Dienstag, 30. August 2011
Kasseninstitut gibt der Ergotherapie gute Noten
BERLIN (hom). Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) hat den in Deutschland praktizierenden Ergotherapeuten ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Die Therapeuten nutzten "in allen Phasen der Behandlung die zur Verfügung stehenden Methoden engagiert und kreativ für eine individuelle Behandlung", sagte der stellvertretende WidO-Geschäftsführer Helmut Schröder unter Verweis auf eine gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal erstellte Untersuchung.
Allerdings seien viele Behandlungstechniken der Ergotherapie bisher nicht genügend wissenschaftlich untersucht. Hier bedürfe es weiterer Studien.
Quelle: ÄrzteZeitung.de
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Die Therapeuten nutzten "in allen Phasen der Behandlung die zur Verfügung stehenden Methoden engagiert und kreativ für eine individuelle Behandlung", sagte der stellvertretende WidO-Geschäftsführer Helmut Schröder unter Verweis auf eine gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal erstellte Untersuchung.
Allerdings seien viele Behandlungstechniken der Ergotherapie bisher nicht genügend wissenschaftlich untersucht. Hier bedürfe es weiterer Studien.
Quelle: ÄrzteZeitung.de
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Sonntag, 28. August 2011
Literarischer Rundgang durch das Stadtbad Steglitz
Am Freitag, 2. September 2011 um 18:00 Uhr
Eintritt 10,00 Euro
Eine Kooperation des Heimatvereins und Gabriele Berger, Besitzerin des Stadtbades. Bei einem Rundgang sehen Sie die große Schwimmhalle sowie die Wandmosaiken im Saunabad, die das aus der Jugendstilzeit stammende Gebäude prägen. In szenischen Lesungen wird typisches Schwimmbaderleben nachgestellt.
Kartenreservierung unter 030/ 54 77 31 18
http://www.stadtbad-steglitz.de/termin.html?&tx_ttnews[tt_news]=575&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=edfd972d8d
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Eintritt 10,00 Euro
Eine Kooperation des Heimatvereins und Gabriele Berger, Besitzerin des Stadtbades. Bei einem Rundgang sehen Sie die große Schwimmhalle sowie die Wandmosaiken im Saunabad, die das aus der Jugendstilzeit stammende Gebäude prägen. In szenischen Lesungen wird typisches Schwimmbaderleben nachgestellt.
Kartenreservierung unter 030/ 54 77 31 18
http://www.stadtbad-steglitz.de/termin.html?&tx_ttnews[tt_news]=575&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=edfd972d8d
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Mittwoch, 17. August 2011
Adipositas-Prävention
Kann man sich schlank kauen?
Quelle: springermedizin.deQuellendetails Quellendetails
publiziert am: 16.8.2011 18:00
Quelle: springermedizin.de
Autor: Dr. Beate Schumacher
basierend auf: Li J et al. Improvement in chewing activity reduces energy intake in one meal and modulates plasma gut hormone concentrations in obese and lean young Chinese men. Am J Clin Nutr 2011;doi:10.3945/ajcn.111.015164
Jeden Bissen gründlich kauen: Das reduziert die Kalorienaufnahme.
© Alexander Trinitatov / shutterstock.com
Der Zusammenhang zwischen Kauen und Übergewicht ist umstritten. Nach einer neuen Studie neigen dicke Menschen jedoch eher dazu, ihr Essen herunterzuschlingen. Mehr noch: Gründliches Kauen senkt der Studie zufolge die Kalorienaufnahme und aktiviert Darmhormone, die den Appetit hemmen.
An der Studie beteiligten sich 30 junge Männer, von denen 16 schlank (BMI = 20 kg/m2) und 14 adipös (BMI = 30 kg/m2) waren. Ihr Essverhalten wurde per Videokamera analysiert: Die übergewichtigen Männer nahmen zwar keine größeren Bissen als die normalgewichtigen, aber sie aßen schneller und kauten weniger (18- statt 23-mal pro Bissen). Da sie außerdem länger tafelten, führten sie sich erwartungsgemäß auch deutlich mehr Kalorien zu.
Kauen senkt Kalorienaufnahme
Im zweiten Teil der Studie wurde untersucht, wie sich das Kauverhalten auf die Energieaufnahme auswirkte. Die Probanden sollten bei zwei identischen Testmahlzeiten jeden Bissen entweder 15-mal oder 40-mal kauen. Der Effekt bei den schlanken und bei den dicken Männern war der Gleiche: Wenn sie häufiger kauten, nahmen sie im Mittel 11,9% weniger Kalorien zu sich.
Das gründliche Kauen führte ebenfalls in beiden Gruppen zu einer Abnahme des Plasmaspiegels des appetitstimulierenden Hormons Ghrelin. Gleichzeitig wurde im Plasma ein Anstieg von Glucagon-like Peptide 1 (GLP 1) und Cholecystokinin (CCK) gemessen, beides Hormone mit appetithemmender Wirkung. Glukose- und Insulinspiegel von Viel- und Wenigkauern unterschieden sich nicht.
Neuer Risikofaktor für Adipositas?
Die Studienautoren schließen aus den Ergebnissen, dass „wenig Kauen ein Risikofaktor für Adipositas ist“. Gründliches Kauen dagegen könne – zum Teil vermittelt über die Modulation von Darmhormonen – die Energieaufnahme reduzieren. In der „Verbesserung der Kauaktivität“ sehen sie daher ein (ergänzendes) Mittel zur Adipositasprävention.
publiziert am: 16.8.2011 18:00 Autor: Dr. Beate Schumacher Quelle: springermedizin.de basierend auf: Li J et al. Improvement in chewing activity reduces energy intake in one meal and modulates plasma gut hormone concentrations in obese and lean young Chinese men. Am J Clin Nutr 2011;doi:10.3945/ajcn.111.015164
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Quelle: springermedizin.deQuellendetails Quellendetails
publiziert am: 16.8.2011 18:00
Quelle: springermedizin.de
Autor: Dr. Beate Schumacher
basierend auf: Li J et al. Improvement in chewing activity reduces energy intake in one meal and modulates plasma gut hormone concentrations in obese and lean young Chinese men. Am J Clin Nutr 2011;doi:10.3945/ajcn.111.015164
Jeden Bissen gründlich kauen: Das reduziert die Kalorienaufnahme.
© Alexander Trinitatov / shutterstock.com
Der Zusammenhang zwischen Kauen und Übergewicht ist umstritten. Nach einer neuen Studie neigen dicke Menschen jedoch eher dazu, ihr Essen herunterzuschlingen. Mehr noch: Gründliches Kauen senkt der Studie zufolge die Kalorienaufnahme und aktiviert Darmhormone, die den Appetit hemmen.
An der Studie beteiligten sich 30 junge Männer, von denen 16 schlank (BMI = 20 kg/m2) und 14 adipös (BMI = 30 kg/m2) waren. Ihr Essverhalten wurde per Videokamera analysiert: Die übergewichtigen Männer nahmen zwar keine größeren Bissen als die normalgewichtigen, aber sie aßen schneller und kauten weniger (18- statt 23-mal pro Bissen). Da sie außerdem länger tafelten, führten sie sich erwartungsgemäß auch deutlich mehr Kalorien zu.
Kauen senkt Kalorienaufnahme
Im zweiten Teil der Studie wurde untersucht, wie sich das Kauverhalten auf die Energieaufnahme auswirkte. Die Probanden sollten bei zwei identischen Testmahlzeiten jeden Bissen entweder 15-mal oder 40-mal kauen. Der Effekt bei den schlanken und bei den dicken Männern war der Gleiche: Wenn sie häufiger kauten, nahmen sie im Mittel 11,9% weniger Kalorien zu sich.
Das gründliche Kauen führte ebenfalls in beiden Gruppen zu einer Abnahme des Plasmaspiegels des appetitstimulierenden Hormons Ghrelin. Gleichzeitig wurde im Plasma ein Anstieg von Glucagon-like Peptide 1 (GLP 1) und Cholecystokinin (CCK) gemessen, beides Hormone mit appetithemmender Wirkung. Glukose- und Insulinspiegel von Viel- und Wenigkauern unterschieden sich nicht.
Neuer Risikofaktor für Adipositas?
Die Studienautoren schließen aus den Ergebnissen, dass „wenig Kauen ein Risikofaktor für Adipositas ist“. Gründliches Kauen dagegen könne – zum Teil vermittelt über die Modulation von Darmhormonen – die Energieaufnahme reduzieren. In der „Verbesserung der Kauaktivität“ sehen sie daher ein (ergänzendes) Mittel zur Adipositasprävention.
publiziert am: 16.8.2011 18:00 Autor: Dr. Beate Schumacher Quelle: springermedizin.de basierend auf: Li J et al. Improvement in chewing activity reduces energy intake in one meal and modulates plasma gut hormone concentrations in obese and lean young Chinese men. Am J Clin Nutr 2011;doi:10.3945/ajcn.111.015164
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Montag, 15. August 2011
Parkinson: Tiefenhirnstimulation hilft auch langfristig
Tiefenhirnstimulation bei Parkinson hilft auch langfristig
Perugia – Auch ein Jahrzehnt nach einer Tiefenhirnstimulations-Operation halten die Verbesserungen der motorischen Funktionen bei Personen mit Morbus Parkinson an. Das berichten Wissenschaftler um Anna Castrioto von der Universita degli Studi di Perugia. Sie publizierten ihre Ergebnisse in den Archives of Neurology (doi:10.1001/archneurol.2011.182).
Viele Studien konnten zeigen, dass die Tiefenhirnstimulation des Nucleus subthalamicus eine effektive und sichere Verbesserung der Parkinson-Symptomatik darstellt. Die Tiefenhirnstimulation ist ein geeignetes Verfahren, um den Betroffenen eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen und zeigt häufig auch Vorteile gegenüber einer medikamentösen Therapie, hieß es aus der Arbeitsgruppe.
