Freitag, 14. September 2012
“Modernes Raubrittertum – Wie Krankenkassen Therapeuten ausbeuten”
Hier ein Bericht von Elke Oldenburg, Redakteurin von der Zeitschrift physiopraxis :
"Modernes Raubrittertum
WIE KRANKENKASSEN THERAPEUTEN AUSBEUTEN
Die Rezeptprüfpflicht hält viele Physiotherapeuten immer noch auf Trab. Sie stochern im Nebel und sehen von den Krankenkassen nur spärlich Bereitschaft, durch konkrete Prüfvereinbarungen für Klarheit zu sorgen. Im Gegenteil: Manche Kassen gerieren sich als Herrscher der Willkür und nicht als Versicherer von Patienten.
Sie sitzt im Nacken - die Angst, Fehler auf der Verordnung zu übersehen und deshalb die geleistete Arbeit nicht bezahlt zu bekommen. Bei mancher Verordnung können da schnell mal400 Euro dem Rotstift der Krankenkassen zum Opfer fallen, für einen Physiotherapeuten ein Tagessatz. Das schürt bei
Betroffenen Existenzangst und wirkt zermürbend. Vor allem, wenn sie alles Mögliche dafür tun, um Fehler zu vermeiden, sie hierfür viel Zeit und Geld investieren und sie dennoch ein fehlerhaftes Rezept übersehen. Quittung der Krankenkasse: kein Geld für die erbrachte Arbeit - Rezept abgesetzt.
Eine Physiotherapeutin bringt auf der Facebook-Seite. " Thierne liebt Physiotherapeuten" die Problematik auf den Punkt: "Ich denke, es geht nicht darum, dass Physios zu blöd sind, ein Rezept zu prüfen, sondern dass diese Prüfpflicht für den Praxisalltag unrealistisch ist. Irgendein Häkchen rutscht immer durch, und schon gibt es kein Geld mehr." Sie zog für sich eine Konsequenz, die zu denken gibt: "Ich jedenfalls habe meine Kassenzulassung abgegeben!"
Absetzungen: bundesweit und kassenübergreifend
Die Rezeptprüfpflicht und die Absetzung durch die Kassen lassen in einigen Bundesländern die Telefone der Berufsverbände heiß laufen. Und das seit Jahren. Die Zeiten sind längst vorbei, als nur die AOK Baden-Württemberg für Unmut und Schlagzeilen sorgte. Inzwischen kämpfen auch
Therapeuten aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg vermehrt mit Rezeptwertkürzungen und -streichungen der AOK. Doch auch bei manchen Ersatzkassen scheint die Gangart härterzu werden. Die Berufsverbände IFK, Physio-Deutschland (früher ZVK) und VPT hören inzwischen auch von Absetzungen durch die DAK und Deutsche BKK, die bis vor kurzem Zusatzbeiträge erheben mussten. Werden die Vertreter der Kassen auf die
Rezeptabsetzungen angesprochen, berufen sie sich in der Regel auf das Urteil des Bundessozialgerichtes aus dem Jahre 2009. Dies bestätigte, "dass Heilmittelleistungserbringer
zwecks Umsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes verpflichtet sind, ärztliche Verordnungen auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität in Bezug auf die Heilmittel-Richtlinie (HeiIM-RL) hin zu überprüfen". Die Rezept-
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Es gibt 145 gesetzliche
Krankenkassen, 16 Bundesländer
und keine einheitliche
Prüfvereinbarung.
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prüfpflicht streitet auch kein Therapeut ab. Doch Raymond Binder, Landesvorsitzender des VPT Baden-Württemberg, stellt klar: "Das Gericht hat nie bestimmt, dass wenn das Rezept nicht korrekt ausgefüllt ist, wir kein Geld bekommen." Das sei die Interpretation der Kassen. Und manche Kasse scheint jeden Interpretationsspielraum für sich zu nutzen.
Rechtsunsicherheit zermürbt
In Deutschland gibt es 145 gesetzliche Krankenkassen, 16 Bundesländer und keine einheitliche Regelung, wie Therapeuten die Heilmittelverordnungen des Arztes prüfen sollen. Therapeuten in Grenzregionen müssen dann besonders auf der Hut sein. Ein Beispiel gibt Michael Preibsch,
Landesvorsitzender von Physio-Deutschland in Baden-Württemberg und Inhaber einer Praxis in Weinheim. "Die telefonische Korrekturvereinbarung, die wir jetzt im Rahmenvertrag haben und die die AOK Baden-Württemberg akzeptiert, wird zum Beispiel von der AOK Hessen nicht toleriert. Wir haben häufig Probleme mit Rezepten, die uns durchflutschen, weil wir sie nach Baden-Württemberg-Recht bearbeiten und dann von der AOK-Hessen abgesetzt bekommen, weil die sagt, bei uns geht eine telefonische Nachbesserung nicht."
