Montag, 22. März 2010

Neue websites hinzugefügt

Habe wieder ein paar neue websites mit tollen Infos hinzugefügt.



- Die DAHTH ist die Seite für Handtherapie.


- Wirbelsäulenfitness, die Website zum Buch.


- Bowentherapie, geich zwei informative Seiten über diese sanfte Methode.


- Schlaganfallinfo

- Arbeitskreis Parkinsonsyndrome

..........................................................

Sonntag, 14. März 2010

NATURIA, 2. Gesundheitsmesse

















Naturia, die 2. regionale Gesundheitsmesse, diesmal in der Domäne Dahlem, stand wieder unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Barbara Loth.
Das Besondere an dieser Messe ist die gelungene Zusammenstellung der Aussteller aus Gesundheit und Umwelt.
Die Resonanz bei den Steglitz-Zehlendorfer Bürgern war diesmal, trotz oder wegen des trüben Wetters, sehr groß.
Die Atmosphäre hat meinem Team und mir besonders gut gefallen, sodass ich ausschließlich fröhliche Bildimpressionen einfangen konnte!
Vielen Dank an alle Besucher, Beteiligten und an die Organisatoren!!!
Es war ein schöner Tag!
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,







Freitag, 12. März 2010

Physiotherapie ungerecht verteilt?!

http://www.up-aktuell.de/news/2010/03/%E2%80%9Edie-verteilung-ist-nicht-gerecht-%E2%80%9C-8921.html


Hier noch die kleine Anfrage:


Deutscher Bundestag Drucksache 17/598 17. Wahlperiode 29. 01. 2010
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink, Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Katrin Göring-Eckardt, Britta Haßelmann, Markus Kurth, Beate Müller-Gemmeke und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Regional ungleicher Zugang zu Heilmitteln
Die gesetzliche Krankenversicherung ist dem Grundsatz verpflichtet, allen Versicherten den gleichen Zugang zu den medizinisch notwenigen Gesundheitsleistungen zu ermöglichen. Dabei erfolgt die Konkretisierung der Leistungsansprüche der Versicherten über Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, die bundeseinheitlich gelten. Diesem Grundsatz des einheitlichen Leistungsanspruchs scheinen die Ergebnisse des Heilmittelberichts 2009/2010 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK klar zu widersprechen. Darin werden regional sehr unterschiedliche Zugänge der Bevölkerung zu Heilmitteln festgestellt. Eine räumlich unterschiedliche Behandlungsintensität ist bei allen Arten von Heilmitteln (Physio-, Ergo-, Sprachtherapie) ersichtlich und deutet auf ein sehr unterschiedliches Verordnungsverhalten der Vertragsärzte in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) hin.

Bei der Physiotherapie variierten 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Sachsen (750,5), Berlin (677,4), Baden-Württemberg (625,1), Sachsen- Anhalt (612,6), Bayern (564,4) sowie Westfalen-Lippe (233,7), Nordrhein (314,1), Hessen (339,3). Der Bundesdurchschnitt beträgt 500. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungs- zahl beträgt das 3,21-Fache.

Bei der Ergotherapie variierten 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Sachsen (51,6), Schleswig-Holstein (44,6), Hamburg (43,3), Saarland (42,7) sowie Westfalen-Lippe (23,9), Hessen (24,5), Nordrhein (29,5). Der Bundesdurchschnitt beträgt 34. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungszahl beträgt das 2,16-Fache.

Bei der Sprachtherapie variieren 2008 die Leistungen je 1 000 AOK-Versicherte zwischen Baden-Württemberg (43,9), Nordrhein (38,2), Schleswig-Holstein (36,7), Berlin (33,9), Westfalen-Lippe (26,3) sowie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (22,7), Rheinland-Pfalz (25). Der Bundesdurchschnitt beträgt 30,8. Der Unterschied zwischen der Region mit der höchsten und der mit der niedrigsten Behandlungszahl beträgt das 1,9-Fache.

Die Leistungen der Ergo- und der Sprachtherapie werden besonders häufig von Kindern in Anspruch genommen. Mehr als die Hälfte aller sprachtherapeutischen Leistungen werden von Kindern zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr beansprucht. Am häufigsten wird Sprachtherapie vor Abschluss der Sprachentwicklung verordnet. Mithin entscheidet die Entwicklung der Sprachfähigkeit über die Bildungschancen von Kindern.
Auch bei der Ergotherapie ist ein Verordnungsgipfel bei Kindern im Grundschulalter zu verzeichnen.