„Diese Studie ist eine weitere Bestätigung unseres klinischen Eindruckes, dass Parkinson-Patienten auch langfristig sehr von der Tiefen Hirnstimulation profitieren“, kommentierte der Leiter der Arbeitsgruppe Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln, Lars Timmermann, die Ergebnisse aus Perugia.
Ungeklärt bleibe aber weiterhin, ob neben dieser anhaltenden symptomatischen Wirkung auch eine Krankheitsprogression verzögert werden könne. Weitere Studien müssten zudem zeigen, für welche Subgruppen von Patienten diese Therapie auch langfristig erfolgreich sei, so der Parkinsonexperte.
Die Wissenschaftler um Anna Castriato beobachteten 18 Personen mit Morbus Parkinson, die zwischen 1996 und 2000 eine Tiefenhirnstimulations-Operation erhalten hatten. Sie bewerteten die motorischen Fähigkeiten der Studienteilnehmer direkt im Anschluss an die Operation und fünf und zehn Jahre danach.
Bei jeder Untersuchung beurteilten die Wissenschaftler die motorischen Fähigkeiten der Studienteilnehmer unter verschiedenen Bedingungen. So testeten sie einmal die Motorik ohne Medikamente, dann ohne Tiefenhirnstimulation, mit einer der beiden Therapien oder aber den Effekt von beiden therapeutischen Ansätzen.
Es zeigte sich, dass auch zehn Jahren nach der Implantation der Elektroden die Kombination von medikamentöser Therapie und der Tiefenhirnstimulation eine bedeutende Verbesserung der motorischen Fähigkeiten hervorrief.
So verbesserten sich beispielsweise der Ruhetremor und die Dyskinesie signifikant. Sogenannte axiale Zeichen wie Haltung, Gehweise und Gleichgewicht zeigten insgesamt die progressivste Verschlechterung sowohl unter Tiefenhirnstimulation als auch unter einer medikamentösen Therapie.
„Insgesamt profitieren auch Personen mit einem fortgeschrittenem Morbus Parkinson noch ein Jahrzehnt nach der Tiefenhirnstimulations-Operation stark von diesem therapeutischen Ansatz“, so die Wissenschaftler.
© hil/aerzteblatt.de
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Perugia – Auch ein Jahrzehnt nach einer Tiefenhirnstimulations-Operation halten die Verbesserungen der motorischen Funktionen bei Personen mit Morbus Parkinson an. Das berichten Wissenschaftler um Anna Castrioto von der Universita degli Studi di Perugia. Sie publizierten ihre Ergebnisse in den Archives of Neurology (doi:10.1001/archneurol.2011.182).
Viele Studien konnten zeigen, dass die Tiefenhirnstimulation des Nucleus subthalamicus eine effektive und sichere Verbesserung der Parkinson-Symptomatik darstellt. Die Tiefenhirnstimulation ist ein geeignetes Verfahren, um den Betroffenen eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen und zeigt häufig auch Vorteile gegenüber einer medikamentösen Therapie, hieß es aus der Arbeitsgruppe.
„Diese Studie ist eine weitere Bestätigung unseres klinischen Eindruckes, dass Parkinson-Patienten auch langfristig sehr von der Tiefen Hirnstimulation profitieren“, kommentierte der Leiter der Arbeitsgruppe Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln, Lars Timmermann, die Ergebnisse aus Perugia.
Ungeklärt bleibe aber weiterhin, ob neben dieser anhaltenden symptomatischen Wirkung auch eine Krankheitsprogression verzögert werden könne. Weitere Studien müssten zudem zeigen, für welche Subgruppen von Patienten diese Therapie auch langfristig erfolgreich sei, so der Parkinsonexperte.
Die Wissenschaftler um Anna Castriato beobachteten 18 Personen mit Morbus Parkinson, die zwischen 1996 und 2000 eine Tiefenhirnstimulations-Operation erhalten hatten. Sie bewerteten die motorischen Fähigkeiten der Studienteilnehmer direkt im Anschluss an die Operation und fünf und zehn Jahre danach.
Bei jeder Untersuchung beurteilten die Wissenschaftler die motorischen Fähigkeiten der Studienteilnehmer unter verschiedenen Bedingungen. So testeten sie einmal die Motorik ohne Medikamente, dann ohne Tiefenhirnstimulation, mit einer der beiden Therapien oder aber den Effekt von beiden therapeutischen Ansätzen.
Es zeigte sich, dass auch zehn Jahren nach der Implantation der Elektroden die Kombination von medikamentöser Therapie und der Tiefenhirnstimulation eine bedeutende Verbesserung der motorischen Fähigkeiten hervorrief.
So verbesserten sich beispielsweise der Ruhetremor und die Dyskinesie signifikant. Sogenannte axiale Zeichen wie Haltung, Gehweise und Gleichgewicht zeigten insgesamt die progressivste Verschlechterung sowohl unter Tiefenhirnstimulation als auch unter einer medikamentösen Therapie.
„Insgesamt profitieren auch Personen mit einem fortgeschrittenem Morbus Parkinson noch ein Jahrzehnt nach der Tiefenhirnstimulations-Operation stark von diesem therapeutischen Ansatz“, so die Wissenschaftler.
© hil/aerzteblatt.de
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Freitag, 5. August 2011
Als Orthopäden noch Physiotherapeuten waren...
Als Orthopäden noch Physiotherapeuten waren, oder warum es Physiotherapeuten an Geschichtsbewusstsein mangelt - Verhältnis von Orthopädie und Physiotherapie in Schweden im 19. Jahrhundert
A. Ottosson
Universität Göteborg, Abteilung Geschichte, S-Göteborg
Zusammenfassung
Während des 19. Jahrhunderts waren die schwedischen Orthopäden eher Physiotherapeuten als Orthopäden. Dieser Artikel erklärt, warum das so war und dieses Kapitel der Geschichte der Orthopädie und der Physiotherapie in Vergessenheit geraten ist. Der Ausgangspunkt ist, dass die Geschichtsschreibung ein mächtiges Instrument darstellt und es als Folge von Konflikten zu „Gedächtnislücken” kommt, da immer die Sieger festlegen, was erinnerungswürdig ist und was nicht. In diesem Fall wollten die Orthopäden einerseits die bösartigen Auseinandersetzungen, die sie mit den männlichen Physiotherapeuten über die Interpretationshoheit im Bereich der mechanischen Medizin ausgetragen hatten, verheimlichen und vergessen, andererseits waren sie aber von der Physiotherapie abhängig, sowohl um ihren Lebensunterhalt zu sichern als auch um der Orthopädie den Status einer Wissenschaft zu verschaffen. Erst als aus den Orthopäden Chirurgen wurden, emanzipierten sie sich aus der Abhängigkeit von der Physiotherapie. Mit diesem neuen Profil konnten sie die Interpretationshoheit im Bereich der mechanischen Medizin für sich beanspruchen und eine neue Geschichte „schreiben”, mit der sich die Zukunft meistern ließ.
Quelle:
https://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/manuelletherapie/doi/10.1055/s-0028-1110035
A. Ottosson
Universität Göteborg, Abteilung Geschichte, S-Göteborg
Zusammenfassung
Während des 19. Jahrhunderts waren die schwedischen Orthopäden eher Physiotherapeuten als Orthopäden. Dieser Artikel erklärt, warum das so war und dieses Kapitel der Geschichte der Orthopädie und der Physiotherapie in Vergessenheit geraten ist. Der Ausgangspunkt ist, dass die Geschichtsschreibung ein mächtiges Instrument darstellt und es als Folge von Konflikten zu „Gedächtnislücken” kommt, da immer die Sieger festlegen, was erinnerungswürdig ist und was nicht. In diesem Fall wollten die Orthopäden einerseits die bösartigen Auseinandersetzungen, die sie mit den männlichen Physiotherapeuten über die Interpretationshoheit im Bereich der mechanischen Medizin ausgetragen hatten, verheimlichen und vergessen, andererseits waren sie aber von der Physiotherapie abhängig, sowohl um ihren Lebensunterhalt zu sichern als auch um der Orthopädie den Status einer Wissenschaft zu verschaffen. Erst als aus den Orthopäden Chirurgen wurden, emanzipierten sie sich aus der Abhängigkeit von der Physiotherapie. Mit diesem neuen Profil konnten sie die Interpretationshoheit im Bereich der mechanischen Medizin für sich beanspruchen und eine neue Geschichte „schreiben”, mit der sich die Zukunft meistern ließ.
Quelle:
https://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/manuelletherapie/doi/10.1055/s-0028-1110035
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Dienstag, 2. August 2011
Rückenschmerzen: Können Massagen helfen?
Einige Formen von Massagen wie beispielsweise Akupressur können Kreuzschmerzen lindern, die schon mehrere Wochen andauern. Massagen können neben der Schmerzlinderung möglicherweise auch die Beweglichkeit verbessern, besonders wenn sie begleitend zu Bewegung und Dehnübungen eingesetzt werden.
Kreuzschmerzen betreffen den unteren Rücken in der Lenden- und Kreuzbeinregion; an dieser Stelle schmerzt der Rücken am häufigsten. Sie werden manchmal auch als „Hexenschuss“ oder „Lumbago“ bezeichnet. Meist bessern sich die Kreuzschmerzen innerhalb weniger Wochen von selbst soweit, dass die Betroffenen ihrem Alltag wieder wie gewohnt nachgehen können. Rückenschmerzen können aber auch sehr einschränkend sein und zu langfristigen körperlichen und psychischen Belastungen führen.
Mögliche Ursachen für alle Formen von Rückenschmerzen sind Probleme an Knochen, Muskeln oder Nerven der Wirbelsäule. So können Muskelverspannungen die Nerven reizen, wodurch es zu Schmerzen kommt, die auch in andere Körperteile wie die Beine ausstrahlen können (Ischialgie). Auch Fehlbelastungen oder Schäden an der Bandscheibe können Rückenschmerzen auslösen.
