Dienstag, 27. Juli 2010

Jeden Tag gesünder!

Gesund sein ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit! Gesundheit ist aber die wichtigste Säule des Lebens.
Die meisten Menschen sind nicht krank.
Sind diese Menschen gesund?
Sind das fröhliche, ausgeglichene, liebende, fitte Menschen?

Damit Sie jeden Tag ein bischen fitter und gesünder werden, hier ein paar ganz einfache Tips:

~ lachen Sie mal wieder herzhaft mit Freunden, Kindern, Verwandten
~ trinken Sie jeden Tag 1 Liter Quellwasser oder grünen Tee zusätzlich
~ radeln Sie mal wieder im Grünen
~ schwimmen Sie im kühlen See
~ essen Sie fettärmere Varianten Ihrer Speisen
~ entdecken Sie Berlin und Brandenburg beim Wandern
~ essen Sie täglich 1 kg Obst und Gemüse
~ lesen Sie ein spannendes Buch
~ spielen Sie ping pong
~ spielen Sie Federball
~ gehen Sie zur Vorsorge
~ schreiben Sie einen Liebesbrief
~ interessieren Sie sich für andere Menschen
~ helfen Sie ihren Nachbarn
~ gärtnern Sie, geht auch mit Zimmerpflanzen
~ schlagen Sie weitere Ideen vor

Ist doch ganz einfach, nicht wahr!?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Donnerstag, 22. Juli 2010

Entmisten, Teil 9

Heute: Computer putzen.

Von innen.

http://www.raincitystory.com/flash/screenclean.swf

..............................................

Mittwoch, 21. Juli 2010

Schlaganfall: Physiotherapie auch Jahre später noch wirksam

Berlin, Juni 2010 – Lähmungen nach einem Schlaganfall können sich noch Jahre später zurückbilden. Darauf weisen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) anlässlich einer aktuellen Studie hin. Diese hatte gezeigt, dass Patienten mit Hilfe einer intensiven Physiotherapie verloren gegangene Fähigkeiten wieder neu erlernen können, selbst wenn der Schlaganfall bereits Jahre zurückliegt. Die Untersuchung belegt außerdem erstmals, dass auch Trainingsroboter wirksam helfen.
„Bisher gingen Experten davon aus, dass die Erholungsphase etwa sechs Monate nach dem Schlaganfall abgeschlossen ist”, so Professor Dr. med. Martin Grond, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und Chefarzt am Kreisklinikum Siegen. Häufig endete die Physiotherapie deshalb auch nach einem halben Jahr. „Die neue Arbeit einer US-Veteranenklinik zeigt jedoch, dass auch über diesen Zeitraum hinaus Patienten die Chance haben, einen Teil ihrer Unabhängigkeit zurückzugewinnen”, freut sich Professor Dr. med. Karl-Heinz Mauritz von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die Studie hatte die Auswirkungen einer intensiven Physiotherapie an Patienten untersucht, bei denen mehr als sechs Monate seit dem Schlaganfall vergangen waren. „Bei der Hälfte lag der Schlaganfall fünf Jahre oder länger zurück“, sagt Professor Mauritz. Dennoch war die Physiotherapie erfolgreich.
Über ein Vierteljahr absolvierten die Patienten insgesamt 36 Trainingsstunden. „Dabei wurde versucht, durch gezielte Übungen Beweglichkeit und Kraft in Schulter, Arm und in der Hand zu verbessern“, so der Experte. Bei einigen Patienten geschah dies mit Unterstützung von Trainingsrobotern. Für Professor Mauritz, der als Rehabilitationsneurologe in der MEDIAN Klinik in Berlin tätig ist, ist dies durchaus eine Perspektive für die Zukunft, da die Patienten damit auch zu Hause trainieren könnten. Die klassische Physiotherapie würden sie aber nicht ersetzen. „In der Studie erzielten die Patienten auch ohne Roboter gleich gute Ergebnisse“, berichtet Mauritz.
Wichtig sind die Dauer und Intensität der Übungen und der Lerneffekt.“ Dieser führt dazu, dass die Verbesserungen in der Studie über das Ende der Physiotherapie hinaus erhalten blieben. Auch sechs Monate später konnten die Patienten ihre Arme besser benutzen als vor der Therapie. Sie setzten die erlernten Fähigkeiten auch im Alltag um, so die Ergebnisse der Studie.
Verbesserungen können hier große Auswirkungen haben. Wenn ein Patient wieder mit Messer und Gabel essen und andere einfache Tätigkeiten im Haushalt verrichten kann, bedeutet dies eine deutliche Verbesserung seiner Lebensqualität. Die Patienten gewinnen neuen Lebensmut, sie zeigen sich wieder in der Öffentlichkeit, besuchen Freunde und Verwandte.

Quelle: Lo AC et al.: Robot-assisted therapy for long-term upper-limb impairment after stroke. In: The New England Journal of Medicine 2010; 362: 1772-83

http://www.dsg-info.de/

-------------------------------------

Samstag, 10. Juli 2010

Die wahren Helden findet man auf dem Asphalt

und nicht auf dem Rasen!