Ende 2011 konnten sich die vier Berufsverbände mit der AOK Baden-Württemberg auf einen neuen Rahmenvertrag einigen. In ihm haben sie gemeinsam die Prüfpflicht konkretisiert.
Das ist mehr als notwendig, denn die HeilM-RL, die am 1. Juli 2011 zum letzten Mal
aktualisiert wurde, lässt an etlichen Stellen zu viel Spielraum für Interpretationen. Künftig muss in Baden-Württemberg beispielsweise ein fehlendes Kreuz beim Hausbesuch und Arztbericht nicht nachgetragen werden, sondern bedeutet "Nein". Zudem dürfen die Therapeuten nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt das Rezept ändern und ergänzen, sofern das beispielsweise nicht die Angabe des Heilmittels, die Diagnose und die Anzahl der Behandlung betrifft. Das hat die Lage
etwas entspannt: Raymond Binder, der eine Praxis im ländlichen Nagold betreibt, kann seinen Patienten so die 30 km weite Fahrt zum Facharzt ersparen und muss Patienten mit 40 Litern in den Beinen" wegen einem falschen Buchstaben beim Indikationsschlüssel nicht mehr zurück zum Hausarzt schicken.
Auch in Thüringen und Schleswig-Holstein hat die AOK mit den Berufsverbänden neue
Rahmenverträge vereinbart und darin Prüfkriterien konkretisiert. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) erarbeitet derzeit mit den Berufsverbänden eine Prüfliste, die dann für alle Ersatzkassen gelten soll. Die zähen Verhandlungen laufen schon über ein Jahr, und die Berufsverbände der Heilmittelerbringer hoffen, dass sie sich mit der vdek bis Ende 2012 einig werden.
Sibylle Görg wünscht sich auch für Niedersachsen eine Prüfvereinbarung mit der AOK. Sie ist im Vorstand des Nordverbunds von Physio-Deutschland, ein Zusammenschluss der Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
In Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein laufe die Zusammenarbeit mit der AOK gut. Die Kassen pflegen dort ihre Vertragspartnerschaft. Anders in Niedersachsen. Hier lasse die AOK ihre Versicherten von Therapeuten behandeln und setzt plötzlich Dinge ohne Vorankündigung ab, die sie jahrelang vergütet hat: "Die AOK hat entschieden, dass Schlingentisch nicht mehr bezahlt wird, weil es jetzt Traktion heißt", nennt Görg ein Beispiel. Bei der AOK Niedersachsen ist die Abteilung zur Prüfung der Rezepte groß. Penibel spüren die Mitarbeiter Fehler bei den Heilmittelverordnungen auf. So prüfen sie mit dem Routenplaner map24 die Angaben der abgerechneten Hausbesuche. Deckt sich die von der AOK errechnete Route nicht mit der des Therapeuten, kommt es zu Kürzungen, berichtet Görq. Sie hält konkrete und verlässliche Prüfvereinbarungen mit der AOK für dringend notwendig. "Der hohe Bürokratismus ist anstrengend, kostet Nerven und geht ins Geld:'
300 Fehlermöglichkeiten
Therapeuten brauchen Rechtssicherheit, denn die Rezeptprüfung wird immer komplexer und damit steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Der VPT hat berechnet, dass es über 300 Möglichkeiten gibt, wie ein Rezept falsch ausgestellt werden kann. Und der Anteil der fehlerhaften Rezepte ist hoch: 20 bis 30 Prozent füllt der Arzt nicht richtig aus. "Die Ärzte reagieren auf Korrekturwünsche nicht immer freundlich" , weiß Hans Ortmann, Vorsitzender der VPT Landesgruppe Bayern. Auch Bayern
wünscht sich deshalb, dass Therapeuten nach Rücksprache mit dem Arzt selbst Korrekturen vornehmen
können. Die Berufsverbände stehen in dieser Frage eng zusammen und haben im Mai 2012 gemeinsam mit der AOK endlich eine Prüfvereinbarung erarbeitet. Doch bis heute konnte diese nicht in Kraft
treten, denn nach Aussagen der Krankenkasse fehlt noch die Unterschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, erzählt Rüdiger von Esebeck, Landesvorsitzender von Physio-Deutschland in Bayern. "Seit anderthalb Jahren warten wir auf Rechtssicherheit. "
Und so gehen die Absetzungen weiter, ebenso wie der Ideenreichtum der AOK: "Die Diagnose
,HWS-Syndrom' wird nicht mehr akzeptiert, obwohl sie eine Verschlüssellung nach ICD10 ist. Begründung der Kasse: zu unkonkret", berichtet Rüdiger von Esebeck.