Häufig bleiben die Ursachen jedoch unklar. Dann werden die Rückenschmerzen als „unspezifisch“ bezeichnet. Rückenschmerzen sind sehr individuell und können vielfältige Gründe haben. Manchmal gibt es kein Anzeichen für ein Problem, jemand hat aber dennoch Schmerzen – bei anderen wiederum zeigen sich in Röntgenaufnahmen zwar Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, diese Menschen haben aber keinerlei Beschwerden.
Je nach Dauer der Beschwerden unterscheidet man drei Formen von Rückenschmerzen:
Akute Rückenschmerzen mit einer Dauer von weniger als 6 Wochen
Subakute Rückenschmerzen mit einer Dauer von 6 bis 12 Wochen
Chronische Rückenschmerzen mit einer Dauer von mehr als 12 Wochen
In seltenen Fällen liegen Rückenschmerzen ernste Probleme zu Grunde. Dann können sie mit anderen Beschwerden einhergehen, wie Taubheitsgefühlen, Lähmungserscheinungen, körperlicher Schwäche, Kribbeln oder Störungen der Blasen- und Darmfunktion. Tritt eines dieser Symptome auf, ist es wichtig, umgehend ärztliche Hilfe zu suchen.
Behandlungsmöglichkeiten
Häufig nehmen die betroffenen Menschen Schmerztabletten ein oder lassen sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eine Spritze gegen die Schmerzen geben. Nur selten wird bei unspezifischen Rückenschmerzen operiert. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise Bewegungsübungen, Entspannungstechniken, Schulungen zur Rückenschonung, Krankengymnastik, Chiropraktik, Wärme- oder Kälteanwendungen, Akupunktur, Einreibungen oder medizinische Salben sowie Bewegungstherapien wie die Alexander-Technik. Manche Menschen wenden auch die kognitive Verhaltenstherapie an. Dies ist eine psychotherapeutische Behandlungsform, durch die man lernen kann, besser mit Schmerzen und Stress umzugehen. Mehr über die kognitive Verhaltenstherapie können Sie hier lesen.
Massagen sind eine traditionelle Behandlungsform bei Rückenschmerzen. Sie haben zum Ziel, die Schmerzen zu lindern, Muskeln zu lockern und ein Wohlgefühl hervorzurufen. So sollen Verspannungen beseitigt werden, die möglicherweise mitverantwortlich für die Schmerzen sind, und die Muskeln sollen wieder beweglicher werden. Es gibt verschiedene Theorien dazu, wie Massagen wirken. Beispielsweise sollen sie schmerzlindernde Substanzen, die sogenannten Endorphine, im Gehirn freisetzen. Andere Theorien besagen, dass die Massage das Nervensystem so stimuliert, dass eine Schmerzlinderung eintritt.
Es gibt verschiedene Formen von Massagen. Weit verbreitet sind unter anderem die klassische (schwedische) Massage, Thai-Massagen sowie die Akupressur. Sie unterscheiden sich in den angewendeten Handgriffen und darin, wo massiert wird, mit welchem Druck und mit welchen Körperteilen oder Hilfsmitteln. Den verschiedenen Formen liegen auch unterschiedliche Vorstellungen zugrunde, wie Rückenschmerzen entstehen.
Forschungsergebnisse: Massagen könnten länger andauernde Schmerzen lindern
Wissenschaftlerinnen der Cochrane Collaboration – einem internationalen Forschungsnetzwerk – haben Studien analysiert, die den Nutzen von Massagen bei unspezifischen Kreuzschmerzen untersucht haben. Sie suchten nach Studien, die Massagen mit einer Scheinbehandlung, keiner Behandlung oder anderen Behandlungen verglichen haben. Warum ein solches Vorgehen wichtig ist, um herauszufinden, ob eine medizinische Maßnahme wirkt, können Sie nachlesen. Die Wissenschafterinnen prüften, wie sich die Massagen auf folgende Aspekte auswirkten: Schmerzen, das allgemeine Befinden, Funktionen des Rückens, Lebensqualität und körperliche Einschränkungen.
Die Forscherinnen fanden 13 Studien; die meisten hatten jedoch nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Wissenschaftlerinnen kamen zu dem Schluss, dass vor allem 5 der Studien mit knapp 670 Teilnehmenden verlässliche Ergebnisse lieferten. Diese Studien untersuchten ganz verschiedene Massageformen, und die Teilnehmenden hatten die Kreuzschmerzen seit unterschiedlich langer Zeit. Deshalb konnten die Studien die Fragen der Wissenschaftlerinnen nicht eindeutig beantworten.
Die Auswertung legt nahe, dass eine Kombination von Massagen und Bewegung wahrscheinlich effektiver ist als eine dieser Maßnahmen alleine. So waren beispielsweise die Menschen, die sowohl Massagen als auch Bewegung und Dehnübungen nutzten, beweglicher und hatten kurz- und langfristig weniger Schmerzen.
Bisher ist nicht klar, welche Massageformen am besten helfen
Die Wissenschaftlerinnen betonten, dass Massagen mit ganz unterschiedlichen Zielen eingesetzt werden können. Manche sollen beispielsweise den Menschen helfen, sich (und die Muskeln) zu entspannen. Andere wiederum zielen mehr auf eine Dehnung oder andere Arten, mit dem Körper zu arbeiten. Obwohl die Studien verschiedene Massageformen prüften, gab es nicht genügend Vergleiche, um zu zeigen, welche Formen den Menschen mit ihren vielfältigen Problemen jeweils am besten helfen.
Viele der untersuchten Behandlungen mischten verschiedene Elemente miteinander – wie Massageöle, Dehnen und unterschiedliche Massagetechniken. Die Wissenschaftlerinnen schlossen, dass Akupressur (Druck mit der Hand oder Stimulation mit einem Hilfsmittel) besonders effektiv sein könnte – allerdings bedarf es noch weiterer Forschung, um hier sicherzugehen.
Die wenigen Studien deuten an, dass die Thai-Massage ähnlich effektiv ist wie die klassische Massage. Die Fußreflexzonenmassage dagegen schien weder Schmerzen lindern noch die Beweglichkeit verbessern zu können.
Bei den Teilnehmenden traten keine ernsthaften unerwünschten Wirkungen auf. Manche berichteten jedoch von Schmerzen während oder kurz nach der Behandlung. Einige Menschen reagierten allergisch auf das Massageöl und bekamen Hautausschlag.
Offen bleibt, welchen Einfluss die Ausbildung und Erfahrung der Therapeutin oder des Therapeuten auf den Behandlungserfolg haben, wie lang eine Behandlungssitzung idealerweise sein und wie oft sie stattfinden sollte. Welche Massageform individuell angebracht ist, kann von vielen Faktoren abhängen, unter anderem dem Krankheitsbild, dem körperlichen Zustand und persönlichen Vorlieben.
Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Quellen:
Die IQWiG-Gesundheitsinformationen stützen sich auf Forschungsergebnisse aus der internationalen Literatur. Wir identifizieren die zuverlässigsten aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere aus sogenannten „systematischen Reviews“. Darin werden wissenschaftliche Studien zum Nutzen und Schaden von Behandlungen und anderen Maßnahmen der Gesundheitsversorgung zusammenfassend analysiert, sodass Fachleute und Betroffene deren Vor- und Nachteile abwägen können. Mehr Informationen dazu, wie systematische Reviews aufgebaut sind und warum sie die zuverlässigsten Belege liefern, finden Sie hier. Außerdem bitten wir stets die Autorinnen und Autoren der zentralen systematischen Reviews, auf denen unsere Informationen beruhen, um ihre Unterstützung, um die medizinische und wissenschaftliche Korrektheit unserer Produkte sicherzustellen.
Furlan AD, Imamura M, Dryden T, Irvin E. Massage for low-back pain. Cochrane Database of Systematic Reviews 2008, Issue 4. [Cochrane-Zusammenfassung]
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Kreuzschmerzen betreffen den unteren Rücken in der Lenden- und Kreuzbeinregion; an dieser Stelle schmerzt der Rücken am häufigsten. Sie werden manchmal auch als „Hexenschuss“ oder „Lumbago“ bezeichnet. Meist bessern sich die Kreuzschmerzen innerhalb weniger Wochen von selbst soweit, dass die Betroffenen ihrem Alltag wieder wie gewohnt nachgehen können. Rückenschmerzen können aber auch sehr einschränkend sein und zu langfristigen körperlichen und psychischen Belastungen führen.
Mögliche Ursachen für alle Formen von Rückenschmerzen sind Probleme an Knochen, Muskeln oder Nerven der Wirbelsäule. So können Muskelverspannungen die Nerven reizen, wodurch es zu Schmerzen kommt, die auch in andere Körperteile wie die Beine ausstrahlen können (Ischialgie). Auch Fehlbelastungen oder Schäden an der Bandscheibe können Rückenschmerzen auslösen.
Häufig bleiben die Ursachen jedoch unklar. Dann werden die Rückenschmerzen als „unspezifisch“ bezeichnet. Rückenschmerzen sind sehr individuell und können vielfältige Gründe haben. Manchmal gibt es kein Anzeichen für ein Problem, jemand hat aber dennoch Schmerzen – bei anderen wiederum zeigen sich in Röntgenaufnahmen zwar Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, diese Menschen haben aber keinerlei Beschwerden.
Je nach Dauer der Beschwerden unterscheidet man drei Formen von Rückenschmerzen:
Akute Rückenschmerzen mit einer Dauer von weniger als 6 Wochen
Subakute Rückenschmerzen mit einer Dauer von 6 bis 12 Wochen
Chronische Rückenschmerzen mit einer Dauer von mehr als 12 Wochen
In seltenen Fällen liegen Rückenschmerzen ernste Probleme zu Grunde. Dann können sie mit anderen Beschwerden einhergehen, wie Taubheitsgefühlen, Lähmungserscheinungen, körperlicher Schwäche, Kribbeln oder Störungen der Blasen- und Darmfunktion. Tritt eines dieser Symptome auf, ist es wichtig, umgehend ärztliche Hilfe zu suchen.