Die verzärelten überbezahlten Fußballballettluschen sind schon tolle Schauspieler, so richtige Diven. Von einem Mitspieler der gegnerischen Mannschaft sanft gestreichelt, verstehen sie es meisterhaft mit schmerzfaltigem, schockerstarrtem Gesichtsaudruck schwungvoll in die Höhe zu hopsen, in der Luft einen Fuß zu fangen, halbschraubend niederzufallen, sich anschließend drei, vier mal um die eigene Achse zu drehen, wohldrapiert auf dem kleidsamen weichen Grün still liegen zu bleiben, den gefangenen Fuß immer noch in den Armen haltend, warten, bis es auch wirklich alle mitbekommen haben, alle gucken, die Zeit steht still. Der schwarz gekleidete Mann trifft eine Entscheidung. Ist es die gewünschte, steht die Diva umständlich auf, fasst sich noch einmal an die Stirn, humpelt, tut ganz ganz tapfer und das Spiel kann endlich weiter gehen.

Der Radprofi knallt mit 50 kmH voll auf die Nuss, bricht sich den Arm, schrabt meterlang samt Fahrrad die Haut übern heißen Asphalt, steht benommen und blutverschmiert auf, setzt sich wieder aufs Rad und ärgert sich, dass er ne halbe Minute Zeit verloren hat.

Am Abend wird der Schorf unter der Dusche mit ner Drahtbürste wieder aufgekratzt. Sauberkeit muss sein, sonst gibt es eine böse Entzündung.

Hier ein Interview mit Jens Voigt, drei Tage nach seinem Wahnsinnssturz von 2009, der mir das Blut in den Adern gefrieren liess:

Er fährt jetzt seine 13. Tour und ich wünsche ihm und seiner Mannschaft und allen anderen Fahrern viel Erfolg und, dass alle Stürze schlimmer aussehen als sie sind!!!

Hals- und Beinbruch.

Meine Helden.

---------------------------------------

Mittwoch, 7. Juli 2010

Berlin gegen den Schlaganfall

Schnelle und kompetente Hilfe bei Apoplex/Schlaganfall und themenbezogene Veranstaltungen kann man jetzt hier finden:

http://www.berlin-gegen-den-schlaganfall.de

Gute Besserung!

----------------------------------

Dienstag, 6. Juli 2010

Wer heilt hat Recht !?!?

Wer heilt, hat Recht?
Von Ursachen und Täuschungen

„Wer heilt, hat Recht.“ Das ist ein Satz, der in der Alternativmedizin sehr beliebt ist. In der Regel wird er verwendet, um das Unbehagen zu überbrücken, das angesichts ungeklärter Wirkzusammenhänge bei einer alternativmedizinischen Heilung gelegentlich aufkommt. Was zählt, ist das Ergebnis. Ende gut, alles gut.
Da aber dieser Satz auch gern zum Beweis der Wirksamkeit verschiedenster alternativer Therapieverfahren eingesetzt wird, sind ein paar kritische Rückfragen angebracht.
Wer heilt wirklich?
Im Prinzip möchte man zustimmen: Wer heilt, hat ja ein positives Ergebnis hervorgebracht. Aber wer oder was hat im konkreten Fall tatsächlich die Heilung bewirkt? Das lässt sich oft nicht mit der gleichen Sicherheit sagen. Auch ist es ein (zwar weit verbreiteter, weil anschaulicher) Trugschluss, dass eine zeitliche Abfolge zweier Ereignisse immer auch eine Ursache-Wirkung-Beziehung darstellen muss.
Wenn ich heute nicht ordentlich aufesse und es morgen regnet, weiß ich, dass kein wirklicher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Wenn ich an Bach-Blüten-Essenzen rieche und am nächsten Tag die Magenschmerzen weg sind, soll aber plötzlich zweifelsfrei das eine für das andere ursächlich sein. Vielleicht geht es mir auch besser, weil ich erfahren habe, dass die Prüfung verschoben wird oder dass die Bank den benötigten Kredit gewährt.
Das Komplizierte in der Medizin ist, dass es eben nicht so leicht zu sagen ist, ob ein bestimmtes Medikament oder Therapieverfahren, oder andere veränderte Rahmenbedingungen eine Zustandsänderung bewirkt haben. Darum wird in langwierigen und teuren Studien versucht, an möglichst vielen Patienten unter möglichst gleichen Rahmenbedingungen zu testen, ob bei einem bestimmten Medikament in der Regel eine bestimmte Wirkung auftritt, oder nicht.
Irrtumswahrscheinlichkeit
Wo solche Studien nicht vorliegen oder aus therapiespezifischen Gründen nicht möglich sind, heißt dies nicht, dass diese Therapie aus Prinzip unwirksam sein muss. Aber es bedeutet, dass man mit einer viel höheren Rate an Irrtum rechnen muss. Zum Beispiel gibt es etliche Krankheiten, bei denen die Beschwerden zyklisch verlaufen: es gibt akute Phasen, zwischen denen Zeiten ohne Probleme liegen. Besucht man gegen Ende einer akuten Phase einen Therapeuten, kann dieser leicht die bald darauf eintretende Besserung für sich und seine Methode reklamieren. Dabei hätte sie sich auch ergeben, wenn gar nichts passiert wäre. Ob die Therapie beim nächsten mal wieder wirkt, hängt in solch einem Fall sehr vom Zeitpunkt des Besuchs beim Therapeuten ab.
Schließlich gibt es - auch in der Schulmedizin - eine nicht zu unterschätzende Quote von sogenannten Spontanheilungen. Ohne dass man sagen könnte, woran es gelegen hat, verschwinden plötzlich die Beschwerden und der Patient kann als geheilt entlassen werden. Manche Religionsgemeinschaften wie Christian Science oder der Bruno-Gröning-Freundeskreis sammeln systematisch solche Erlebnisberichte und reklamieren den Heilungserfolg für ihren Glauben. Anderswo gehen die Patienten einfach so glücklich nach Hause, ohne dass dies irgendwo erfasst und registriert würde.
Wer heilt, hat recht? Christen können für jede Heilung Gott dankbar sein. Vorschnellen und ungeprüften Zuordnungen auf eine bestimmte Methode darf man aber mit Recht skeptisch gegenüberstehen.
Harald Lamprecht