Doch werden die Ärzte in Bayern dann konkret und geben beispielsweise zur Diagnose "Narbenkontraktur am Handgelenk" das Leitsymptom Gelenkfunk tionsstörung, Kontraktur oder
Bewegungsstörung an, dann akzeptiert die AOK die Verordnung nicht, sagt Hans Ortmann. Es heißt, das sei vom Heilmittelkatalog abgeschrieben. Verwun-
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Therapeuten Geld
für ehrlich erbrachte
Arbeit vorzuenthalten, ist
modernes Raubrittertum.
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-derlich ist nur, dass beispielsweise in Niedersachsen Rezepte abgesetzt werden, weil die verwendeten Bezeichnungen nicht aus dem Heilmittelkatalog stammen.
Zwei Stunden Rezeptprüfung pro Tag
Das Verhalten mancher Kassen hinterlässt den Geschmack von Willkür. Dagegen helfen die vielen Maßnahmen, die Fehler der ärztlichen Verordnungen zu reduzieren bzw. sie zu korrigieren, kaum. Der Aufwand, der hierfür betrieben wird, ist beachtlich: Es gibt Prüfprogramme für Ärzte. Die Abrechnungsfirmen bieten eine spezielle Prüfsoftware für Therapeuten an. Die Kassenärztliche Vereinigung veranstaltet Schulungen für Ärzte und ihre Praxisassistenten. Die Berufsverbände schulen
die Therapeuten und Rezeptionskräfte. Die Nachfrage ist riesig, und wer bei einer solchen Schulung
zugegen ist, merkt, wie stark die Physiotherapeuten und Rezeptionskräfte verunsichert sind: weil sie prüfen und trotzdem manchmal leer ausgehen, weil die Krankenkassen nicht selten heute was anderes behaupten als gestern. Es fehlen Transparenz und Rechtssicherheit.
Die Prüfpflicht kostet die Therapeuten viel:
In der Praxis von Michael Preibsch arbeiten zwölf Physiotherapeuten. Jeden Tag sind seine Mitarbeiter zusammengerechnet ein bis zwei Stunden damit beschäftigt, Rezepte auf mögliche Fehler zu untersuchen. Sie nutzen hierfür eine selbst entwickelte Prüfschablone und die Software des Praxisverwaltungsprogramms. Und dennoch rutschen ab und zu fehlerhafte Rezepte durch. "Einige Physiotherapiepraxen haben extra 400-Euro-Kräfte angestellt, die sich nur mit der Rezeptprüfung beschäftigen", berichtet Dr. Michael Heinen, Referatsleiter Kassenverhandlungen und Wirtschaft vom
Bundesverband selbstständiger Physiothera-
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Der Bürokratismus geht
ins Geld und kann
existenzbedrohend werden.
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peuten IFK. "Die Wirtschaftlichkeitsumfrage des IFK bestätigt den Trend, dass Selbstständige
immer mehr Geld für Verwaltungsaufgaben ausgeben müssen. Ein Kostenfaktor, der für Praxen, die nicht so gut laufen, existenzbedrohend sein kann."
Unglaubliche Bereicherung
Es herrscht ein Ungleichgewicht der Kräfte. Zum Glück nicht in allen Ländern. Dr. Michael Heinen vom IFK ist in mehreren Bundesländern für Kassenverhandlungen zuständig und hat somit weitreichende Einblicke in die Problematik: "In Nordrhein-Westfalen kommt man mit den meisten Kassen ganz gut klar. Die verstehen sich als Vertragspartner und mit denen ann man über viele Sachen sprechen. Es gibt Bundesländer, in denen die Rezeptprüfpflicht den Physiotherapeuten nicht so im Nacken sitzt, weil sie wissen: Wenn ein Flüchtigkeitsfehler passiert, können sie mit den Kassen
reden." In Baden-Württemberg ist das meist anders. "Hat ein Therapeut einen ,nichtheilbaren' Fehler übersehen und das Rezept landet bei der AOK, ist es verbrannt: "Der Therapeut bekommt trotz erbrachter Leistung kein Geld", sagt Preibsch. Vor allem in Regionen, in denen über 50 Prozent bei der AOK versichert sind, können vermehrte Absetzungen schnell existenzbedrohliche Dimensionen annehmen. Eine nachträgliche Korrektur lässt die AOK Baden-Württemberg nicht zu. Die Therapeuten
müssen Fehler korrigiert haben, bevor das Rezept bei der Abrechnungsstelle der Krankenkasse landet. Das Stichwort heißt Nachholbarkeit.