Behandlungsmöglichkeiten
Häufig nehmen die betroffenen Menschen Schmerztabletten ein oder lassen sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eine Spritze gegen die Schmerzen geben. Nur selten wird bei unspezifischen Rückenschmerzen operiert. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise Bewegungsübungen, Entspannungstechniken, Schulungen zur Rückenschonung, Krankengymnastik, Chiropraktik, Wärme- oder Kälteanwendungen, Akupunktur, Einreibungen oder medizinische Salben sowie Bewegungstherapien wie die Alexander-Technik. Manche Menschen wenden auch die kognitive Verhaltenstherapie an. Dies ist eine psychotherapeutische Behandlungsform, durch die man lernen kann, besser mit Schmerzen und Stress umzugehen. Mehr über die kognitive Verhaltenstherapie können Sie hier lesen.
Massagen sind eine traditionelle Behandlungsform bei Rückenschmerzen. Sie haben zum Ziel, die Schmerzen zu lindern, Muskeln zu lockern und ein Wohlgefühl hervorzurufen. So sollen Verspannungen beseitigt werden, die möglicherweise mitverantwortlich für die Schmerzen sind, und die Muskeln sollen wieder beweglicher werden. Es gibt verschiedene Theorien dazu, wie Massagen wirken. Beispielsweise sollen sie schmerzlindernde Substanzen, die sogenannten Endorphine, im Gehirn freisetzen. Andere Theorien besagen, dass die Massage das Nervensystem so stimuliert, dass eine Schmerzlinderung eintritt.
Es gibt verschiedene Formen von Massagen. Weit verbreitet sind unter anderem die klassische (schwedische) Massage, Thai-Massagen sowie die Akupressur. Sie unterscheiden sich in den angewendeten Handgriffen und darin, wo massiert wird, mit welchem Druck und mit welchen Körperteilen oder Hilfsmitteln. Den verschiedenen Formen liegen auch unterschiedliche Vorstellungen zugrunde, wie Rückenschmerzen entstehen.
Forschungsergebnisse: Massagen könnten länger andauernde Schmerzen lindern
Wissenschaftlerinnen der Cochrane Collaboration – einem internationalen Forschungsnetzwerk – haben Studien analysiert, die den Nutzen von Massagen bei unspezifischen Kreuzschmerzen untersucht haben. Sie suchten nach Studien, die Massagen mit einer Scheinbehandlung, keiner Behandlung oder anderen Behandlungen verglichen haben. Warum ein solches Vorgehen wichtig ist, um herauszufinden, ob eine medizinische Maßnahme wirkt, können Sie nachlesen. Die Wissenschafterinnen prüften, wie sich die Massagen auf folgende Aspekte auswirkten: Schmerzen, das allgemeine Befinden, Funktionen des Rückens, Lebensqualität und körperliche Einschränkungen.
Die Forscherinnen fanden 13 Studien; die meisten hatten jedoch nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Wissenschaftlerinnen kamen zu dem Schluss, dass vor allem 5 der Studien mit knapp 670 Teilnehmenden verlässliche Ergebnisse lieferten. Diese Studien untersuchten ganz verschiedene Massageformen, und die Teilnehmenden hatten die Kreuzschmerzen seit unterschiedlich langer Zeit. Deshalb konnten die Studien die Fragen der Wissenschaftlerinnen nicht eindeutig beantworten.
Die Auswertung legt nahe, dass eine Kombination von Massagen und Bewegung wahrscheinlich effektiver ist als eine dieser Maßnahmen alleine. So waren beispielsweise die Menschen, die sowohl Massagen als auch Bewegung und Dehnübungen nutzten, beweglicher und hatten kurz- und langfristig weniger Schmerzen.
Bisher ist nicht klar, welche Massageformen am besten helfen
Die Wissenschaftlerinnen betonten, dass Massagen mit ganz unterschiedlichen Zielen eingesetzt werden können. Manche sollen beispielsweise den Menschen helfen, sich (und die Muskeln) zu entspannen. Andere wiederum zielen mehr auf eine Dehnung oder andere Arten, mit dem Körper zu arbeiten. Obwohl die Studien verschiedene Massageformen prüften, gab es nicht genügend Vergleiche, um zu zeigen, welche Formen den Menschen mit ihren vielfältigen Problemen jeweils am besten helfen.
Viele der untersuchten Behandlungen mischten verschiedene Elemente miteinander – wie Massageöle, Dehnen und unterschiedliche Massagetechniken. Die Wissenschaftlerinnen schlossen, dass Akupressur (Druck mit der Hand oder Stimulation mit einem Hilfsmittel) besonders effektiv sein könnte – allerdings bedarf es noch weiterer Forschung, um hier sicherzugehen.
Die wenigen Studien deuten an, dass die Thai-Massage ähnlich effektiv ist wie die klassische Massage. Die Fußreflexzonenmassage dagegen schien weder Schmerzen lindern noch die Beweglichkeit verbessern zu können.
Bei den Teilnehmenden traten keine ernsthaften unerwünschten Wirkungen auf. Manche berichteten jedoch von Schmerzen während oder kurz nach der Behandlung. Einige Menschen reagierten allergisch auf das Massageöl und bekamen Hautausschlag.
Offen bleibt, welchen Einfluss die Ausbildung und Erfahrung der Therapeutin oder des Therapeuten auf den Behandlungserfolg haben, wie lang eine Behandlungssitzung idealerweise sein und wie oft sie stattfinden sollte. Welche Massageform individuell angebracht ist, kann von vielen Faktoren abhängen, unter anderem dem Krankheitsbild, dem körperlichen Zustand und persönlichen Vorlieben.
Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Quellen:
Die IQWiG-Gesundheitsinformationen stützen sich auf Forschungsergebnisse aus der internationalen Literatur. Wir identifizieren die zuverlässigsten aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere aus sogenannten „systematischen Reviews“. Darin werden wissenschaftliche Studien zum Nutzen und Schaden von Behandlungen und anderen Maßnahmen der Gesundheitsversorgung zusammenfassend analysiert, sodass Fachleute und Betroffene deren Vor- und Nachteile abwägen können. Mehr Informationen dazu, wie systematische Reviews aufgebaut sind und warum sie die zuverlässigsten Belege liefern, finden Sie hier. Außerdem bitten wir stets die Autorinnen und Autoren der zentralen systematischen Reviews, auf denen unsere Informationen beruhen, um ihre Unterstützung, um die medizinische und wissenschaftliche Korrektheit unserer Produkte sicherzustellen.
Furlan AD, Imamura M, Dryden T, Irvin E. Massage for low-back pain. Cochrane Database of Systematic Reviews 2008, Issue 4. [Cochrane-Zusammenfassung]
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Sonntag, 24. Juli 2011
Tour de France 2011
Es ist vollbracht.
Cadel, das heulende Knautschi, hat es endlich geschafft.
Ganz ruhig.
Ganz souverän.
Ganz stark.
Ganz bescheiden.
Sehr sympathisch ist er in diesem Jahr aufgetreten und hat die Konkurenz, mit Hilfe seiner Mannschaft, hinter sich gelassen. Dieses Jahr war er anders als sonst. Dieses Jahr war er sehr viel gelassener.
Herzlichen Glückwunsch zum schwer erarbeiteten wohlverdienten Sieg!!!!
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_70842.htm
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Cadel, das heulende Knautschi, hat es endlich geschafft.
Ganz ruhig.
Ganz souverän.
Ganz stark.
Ganz bescheiden.
Sehr sympathisch ist er in diesem Jahr aufgetreten und hat die Konkurenz, mit Hilfe seiner Mannschaft, hinter sich gelassen. Dieses Jahr war er anders als sonst. Dieses Jahr war er sehr viel gelassener.
Herzlichen Glückwunsch zum schwer erarbeiteten wohlverdienten Sieg!!!!
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_70842.htm
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Dienstag, 19. Juli 2011
Ultraschall deckt hohes Parkinsonrisiko auf
TÜBINGEN (mut). Ältere Menschen mit einer Hyperechogenität in der Substantia nigra haben nach neuen Daten ein 17-fach erhöhtes Parkinsonrisiko. Über die transkranielle Sonografie lässt sich daher eine besondere Vulnerabilität für die Erkrankung feststellen.
Untersuchungen in den letzten Jahren hatten ergeben, dass Parkinsonpatienten im transkraniellen Ultraschall in der Substantia nigra eine charakteristische Hyperechogenität aufweisen.
Je nach Studie wurde dieses Merkmal bei 80 bis 90 Prozent der Patienten beobachtet. Als Mechanismus wird eine erhöhte Eisenablagerung in der geschädigten Hirnstruktur vermutet.
Allerdings wird auch bei etwa zehn Prozent der älteren Menschen ohne Parkinson ein verstärktes Ultaschallsignal in der Substantia nigra gefunden.
Bei einem Teil dieser gesunden Personen wurden jedoch motorische Probleme beobachtet, sodass sich die Frage stellt, ob die Hyperechogenität vielleicht ein guter Frühmarker für Parkinson und andere neuromotorische Erkrankungen ist.
Eine erste Antwort hat jetzt eine Arbeitsgruppe um Dr. Daniela Berg aus Tübingen gefunden (Arch Neurol 2011; 68: 932-937). Die Forscher hatten prospektiv in der Studie PRIPS* 1847 Menschen im Alter von über 50 Jahren drei Jahre lang auf Parkinson-Symptome untersucht und dabei auch regelmäßig Ultraschall-Aufnahmen gemacht.
Die Ergebnisse: Sie spürten zu Beginn bei 254 Teilnehmern (18,3 Prozent) eine Hyperechogenität in der Substantia nigra auf. Von diesen Teilnehmern entwickelten acht (etwa drei Prozent) im Beobachtungszeitraum einen Morbus Parkinson.