Drucksache 17/598 – 2–DeutscherBundestag–17.Wahlperiode

Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie erklärt sich die Bundesregierung die Diskrepanz bei den Verordnungen der
a) Physiotherapie,
b) Ergotherapie,
c) Sprachtherapie
zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen?
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus, und wie gedenkt sie dieser Diskrepanz entgegenzuwirken?
2. Sind der Bundesregierung morbiditätsbezogene Gründe bekannt, die erklären, warum die Heilmittelverordnungen um etwa das Zwei- bis Dreifache zwischen den KVen mit den höchsten und den mit den niedrigsten Verordnungen variieren?
Falls ja, welche sind das?
3. Welche anderen plausiblen Gründe rechtfertigen nach Ansicht der Bundesregierung das unterschiedliche Verordnungsverhalten in den KVen?
4. a) Ist davon auszugehen, dass Richtgrößen das Verordnungsgeschehen maßgeblich beeinflussen?
Falls ja, weshalb, und in welcher Form?
Falls nein, weshalb nicht?
b) Wie erklärt sich die Bundesregierung die so stark differierenden Richtgrößen?
c) Welche Richtgrößen erscheinen der Bundesregierung für die Physio-, die Ergo- und die Sprachtherapie als notwendig und angemessen?
5. a) Sind der Bundesregierung KVen bekannt, die Vertragsärzte beim Umgang mit den Budgetgrenzen beraten?
Falls ja, welche sind dies, und in welcher Form geht die Beratung vonstatten?
b) Sofern eine solche Beratung nicht erfolgt, weshalb nicht?
c) Werden geeignete Softwareprogramme eingesetzt, um einen besseren Überblick über die Spielräume beim Heilmittelbudget zu haben?
Falls nein, weshalb nicht?
6. In welchen KVen sieht die Bundesregierung eine Unter- bzw. Überversorgung in der
a) Physiotherapie,
b) Ergotherapie,
c) Sprachtherapie?
Welches Ausmaß erreicht dabei in den einzelnen KVen die Unter- bzw. Überversorgung in den jeweiligen Heilmittelbereichen?
7. a) Wie bewertet die Bundesregierung den regional sehr unterschiedlichen Zugang von Kindern zu Sprach- und Ergotherapie?
b) Welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus?

Deutscher Bundestag–17.Wahlperiode–3– Drucksache 17/598

8. Gibt es, gab es oder plant das Bundesministerium für Gesundheit Aktivitäten, damit Kinder mit einer funktionellen Sprachstörung einen besseren und einheitlichen Zugang zu professionellen Leistungen der Sprachtherapie erhalten?
Falls ja, welche sind dies?
Falls nein, weshalb nicht?
9. Mit welchen Maßnahmen trägt die Bundesregierung dazu bei, dass die Empfehlung aus dem Bericht über die Lebenssituation junger Menschen „95 Pro- zent aller Kinder sollen bei der Einschulung über adäquate Sprachkompetenzen verfügen" (Bundestagsdrucksache 16/12860, S. 262) für alle Regionen im Bundesgebiet wirksam werden kann?

Berlin, den 29. Januar 2010
Renate Künast, Jürgen Trittin und Fraktion

Dienstag, 9. März 2010

Einladung für MS-Betroffene

Lebensnerv, Stiftung zur Förderung der psychosomatischen MS-Forschung lädt ein:

Wann: Mi, 17.3.2010 13:30 - 15:00 Uhr

Wo: Humboldt Uni
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin , Raum 1204

Kosten für MS-Betroffene: 20,- €

Kosten Fachpersonal: in Kongresstageskarte

Thema:
"Psychotherapie, Empowerment, Identität"
Satellitensymposium der Stiftung LEBENSNERV

www.lebensnerv.de

#######################

Samstag, 6. März 2010

NATURIA Gesundheitsmesse

2. Gesundheitsmesse Berlin Süd-West

In Steglitz findet die zweite regionale Gesundheits- und Umweltmesse , unter der Schirmherrschaft der Bezirksstadträtin Brigitte Loth statt.

Ort: Ort: Domäne Dahlem -> Quergebäude 1. OG Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin

Samstag, 13. März 2010 -> Beginn: 9.00 Uhr - 18.00 Uhr

Rund 35 Dienstleister, bieten ein außergewöhnliches Spektrum an Produkten, Dienstleistungen und Vorträgen rund um Gesundheit, Wellness und Umwelt an.

Weitere Infos: www.naturia-gesundheitsmesse.de

Abgerundet wird das Messeangebot mit einem Trommel- und Didgeridookonzert sowie süßen und herzhaften Leckereien.
Die Einnahmen vom Eintrittsgeld werden dem Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. für die Steglitzer Kinderwohngruppe gespendet.

Sie sind herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mittwoch, 3. März 2010

Parkinson - Tanzen auf Rezept?