Andere Kassen sind da kulanter. Ärgerlich ist die Absetzung vor allem, wenn es um Formalien geht wie unvollständigen .Jndikationsschlüssel" und die Angabe .Folge-" oder .Erstverordnung" . Sie haben
keinerlei Auswirkung darauf, wie der Therapeut den Patienten behandelt. Die Leistung wurde im Sinne der Verordnung des Arztes korrekt erbracht. "Wenn die Kasse ein Rezept absetzt, weil der Therapeut etwas macht, was nicht auf der Verordnung steht, dann ist die Absetzung korrekt. Wenn so etwas bewusst gemacht wurde, dann ist auch eine Sanktion korrekt. Doch das sind Ausnahmen", sagt Michael Preibsch. Michael Heinen vertritt bei der Nachholbarkeit ebenfalls eine andere Rechtsauffassung als die Kassen. Er spricht von unzulässiger Bereicherung: "Der Physiotherapeut hat ehrlich seine Leistung erbracht und bekommt dennoch von der Kasse seinen Lohn weggenommen."
Öffentlichkeit informieren
Das ist mit Logik nicht zu begründen und erklärt vielleicht, wenn Therapeuten davon berichten, dass der behandelnde Arzt und die Patienten es nicht glauben wollen, dass die Therapeuten ihre Arbeit nicht bezahlt bekommen. Schnell wird der Therapeut - und nicht die Kasse - als Störfaktor angesehen. Das belastet das Verhältnis zwischen Therapeut und Arzt, aber auch das Verhältnis zwischen Therapeut und Patient. Doch kennen Patienten die Problematik, reagieren sie möglicherweise ähnlich
verständnisvoll wie Michael Schneider in der Sendung "Frontal 21 ". die das ZDF am 22. Mai 2012 zum Thema Rezeptabsetzungen ausstrahlte: .Für das, dass ich jeden Monat meinen Kassenbeitrag zahle, finde ich es eigentlich unverschämt, dass man wegen einem Buchstaben hin- und herrennen muss und sich dann noch beim behandelnden Therapeuten entschuldigen muss, dass er kein Geld kriegt."
Gesundheitsökonom Professor Stefan Greß von der FH Fulda interpretiert die Problematik
in der gleichen Sendung wie folgt: "Das Vorgehen der Kassen ist höchst bürokratisch, kleinlich. Pfennigfuchserisch fast. Momentan habe ich den Eindruck, dass es tatsächlich nur darum geht, ein paar Euro einzusparen, über die bürokratische Prüfung der Rezepte und Verordnungen. Und ich glaube, dass das Patientenwohl derzeit dadurch gefährdet wird."
Vielleicht braucht es noch mehr solcher Berichte wie den in "Frontal 21 ", damit die breite Offentlichkeit, aber auch Patienten, Ärzte und Politik davon erfahren. In manchen Bundesländern scheinen die Berufsverbände mit Reden nicht weiterzukommen. Dort sollte die Politik den Therapeuten zur Seite stehen, um der Willkür ein Ende zu setzen. Denn: Die AOK ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, wodurch die Landesregierungen Einfluss nehmen könnten.
Elke Oldenburg
Elke Oldenburg leitet die Redaktion der physiopraxis.
Sie verfolgt den Konflikt der Rezeptabsetzung von
Beginn an und hofft, über
diesen Beitrag mehr Transparenz
in das Geschehen
bringen zu können."
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"Modernes Raubrittertum
WIE KRANKENKASSEN THERAPEUTEN AUSBEUTEN
Die Rezeptprüfpflicht hält viele Physiotherapeuten immer noch auf Trab. Sie stochern im Nebel und sehen von den Krankenkassen nur spärlich Bereitschaft, durch konkrete Prüfvereinbarungen für Klarheit zu sorgen. Im Gegenteil: Manche Kassen gerieren sich als Herrscher der Willkür und nicht als Versicherer von Patienten.
Sie sitzt im Nacken - die Angst, Fehler auf der Verordnung zu übersehen und deshalb die geleistete Arbeit nicht bezahlt zu bekommen. Bei mancher Verordnung können da schnell mal400 Euro dem Rotstift der Krankenkassen zum Opfer fallen, für einen Physiotherapeuten ein Tagessatz. Das schürt bei
Betroffenen Existenzangst und wirkt zermürbend. Vor allem, wenn sie alles Mögliche dafür tun, um Fehler zu vermeiden, sie hierfür viel Zeit und Geld investieren und sie dennoch ein fehlerhaftes Rezept übersehen. Quittung der Krankenkasse: kein Geld für die erbrachte Arbeit - Rezept abgesetzt.