...........................................................

Montag, 28. Juni 2010

Enstehungsgeschichte der Mathematik

Am Anfang schuf Gott Adam und Eva. Und Adam war wüst und leer, und es wollte nicht Licht werden im Kasten seines Gehirns, wo Finsternis und Chaos herrschten. Und Gott sprach: "Es werde eine Feste in der Wirre der Gedanken und Begriffe und ihr Name sei Mathematik." Und es geschah also. So ward aus Plus und Minus der erste Tag.

Und Gott schuf gerade und krumme Linien, ebene und gewölbte Flächen und Körper der verschiedensten geometrischen Formen mit Winkeln und Längen und gab sie Adam, auf dass er sie berechne und sich an ihnen erfreue. Und Gott sah, dass es gut war. So ward aus Sinus und Kosinus der zweite Tag.

Und Gott schuf Potenzen und Wurzeln, rein- und gemischtquadratische Gleichungen, reelle und imaginäre Zahlen und sprach zu Adam: "Rechne mit ihnen nach den Gesetzen der Algebra und du wirst den binomischen Lehrsatz finden." So ward aus Quadrat und Kubik der dritte Tag.

Und Gott sprach: "Es werde das Koordinatensystem mit seinem Ursprung, mit Ordinate und Abszisse. In dieses sollen sich einfügen Kreise, Ellipsen, Hyperbeln mit Pol, Polaren, konjugierten Durchmessern und Tangenten, Kurven höherer und noch höherer Ordnung, Asymptoten, Hoch- und Tiefpunkte, mit und ohne Wendepunkten." Und Gott sah, dass es gut war. So ward aus Maximum und Minimum der vierte Tag.

Und Gott formte die Erde mit Groß- und Kleinkreisen, mit Längen- und Breitenkreisen, mit Meridianen und Vertikalen und gab ihr einen Platz im Mittelpunkt der Himmelskugel mit Horizont, Zenit und Nadir, mit Äquator, Nord- und Südpol, und er setzte auf diese Kugel Gestirne, deren Lage durch Höhe, Deklination und Stundenwinkel bestimmt war. Und Gott betrachtete sein Werk mit Wohlgefallen. So ward aus Längenzeit und Zeitgleichung der fünfte Tag.

Und Gott sprach: "Die Erde bringe hervor kleine und kleinste Teilchen in einer Menge, dass ihre Zahl gegen unendlich strebe." Und es geschah also. Und der Herr nannte diese Teilchen lim x für x gegen unendlich. Er schuf die Herren Briggs und Napier, auf dass sie Logarithmen schufen, und er baute Reihen, endliche und unendliche. Da ward aus konvergent und divergent der sechste Tag.

Am siebten Tage aber ruhte Gott. Und er gab Adam die Logarithmentafel und sprach: "Siehe, ich gebe in deine Hände das ganze mathematische Paradies. Nun darfst du addieren und multiplizieren und potenzieren. Nur durch die Zahl 0 darfst du nicht dividieren; denn diese Zahl ist ein Geschöpf des Fürsten der Finsternis."

Die listige Schlange aber sprach zu Eva: "Wer durch 0 dividiert wird lernen, was richtig und falsch ist." Und das törichte Weib sprach zu Adam: "Dividiere und die Gleichung wird viel einfacher werden."
Und Adam fasste sich ein Herz und dividierte durch 0. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren. So machten sie sich Schürzen aus abgewickelten Oberflächenintegralen.
Da trieb Gott Adam und Eva aus dem mathematischen Paradies und sprach zu ihnen: "Weil du durch 0 dividiert hast, sei deine Arbeit verflucht. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Leben lang differenzieren, integrieren und logarithmieren. Nie sollst du eine Zahl unendlich erreichen und für Pi und e genaue Werte finden. Du wirst für den Sinus von zwei verschiedenen Zahlen den gleichen Wert erhalten und nie einen exakten mathematischen Text hervorbringen."
Und so geschah es also.