Dagegen erkrankten nur zwei Teilnehmer ohne Hyperechogenität. Insgesamt war damit die Parkinson-Inzidenz in der Gruppe mit auffälligem Ultraschallbefund um das 17,4-fache erhöht.
Die Hyperechogenität erweist sich demnach als der bislang größte bekannte Risikofaktor für Morbus Parkinson, so die Studienautoren. Per Ultraschall ließen sich folglich besonders gefährdete Personen identifizieren.
Dies könnte für den Test neuroprotektiver Strategien gegen Parkinson hilfreich sein. Als spezifischer Frühmarker für die Erkrankung eignet sich die Hyperechogenität aber nicht, schließlich sind davon etwa zehnmal mehr Menschen betroffen als an Parkinson erkranken.
Vielmehr scheint der sonografische Befund auf eine besonders ausgeprägte Vulnerabilität für Parkinson und möglicherweise andere neuromotorische Erkrankungen zu deuten.
*PRIPS: Prospective Validation of Risk Factors for the Development of Parkinsonian Syndromes
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/morbus_parkinson/default.aspx?sid=663042
....................................................
Untersuchungen in den letzten Jahren hatten ergeben, dass Parkinsonpatienten im transkraniellen Ultraschall in der Substantia nigra eine charakteristische Hyperechogenität aufweisen.
Je nach Studie wurde dieses Merkmal bei 80 bis 90 Prozent der Patienten beobachtet. Als Mechanismus wird eine erhöhte Eisenablagerung in der geschädigten Hirnstruktur vermutet.
Allerdings wird auch bei etwa zehn Prozent der älteren Menschen ohne Parkinson ein verstärktes Ultaschallsignal in der Substantia nigra gefunden.
Bei einem Teil dieser gesunden Personen wurden jedoch motorische Probleme beobachtet, sodass sich die Frage stellt, ob die Hyperechogenität vielleicht ein guter Frühmarker für Parkinson und andere neuromotorische Erkrankungen ist.
Eine erste Antwort hat jetzt eine Arbeitsgruppe um Dr. Daniela Berg aus Tübingen gefunden (Arch Neurol 2011; 68: 932-937). Die Forscher hatten prospektiv in der Studie PRIPS* 1847 Menschen im Alter von über 50 Jahren drei Jahre lang auf Parkinson-Symptome untersucht und dabei auch regelmäßig Ultraschall-Aufnahmen gemacht.
Die Ergebnisse: Sie spürten zu Beginn bei 254 Teilnehmern (18,3 Prozent) eine Hyperechogenität in der Substantia nigra auf. Von diesen Teilnehmern entwickelten acht (etwa drei Prozent) im Beobachtungszeitraum einen Morbus Parkinson.
Dagegen erkrankten nur zwei Teilnehmer ohne Hyperechogenität. Insgesamt war damit die Parkinson-Inzidenz in der Gruppe mit auffälligem Ultraschallbefund um das 17,4-fache erhöht.
Die Hyperechogenität erweist sich demnach als der bislang größte bekannte Risikofaktor für Morbus Parkinson, so die Studienautoren. Per Ultraschall ließen sich folglich besonders gefährdete Personen identifizieren.
Dies könnte für den Test neuroprotektiver Strategien gegen Parkinson hilfreich sein. Als spezifischer Frühmarker für die Erkrankung eignet sich die Hyperechogenität aber nicht, schließlich sind davon etwa zehnmal mehr Menschen betroffen als an Parkinson erkranken.
Vielmehr scheint der sonografische Befund auf eine besonders ausgeprägte Vulnerabilität für Parkinson und möglicherweise andere neuromotorische Erkrankungen zu deuten.
*PRIPS: Prospective Validation of Risk Factors for the Development of Parkinsonian Syndromes
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/morbus_parkinson/default.aspx?sid=663042
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Donnerstag, 14. Juli 2011
Glücklich mit Gästen auf Festen und Partys
Man sieht sich, man trinkt etwas, man redet miteinander. Viele Feste und Partys hinterlassen kaum bleibende Eindrücke. Machen Sie mehr daraus! Mit einer geistreich organisierten Einladung können Sie aus Bekannten Freunde machen und Freundschaften intensivieren. Der Aufwand ist gar nicht groß. Hier ein paar erprobte Ideen.
Talmud-Abend
Eine jüdische Idee: Laden Sie Freunde zu einem zweigeteilten Abend ein. In der 1. Hälfte unterhält man sich (etwa 1 ½ Stunden) über ein Thema, das alle interessiert. Verschicken Sie am besten mit der Einladung einen Text (eine biblische Geschichte, einen Abschnitt eines Philosophen o. Ä.), über den Sie dann sprechen. Nach der Diskutierrunde gibt es ein spätes Abendessen, ganz in orientalischer Tradition. Das Mahl muss nicht aufwendig sein, aber zelebrieren Sie es stilvoll - mit gutem Wein und schönem Geschirr.
Musikalischer Salon
Im vorletzten Jahrhundert fand das gesellschaftliche Leben zum größten Teil in den „Salons" der „guten Häuser" statt. Man traf sich, lauschte der Musik, unterhielt sich zwanglos darüber und knüpfte so manche neue Freundschaft. Salons sind derzeit wieder sehr im Kommen. So veranstalten Sie selbst einen: Laden Sie Freunde und Bekannte ein, die sich für Musik interessieren. Jeder soll seine derzeitige Lieblings-CD mitbringen. Wichtig ist ein organisierter zeitlicher Ablauf, den Sie vorab schriftlich mitteilen, z. B.: 20:00 Uhr Beginn, von 21:00 bis 22:00 Uhr lauschen alle still den Stücken, die jeder mit einer kleinen Einführung den anderen vorstellt. Danach wieder zwangloses Miteinander.
Literarischer Salon
Nach den gleichen Regeln können Sie auch zu einer Vorleserunde einladen. Jeder Gast soll ein Lieblingsbuch mitbringen, kurz etwas dazu erzählen und eine kleine Kostprobe daraus vorlesen. Natürlich nichts für Lesemuffel.
Kino et Vino
Kinobesuche machen mehr Spaß, wenn man sich danach über den Film unterhalten kann - und was einem noch alles zu dem vom Film angestoßenen Thema einfällt. Wenn Sie in der Nähe eines Kinos wohnen, können Sie Ihre Wohnung zum Cinema-Treffpunkt machen. Lassen Sie bei der Einladung locker einfließen, dass jeder Gast seine Kinokarte selbst bezahlt, die Getränke und den Raum aber Sie stiften. Sagen Sie auch, dass Sie keine Verantwortung für die Qualität des Films übernehmen - und vertrauen Sie darauf, dass schlechte Streifen manchmal zu den besten Gesprächen führen. Als Gastgeber und Moderator des Abends sollten Sie nur darauf achten, dass es zu keinen Geschmacksstreitigkeiten unter Ihren Gästen kommt („David Lynch ist der größte Regisseur aller Zeiten!" „Nein, Wilder!"). Am besten geht das mit einem versöhnenden Trinkspruch: „Erheben wir das Glas auf beide!"
Nacht-Ziel
Eine einfache abendliche Einladung lässt sich mit einem Höhepunkt versehen, indem Sie etwa gegen 23:00 Uhr alle Anwesenden zu einem kleinen Spaziergang mit Überraschung einladen. Der Weg führt zu einem nicht zu weit entfernten Punkt in einem Park, einer Kapelle, einem See o. Ä. Am Zielpunkt ist eine Flasche Sekt mit Gläsern versteckt, ein paar Kerzen, oder jemand hat dort vorher heimlich einen Topf heiße Suppe (samt Löffeln und Tassen) hingebracht. Solch ein nächtlicher Spaziergang ist gesund, bleibt im Gedächtnis und ist außerdem ein gelungener Schlusspunkt Ihrer Veranstaltung.
Blumenzwiebel-Party
Geben Sie Ihren Gästen im Herbst einen genauen Auftrag, was sie mitbringen sollen: Blumenzwiebeln! Die werden dann gemeinsam in Ihrem Vorgarten oder auch in einer öffentlichen Grünanlage verbuddelt. Halten Sie Gerätschaften dafür bereit. Bei der nächsten Einladung im Frühjahr können die Gäste die Ergebnisse bestaunen. Ein Vergnügen für viele!
Abschiedsgeschenk
Ein schöner Brauch ist es, den Gästen eine Erinnerung an das Zusammensein mitzugeben. Suchen Sie aus einer Zitatsammlung Worte zum Thema Gastfreundschaft oder Segenswünsche heraus, schreiben Sie sie auf kleine Zettel, rollen sie zusammen und lassen Sie jeden Gast zum Abschied „sein" Zitat ziehen. Im Zeitalter von Digitalkameras und Fotodruckern können Sie während des Festes auch ein schönes Gruppenfoto schießen, es mehrmals ausdrucken und am Ende der Veranstaltung jedem Gast eine Kopie mitgeben. Oder die Gäste hinterlassen Ihre E-Mail-Adressen und bekommen das digitale Bild am nächsten Tag gemailt.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Ideen: simplify
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Talmud-Abend
Eine jüdische Idee: Laden Sie Freunde zu einem zweigeteilten Abend ein. In der 1. Hälfte unterhält man sich (etwa 1 ½ Stunden) über ein Thema, das alle interessiert. Verschicken Sie am besten mit der Einladung einen Text (eine biblische Geschichte, einen Abschnitt eines Philosophen o. Ä.), über den Sie dann sprechen. Nach der Diskutierrunde gibt es ein spätes Abendessen, ganz in orientalischer Tradition. Das Mahl muss nicht aufwendig sein, aber zelebrieren Sie es stilvoll - mit gutem Wein und schönem Geschirr.
