründung übersandt werden. Zuvor sollte jedoch Akteneinsicht beantragt werden, um sicherzustellen, dass alle nötigen statistischen und formalen Grundlagen tatsächlich mit den im Prüfbescheid behaupteten Zahlen und Fakten übereinstimmen. Spätestens im Widerspruchsverfahren sind dann alle Einwendungen – medizinischer als auch rechtlicher Art – vorzutragen, damit diese berücksichtigt werden können. Wer jetzt noch immer nicht reagiert und im Zweifel keinen Rechtsbeistand einschaltet, könnte in einem späteren Klageverfahren mit wesentlichen Argumenten und Einwendungen ausgeschlossen sein, wenn diese erstmalig vorgetragen werden. Selbst wenn die Einwendungen also noch überzeugend sind, könnte das Sozialgericht diese zurückweisen, weil sie als „verspätet“ angesehen werden. Daher muss spätestens nach Erhalt eines Prüfbescheids unter Festsetzung einer Regresssumme reagiert werden. Die anwaltliche Erfahrung zeigt jedoch, dass Überschreitungen im Arzneimittel- und im Heilmittelbereich meist durch die Patientenklientel und die damit verbundene Notwendigkeit, entsprechende Verordnungen auszustellen, begründet sind. Denn eines ist klar: Wer krank ist und entsprechender Medikamente oder Heilmittel bedarf, der hat – trotz der Richtgrößen – einen gesetzlichen Anspruch auf Verordnung durch den Arzt. Ein Arzt kann und muss diese Verordnungen ausstellen, wenn sie unter Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsgebots notwendig sind. Notwendige Medikamente und Heilmittel dürfen niemals unter Berufung auf die Überschreitung des Richtgrößenbudgets versagt werden. Der Arzt hat zwar später die lästige Pflicht, die Notwendigkeit der Verordnung darzulegen. Soweit jedoch das Krankheitsbild und die damit verbundene Behandlungsbedürftigkeit die Verordnungen erforderlich machen, sind Überschreitungen des Richtgrößenbudgets gerechtfertigt und dürfen nicht zu einem Regress gegen den Arzt führen.

Beate Bahner, Heidelberg

Fachanwältin für Medizinrecht

Internet: http://www.beatebahner.de/



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Samstag, 28. November 2009

Schweinegrippe

Gefunden im Blog von Norbert Glaab:

Ein Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich.
Der Bär sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst."
Der Löwe sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst.”
Darauf das Schwein: “Ha, ich brauche nur zu husten und der ganze Planet scheißt sich in die Hose!”

;-))

Donnerstag, 26. November 2009

Spezielle Physiotherapie verbessert deutlich die Symptome bei degenerativen Kleinhirnerkrankungen

Patienten mit degenerativen Kleinhirnerkrankungen können durch intensives koordinatives Training in der Physiotherapie ihre motorische Leistungsfähigkeit hinsichtlich Gleichgewichtskontrolle und Ganzkörperkoordination signifikant und alltagsrelevant verbessern; dies konnte in einer interdisziplinären klinischen Studie von Motorik-Wissenschaftlern, Neurologen und Physiotherapeutinnen des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH), des Centrums für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und des Universitätsklinikums Tübingen erstmals nachgewiesen werden.
Das Kleinhirn (Cerebellum) hat eine zentrale Funktion in der Steuerung von Bewegungen und im motorischen Lernen. Seine Schädigung führt zu Koordinationsproblemen, die als Ataxie bezeichnet werden und eine Störung von Gleichgewicht, Gehfähigkeit und Feinmotorik bewirken. Bei degenerativen Ataxien kommt es zum Beispiel aufgrund eines genetischen Defekts zu einem Funktionsverlust und Absterben von Nervenzellen im Kleinhirn. Zahlreiche Studien haben eine Beeinträchtigung des motorischen Lernens bei Patienten mit Kleinhirnstörungen nachgewiesen. Daher war es zweifelhaft, ob Patienten, die an einer Kleinhirndegeneration leiden, von motorischem Training profitieren können. Andererseits stellt Physiotherapie die derzeit einzige verfügbare Therapieform für die ca. 4000 Patienten mit degenerativen Ataxien in Deutschland dar.
In der Studie untersuchten die Wissenschaftler den Nutzen eines vierwöchigen intensiven Koordinationstrainings an einer Gruppe von 16 Patienten, die an progressiver Ataxie durch eine Degeneration des Kleinhirns leiden. Die Effekte des koordinativen Trainings wurden (1) klinisch anhand einer Ataxie-Skala durch Neurologen bewertet, (2) in einer computerbasierten Bewegungsanalyse von Gang- und Gleichgewichtstests untersucht und (3) bezüglich ihrer Alltagsrelevanz durch die Patienten mittels individueller Zielvorgaben beurteilt. Diese Untersuchungen fanden jeweils acht Wochen vor, direkt vor, direkt nach, sowie acht Wochen nach der Trainingsphase statt. So war es möglich, die Effekte des Koordinationstrainings sowie deren Anhalten nach Beendigung der Trainingsphase zu evaluieren.
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass sowohl bei den klinischen Bewertungen der Ataxie-Symptomen als auch in der Erreichung der individuell bestimmten Ziele bezüglich der Alltagsfunktionen signifikante Verbesserungen erzielt werden konnten, die auch bei der Nachuntersuchung noch vorhanden waren. Mittels spezieller Methoden der computerbasierten Bewegungsanalyse konnten die Wissenschaftler weiterhin zeigen, dass die Patienten nicht hauptsächlich von einer höheren allgemeinen Fitness des Herz-Kreislauf-Systems, sondern von spezifischen motorischen Verbesserungen in den Bereichen der Gleichgewichtskontrolle und der Bewegungskoordination profitieren.
Ein weiteres zentrales Ergebnis dieser Studie ist, dass die Kontinuität des Trainings für diese Patientengruppe von großer Bedeutung ist. Bei denjenigen Patienten, die im Anschluss an die Interventionsperiode gemäß eines Heimtrainingsplanes regelmäßig weiter trainierten, hielt bei der Nachuntersuchung der Therapieeffekt besser an als bei Patienten, die nicht regelmäßig weiter trainierten.
Die Resultate dieser Studie sind höchst relevant für die Therapie und Rehabilitation von Patienten mit Ataxie-Erkrankungen - auch hervorgerufen durch Multiple Sklerose oder Schlaganfall - und belegen die Effizienz von Physiotherapie bei Kleinhirndegenerationen.