´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´

Freitag, 25. Juni 2010

Mathematischer Humor ;-)

Aus persönlichem aktuellem Anlass:

Alte Mathematiker sterben nie, sie verlieren nur einige ihrer Funktionen.

"Die Ehe des Professors soll sehr unglücklich sein, habe ich gehört!"
"Wundert mich nicht. Er ist Mathematiker und sie unberechenbar."

Lehrer: "Jetzt rechnen wir einmal ohne den Taschenrechner:Wie viel ist sieben mal sieben?""Und bis wann brauchen Sie das Ergebnis?" fragt Karl.

Es gibt drei Arten von Mathematikern: Die einen können zählen,die anderen nicht.

"Philosophie ist ein Spiel mit Zielen, aber ohne Regeln. Mathematik istein Spiel mit Regeln, aber ohne Ziele."

"Wenn die Null sehr groß ist, dann ist es fast so viel,wie ein bisschen Eins."

87+93x(7-8):44-1234+765:67+(4+67+54x425)

Dienstag, 15. Juni 2010

100 Jahre!!!

Die Paul-Schneider-Grundschule in Lankwitz feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Am Donnerstag, den 1. Juli 2010 wird das gefeiert.

http://www.paul-schneider-grundschule.de/

Klaro, dass ich hingehe. Vielleicht kommt meine Tochter sogar mit. Dann sind wir zwei Schulgenerationen. Tja, und wenn meine Schwester auch mitkommt, dann sind wir drei Paul-Schneider-Grundschule-Generationen.
Toll, wa?!

:-D :-D :-D :-D :-D :-D

Sonntag, 6. Juni 2010

James - ein Gedicht über Parkinson

Dieses Gedicht wurde mir von einer Parkinsonbetroffenen zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür!

James
______________________

Als er plötzlich den Weg in mein Leben fand,
habe ich ihn gleich James genannt.
Sprech ich über ihn im Plauderton,
nenne ich ihn Herrn Parkinson.

______________________

Ist er bei mir, laufe ich wie betrunken daher.
Einen geraden Weg zu finden fällt mir sehr schwer.
Die Leute schauen, ihr Blick wird zur Qual,
muss gegen ihn kämpfen, hab keine andere Wahl.

_______________________

Er sorgt auch dafür, dass eine Hand ich nicht mehr richtig bewegen kann.
Jede Tätigkeit von mir geht nur noch langsam voran.
Dann fällt noch etwas zu Boden zum x-ten Mal,
muss gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

_______________________

Er ist auch bei mir, wenn ich nachts nicht schlafen kann,
die Steifheit meinen ganzen Körper erfasst, irgendwann,
wenn das Liegen im Bett wird langsam zur Qual,
muss ich gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

________________________

Er bestimmt auch, wenn mein Körper zittern soll,
kann nichts dagegen tun, finde es auch nicht so toll.
Den Inhalt des Glases verschütt` ich zum x-ten Mal,
muss gegen ihn kämpfen, habe keine andere Wahl.

________________________

Er ist dabei, wenn ich die Pillen muss schlucken.
James sträubt sich dagegen, durchfährt meinen Körper mit heftigem Zucken.
Das Leben mit ihm wird mir langsam zur Qual,
ich werde weiter gegen ihn kämpfen, habe ich denn eine andere Wahl ???


Dieter Witte

__________________________

Donnerstag, 3. Juni 2010

Lied: Der Ergotherapeut

Oben rechts Ergotherapeut anklicken.

;-))

http://www.myspace.com/ostrezolwie

.................................

Dienstag, 1. Juni 2010

Info über Spiegeltherapie

Habe neuen link über Spiegeltherapie hinzugefügt.
Verständliche Erklärungen und Therapeutenverzeichnis inklusive.

http://spiegeltherapie.com/

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Freitag, 28. Mai 2010

Existiert das Böse???

Ein Universitätsprofessor forderte seine Studenten mit folgender Frage heraus:

"Gott schuf alles, was existiert?"

Ein Student antwortete mutig: "Ja, er schuf alles!"

"Gott hat alles erschaffen?", fragte von neuem der Professor.

"Ja, Herr Professor", antwortete der Jugendliche.

Der Professor fuhr fort: "Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert, und gemäß der Annahme, daß unsere Werke uns selbst widerspiegeln, ist Gott böse."

Der Student blieb stumm nach dieser Antwort, und der Professor, triumphierend, rühmte sich, einmal mehr bewiesen zu haben, daß der Glaube ein Mythos ist.

Ein anderer Student hob seine Hand und sagte:"Kann ich eine Frage stellen, Herr Professor?"

"Natürlich", antwortete der Professor. Der junge Mann erhob sich und fragte:

"Professor, existiert die Kälte?"

"Was soll das für eine Frage sein? Natürlich existiert sie. Ist Ihnen etwa noch nie kalt gewesen?" Der Student antwortete:"In der Tat, Herr Professor, die Kälte existiert nicht. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir als kalt empfinden, in Wirklichkeit Fehlen von Wärme. Jeder Körper oder Gegenstand kann untersucht werden, wenn er Energie hat oder abgibt. Wärme ist, was besagtem Körper Energie verleiht.