Eine Physiotherapeutin bringt auf der Facebook-Seite. " Thierne liebt Physiotherapeuten" die Problematik auf den Punkt: "Ich denke, es geht nicht darum, dass Physios zu blöd sind, ein Rezept zu prüfen, sondern dass diese Prüfpflicht für den Praxisalltag unrealistisch ist. Irgendein Häkchen rutscht immer durch, und schon gibt es kein Geld mehr." Sie zog für sich eine Konsequenz, die zu denken gibt: "Ich jedenfalls habe meine Kassenzulassung abgegeben!"
Absetzungen: bundesweit und kassenübergreifend
Die Rezeptprüfpflicht und die Absetzung durch die Kassen lassen in einigen Bundesländern die Telefone der Berufsverbände heiß laufen. Und das seit Jahren. Die Zeiten sind längst vorbei, als nur die AOK Baden-Württemberg für Unmut und Schlagzeilen sorgte. Inzwischen kämpfen auch
Therapeuten aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg vermehrt mit Rezeptwertkürzungen und -streichungen der AOK. Doch auch bei manchen Ersatzkassen scheint die Gangart härterzu werden. Die Berufsverbände IFK, Physio-Deutschland (früher ZVK) und VPT hören inzwischen auch von Absetzungen durch die DAK und Deutsche BKK, die bis vor kurzem Zusatzbeiträge erheben mussten. Werden die Vertreter der Kassen auf die
Rezeptabsetzungen angesprochen, berufen sie sich in der Regel auf das Urteil des Bundessozialgerichtes aus dem Jahre 2009. Dies bestätigte, "dass Heilmittelleistungserbringer
zwecks Umsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes verpflichtet sind, ärztliche Verordnungen auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität in Bezug auf die Heilmittel-Richtlinie (HeiIM-RL) hin zu überprüfen". Die Rezept-
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Es gibt 145 gesetzliche
Krankenkassen, 16 Bundesländer
und keine einheitliche
Prüfvereinbarung.
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prüfpflicht streitet auch kein Therapeut ab. Doch Raymond Binder, Landesvorsitzender des VPT Baden-Württemberg, stellt klar: "Das Gericht hat nie bestimmt, dass wenn das Rezept nicht korrekt ausgefüllt ist, wir kein Geld bekommen." Das sei die Interpretation der Kassen. Und manche Kasse scheint jeden Interpretationsspielraum für sich zu nutzen.
Rechtsunsicherheit zermürbt
In Deutschland gibt es 145 gesetzliche Krankenkassen, 16 Bundesländer und keine einheitliche Regelung, wie Therapeuten die Heilmittelverordnungen des Arztes prüfen sollen. Therapeuten in Grenzregionen müssen dann besonders auf der Hut sein. Ein Beispiel gibt Michael Preibsch,
Landesvorsitzender von Physio-Deutschland in Baden-Württemberg und Inhaber einer Praxis in Weinheim. "Die telefonische Korrekturvereinbarung, die wir jetzt im Rahmenvertrag haben und die die AOK Baden-Württemberg akzeptiert, wird zum Beispiel von der AOK Hessen nicht toleriert. Wir haben häufig Probleme mit Rezepten, die uns durchflutschen, weil wir sie nach Baden-Württemberg-Recht bearbeiten und dann von der AOK-Hessen abgesetzt bekommen, weil die sagt, bei uns geht eine telefonische Nachbesserung nicht."
Ende 2011 konnten sich die vier Berufsverbände mit der AOK Baden-Württemberg auf einen neuen Rahmenvertrag einigen. In ihm haben sie gemeinsam die Prüfpflicht konkretisiert.
Das ist mehr als notwendig, denn die HeilM-RL, die am 1. Juli 2011 zum letzten Mal
aktualisiert wurde, lässt an etlichen Stellen zu viel Spielraum für Interpretationen. Künftig muss in Baden-Württemberg beispielsweise ein fehlendes Kreuz beim Hausbesuch und Arztbericht nicht nachgetragen werden, sondern bedeutet "Nein". Zudem dürfen die Therapeuten nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt das Rezept ändern und ergänzen, sofern das beispielsweise nicht die Angabe des Heilmittels, die Diagnose und die Anzahl der Behandlung betrifft. Das hat die Lage
etwas entspannt: Raymond Binder, der eine Praxis im ländlichen Nagold betreibt, kann seinen Patienten so die 30 km weite Fahrt zum Facharzt ersparen und muss Patienten mit 40 Litern in den Beinen" wegen einem falschen Buchstaben beim Indikationsschlüssel nicht mehr zurück zum Hausarzt schicken.