Originaltitel:Intensive coordinative training improves motor performance in degenerative cerebellar disease
W. Ilg1,5 PhD, M. Synofzik 2MD, D. Brötz3, S. Burkard4, M.A. Giese1,5 PhD, L. Schöls2 MD
Erschienen in:Neurology, published October 28, 2009 as doi:10.1212/WNL.0b013e3181c33adf
1Abteilung Kognitive Neurologie, Sektion Theoretische Sensomotorik am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)2 Abteilung für Neurodegeneration, Sektion Klinische Neurogenetik am HIH3Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, MEG Zentrum, Universität Tübingen,4Therapie-Zentrum, Universitätsklinikum Tübingen5Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN)

Kontakte:
Dr. Winfried IlgKognitive Neurologie, Sektion Theoretische SensomotorikWerner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH),Universitätsklinikum Tübingen,Zentrum für Neurologie
Telefon: 07071-2989125
Mail: winfried.ilg(at)uni-tuebingen.de

Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
Externe Pressestelle :Kirstin Ahrens
Telefon: 07073-500 724, Mobil: 0173-300 53 96
mail(at)kirstin-ahrens.de

Universitätsklinikum Tübingen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ellen Katz
Telefon: 07071-294545
Mail: Ellen.katz@med-uni-tuebingen.de

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Freitag, 20. November 2009

Der Geist ist stärker als die Gene

Therapeutenalltag in der Praxis

Patient:
Ich habs ja so im Rücken. Da dürfen Sie nicht anfassen. Ich bin da vor 7 Jahren operiert worden.

Ich:
Wurde es nach der Operation besser?

Patient:
Ich hab so starke Schmerzen. Ich kann mich gar nicht bewegen. Ich habe einen Bandscheibenvorfall.

Ich:
Ist der Vorfall akut oder meinen Sie den vor 7 Jahren?

Patient:
Ich kann ja nicht immer Schmerztabletten nehmen. Da können Sie wohl auch nichts machen?

Ich:
Wie oft nehmen Sie Tabletten?

Patient:
Zuerst wurde ich geröntgt. Da ist nichts zu sehen. Der Arzt sollte mich mal durch die Röhre schieben.

Ich:
Glauben Sie, dass es dann besser ist?

Patient:
Wissen Sie, so kann ich ja nicht arbeiten. Das liegt bei uns in der Familie. Meine Mutter hatte auch immer große Probleme mit ihrem Rücken. Und wir sind alle etwas kräftiger gebaut. Das habe ich mir nicht ausgesucht.

Ich:
Ihr Arzt hat Ihnen Physiotherapie verordnet. Wir zeigen Ihnen, was Sie jetzt jeden Tag für Ihre Gesundheit machen können. Dann wird es Ihrem Rücken bald besser gehen.

Patient:
Bewegen werde ich mich aber nicht. Das tut weh. Ich glaube nicht, dass das gut ist.

Ich:
Sich regen bringt Segen.
Wer rastet der rostet.
Bewegung ist das Medikament der Zukunft.
Bewegung ist, wo das Leben herkommt.
Gesundheit ist eine tägliche Entscheidung.
Der Glaube macht es wahr...