Der absolute Nullpunkt ist die totale Abwesenheit von Wärme. Alle Körper werden träge, reaktionsunfähig, aber die Kälte gibt es nicht. Wir haben diesen Ausdruck erfunden, um zu beschreiben, wie wir uns ohne Wärme fühlen.

Und existiert die Dunkelheit?", fragte der Student weiter.
Der Professor antwortete: "Natürlich!"
Der Student sagte darauf: "Sie irren sich wieder, Herr Professor. DieDunkelheit existiert ebenso wenig.

Sie ist in Wirklichkeit Mangel an Licht. Das Licht läßt sich untersuchen, die Dunkelheit nicht. Wir kennen das Prisma von Michols, um weißes Licht in die verschiedenen Farben zu zerlegen, aus denen es zusammengesetzt ist, mit der jeweils verschiedenen Wellenlänge. Ein einfacher Lichtstrahl bricht die Dunkelheit und erhellt die Oberfläche, auf der sein Schein endet. Wie kann man angeben, wie dunkel ein bestimmter Raum ist? Aufgrund der Lichtmenge, die in diesem Raum präsent ist.

Nicht wahr?? Dunkelheit ist ein Begriff, den der Mensch entwickelt hat, um zu beschreiben, was vor sich geht, wenn kein Licht vorhanden ist."

Schlußendlich fragte der Jugendliche den Professor:

"Herr Lehrer, existiert das Böse??"

Der Professor antwortete: "Natürlich existiert es, wie ich anfangs erwähnt habe, wir sehen Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt. Diese Dinge sind böse."

Worauf der Student antwortete: "Das Böse existiert nicht, Herr Professor. Oder wenigstens nicht aus sich selbst.
Das Böse ist schlicht die Abwesenheit Gottes, ist - genau wie die vorigen Beispiele - ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um diese Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat nicht das Böse geschaffen. Es verhält sich damit nicht wie mit dem Glauben oder der Liebe, die existieren wie die Wärme oder das Licht. Das Böse ist das Ergebnis dessen, daß der Mensch Gott nicht in seinem Herzen gegenwärtig hat. So wie er es kalt empfindet, wenn Wärme fehlt oder dunkel, wenn kein Licht da ist."

Darauf nickte der Professor mit dem Kopf und schwieg.

Der junge Student nannte sich Albert Einstein ...