Musikalischer Salon
Im vorletzten Jahrhundert fand das gesellschaftliche Leben zum größten Teil in den „Salons" der „guten Häuser" statt. Man traf sich, lauschte der Musik, unterhielt sich zwanglos darüber und knüpfte so manche neue Freundschaft. Salons sind derzeit wieder sehr im Kommen. So veranstalten Sie selbst einen: Laden Sie Freunde und Bekannte ein, die sich für Musik interessieren. Jeder soll seine derzeitige Lieblings-CD mitbringen. Wichtig ist ein organisierter zeitlicher Ablauf, den Sie vorab schriftlich mitteilen, z. B.: 20:00 Uhr Beginn, von 21:00 bis 22:00 Uhr lauschen alle still den Stücken, die jeder mit einer kleinen Einführung den anderen vorstellt. Danach wieder zwangloses Miteinander.
Literarischer Salon
Nach den gleichen Regeln können Sie auch zu einer Vorleserunde einladen. Jeder Gast soll ein Lieblingsbuch mitbringen, kurz etwas dazu erzählen und eine kleine Kostprobe daraus vorlesen. Natürlich nichts für Lesemuffel.
Kino et Vino
Kinobesuche machen mehr Spaß, wenn man sich danach über den Film unterhalten kann - und was einem noch alles zu dem vom Film angestoßenen Thema einfällt. Wenn Sie in der Nähe eines Kinos wohnen, können Sie Ihre Wohnung zum Cinema-Treffpunkt machen. Lassen Sie bei der Einladung locker einfließen, dass jeder Gast seine Kinokarte selbst bezahlt, die Getränke und den Raum aber Sie stiften. Sagen Sie auch, dass Sie keine Verantwortung für die Qualität des Films übernehmen - und vertrauen Sie darauf, dass schlechte Streifen manchmal zu den besten Gesprächen führen. Als Gastgeber und Moderator des Abends sollten Sie nur darauf achten, dass es zu keinen Geschmacksstreitigkeiten unter Ihren Gästen kommt („David Lynch ist der größte Regisseur aller Zeiten!" „Nein, Wilder!"). Am besten geht das mit einem versöhnenden Trinkspruch: „Erheben wir das Glas auf beide!"
Nacht-Ziel
Eine einfache abendliche Einladung lässt sich mit einem Höhepunkt versehen, indem Sie etwa gegen 23:00 Uhr alle Anwesenden zu einem kleinen Spaziergang mit Überraschung einladen. Der Weg führt zu einem nicht zu weit entfernten Punkt in einem Park, einer Kapelle, einem See o. Ä. Am Zielpunkt ist eine Flasche Sekt mit Gläsern versteckt, ein paar Kerzen, oder jemand hat dort vorher heimlich einen Topf heiße Suppe (samt Löffeln und Tassen) hingebracht. Solch ein nächtlicher Spaziergang ist gesund, bleibt im Gedächtnis und ist außerdem ein gelungener Schlusspunkt Ihrer Veranstaltung.
Blumenzwiebel-Party
Geben Sie Ihren Gästen im Herbst einen genauen Auftrag, was sie mitbringen sollen: Blumenzwiebeln! Die werden dann gemeinsam in Ihrem Vorgarten oder auch in einer öffentlichen Grünanlage verbuddelt. Halten Sie Gerätschaften dafür bereit. Bei der nächsten Einladung im Frühjahr können die Gäste die Ergebnisse bestaunen. Ein Vergnügen für viele!
Abschiedsgeschenk
Ein schöner Brauch ist es, den Gästen eine Erinnerung an das Zusammensein mitzugeben. Suchen Sie aus einer Zitatsammlung Worte zum Thema Gastfreundschaft oder Segenswünsche heraus, schreiben Sie sie auf kleine Zettel, rollen sie zusammen und lassen Sie jeden Gast zum Abschied „sein" Zitat ziehen. Im Zeitalter von Digitalkameras und Fotodruckern können Sie während des Festes auch ein schönes Gruppenfoto schießen, es mehrmals ausdrucken und am Ende der Veranstaltung jedem Gast eine Kopie mitgeben. Oder die Gäste hinterlassen Ihre E-Mail-Adressen und bekommen das digitale Bild am nächsten Tag gemailt.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Ideen: simplify
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Dienstag, 28. Juni 2011
Kineseotaping für (fast) alle Fälle
Im Zuge der Damen Fußball Weltmeisterschaft, im Hinblick auf die Tour de France und überhaupt bei allen Sportereignissen nicht mehr weg zu denken: Die bunten Klebestreifen am Knie, am Ellenbogen, im Nacken, am Arm, am A.....
Wie wirken diese Tapes und warum sind sie so beliebt?
Durch die spezielle Klebetechnik, die übrigens auch Fachpersonal richtig lernen muss, wirkt man auf die verschiedenen Hautschichten, Blutgefäße, Fascien, Bänder, Gelenke, Muskeln, Nerven und Lymphgefäße ein.
Je nach Wunschergebnis wird z.B. ein Gelenk stabilisiert, ein Muskel unterstützt, die Durchblutung gefördert, der Lymphabfluss angeregt, ein Nerv entlastet.
Das hilft den Sportlern bei ihren Höchstleistungen.
Aber auch bei Erkrankungen, und nun kommen wir zum Einsatz in der Physiotherapie, werden die Tapes sehr erfolgreich eingesetzt.
Besonders zur Schmerzlinderung ist der Einsatz von den Kinesio oder Medi Tapes bestens geeignet. Aber auch zur Nachbehandlung der Physiotherapie/Krankengymnastik.
Hier mal ein paar Beispiele mit bisher besten Ergebnissen:
* Rückenschmerzen
* Bandscheibenvorfall
* Ischiasbeschwerden
* Arthrose (bes. Hüfte, Knie, Hände)
* Kopfschmerzen
* Tennis- u.Golferellenbogen
* Schwangerschaft
* Miktionsbeschwerden
* CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
* Nackenbeschwerden
* Schulterschmerzen
* Fersensporn
Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig. Es kann im Prinzip jedes gesunde Hautstück getapt werden.
Eine Besonderheit ist das Taping in der Neurologie. Betroffene mit schlaffen oder spastischen Lähmungen können idealerweise nach durchgeführter Bewegungstherapie im physiologischen Muster dynamisch getapt werden.
Zu diesem Thema habe ich einen guten Bericht im Netz gefunden: http://www.medi-tape.de/pdf/3.08.pdf
Die Tapes sind im allgemeinen sehr verträglich und hochwirksam. Deshalb sind sie so hilfreich und beliebt.
Wer zahlt die Kosten?
Wer eine Heilmittelverordnung hat, braucht bei uns schon mal nichts extra für die Befundaufnahme zu bezahlen. Es kommen nur noch die Materialkosten zum Tragen. Diese belaufen sich nach Aufwand bzw. Länge des Materials zwischen 5,00 und 50,00 €.
Liegt keine Heilmittelverordnung vor, und es bestehen keine medizinischen Bedenken (z.B. bei Sporttapes), muss noch die Befundung bezahlt werden. Diese entfällt bei regelmäßigen Folgetapes.
Noch Fragen?
strombrief@physiotherapie-lankwitz.de
********************************
Wie wirken diese Tapes und warum sind sie so beliebt?
Durch die spezielle Klebetechnik, die übrigens auch Fachpersonal richtig lernen muss, wirkt man auf die verschiedenen Hautschichten, Blutgefäße, Fascien, Bänder, Gelenke, Muskeln, Nerven und Lymphgefäße ein.
Je nach Wunschergebnis wird z.B. ein Gelenk stabilisiert, ein Muskel unterstützt, die Durchblutung gefördert, der Lymphabfluss angeregt, ein Nerv entlastet.
Das hilft den Sportlern bei ihren Höchstleistungen.
Aber auch bei Erkrankungen, und nun kommen wir zum Einsatz in der Physiotherapie, werden die Tapes sehr erfolgreich eingesetzt.
Besonders zur Schmerzlinderung ist der Einsatz von den Kinesio oder Medi Tapes bestens geeignet. Aber auch zur Nachbehandlung der Physiotherapie/Krankengymnastik.
Hier mal ein paar Beispiele mit bisher besten Ergebnissen:
* Rückenschmerzen
* Bandscheibenvorfall
* Ischiasbeschwerden
* Arthrose (bes. Hüfte, Knie, Hände)
* Kopfschmerzen
* Tennis- u.Golferellenbogen
* Schwangerschaft
* Miktionsbeschwerden
* CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
* Nackenbeschwerden
* Schulterschmerzen
* Fersensporn
Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig. Es kann im Prinzip jedes gesunde Hautstück getapt werden.
Eine Besonderheit ist das Taping in der Neurologie. Betroffene mit schlaffen oder spastischen Lähmungen können idealerweise nach durchgeführter Bewegungstherapie im physiologischen Muster dynamisch getapt werden.
Zu diesem Thema habe ich einen guten Bericht im Netz gefunden: http://www.medi-tape.de/pdf/3.08.pdf
Die Tapes sind im allgemeinen sehr verträglich und hochwirksam. Deshalb sind sie so hilfreich und beliebt.
Wer zahlt die Kosten?
Wer eine Heilmittelverordnung hat, braucht bei uns schon mal nichts extra für die Befundaufnahme zu bezahlen. Es kommen nur noch die Materialkosten zum Tragen. Diese belaufen sich nach Aufwand bzw. Länge des Materials zwischen 5,00 und 50,00 €.
Liegt keine Heilmittelverordnung vor, und es bestehen keine medizinischen Bedenken (z.B. bei Sporttapes), muss noch die Befundung bezahlt werden. Diese entfällt bei regelmäßigen Folgetapes.