Auch in Thüringen und Schleswig-Holstein hat die AOK mit den Berufsverbänden neue
Rahmenverträge vereinbart und darin Prüfkriterien konkretisiert. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) erarbeitet derzeit mit den Berufsverbänden eine Prüfliste, die dann für alle Ersatzkassen gelten soll. Die zähen Verhandlungen laufen schon über ein Jahr, und die Berufsverbände der Heilmittelerbringer hoffen, dass sie sich mit der vdek bis Ende 2012 einig werden.
Sibylle Görg wünscht sich auch für Niedersachsen eine Prüfvereinbarung mit der AOK. Sie ist im Vorstand des Nordverbunds von Physio-Deutschland, ein Zusammenschluss der Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
In Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein laufe die Zusammenarbeit mit der AOK gut. Die Kassen pflegen dort ihre Vertragspartnerschaft. Anders in Niedersachsen. Hier lasse die AOK ihre Versicherten von Therapeuten behandeln und setzt plötzlich Dinge ohne Vorankündigung ab, die sie jahrelang vergütet hat: "Die AOK hat entschieden, dass Schlingentisch nicht mehr bezahlt wird, weil es jetzt Traktion heißt", nennt Görg ein Beispiel. Bei der AOK Niedersachsen ist die Abteilung zur Prüfung der Rezepte groß. Penibel spüren die Mitarbeiter Fehler bei den Heilmittelverordnungen auf. So prüfen sie mit dem Routenplaner map24 die Angaben der abgerechneten Hausbesuche. Deckt sich die von der AOK errechnete Route nicht mit der des Therapeuten, kommt es zu Kürzungen, berichtet Görq. Sie hält konkrete und verlässliche Prüfvereinbarungen mit der AOK für dringend notwendig. "Der hohe Bürokratismus ist anstrengend, kostet Nerven und geht ins Geld:'
300 Fehlermöglichkeiten
Therapeuten brauchen Rechtssicherheit, denn die Rezeptprüfung wird immer komplexer und damit steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Der VPT hat berechnet, dass es über 300 Möglichkeiten gibt, wie ein Rezept falsch ausgestellt werden kann. Und der Anteil der fehlerhaften Rezepte ist hoch: 20 bis 30 Prozent füllt der Arzt nicht richtig aus. "Die Ärzte reagieren auf Korrekturwünsche nicht immer freundlich" , weiß Hans Ortmann, Vorsitzender der VPT Landesgruppe Bayern. Auch Bayern
wünscht sich deshalb, dass Therapeuten nach Rücksprache mit dem Arzt selbst Korrekturen vornehmen
können. Die Berufsverbände stehen in dieser Frage eng zusammen und haben im Mai 2012 gemeinsam mit der AOK endlich eine Prüfvereinbarung erarbeitet. Doch bis heute konnte diese nicht in Kraft
treten, denn nach Aussagen der Krankenkasse fehlt noch die Unterschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, erzählt Rüdiger von Esebeck, Landesvorsitzender von Physio-Deutschland in Bayern. "Seit anderthalb Jahren warten wir auf Rechtssicherheit. "
Und so gehen die Absetzungen weiter, ebenso wie der Ideenreichtum der AOK: "Die Diagnose
,HWS-Syndrom' wird nicht mehr akzeptiert, obwohl sie eine Verschlüssellung nach ICD10 ist. Begründung der Kasse: zu unkonkret", berichtet Rüdiger von Esebeck.
Doch werden die Ärzte in Bayern dann konkret und geben beispielsweise zur Diagnose "Narbenkontraktur am Handgelenk" das Leitsymptom Gelenkfunk tionsstörung, Kontraktur oder
Bewegungsstörung an, dann akzeptiert die AOK die Verordnung nicht, sagt Hans Ortmann. Es heißt, das sei vom Heilmittelkatalog abgeschrieben. Verwun-
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Therapeuten Geld
für ehrlich erbrachte
Arbeit vorzuenthalten, ist
modernes Raubrittertum.
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-derlich ist nur, dass beispielsweise in Niedersachsen Rezepte abgesetzt werden, weil die verwendeten Bezeichnungen nicht aus dem Heilmittelkatalog stammen.
Zwei Stunden Rezeptprüfung pro Tag
Das Verhalten mancher Kassen hinterlässt den Geschmack von Willkür. Dagegen helfen die vielen Maßnahmen, die Fehler der ärztlichen Verordnungen zu reduzieren bzw. sie zu korrigieren, kaum. Der Aufwand, der hierfür betrieben wird, ist beachtlich: Es gibt Prüfprogramme für Ärzte. Die Abrechnungsfirmen bieten eine spezielle Prüfsoftware für Therapeuten an. Die Kassenärztliche Vereinigung veranstaltet Schulungen für Ärzte und ihre Praxisassistenten. Die Berufsverbände schulen
die Therapeuten und Rezeptionskräfte. Die Nachfrage ist riesig, und wer bei einer solchen Schulung
zugegen ist, merkt, wie stark die Physiotherapeuten und Rezeptionskräfte verunsichert sind: weil sie prüfen und trotzdem manchmal leer ausgehen, weil die Krankenkassen nicht selten heute was anderes behaupten als gestern. Es fehlen Transparenz und Rechtssicherheit.