~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dienstag, 25. Mai 2010

Entmisten, Teil 8

Eine liebevolle Atmosphäre
in Deinem Heim
ist das Fundament für Dein Leben

Dalai Lama


Immer noch dabei, obwohl ich in letzter Zeit nicht oft hier darüber berichtet habe.
Aber jedesmal beschreiben, wie eine Schublade geleert, ein Schrank aufgeräumt, eine Ecke neu gestaltet oder eine Fensterbank mit neuen Pflanzen belebt wurde ist auch nicht ganz so interessant, oder?!?

``````````````````````

Dienstag, 18. Mai 2010

Kognitiv Therapeutische Übungen nach Perfetti

Was sind “Kognitiv Therapeutische Übungen” nach Perfetti?



Die “Kognitiv Therapeutischen Übungen” sind eine Behandlungsform für die Rehabilitation von Hemiplegie nach Schlaganfall. Sie unterscheidet sich von den anderen klinisch etablierten Therapien durch den neuen Ansatz, den der italienische Arzt Dr. Carlo Perfetti mit seinen Mitarbeitern entwickelte. Man will in der Behandlung keine Aktivitäten fördern bei denen bestimmte Bewegungsabläufe wiedererlernt werden, da angenommen wird, dass diese zu abnormalem kompensatorischen Bewegungsverhalten führen. Stattdessen sollen dem zentralen Nervensystem (ZNS) bestimmte Grundfähigkeiten wieder vermittelt werden, primär die für Informationsaufnahme und -verarbeitung, daneben aber auch die für Variabilität und die Fähigkeit einzelne Bewegungselemente kontrollieren zu können.


Ziel ist die Organisation bzw. Reorganisation des Nervensystems. Grundlage der Therapie ist der Tastsinn (Sensibilität), der eine wesentliche Rolle bei der Organisation von Bewegungen spielt. Das ZNS braucht Informationen vom Körper und der Umwelt, um Bewegungen planen und ausführen zu können, d.h. Bewegung und Sensibilität hängen voneinander ab.


Wichtig ist die Förderung des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit für die Reizverarbeitung (Wahrnehmung) aus Körper und Bewegung. Daneben wurden auch Erkenntnisse zur Rolle von Motivation und Gedächtnis einbezogen, denn
Ziel sind nicht mehr oder weniger mechanische Abläufe, sondern das kognitive (bewusst-intelligente) Lösen bestimmter Aufgaben unter Nutzung afferenter (sensibler) Informationen.
D.h. der Patient soll lernen eine Aufgabe zu lösen.

In der Therapie wird vorher das Ziel und die Durchführung genau erklärt, nicht nur um Aufmerksamkeit und Motivation zu wecken, sondern auch damit die gespürte Bewegung, die zunächst durch den Therapeuten ausgeführt wird, mit der gestellten Aufgabe verglichen werden kann. Denn ohne bewusstes Hinterfragen und Abgleichen der afferenten Informationen kommt es nicht zu der gewünschten Reizverarbeitung und langfristig nicht zu der Fähigkeit des ZNS willkürlich oder reaktiv adäquat Bewegung planen und durchführen zu können.
Das Nervensystem zu reorganisieren bedeutet die Fähigkeit der Interaktion zwischen Patient und Umwelt zu verbessern.


Wie wird die Therapie praktisch umgesetzt?
Die Therapie mit “kognitiv therapeutischen Übungen nach Perfetti” ist keine Behandlungsmethode, da es kein festes Therapieprogramm gibt. Die Therapie folgt bestimmten Grundsätzen und Zielen und entspricht damit einem Konzept. In Deutschland wird das Therapie-Konzept nach Perfetti überwiegend von Ergotherapeuten eingesetzt.
Vor der Behandlung steht eine ausführliche Untersuchung und Überprüfung der Sensibilität, gefolgt von der Analyse der speziellen Symptomatik auf dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Ist das individuelle Problem des Patienten erkannt, wird eine Hypothese formuliert und erst danach das Übungsniveau sowie die einzelnen Übungen ausgewählt. Anhand der Reaktionen des Patienten während der Übungen wird die Hypothese überprüft.


Es gibt verschiedene Übungsebenen:


Übungen 1. Grades
- keine aktiven Bewegungen (Therapeut bewegt) – geschlossene Augen um Kompensation mit dem visuellen System zu vermeiden

Ziel: – Kontrolle abnormer Reaktionen auf Dehnung – Förderung der taktilen und kinästhetischen Sensibilität


Übungen 2. Grades
- unterstütztes willkürliches Bewegen (erfordert gutes Zusammenspiel von Therapeut und Patient) – schon etwas komplexere Aufgaben möglich

Ziel: – Förderung der Wahrnehmung – Kontrolle abnormer Irradiation (überschießende Aktivität benachbarter Muskelgruppen)


Übungen 3. Grades
- selbstständiges Bewegen ohne Hilfe – zunehmend komplexer

Ziel: – Kontrolle mehrerer Körperabschnitte, statisch und dynamisch – Kontrolle von Raum (wie weit?, wohin?), Zeit (Dauer, Tempo), Intensität (dosierte Kraftentwicklung)


Die Übungen und der Übungsaufbau werden individuell auf den Patienten abgestimmt und zusammengestellt unter bestimmten Aspekten wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und kognitiver Bewegungskontrolle.
Für die Übungen wird spezielles Therapiematerial benötigt. Es handelt sich dabei überwiegend um 2- oder 3-dimensionale Figuren in verschiedenen Größen, Materialien und Formen oder spezielle Konstruktionen, die teilweise in sich mobil sind. Die Kanten der Objekte werden z.B. mit dem Finger ertastet, entweder geführt durch den Therapeuten oder selbstständig. Der Patient soll sowohl die verschiedenen Formen, Strukturen, Materialstärken, Widerstände oder Gewichte, als auch die Distanz und Richtung der Bewegung erspüren und nachvollziehen, sie wieder erkennen und später aktiv reproduzieren.