Tanzkurse helfen Parkinson-Patienten
Bundesweit einmalige Therapie in Lemgo entwickelt
VON JUDITH STRACKE

Werner Weiland betritt das Parkett im leichten Tippelgang. An seiner Hand hat er Ehefrau Hannelore. Aus der Musikanlage tönt es: "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein." Freiheit, die für den Pastor im Ruhestand seit der Diagnose Parkinson vor rund zehn Jahren zunächst einmal in weite Ferne gerückt war. Heute tanzt er gegen seine Krankheit an.
"Wir haben das Krankheitsbild bei seiner Mutter verfolgen können. Wir sind dankbar, dass die Medizin heute so viel weiter ist", meint Ehefrau Hannelore mit einem schnellen Blick zu ihrem Tanzpartner. Der lächelt: "Wenn ich tanze, geht es darum, dass das, was ich mit der Musik im Gehirn aufnehme, in die Beine kommt."

Seine Schritte wirken zögernd, zurückhaltend, und doch ist jeder einzelne eine Liebeserklärung an das Leben. Ein Leben als chronisch Kranker. "Das hier ist eine tolle Gelegenheit, sich nicht zu verkriechen und zu verstecken, sich mit seiner Krankheit zu zeigen und dazu zu stehen", strahlt der 75-Jährige."Das hier" – das ist ein Tanzkurs in der Lemgoer Tanzschule Hey, geleitet von Margret Hey, nach eigener Kenntnis einzige geprüfte "Reha-Tanzlehrerin" in Deutschland. Den Anstoß für das Angebot bekam die Tanzlehrerin bei einem Besuch eines Kollegen aus Bremerhaven. Auch er ist an Parkinson erkrankt. Seine Therapie: Er tanzt gegen die Krankheit an. "Das hat geholfen. Danach habe ich ihn kaum wiedererkannt. Es ging ihm viel besser, er bewegte sich sicherer, und er strahlte wieder", erinnert sich Hey. Erfahrung mit Tanzkursen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen hat Hey schon lange. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet sie Behindertentanz. Seit einem Jahr beschäftigt sie sich mit der positiven Wirkung des Tanzes bei neurologische Erkrankungen. Ihre Ausbildung zur "Fachübungsleiterin Rehasport" auf diesem Gebiet, durchgeführt vom Behindertensportverband, sei in Deutschland einmalig, erzählt sie. Für das Projekt begeisterte Hey zuerst einen ehemaligen Tanzschüler: Stefan Rischer, beschäftigt bei der Krankenkasse Signal-Iduna IKK, der die beiden lippischen Selbsthilfegruppen für Parkinson betreut, war nach kurzem Zögern überzeugt von der Kombination Tanz und Parkinson: "Die Gruppenmitglieder waren sofort Feuer und Flamme. Für mich war es der perfekte Mix aus Beruf und Hobby. Am Ende war es diese strahlende Schönheit von der Tanzfläche, die mich völlig überzeugte."Unterstützt wird das therapeutische Tanzen außerdem von Mediziner Peter Vieregge, Chef der neurologischen Klinik in Lemgo. "Ich bin durch meine Frau Alexandra zum Tänzer geworden", gesteht er lächelnd. Er glaubt fest an den Erfolg des Projekts, denn er weiß um den therapeutischen Effekt: "Tanzen bedient alle Sinne. Es fördert die Motorik und Bewegung. Es bedeutet gleichzeitig, sich zu zeigen – und sich zu trauen", so Vieregge.
Inzwischen ist der Tanztreff in Lemgo durch seine regelmäßigen Einheiten zu einer regelrechten Bewegung gereift. Eine Bewegung, die nun auch bundesweit gewürdigt worden ist – mit einem Zertifikat. Darauf steht schwarz auf weiß, dass die Parkinson-Selbsthilfegruppe die Bewegungs- und Tanztherapie als Rehasport anbieten darf. Die Maßnahme ist in Zukunft über die Krankenkassen abrechnungsfähig. Im Klartext: Es gibt den Tanzkurs auf Rezept.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Montag, 1. März 2010

Genüsslich mit den Fingern knacken. Erlaubt!