Noch Fragen?
strombrief@physiotherapie-lankwitz.de
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Dienstag, 21. Juni 2011
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Wenn Arterien zu eng werden
Beim gesunden Menschen wird das Sauerstoffreiche Blut mit jedem Herzschlag durch die Arterien bis in die kleinsten Körperregionen gepumpt. Die Organe und Muskeln entnehmen dem arteriellen Blut Sauerstoff und Nährstoffe und können so optimal arbeiten. Die Venen transportieren das nun sauer- und nährstoffärmere Blut zurück zum Herzen. Bei pAVK sind die Arterien durch Arterienverkalkung so verengt, dass Beine, Füße und andere Körperteile nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Schmerzen beim Gehen auf: Nach kurzen Gehstrecken zwingt der Schmerz die Betroffenen immer wieder zum Stehenbleiben. Im Volksmund nennt man pAVK deshalb auch Schaufensterkrankheit.
Warum ist die pAVK so gefährlich? Über 4,5 Millionen Menschen sind betroffen und die wenigsten wissen davon. Rund 75 Prozent der Erkrankten sterben an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die pAVK verläuft lange Zeit unbemerkt und beschwerdefrei. Die ersten Anzeichen werden oft nicht ernst genommen. Erst wenn Schmerzen beim Gehen oder gar im Ruhezustand auftreten, gehen die Betroffenen zum Arzt. Allerdings sucht nicht einmal die Hälfte der über 65-Jährigen, die gelegentlich Beinbeschwerden haben, den Arzt auf. Eine große bundesweite Studie (getABI) hat gezeigt, dass jeder Fünfte der beim Hausarzt Untersuchten eine pAVK im beginnenden oder sogar fortgeschrittenen Stadium hatte, ohne davon zu wissen. Oft wird hinter den Beschwerden ein orthopädisches Problem, zum Beispiel Arthrose oder ein Muskelfaserriss vermutet und die Behandlung verzögert sich. Oft sind bei pAVK-Patienten nicht nur die Arterien der Beine verengt, sondern gleichzeitig die herz- und hirnversorgenden Schlagadern. Deshalb haben diese Patienten ein erhöhtes Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
pAVK - Risikofaktoren:
Rauchen
Bluthochdruck
Diabetes mellitus
Hoher Cholesterinwert
Übergewicht
Bewegungsmangel
Tipps zur Vorbeugung:
regelmäßige Bewegung
Aktiv sein und viel zu Fuß erledigen
Dreimal pro Woche etwa 30 Minuten gehen
Treppensteigen statt Aufzug fahren
Fahrradfahren statt Autofahren
Krankengymnastik
Nordic Walking
Quelle: wiesbaden.de
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Warum ist die pAVK so gefährlich? Über 4,5 Millionen Menschen sind betroffen und die wenigsten wissen davon. Rund 75 Prozent der Erkrankten sterben an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die pAVK verläuft lange Zeit unbemerkt und beschwerdefrei. Die ersten Anzeichen werden oft nicht ernst genommen. Erst wenn Schmerzen beim Gehen oder gar im Ruhezustand auftreten, gehen die Betroffenen zum Arzt. Allerdings sucht nicht einmal die Hälfte der über 65-Jährigen, die gelegentlich Beinbeschwerden haben, den Arzt auf. Eine große bundesweite Studie (getABI) hat gezeigt, dass jeder Fünfte der beim Hausarzt Untersuchten eine pAVK im beginnenden oder sogar fortgeschrittenen Stadium hatte, ohne davon zu wissen. Oft wird hinter den Beschwerden ein orthopädisches Problem, zum Beispiel Arthrose oder ein Muskelfaserriss vermutet und die Behandlung verzögert sich. Oft sind bei pAVK-Patienten nicht nur die Arterien der Beine verengt, sondern gleichzeitig die herz- und hirnversorgenden Schlagadern. Deshalb haben diese Patienten ein erhöhtes Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
pAVK - Risikofaktoren:
Rauchen
Bluthochdruck
Diabetes mellitus
Hoher Cholesterinwert
Übergewicht
Bewegungsmangel
Tipps zur Vorbeugung:
regelmäßige Bewegung
Aktiv sein und viel zu Fuß erledigen
Dreimal pro Woche etwa 30 Minuten gehen
Treppensteigen statt Aufzug fahren
Fahrradfahren statt Autofahren
Krankengymnastik
Nordic Walking
Quelle: wiesbaden.de
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pAVK,
Schaufensterkrankheit,
Schlaganfall
Mittwoch, 15. Juni 2011
Vier Säulen der inneren Kraft
Winston Churchill, einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts (u. a. britischer Premierminister von 1940 – 1945) wurde eines Tages eingeladen, vor einer Klasse der US Militärakademie zu sprechen. Sein Thema sollte sein: „Wie man Erfolg erringt“.
Er ging zum Mikrofon und sprach genau diese 3 Worte:„Geben Sie nie auf.“
Den Satz wiederholte er 2 Mal. Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz.
Damit beschrieb Churchill seine wesentliche Charaktereigenschaft, die sein gesamtes Leben bestimmte: absolutes Vertrauen in die eigene Person und deren Möglichkeiten. Gleichgültig, welche Tiefschläge er erleiden musste – er gab nicht auf, sondern tat trotz größter Schwierigkeiten immer genau das, was er in jedem Augenblick für möglich und sinnvoll hielt.
Dieses Lebenskonzept können Sie auch in Ihrem Dasein verwirklichen. Lassen Sie sich nicht von Fehlern, die Ihnen (wie jedem Menschen!) passieren, aus der Bahn werfen. Vertrauen Sie darauf, dass auch in Ihnen Möglichkeiten schlummern, Fehler auszubügeln und doch noch das zu erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.
Der amerikanische Marketingexperte Bob Proctor empfiehlt die folgenden 4 Schritte, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und mit Fehlern souveräner umzugehen.
1. Ehrliche Bestandsaufnahme machen
Ihre Mailingaktion hat nicht die erwünschte Resonanz gebracht? Ihr neues Produkt hat eine entscheidende Schwäche? Ihr Kind hat die Vase umgehauen? Seien Sie realistisch: Das sind ärgerliche Erlebnisse in Ihrem Dasein, aber keine Katastrophen. Konkrete Misserfolge haben konkrete Ursachen. Sagen Sie sich: „Wieder was gelernt! Probieren wir es eben nochmal.“ Der schlimmste Fehler: eine Aktion wegen eines Misserfolgs grundsätzlich in Frage zu stellen. Tatsache ist: Gute Mailings funktionieren. Neue Produkte haben oft Schwächen (denken Sie z.B. an die zahlreichen Rückrufaktionen von Autofirmen!). Kinder brauchen Bewegung. Fehler zu machen ist keine Charakterschwäche. Sie hinzunehmen und aufzugeben dagegen schon.
2. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbild
Beschreiben Sie sich selbst, als würden Sie sich auf einem Bild sehen: Sehen Sie einen Menschen, der Träume hat? Der für sein Leben eine Vision hat? Oder sehen Sie einen Skeptiker, der mit sich und seinen Fehlern hadert? Stellen Sie Ihr inneres Selbstbild in Frage! Lernen Sie sich selbst besser kennen mit Ihrem Lebenslauf! Wenn Sie ein überwiegend negatives Selbstbild haben: Schreiben Sie Ihren Lebenslauf auf – mit allen Ereignissen, die Ihnen wichtig erscheinen. Verkaufen Sie Ihre eigene Persönlichkeit an sich selbst, indem Sie Ihre Stärken und Erfolge betonen. Sie werden sehen: Es sind mehr, als Sie vermutet haben! Dann beschreiben Sie sich erneut: „Ich sehe ein glückliches, gesundes, fantasiebegabtes, lösungsorientiertes Individuum.“ Sie werden feststellen: Wir sind, was wir denken. Daran ändern einzelne Fehler nichts. Sehen Sie sie als Chance, mehr aus Ihren Möglichkeiten zu machen.
3. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken
Ihr neues, positives Selbstbild sagt Ihnen: „Du bist grundsätzlich in Ordnung.“ Jetzt können Sie ganz unbefangen Ihre Stärken und Schwächen analysieren. Sie finden trotz Ihres grundsätzlich positiven Selbstbildes einige Schwächen? Lassen Sie sich keinesfalls entmutigen. Lernen Sie, Ihre Schwächen zu managen. Doch konzentrieren Sie den Großteil Ihrer Energie darauf, Ihre Stärken zu entwickeln. Versuchen Sie das, was Sie gut können, noch besser zu machen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, immer wieder selbstbewusst zu sagen: „Ich bin gut! Ich weiß, warum ich gut bin. Und ich werde immer besser.“
4. Erkennen Sie Fähigkeiten bei anderen
Bringen Sie Freude und Selbstbewusstsein in die Gedanken von anderen Menschen. Trainieren Sie Ihren Geist darin, in allen Menschen etwas Besseres zu sehen, als diese in sich selbst sehen. Wenn Sie feststellen, dass jemand sich selbst nicht schätzt: Schätzen Sie ihn trotzdem! Suchen Sie gezielt danach, was er gut kann, und sagen Sie es ihm. Machen Sie jedem Menschen, den Sie treffen, ein ehrliches Kompliment. Denken Sie immer daran: Was Sie an Gutem in anderen sehen, ist ein Spiegelbild des Guten, was Sie in sich selbst sehen.
****************************************************************************************************************************
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.
Viele Grüße
Elena Belenkaja
Er ging zum Mikrofon und sprach genau diese 3 Worte:„Geben Sie nie auf.“
Den Satz wiederholte er 2 Mal. Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz.
Damit beschrieb Churchill seine wesentliche Charaktereigenschaft, die sein gesamtes Leben bestimmte: absolutes Vertrauen in die eigene Person und deren Möglichkeiten. Gleichgültig, welche Tiefschläge er erleiden musste – er gab nicht auf, sondern tat trotz größter Schwierigkeiten immer genau das, was er in jedem Augenblick für möglich und sinnvoll hielt.
Dieses Lebenskonzept können Sie auch in Ihrem Dasein verwirklichen. Lassen Sie sich nicht von Fehlern, die Ihnen (wie jedem Menschen!) passieren, aus der Bahn werfen. Vertrauen Sie darauf, dass auch in Ihnen Möglichkeiten schlummern, Fehler auszubügeln und doch noch das zu erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.