Wirksamkeit der kognitiv therapeutischen Übungen nach Perfetti
Die “kognitiv therapeutischen Übungen” nach Perfetti sind in ihren Teilaspekten auf den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien konstruiert und entwickeln sich analog der neuen Erkenntnisse weiter. D.h. die Therapie wird um manches bereichert, während anderes herausgenommen wird, weil sich der Beleg als nicht mehr haltbar erweist.
Die adäquaten sensomotorischen Reize wirken stimulierend auf den Patienten. Er tritt in Interaktion mit der Umwelt und lernt sie wieder “begreifen”. Durch das intensive Training des sensomotorischen Nervensystems kommt es auch oft zu einer Senkung des Muskeltonus (Spastik).
Die Effektivität der gesamten Behandlung in der klinischen Situation von Schlaganfallpatienten mit einer Hemiplegie wurde nach Kenntnis der Autorin bisher aber noch nicht in wissenschaftlichen Studien überprüft.


Weiterbildung zum Perfetti-Therapeuten
Autorisierte Kurse zum Therapiekonzept nach Perfetti werden von verschiedenen Fortbildungsanbietern durchgeführt. Das Therapiematerial kann über den Fachhandel erworben werden.


Ausgewählte Literatur
Conti (1995) Die Behandlung erwachsener Hemiplegiker nach der Perfetti-Methode. Ergotherapie & Rehabilitation, Januar, 22-5.
Lehmann R, Messerli R, Kauffeld U, Kunz C (2000) Kognitive Rehabilitation: Schwerpunkt Schulter bei Hemiplegie. Praxis Ergotherapie, April, 104-8.
Oberleit S ( 1996) Kognitive therapeutische Übungen nach Prof. Perfetti. Krankengymnastik, 48 (4):533-549.
Perfetti C (1997) Der hemiplegische Patient – Kognitiv-therapeutische Übungen. Pflaum Verlag, München.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::



Selbstverständlich bieten wir in unserer Praxis Übungen nach Perfetti an!



:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Dienstag, 11. Mai 2010

Neu

Neue website hinzugefügt:

http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de/

....................................

Mittwoch, 28. April 2010

Spiegeltherapie gegen Schmerzen


Es ist eine verblüffende Methode: Bei der Spiegeltherapie macht ein Patient vor einem Spiegel Bewegungsübungen mit dem gesunden Arm. Dabei stellt er sich vor, es wäre sein kranker, schmerzender Arm.
Eine Methode aus der Behandlung von Phantomschmerzen nach Amputationen kann auch anderen Patienten mit chronischen Schmerzen, zum Beispiel Patienten mit Morbus Sudek (komplexes regionales Schmerzsyndrom), helfen: die Spiegeltherapie. Diese Therapie kann auch bei anderen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Muskeldystonien hilfreich sein.
Patient trickst Gehirn aus
Das Prinzip der Therapie ist es, das Gehirn durch das Beobachten der gesunden Extremität im Spiegel zu überlisten. Der kranke Arm wird dabei versteckt. Der Patient beobachtet im Spiegel, wie der gesunde Arm bewegt, berührt und behandelt wird.
Hier beginnt der Trick: Der Patient suggeriert seinem Gehirn, dass auch der kranke Arm gesund, beweglich und schmerzfrei ist – und überwindet so den Schmerz. Bei chronischen Schmerzen hat sich das Gehirn mit der Zeit so verändert, dass es grundsätzlich alle Signale der Nervenzellen aus dem betroffenen Körperteil als Schmerz interpretiert. Die dauernden Schmerzsignale haben neue Verknüpfungen entstehen lassen, die einen endlosen Kreislauf von Schmerzimpulsen bilden – das sogenannte Schmerzgedächtnis.
Ziel: Schmerzgedächtnis löschen
Mit der Spiegeltherapie versuchen Ärzte und Ergotherapeuten, dieses Schmerzgedächtnis zu löschen. In der Therapie werden die Bereiche des Gehirns aktiviert, die für den kranken Körperteil zuständig sind. Die Patienten lernen, wieder andere Signale als immer nur Schmerzimpulse zu verarbeiten. Gelingt das, kann der Schmerzkreislauf durchbrochen werden. Damit die Therapie erfolgreich ist, müssen sich die Patienten intensiv konzentrieren und mit viel Ausdauer üben, denn eine Besserung stellt sich in der Regel frühestens nach zwei bis drei Monaten ein.
Stand vom 28.04.2010
.................................................

Freitag, 23. April 2010

Das Armlabor - Hoffnung bei Schlaganfall

Olsberg. Er kann jeden treffen, der Kurzschluss im Hirn.
Und jeder Schlaganfall verändert Leben. Statistisch krallt er sich 180 von 100 000 Menschen. Er zerstört Sprachzentren und lähmt Bewegungsfreiheiten.
In deren Behandlung setzt die „Klinik am Stein” ein neuartiges Verfahren ein: das Armlabor.
Beim Geriatriekongress in Wien ist Dr. Rüdiger Buschfort dafür mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden.
„Fingernuckler” - den Namen haben Patienten dem Gerät gegeben. Was niedlich klingt, hat großen Nutzen. Darauf hofft auch Paulo-Jorge Correia, der vor dem Apparat sitzt. Auf einer kleinen Achse sind vier unterschiedlich geformte Hohlscheiben montiert. Eine für jeden Finger, der darin eingebettet liegt. Schaltet man den Motor ein, bewegen sich die Finger auf und ab, auf und ab.

Paulo-Jorge Correia ist gerade mal 45 Jahre alt. Schlaganfall linkshirnig mit Lähmung der rechten Seite. Er hat keine Gewalt mehr über seinen rechten Arm. Daher musste ihm Ergotherapeutin Anke Heß zuvor helfen, die Finger auf die Drehscheiben zu legen.
Der Schlaganfall im Gehirn des 45-Jährigen hat genau die Areale im zentralen Nervensystem getroffen, die für die Beweglichkeit des Armes und der Finger zuständig sind. Nun muss benachbartes und ungeschädigtes Gehirn diese Aufgaben neu lernen, um sie übernehmen zu können.