Die Prüfpflicht kostet die Therapeuten viel:
In der Praxis von Michael Preibsch arbeiten zwölf Physiotherapeuten. Jeden Tag sind seine Mitarbeiter zusammengerechnet ein bis zwei Stunden damit beschäftigt, Rezepte auf mögliche Fehler zu untersuchen. Sie nutzen hierfür eine selbst entwickelte Prüfschablone und die Software des Praxisverwaltungsprogramms. Und dennoch rutschen ab und zu fehlerhafte Rezepte durch. "Einige Physiotherapiepraxen haben extra 400-Euro-Kräfte angestellt, die sich nur mit der Rezeptprüfung beschäftigen", berichtet Dr. Michael Heinen, Referatsleiter Kassenverhandlungen und Wirtschaft vom
Bundesverband selbstständiger Physiothera-
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Der Bürokratismus geht
ins Geld und kann
existenzbedrohend werden.
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peuten IFK. "Die Wirtschaftlichkeitsumfrage des IFK bestätigt den Trend, dass Selbstständige
immer mehr Geld für Verwaltungsaufgaben ausgeben müssen. Ein Kostenfaktor, der für Praxen, die nicht so gut laufen, existenzbedrohend sein kann."
Unglaubliche Bereicherung
Es herrscht ein Ungleichgewicht der Kräfte. Zum Glück nicht in allen Ländern. Dr. Michael Heinen vom IFK ist in mehreren Bundesländern für Kassenverhandlungen zuständig und hat somit weitreichende Einblicke in die Problematik: "In Nordrhein-Westfalen kommt man mit den meisten Kassen ganz gut klar. Die verstehen sich als Vertragspartner und mit denen ann man über viele Sachen sprechen. Es gibt Bundesländer, in denen die Rezeptprüfpflicht den Physiotherapeuten nicht so im Nacken sitzt, weil sie wissen: Wenn ein Flüchtigkeitsfehler passiert, können sie mit den Kassen
reden." In Baden-Württemberg ist das meist anders. "Hat ein Therapeut einen ,nichtheilbaren' Fehler übersehen und das Rezept landet bei der AOK, ist es verbrannt: "Der Therapeut bekommt trotz erbrachter Leistung kein Geld", sagt Preibsch. Vor allem in Regionen, in denen über 50 Prozent bei der AOK versichert sind, können vermehrte Absetzungen schnell existenzbedrohliche Dimensionen annehmen. Eine nachträgliche Korrektur lässt die AOK Baden-Württemberg nicht zu. Die Therapeuten
müssen Fehler korrigiert haben, bevor das Rezept bei der Abrechnungsstelle der Krankenkasse landet. Das Stichwort heißt Nachholbarkeit.
Andere Kassen sind da kulanter. Ärgerlich ist die Absetzung vor allem, wenn es um Formalien geht wie unvollständigen .Jndikationsschlüssel" und die Angabe .Folge-" oder .Erstverordnung" . Sie haben
keinerlei Auswirkung darauf, wie der Therapeut den Patienten behandelt. Die Leistung wurde im Sinne der Verordnung des Arztes korrekt erbracht. "Wenn die Kasse ein Rezept absetzt, weil der Therapeut etwas macht, was nicht auf der Verordnung steht, dann ist die Absetzung korrekt. Wenn so etwas bewusst gemacht wurde, dann ist auch eine Sanktion korrekt. Doch das sind Ausnahmen", sagt Michael Preibsch. Michael Heinen vertritt bei der Nachholbarkeit ebenfalls eine andere Rechtsauffassung als die Kassen. Er spricht von unzulässiger Bereicherung: "Der Physiotherapeut hat ehrlich seine Leistung erbracht und bekommt dennoch von der Kasse seinen Lohn weggenommen."