Der amerikanische Marketingexperte Bob Proctor empfiehlt die folgenden 4 Schritte, um mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und mit Fehlern souveräner umzugehen.
1. Ehrliche Bestandsaufnahme machen
Ihre Mailingaktion hat nicht die erwünschte Resonanz gebracht? Ihr neues Produkt hat eine entscheidende Schwäche? Ihr Kind hat die Vase umgehauen? Seien Sie realistisch: Das sind ärgerliche Erlebnisse in Ihrem Dasein, aber keine Katastrophen. Konkrete Misserfolge haben konkrete Ursachen. Sagen Sie sich: „Wieder was gelernt! Probieren wir es eben nochmal.“ Der schlimmste Fehler: eine Aktion wegen eines Misserfolgs grundsätzlich in Frage zu stellen. Tatsache ist: Gute Mailings funktionieren. Neue Produkte haben oft Schwächen (denken Sie z.B. an die zahlreichen Rückrufaktionen von Autofirmen!). Kinder brauchen Bewegung. Fehler zu machen ist keine Charakterschwäche. Sie hinzunehmen und aufzugeben dagegen schon.
2. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbild
Beschreiben Sie sich selbst, als würden Sie sich auf einem Bild sehen: Sehen Sie einen Menschen, der Träume hat? Der für sein Leben eine Vision hat? Oder sehen Sie einen Skeptiker, der mit sich und seinen Fehlern hadert? Stellen Sie Ihr inneres Selbstbild in Frage! Lernen Sie sich selbst besser kennen mit Ihrem Lebenslauf! Wenn Sie ein überwiegend negatives Selbstbild haben: Schreiben Sie Ihren Lebenslauf auf – mit allen Ereignissen, die Ihnen wichtig erscheinen. Verkaufen Sie Ihre eigene Persönlichkeit an sich selbst, indem Sie Ihre Stärken und Erfolge betonen. Sie werden sehen: Es sind mehr, als Sie vermutet haben! Dann beschreiben Sie sich erneut: „Ich sehe ein glückliches, gesundes, fantasiebegabtes, lösungsorientiertes Individuum.“ Sie werden feststellen: Wir sind, was wir denken. Daran ändern einzelne Fehler nichts. Sehen Sie sie als Chance, mehr aus Ihren Möglichkeiten zu machen.
3. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken
Ihr neues, positives Selbstbild sagt Ihnen: „Du bist grundsätzlich in Ordnung.“ Jetzt können Sie ganz unbefangen Ihre Stärken und Schwächen analysieren. Sie finden trotz Ihres grundsätzlich positiven Selbstbildes einige Schwächen? Lassen Sie sich keinesfalls entmutigen. Lernen Sie, Ihre Schwächen zu managen. Doch konzentrieren Sie den Großteil Ihrer Energie darauf, Ihre Stärken zu entwickeln. Versuchen Sie das, was Sie gut können, noch besser zu machen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, immer wieder selbstbewusst zu sagen: „Ich bin gut! Ich weiß, warum ich gut bin. Und ich werde immer besser.“
4. Erkennen Sie Fähigkeiten bei anderen
Bringen Sie Freude und Selbstbewusstsein in die Gedanken von anderen Menschen. Trainieren Sie Ihren Geist darin, in allen Menschen etwas Besseres zu sehen, als diese in sich selbst sehen. Wenn Sie feststellen, dass jemand sich selbst nicht schätzt: Schätzen Sie ihn trotzdem! Suchen Sie gezielt danach, was er gut kann, und sagen Sie es ihm. Machen Sie jedem Menschen, den Sie treffen, ein ehrliches Kompliment. Denken Sie immer daran: Was Sie an Gutem in anderen sehen, ist ein Spiegelbild des Guten, was Sie in sich selbst sehen.
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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.
Viele Grüße
Elena Belenkaja
Dienstag, 31. Mai 2011
Taping beim Fussball
Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber trotzdem aktuell:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,408132,00.html
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http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,408132,00.html
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Labels:
Heilmethoden,
Kinesio Taping,
Physiotherapie
Freitag, 27. Mai 2011
Auf zur Nacht, die Wissen schafft....
Wie immer, gibt es eine Flut von Themen, die wirklich sehr interessant sind.
Auch viele Gesundheitsfragen können beantwortet werden, vor allem das Neueste aus der Gesundheitsforschung:
http://www.langenachtderwissenschaften.de/
Auch viele Gesundheitsfragen können beantwortet werden, vor allem das Neueste aus der Gesundheitsforschung:
http://www.langenachtderwissenschaften.de/
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Veranstaltungen
Sonntag, 15. Mai 2011
Frau Völlkopf guckt Fernsehen, 1
Gesund leben wie die Steinzeitmenschen?
Protkoll eines Selbstmörders
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Dienstag, 10. Mai 2011
BIG Übungen bei Parkinson
Für alle, die das noch nicht kennen, hier ein Filmchen:
http://www.rbb-online.de/quivive/archiv/quivive_vom_29_09/physiotherapie_bei.html
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http://www.rbb-online.de/quivive/archiv/quivive_vom_29_09/physiotherapie_bei.html
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Heilmethoden,
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Parkinson,
Physiotherapie
Donnerstag, 5. Mai 2011
Sonntag ist Muttertag!
Ja, es ist wieder soweit.
DENK an MUTTI...
Der obligatorische Blumenstrauß oder doch besser etwas Persönliches?
Ein selbstgemaltes Bildchen? Das ist ok, wenn man noch zur Grundschule geht.
Ein Ausflug ins Grüne, das wäre nett. Vielleicht auch ein Theaterbesuch oder ein Tangokurs mit Pappi.
Etwas ganz Besonderes ist ein Massagegutschein von der Praxis Ihres Vertrauens. Da kann man nichts falsch machen ;-)
Hier noch ein Schmankerl:
You and me - on our way…
You are the one who gave me life.
The one who made me who I am.
You are the one who loves me for me,
And accepts me for who I've become.
When I was down you helped me up,
You gave me hope…
A reason to keep trying,
Because you always want what's best.
Everything I am I owe to you.
My strength,
My love,
My hope,
My being.
When I was lost you showed me the light.
When I needed help it was you who stood by my side.
You never gave up on me,
Not even in those dreadful years,
When I wasn't on your side.
You went on caring even though I hurt you so.
And after all I've done,
You gave me yet another chance.
The chance I took for granted.
Please forgive me all my failures,
Please let me prove to you that I can be different.
So, please trust me when I say:
I will never make the same mistakes again.
I only want you to be happy,
And never again to frown.
I want the sun to shine forever
And a heavy wind to come and take away your pain.
Ich liebe Dich, Mama.
Luisa, 15 Jahre
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Fußreflexzonenmassage,
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Leben,
Physiotherapie
Donnerstag, 28. April 2011
Physiotherapeut/in
Zum 1.6.2011 ist eine Stelle Physiotherapie auf Minijobbasis zu besetzen.
Wir wünschen uns das neue Teammitglied mit viel Freude an der Arbeit mit den anvertrauten Patienten.
Von Vorteil sind Fort- und Weiterbildungen in Neurologie oder Orthopädie.
Die Stelle ist auf jeden Fall ausbaufähig, je nach Spezialisierung des Bewerbers/der Bewerberin.
Naja, Kuchen backen sollte die/der Neue natürlich auch können...
Bitte melden unter
Tel.: 0172 31 09 719
Email: strombrief@physiotherapie-lankwitz.de
Freue mich über Ihr Interesse!
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Wir wünschen uns das neue Teammitglied mit viel Freude an der Arbeit mit den anvertrauten Patienten.
Von Vorteil sind Fort- und Weiterbildungen in Neurologie oder Orthopädie.
Die Stelle ist auf jeden Fall ausbaufähig, je nach Spezialisierung des Bewerbers/der Bewerberin.
Naja, Kuchen backen sollte die/der Neue natürlich auch können...
Bitte melden unter
Tel.: 0172 31 09 719
Email: strombrief@physiotherapie-lankwitz.de
Freue mich über Ihr Interesse!
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Dienstag, 19. April 2011
Berlins grüne Seiten
Wer noch ein paar Ausflugstipps für das Osterfest braucht, sollte hier mal stöbern:
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Donnerstag, 14. April 2011
Physiotherapie statt Medizin?
Prof. Dr. Gerd Glaeske:
Welche unnötigen Therapien sollten vermieden werden, weil sie unerwünschte Effekte haben und zu allem Überfluss unnötig Geld kosten? Ein Beispiel: Bei Rheumaerkrankungen wäre es wichtig zu wissen, ob unterm Strich nicht vielleicht Physiotherapie besser helfen würde als Medikamente. Aber wer finanziert eine solche Studie? Die Rheumamittelhersteller sicher nicht, und die Physiotherapeuten-Verbände haben kein Geld. Sinnvoll wäre, wenn die Krankenkassen die Möglichkeit hätten, solche Fragen zu erforschen. Aber das ist bisher gesetzlich nicht vorgesehen.
Komplettes Interview:
http://www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de/gesundheitsforschung/und-gesellschaft/physiotherapie-statt-medizin.html
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Welche unnötigen Therapien sollten vermieden werden, weil sie unerwünschte Effekte haben und zu allem Überfluss unnötig Geld kosten? Ein Beispiel: Bei Rheumaerkrankungen wäre es wichtig zu wissen, ob unterm Strich nicht vielleicht Physiotherapie besser helfen würde als Medikamente. Aber wer finanziert eine solche Studie? Die Rheumamittelhersteller sicher nicht, und die Physiotherapeuten-Verbände haben kein Geld. Sinnvoll wäre, wenn die Krankenkassen die Möglichkeit hätten, solche Fragen zu erforschen. Aber das ist bisher gesetzlich nicht vorgesehen.
Komplettes Interview:
http://www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de/gesundheitsforschung/und-gesellschaft/physiotherapie-statt-medizin.html
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