Folgende Erkenntnis eines Orthopäden vermittel ich bereits seit ca. 25 Jahren:

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Das Knacken mit den Fingern, von manchen Menschen mit wahrer Leidenschaft betrieben, verursache Rheuma oder Gicht. Gewiss hat das Geräusch ein hohes Nervpotenzial - einige unfreiwillige Zuhörer bekommen davon sogar Gänsehaut. Anatomisch gesehen ist das Knacken mit den Fingergelenken aber völlig harmlos, beruhigt Martin Hess, Orthopäde aus Saarbrücken-Dudweiler. Voraussetzung ist allerdings, dass beim Knacken keine Schmerzen auftreten.Übertreiben sollte man es mit der Knackerei dennoch nicht: Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass die Marotte tatsächlich Rheuma oder sonst irgendwelche Krankheiten verursacht. Durch das ständige Überdehnen und die unnatürliche Verdrehung der Gelenke können jedoch die Gelenkkapsel geschädigt oder die Bänder geschwächt werden.Was genau das laute Knacken beim Ziehen an den Gelenken oder beim nach hinten Biegen der Finger verursacht, ist immer noch nicht bekannt. Martin Hess: "Vermutlich entsteht das Geräusch durch die Bildung eines Vakuums. Denn beim Überdehnen der Gelenke werden Schleimhäute auseinander gezerrt, die normalerweise aneinander gelagert sind. Wenn das passiert, gibt es einen Knall."
Quelle: ddp

Ganz nach dem Motto
wenns knackt, wirds schon richtig sein...

:-)) :-)) :-)) :-)) :-))

Samstag, 27. Februar 2010

Physik mit Humor

Höhenbestimmung eines Wolkenkratzers mit einem Barometer

Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellen kann.

Das nun Folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:"Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."
Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde.
Der appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhaengigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden.

Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige.
Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.
Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt: "Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H = 0.5g x t im Quadrat berechnet werden. Das Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.

"Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann ...

_________________________

Freitag, 26. Februar 2010

Hunger fördert Bewegung!

(idw) Bewegung kommt mit dem Appetit

Am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König, am Abend wie ein Bettelmann. Nichts dazwischen, kein Snack, nichts Süsses, auch nichts so genannt Gesundes. Denn: um gesund zu bleiben, braucht der Körper Fastenzeiten zwischen den Mahlzeiten. So hiesse wohl die Empfehlung, die Ernährungsberater abgeben müssten, würden sie die Erkenntnisse aus einer neuen Studie der ETH Zürich praktisch umsetzen. Denn die Forschungsgruppe von Markus Stoffel, Professor am Institut für Molekulare Systembiologie der ETH Zürich, zeigt einen wichtigen molekularen Mechanismus auf, welcher der Bewegungsarmut und damit der Fettleibigkeit zu Grunde liegt. Ihre Erkenntnisse stellen die Forschenden in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature vor.

Hunger macht aktiv

Zentraler Schalthebel dabei ist ein Transkriptionsfaktor namens Foxa2. Transkriptionsfaktoren sind Proteine, die dafür sorgen, dass andere Gene aktiviert und in Proteine übersetzt werden. Foxa2 kommt in der Leber vor, wo es die Fettverbrennung beeinflusst, aber auch in zwei wichtigen Nervenzellbeständen im Hypothalamus, einer Hirnregion, die Tagesrhythmus, Schlaf, Nahrungsauf-nahme und Sexualverhalten steuert. Steuerelement für die Aktivität von Foxa2 ist Insulin, und zwar sowohl in der Leber als auch in dieser Hirnregion.Nimmt der Mensch oder ein Tier Nahrung auf, schütten die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Dieses hemmt Foxa2. Im nüchternen Zustand, also beim Fasten, fehlt Insulin, und Foxa2 ist aktiv. Im Hirn, so zeigen die Forscher auf, fördert Foxa2 die Bildung von zwei Eiweissstoffen, MCH und Orexin. Diese beiden Hirnbotenstoffe lösen verschiedene Verhaltensweisen aus: Nahrungsaufnahme und spontane Bewegung. Haben Säugetiere Hunger, sind sie aufmerksamer, körperlich aktiver. Kurz: Sie jagen, suchen nach Nahrung. "Wer einer Katze oder einem Hund vor der Fütterung zuschaut, kann dies sehr gut beobachten", sagt Stoffel.Erklärung für Bewegungsarmut gefundenBei fettleibigen Mäusen haben die Forscher eine Störung entdeckt: in diesen Tieren ist Foxa2 permanent inaktiv, egal ob die Tiere nüchtern oder gesättigt sind. Dies erklärt ein seit längerem bekanntes, aber nicht erklärbares Phänomen: die Bewegungsarmut von fettleibigen Menschen und Tieren. Um dies nachzuweisen, haben die Forscher mit einem genetischen Trick Mäuse gezüchtet, in deren Hirne Foxa2 stets aktiv ist, egal ob sie gerade gefressen haben oder nüchtern sind. Diese Mäuse produzieren mehr MCH und Orexin und bewegen sich fünfmal mehr als gewöhnliche Tiere, bei denen Insulin Foxa2 nach dem Essen ausgeschaltet ist oder die fettleibig sind. Die genetisch veränderten Mäuse verlieren Fettgewebe und bilden grössere Muskeln aus. Zucker- und Fettstoffwechsel laufen bei ihnen auf Hochtouren und ihre Blutwerte sind deutlich verbessert.