Bruce Lipton
Der Geist ist stärker als die Gene

Teil 1 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=xX0tOEz5MYA

Teil 2 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=SQgdMOhN_sY

Teil 3 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=XdoK_xnqsjw

Teil 4 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=ulOKtBwxg3M

Teil 5 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=VtMhrHvhS5k

Teil 6 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=EJaLw9YrBw8

Teil 7 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=o1xLJJNAOTA

Teil 8 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=D7c2ZMn9dIs

Teil 9 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=HGReoMni_OI

Teil 10 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=dp6xrMUb3s8

Teil 11 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=FRE8n8dyTHE

Teil 12 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=yEKksp8TjYQ

Teil 13 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=bqHqscTMdG8

Teil 14 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=k_8T_m9lm_c

Teil 15 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=KaSN7_IOoa4

Teil 16 von 16
http://www.youtube.com/watch?v=rUHlowgVr9U

Ich empfehle Ihnen, sich mal 2-3 Stunden Zeit und Ruhe zu nehmen, vielleicht zum Sonntagskaffee. Ob Bruce Lipton ein ernst zu nehmender Wissenschaftler ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber er drückt verständlich aus, was immer mehr Menschen erfolgreich praktizieren ;-))

Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht?

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Dienstag, 17. November 2009

Masseure und med. Bademeister haben den First Access

Masseure und med. Bademeister haben den First Access und dürfen ohne ärztliche Verordnung behandeln.

Das Bundesverwaltungsgericht entschied am 28.10.2009 (AZ: 3 B 39.09) im Hinblick auf die sektorale Heilpraktikererlaubnis eines Masseurs und med. Bademeisters.
Die Vorinstanz (Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg) hatte festgestellt, dass von der Tätigkeit eines Masseurs und med. Bademeisters keine Gefahr für die Volksgesundheit und den Patienten ausgeht.
Die Vorinstanz hatte angenommen, der Masseur und med. Bademeister übe keine Heilkunde aus.
Das Bundesverwaltungsgericht entschied, das Heilpraktikergesetz finde keine Anwendung, wenn durch die Tätigkeit des Masseurs und med. Bademeisters keine Gefahr für die Volksgesundheit und den Patienten entstehe, gleichgültig, ob bei dieser Tätigkeit die Heilkunde ausgeübt wird oder nicht. Wegen der Gefahrlosigkeit der Betätigung durch den Masseur und med. Bademeister findet das Heilpraktikergesetz keine Anwendung; es darf ohne vorliegende ärztliche Verordnung im Direktkontakt behandelt werden.
Bundesverwaltungsgericht vom 28.10.2009, AZ: 3 B 39.09

Quelle: http://www.dr-boxberg.de/artikel.php?art_id=179&aktuell=1

Samstag, 14. November 2009

Woher kommen die Regenwurmbabies?

Das habe ich mich schon immer gefragt. Doch weder Eltern, Lehrer und Biologiebücher konnten mir diese Frage beantworten.

Dank der wunderbaren Isabella Rosselini weiß ich es jetzt.

Staunen Sie hier:

http://www.youtube.com/watch?v=mkm3CCX1_xk&feature=channel

Ist das nicht klasse?!

Außerdem weiß ich jetzt, dass der rote Kringel keine Verletzung ist ;-))

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Mittwoch, 11. November 2009

Fußreflexzonenmassage

Durch spezielle Massagetechniken und gezielte Griffe an bestimmten Fußarealen (sogenannte Reflexzonen) können folgende Zustände gebessert werden:
Verspannungen, Unwohlsein, Schlafstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, allgemeine Schmerzen, Kopfschmerzen, Funktionsstörungen im Atemtrakt, Verdauungsbeschwerden, Funktionsstörungen im Urogenitaltrakt, Zyklusstörungen, Schnupfen, psychische Instabilitäten, Erschöpfungszustände und anderes mehr.

Kontrollierte Studien, die die objektive Wirksamkeit der Fußreflexzonenmassage über eine Plazebo-Wirkung hinaus schlüssig belegen, sind jedoch rar und wissenschaftlich wenig fundiert.

Fest steht, dass eine Fußreflexzonenmassage von der Mehrheit der Behandelten als angenehm und leidenslindernd empfunden wird.

Probieren Sie es aus.
Besonders an Fischetagen: http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/43273.pdf

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Montag, 9. November 2009

KV-Berlin am 07.11.2009

Hier ein paar Eindrücke:













Die fleißigen Physiotherapeuten vom ZVK LV Berlin-Brandenburg (http://zvk-berlin.de/index.php?area=ueber_uns) haben ihren Beruf einem breiten Publikum vorgestellt.








Donnerstag, 5. November 2009

Dienstag, 3. November 2009