Mehr bringt mehr
Die ständige Bewegung des Geräts und damit der Finger stimuliert die Nerven und bahnt den Lernprozess an. Das Beobachten der Finger tut sein Übriges. Der Effekt ist mit dem mentalen Training eines Bobfahrers vergleichbar. Vor dem Start geht er gedanklich noch einmal Kurve für Kurve des Eislabyrinths durch und plant gedanklich den Bewegungsablauf vor.

Dieses „Neu-Erlernen” gilt für sämtliche Armfunktionen. „Leider hat man sich in der Therapie bislang primär um Schmerzreduzierung und um die Beweglichkeit der Beine gekümmert. Es gibt eigentlich gar kein Standardverfahren für die Therapie der Arme”, erklärt der Chefarzt der Klinik, Dr. Rüdiger Buschfort. Mit Hilfe von Ergotherapeuten werde in der Regel versucht, eine bessere Mobilität zu erzielen. Doch das ist langwierig und kostspielig. Denn es bedarf vieler Therapeuten und vieler einzelner Sitzungen.
Hier setzt die Idee des Armlabors an. Damit Menschen wie Paulo-Jorge Correia später wieder den Arm ausstrecken, ihn anwinkeln, die Hand öffnen, zu einem Glas greifen und es an den Mund führen können, sind viele Einzelbewegungen notwendig. Dr. Buschfort und seine Mitarbeiter haben, um beim Beispiel zu bleiben, diesen Griff zum Wasserglas in einzelne Bewegungsabläufe aufgeschnitten, analysiert und gegliedert.
Das, was an Muskel- und Nervenzusammenspiel für das Zugreifen nötig ist, wird einzeln trainiert. Und zwar intensivst: drei Wochen lang haben 119 Patienten fünf Tage pro Woche 30 bis 50 Minuten an den Maschinen gearbeitet - mit herausragendem Erfolg. Es gibt übrigens fünf Apparate, so dass unterschiedliche Bewegungs- und Koordinationsabläufe geübt werden können. Ein computergesteuerter Armtrainer oder eine Art Nudelholz, das eine PC-Maus bewegt und viel Geschicklichkeit erfordert.

Doppelte Therapieeinheiten
Durch all diese Varianten hat auch der 45-jährige Portugiese seine Therapieeinheiten verdoppelt. Die effektiven Therapieminuten aller therapierter Patienten stiegen von 38 000 im konventionellen Ansatz auf 145 600 durch das Armlabor. Mehr bringt mehr und das spiegelt sich auch in den positiven Ergebnissen der Studie wider.

Kritiker könnten nun meinen, dass die „Automatisierung” von bestimmten Übungen dazu führe, Therapeutenstellen einzusparen. Doch dem widerspricht Dr. Buschfort vehement. „Dadurch wird und soll kein einziger Arbeitsplatz in Frage gestellt werden. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, gezielt isolierte monotone Bewegungen zu trainieren, um sie noch stärker zu verinnerlichen. Das gelingt durch Geräte sogar besser. Dem Therapeuten kommt die viel wichtigere Aufgabe zu, das Training zu begleiten und am Ende die einzelnen Bewegungssequenzen erneut zu einer sinnvollen, alltagsnützlichen Handlung zusammenzusetzen.”

Studie belegt Erfolg
Die Klinik hat die Effektivität durch eine Studie belegt. Alle Studien-Teilnehmer - egal wie schwer sie betroffen waren - verbesserten sich deutlich, zum Teil um über 100 Prozent im Untersuchungszeitraum.

Keine Nebenwirkungen
Nebenwirkungen wurden übrigens nicht festgestellt; die Akzeptanz bei den überwiegend älteren Patienten war hoch. Dr. Buschfort: „Die einzelnen Geräte sind nicht neu. Zusammen mit dem Neurologen Prof. Dr. Hesse von der Berliner Charité haben wir sie konzeptionell zusammengeführt, weiterentwickelt und schützen lassen.” Für ihn ist die Kombination von bewährten Behandlungmethoden mit einem apparativ gestützten Therapieansatz die effektivste Therapie der Zukunft, insbesondere in der Armrehabilitation. Und für Herrn Correia vermutlich auch.

________________________________

Mittwoch, 21. April 2010

Würden Sie im Pyjama auf die Strasse gehen?


Wenn Ihnen in der nächsten Zeit junge Leute im Pyjama begegnen oder junge Erwachsene mit Miniranzen und Schultüte, dann könnte das vielleicht unsere künftige Elite sein.
Manche Abiturienten durchleben derzeit eine Mottowoche. Sie verkleiden sich, malen sich an, spielen verrückt und feiern so das Ende ihrer langen Schulzeit.
Es sei ihnen gegönnt!

:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

Donnerstag, 15. April 2010

Nachdenkliches

Es gibt im Menschen etwas, das ihn dazu treibt, sich zu übertreffen, über sich selbst hinauszuwachsen.
Der Beweis: Was bringt die Bergsteiger dazu, immer höhere und immer schwerer zugängliche Gipfel zu erklimmen?
Was zwingt die Schwimmer, die Läufer, immer schneller zu schwimmen und zu laufen?
Was verpflichtet die Schachspieler, Stunden nachzudenken, bevor sie einen einzigen Zug machen?
Nichts.
Sie selbst haben es sich auferlegt, diese Leistungen zu vollbringen oder diese Probleme zu lösen. Und wie groß ist ihre Freude, jedes Mal, wenn sie einen Sieg davontragen! Wie viele Aktivitäten, Spiele und Wettkämpfe jeder Art haben die Menschen auf diese Weise erfunden! Das zeigt deutlich, dass du tief in deinem Inneren das Bedürfnis verspürst, deine eigenen Grenzen immer mehr zu erweitern.
Aber warum versäumst du daran zu denken, dieses Durchhaltevermögen, diese Geschicklichkeit und Intelligenz, die du in Spielen und Wettkämpfen an den Tag legst, auch im täglichen Leben anzuwenden?
Warum beklagst du dich hier immer, dass du dich anstrengen musst?
_________________________________