Drei Mahlzeiten am Tag genügen

Für Stoffel ist mit dieser Studie klar: "Der Körper braucht Fastenperioden, um gesund zu bleiben." Zudem müsse man für ein gutes Körpergewicht sorgen. Er hält deshalb auch wenig davon, zahlreiche kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Lieber wenige Male richtig essen, und dazwischen auch dem Hunger Raum zu lassen. Denn weil bei jeder Mahlzeit auch Insulin ausgeschüttet wird, das Foxa2 unterdrückt, verringert sich zusehends die Motivation zur körperlichen Aktivität und die Verbrennung von Zucker und Fett.

Original: Silva JP, von Meyenn F, Howell J, Thorens B, Wolfrum C, Stoffel M. Regulation of adaptive behaviour during fasting by hypothalamic Foxa2. Nature. Epub 2009 December 3, doi: 10.1038/nature08589.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Entmisten, Teil 7

Außen, in Ihrer Umgebung, wie innen, in Ihrem Kopf: Verschaffen Sie Ihren Themen genug guten Platz in Ihrem Leben!

Gerade so aufgeräumt, wie es Ihnen gut tut
Wie viel äußerer und innerer Ordnung Sie bedürfen, das liegt ganz bei Ihnen. Hinsichtlich der äußeren Ordnung mögen gelegentlich Kompromisse mit den Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten und -leben, notwendig sein. Innerlich sollten Sie Mittelwege höchstens in Ausnahmefällen und zeitlich bewusst und klar begrenzt zulassen.

Ein guter Weg zu innerer Ordnung ist der Weg über die äußere Ordnung!

*******************************************
1. Räumen Sie auf

Fühlen Sie sich nicht wohl in Ihrer Umgebung, in Ihrer Wohnung, an Ihrem Arbeitsplatz – in Ihrer „Haut“? Versuchen Sie es im 1. Schritt mit Aufräumen: Stellen Sie die Ordnung her, mit der Sie sich bisher wohlgefühlt haben.
Das mag für den einen bedeuten, dass er nur einige Chaos-Ecken beispielsweise in Kartons verschwinden lässt. Der Andere räumt seinen Arbeitsplatz und seinen Hauptaufenthaltsort in seinem Haus, beispielsweise das Wohnzimmer, auf. Der Nächste hat vielleicht das Bedürfnis, grundlegend Ordnung zu schaffen und nimmt sich im Verlauf einiger Wochen seine gesamte Wohnung inklusive Keller und Dachboden vor. Eine meiner ehemaligen Kolleginnen bekam gelegentlich regelrechte „Renovierungsanfälle“; das war das sichere äußere Anzeichen, dass eine größere Veränderung in ihrem Leben anstand.
Was auch immer Sie zu tun haben, um Ihre äußere Ordnung wiederherzustellen – gehen Sie es an! Vielleicht grübeln Sie gerade über weit gravierendere Themen als „Aufräumen“ nach, über eine berufliche Veränderung oder einen Umzug oder sogar eine neue Weichenstellung in einer Ihnen sehr wichtigen persönlichen Beziehung.
Nehmen Sie sich die Zeit zum Nachdenken. Aber probieren Sie es auch mit Aufräumen: Dabei kommen oft wichtige Gedanken in den Vordergrund. Beispielsweise könnten Sie entdecken, dass Sie all das, was sich in der Abstellkammer angesammelt hat, gar nicht mehr brauchen, sondern Sie sich dort endlich Ihr Zimmer für sich allein einrichten möchten. Oder Sie stellen angesichts des chaotischen Fotoschranks fest, dass Sie einiges in Ihrer Vergangenheit zu klären haben. Oder Sie merken, dass Ihre längst ausgezogenen Kinder mit ihren Sachen noch immer sehr viel Platz in Ihrem Haus einnehmen – und überlegen, ob das so „in Ordnung“ ist für Ihr Leben.


***************************************
2. Räumen Sie um – zunächst im Kopf

Fühlen Sie sich nun, nach dem Aufräumen, wieder besser? Falls nicht, dann überlegen Sie, was Ihnen in Ihrer Umgebung nicht gefällt. Wahrscheinlich hat Ihnen das Aufräumen (s. o.) bereits Hinweise gegeben. Sie können sich im 2. Schritt Ihrer Ordnung auch durch Ihre Vorstellungskraft nähern:

•Stellen Sie sich vor, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung oder Ihr Arbeitsplatz idealerweise aussehen würde. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Welche Räume gibt es? Wie sind die eingerichtet? Was tun Sie darin, mit wem?•

Machen Sie sich Notizen zu diesem Gedankenspiel oder zeichnen Sie Ihre „Traumräume“ auf.
Beispiele: Sie malen sich in Ihrer Fantasie zusätzlich zu der derzeitigen Wohnsituation ein großes Gästezimmer aus. Oder Sie haben gedanklich statt des derzeitigen großen Familienwohnzimmers 2 kleinere Räume vor Augen, in denen es Platz für Treffen in kleineren Runden oder auch Ruhe für Sie allein gibt. Oder Sie stellen sich vor, dass Sie – statt in dem derzeit „realen“ Büro in der großen Firma – einen Arbeitsplatz gegenüber einem Partner in einer eigenen kleinen Firma haben. Lassen Sie viel Fantasie zu: Das führt Sie zu Ihren wichtigen Themen.


3. Schaffen Sie sich Ihre Themenorte

Durch das Aufräumen und Ihr freies „Träumen“ haben Sie eventuell entdeckt, dass Ihnen äußerlich bzw. innerlich etwas fehlt. Nun geht es darum, entsprechende Veränderungen vorzunehmen: natürlich behutsam, Schritt für Schritt, stets nur so viel, wie Sie (und die Ihnen nahestehenden Menschen) verkraften. Doch warum sollten Sie sich nicht auf Kosten des längst nicht mehr genutzten Jugendzimmers ein großes Gästezimmer einrichten oder das eigene Zimmer verschaffen? Welches sind Ihre Hauptthemen für Ihr Leben? Schauen Sie sich um: Haben diese Themen im wahrsten Sinn des Wortes „Platz“ in Ihrem Leben?
Beispiele: Sie lieben das gemeinsame Essen mit der Familie. Gefällt Ihnen Ihr Essplatz? Sie haben gerne Gäste, auch über mehrere Tage. Gibt es ein Gästezimmer oder kann das Wohnzimmer ohne Umstände umfunktioniert werden? Sie brauchen einen ruhigen Ort zum Meditieren, Entspannen, Lesen etc. Welcher Ort ist dies in Ihrer Wohnung? Oft sind es nur kleine Veränderungen in Ihrer Umgebung, durch die Sie ein besseres inneres Gleichgewicht gewinnen. Doch auch bei anstehenden größeren Veränderungen hilft Ihnen das Auf- und Umräumen, die 1. Schritte zu gehen.
Kurzum: Äußeres Aufräumen kann zu wichtigen Erkenntnissen hinsichlich Ihrer inneren Ordnung führen: Es kann sie in gewohnter Weise wiederherstellen oder auch wichtige Hinweise auf anstehende Veränderungen in Ihrem Leben liefern.

Dieser Text stammt von

Elena Belenkaja

.........................................................................

Dienstag, 23. Februar 2010

Die launische Tänzerin

Viele kennen sie schon. Dreht sie rechts rum, arbeitet die eine Hirnhälfte. Dreht sie links herum, arbeitet die andere Hirnhälfte.
Alles Humbug?

http://www.sueddeutsche.de/kultur/749/447484/text/

----------------------------------

Freitag, 12. Februar 2010

Physiotherapie statt Pillen

Präsident der Bundesärztekammer fordert Kostenbewusstsein.

08.02.2010
Medikamente bestimmen die ärztliche Therapie. Kaum ein Kranker, der nicht mindestens ein Präparat schlucken muss. Medizinische Leitlinien unterstützen den ungebremsten Pillenkonsum. Kaum Wunder, dass die Umsätze der Pharmaindustrie astronomische Höhen erreichen. Da kommt es schon einer mittleren Revolution gleich, wenn Deutschlands oberster Chefarzt, Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe, diesen Satz verbreitet: "Manch einem Patienten wäre mit einer physiotherapeutischen Behandlung mehr geholfen, als mit einer permanenten Tablettenzufuhr."
Sie sollten mehr Kostenbewusstsein entwickeln, schreibt Hoppe seinen Kollegen ins Arbeitsstammbuch. "Um alles noch Notwendige gewähren zu können", müssten sich die Kassenärzte auf das Notwendige konzentrieren, mahnte der Präsident in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Aber auch die Patienten müssen lernen, dass Leistungen Geld kosten. Hoppe forderte, die Bevölkerung über die tatsächlichen Kosten im Gesundheitswesen aufzuklären. Die Patienten meinten oft, dass Gesundheitsleistungen für Beitragszahler im Wesentlichen kostenlos zu bekommen seien.

Quelle: Peter Appuhn physio.de

````````````````````````````````````

Dienstag, 9. Februar 2010

Stille Tage

Für ein paar stille Tage der inneren Einkehr zu empfehlen:

http://www.klosterstift-heiligengrabe.de/

Das Kloster befindet sich zwischen Wittstock und Pritzwalk.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Montag, 1. Februar 2010

Gesundheit für die Mitarbeiter oder "unsere Stunde"

Täglich werden unsere Patienten über die Notwendigkeit der gesunden Bewegung geschult. Wir erklären alles und legen ihnen ans Herz, unbedingt auch zu Hause regelmäßig zu üben. Informationen über eine gesunde Lebensweise und Ernährungsberatung gehören auch mit dazu.
Doch, wie sieht es mit der Fitness der Therapeuten aus?
Schnell haben wir festgestellt, dass auch wir oft zu wenig für unseren Körper tun.

Das haben wir jetzt verbessert!
Jeden Dienstag von 13:00 bis 14:00 Uhr bleibt die Praxis für Besucher nun geschlossen.
Das ist jetzt unsere Stunde.
Damit wir fit sind.
Für Sie.
Und für uns.

_____________________________

Freitag, 29. Januar 2010

Donnerstag, 28. Januar 2010

Entmisten, Teil 6

Dinge entrümpeln ist und bleibt ein aktuelles Thema. Es ist nämlich nicht immer so einfach sich von alten Gegenständen zu trennen, aber nötig, um Raum für Neues zu schaffen. Wenn Sie den tieferen Grund wissen, warum Sie so wenig wegwerfen können, geht das Entrümpeln danach fast wie von selbst. Das behauptet Mike Nelson, eines der vielen Mitglieder der amerikanischen Vereinigung „professioneller Aufräumer". Seine Analyse-Methode ist besonders geeignet für Menschen, die schon länger versuchen, Ballast abzuwerfen, es aber nicht schaffen. Hier die häufigsten Blockade-Sätze und wie Sie die Bremse lösen können.

Entrümpeln Sie Ihr Leben!
Gewinnen Sie wieder mehr Raum für das, was wirklich in Ihrem Leben zählt. Mit den Tipps und Anleitungen in diesem Jahr finden Sie zu mehr Gelassenheit, Lebensfreude und Erfüllung in allen Lebensbereichen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und informieren Sie sich hier regelmäßig über die aktuellsten Themen.

Ich bin so unsicher
Sie fürchten, Ihre Wegwerf-Entscheidung zu bereuen. Oft genügt ein einziger, weit zurück liegender Vorfall („Kaum hatte ich die Vase weggegeben, fragte mich meine Tochter danach und war todunglücklich, dass ich sie nicht mehr hatte.") – und der muss als Begründung dafür herhalten, alles aufzuheben.
Gegengedanke: Sie werden niemals genug Dinge um sich haben, um damit die Furcht in Ihrem Inneren zu bekämpfen. Der einzige Ausweg: Werfen Sie radikal weg und stellen Sie sich der Angst, die dann kommt. Sie ist weniger schlimm als die Angst, die Sie jetzt bereits haben.

Ich brauche Liebe
Selbst wenn Sie einen lieben Partner haben (und es ist viel Liebe nötig, um mit einem Horter zusammenzuleben!), fürchten Sie, ihn zu verlieren – und schützen sich mit den Dingen. Gegengedanke: Dinge geben Ihnen keine Liebe, niemals. Nicht einmal der einäugige Teddybär, den Sie seit Ihren Kindertagen aufheben, liebt Sie. Vermutlich hat die Person, die Ihnen den Teddy gab, Sie geliebt. Können Sie diese Person vor lauter Bär davor noch sehen? Wenn ja, brauchen Sie das Erinnerungsstück dazu nicht unbedingt. Zumindest nicht so viele davon.

Ich fühle mich so klein
Wirken Sie durch viele Sachen größer? Nein, im Gegenteil: Wenn die Dinge Ihr Leben regieren und nicht mehr Sie, dann werden Sie klein.
Gegengedanke: Sammeln Sie Ihre inneren Qualitäten, nicht den Krimskrams. Gehen Sie in die Natur, nehmen Sie die Schätze des Himmels, der Wiesen, Bäume, Tiere und Menschen um Sie herum in sich auf. Dann werden Sie so groß wie sie.

Ich bin so hilflos
Eine Wohnung voller angehäufter Dinge ist in der Tat überwältigend. Was Sie in vielen Jahren angesammelt haben, lässt sich nicht in einem Handstreich entsorgen.
Gegengedanke: Warten Sie nicht länger auf den Flaschengeist, der Ihnen alles wegzaubert. Beginnen Sie jetzt, heute, mit einem kleinen Abschnitt. Egal wo. Rechnen Sie dabei mit: Dauert das Wegwerfen so lange wie das Sammeln? Nein! Wenn Sie mal in Schwung sind, geht es verblüffend schnell!

Lassen Sie sich nicht mehr ärgern und bleiben Sie souverän im Konflikt. Bleiben Sie gelassen und bekommen Sie – immer öfter – was Sie wollen!

Ich fühle mich schuldig
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie so viel Plunder angehäuft haben, und Sie fühlen sich schuldig, wenn Sie all die wertvollen Sachen wegwerfen. Sie fühlen sich schlecht, weil Onkel Gerhard für das hässliche Hirschgeweih so viel Geld gezahlt hat, usw.
Gegengedanke: Werfen Sie die Schuld mit weg. Onkel Gerhard (wenn er noch lebt) hat das Geweih längst vergessen. Denken Sie gut über die Menschen, aber verschenken Sie deren Sachen mit gutem Gewissen.

Ich habe keine Zeit
Sie wissen, Sie sollten mal aufräumen, ja – aber immer kommt etwas anderes, Wichtigeres dazwischen. Es gelingt einfach nicht, auf der Schiene zu bleiben. Warum? Weil all die Sachen auf den Gleisen stehen!
Gegengedanke: Ihre voll gestopften Regale oder gar ganze Zimmer sind ein Abbild Ihres inneren Zeitempfindens. Alles ist zu, nichts ist frei. Dabei haben Sie viel mehr Zeit, als Sie ahnen – genau wie unter den Stapeln und Kisten fantastische Mengen von Wohnraum sind. Gucken Sie mal nach!

Dieser Text ist inspiriert duch die simlify Methode.

Dienstag, 26. Januar 2010

Hilfsmittelversorgung von A-Z

Infoabend:

Wie finde ich das geeignete Hilfsmittel?

Was sollte bei der Verordnung beachtet werden?

Verfahren bei der Beantragung.

Wer finanziert?

Gibt es preiswertere Alternativen?


Mittwoch, 10.2.10 von 18:15 - 19:30 Uhr

Steglitz Physiotherapie
Steglitzer Damm 1
12169 Berlin
Tel. 796 13 10

Kostenbeitrag 5 Euro

Allen Teilnehmern viel Spaß!

Treffen der Selbsthilfegruppe

Die Parkinsonhilfe Berlin läd ein:

Treffen der Selbsthilfegruppe

Di, 9.2.10 um 16:00 Uhr

Café Sammeltasse
Kaiser-Wilhelm-Str. 75-79
12247 Berlin - Lankwitz

Alle Betroffenen, Angehörige und Interessierte sind ganz herzlich willkommen!

______________________________

Montag, 25. Januar 2010

Miese Zeiten für Privatpatienten

Heute zu lesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,672078,00.html

Sie können sich wehren, wir unterstützen unsere Patienten mit geeigneten Informationen!

Samstag, 23. Januar 2010

Treffen der Handtherapeuten









Das passt ja wie bestellt!
In der aktuellen Ausgabe der bekannten Apothekenzeitschrift ist ein umfangreicher Bericht über Handrehabilitation zu lesen. Und heute fand das erste Treffen 2010 der Berliner Handtherapeuten der DAHTH, Deutsche Arbeisgemeinschaft für Handtherapie e.V. http://www.dahth.de/ statt. Engagierte Ergo- und Physiotherapeuten und Ärzte trafen sich zum Austausch, Fort- und Weiterbildung und Organisation zur optimalen Betreuung von Handpatienten.
Die Regionalgruppe Berlin trifft sich ca. 5 mal im Jahr. Eine kleine Tradition ist das erste Treffen des Jahres in unserer Praxis. Das fachliche Thema war heute die Handbehandlung nach PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) http://www.desicare.de/dtherapie/PNF.htm, die ich vorführen durfte. Es hat sich herausgestellt, dass die PNF eine besonders spannende und vielseitige Therapiemethode für die Anwesenden darstellt, sodass wir vielleicht demnächst einen workshop veranstalten werden.
Es waren diesmal besonders viele Therapeuten anwesend. Das war sehr erfreulich und lässt auf eine stabile Zukunft zur Qualitätssicherung in der Handtherapie hoffen.
Fairerweise möchte ich noch die Akademie für Handrehabilitation GmbH & CO. KG erwähnen, die sich ebenso um die Ausbildung von Handtherapeuten kümmert und für den Inhalt des Artikels in der Umschau verantwortlich zeichnet. Vielen Dank dafür!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~