Öffentlichkeit informieren
Das ist mit Logik nicht zu begründen und erklärt vielleicht, wenn Therapeuten davon berichten, dass der behandelnde Arzt und die Patienten es nicht glauben wollen, dass die Therapeuten ihre Arbeit nicht bezahlt bekommen. Schnell wird der Therapeut - und nicht die Kasse - als Störfaktor angesehen. Das belastet das Verhältnis zwischen Therapeut und Arzt, aber auch das Verhältnis zwischen Therapeut und Patient. Doch kennen Patienten die Problematik, reagieren sie möglicherweise ähnlich
verständnisvoll wie Michael Schneider in der Sendung "Frontal 21 ". die das ZDF am 22. Mai 2012 zum Thema Rezeptabsetzungen ausstrahlte: .Für das, dass ich jeden Monat meinen Kassenbeitrag zahle, finde ich es eigentlich unverschämt, dass man wegen einem Buchstaben hin- und herrennen muss und sich dann noch beim behandelnden Therapeuten entschuldigen muss, dass er kein Geld kriegt."
Gesundheitsökonom Professor Stefan Greß von der FH Fulda interpretiert die Problematik
in der gleichen Sendung wie folgt: "Das Vorgehen der Kassen ist höchst bürokratisch, kleinlich. Pfennigfuchserisch fast. Momentan habe ich den Eindruck, dass es tatsächlich nur darum geht, ein paar Euro einzusparen, über die bürokratische Prüfung der Rezepte und Verordnungen. Und ich glaube, dass das Patientenwohl derzeit dadurch gefährdet wird."
Vielleicht braucht es noch mehr solcher Berichte wie den in "Frontal 21 ", damit die breite Offentlichkeit, aber auch Patienten, Ärzte und Politik davon erfahren. In manchen Bundesländern scheinen die Berufsverbände mit Reden nicht weiterzukommen. Dort sollte die Politik den Therapeuten zur Seite stehen, um der Willkür ein Ende zu setzen. Denn: Die AOK ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, wodurch die Landesregierungen Einfluss nehmen könnten.
Elke Oldenburg
Elke Oldenburg leitet die Redaktion der physiopraxis.
Sie verfolgt den Konflikt der Rezeptabsetzung von
Beginn an und hofft, über
diesen Beitrag mehr Transparenz
in das Geschehen
bringen zu können."
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Dienstag, 11. September 2012
Heilungschancen verbessern...
...durch Eigeninitiative
Ein Vortrag am kommenden Freitag in der Urania:
http://www.urania.de/programm/2012/m251/
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Ein Vortrag am kommenden Freitag in der Urania:
http://www.urania.de/programm/2012/m251/
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Labels:
Ernährung,
Gesundheit,
Heilmethoden,
Veranstaltungen
Montag, 10. September 2012
Gesundheit auf den Punkt gebracht (2)
Die Wartezeit, die man bei Ärzten verbringt, würde in den meisten Fällen ausreichen, um selbst Medizin zu studieren.
Dieter Hallervorden
Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub
Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain
Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.
Giacomo Casanova
Ein Kuss ist Mund-zu-Mund-Beatmung ohne medizinischen Anlaß.
Joachim Fuchsberger
Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muss und nicht kauen.
Georg Christoph Lichtenberg
Hartnäckige Viren erfordern hartnäckige Virologen.
Harald zur Hausen
Ärzte haben es am besten von allen Berufen: Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben.
Jacques Tati
Man sollte niemals zu einem Arzt gehen, ohne zu wissen, was dessen Lieblingsdiagnose ist.
Henry Fielding
Die besten Ärzte der Welt sind: Dr. Ruhe, Dr. Diät und Dr. Fröhlichkeit.
Jonathan Swift
Liebe ist eine tolle Krankheit - da müssen immer gleich zwei ins Bett.
Robert Lembke
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Dieter Hallervorden
Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub
Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain
Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.
Giacomo Casanova
Ein Kuss ist Mund-zu-Mund-Beatmung ohne medizinischen Anlaß.
Joachim Fuchsberger
Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muss und nicht kauen.
Georg Christoph Lichtenberg
Hartnäckige Viren erfordern hartnäckige Virologen.
Harald zur Hausen
Ärzte haben es am besten von allen Berufen: Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben.
Jacques Tati
Man sollte niemals zu einem Arzt gehen, ohne zu wissen, was dessen Lieblingsdiagnose ist.
Henry Fielding
Die besten Ärzte der Welt sind: Dr. Ruhe, Dr. Diät und Dr. Fröhlichkeit.
Jonathan Swift
Liebe ist eine tolle Krankheit - da müssen immer gleich zwei ins Bett.
Robert Lembke
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Sonntag, 9. September 2012
Rik Zabel, ganz der Papa!
Das sind sehr sehr große Fußstapfen, die hier auszufüllen sind:
http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/574580/artikel_zabel-wird-deutscher-u23-meister.html#omrss_news_radsport
Deutscher Meister U23, toll gemacht Rik!
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http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/574580/artikel_zabel-wird-deutscher-u23-meister.html#omrss_news_radsport
Deutscher Meister U23, toll gemacht Rik!
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Neue aktivierende Therapiekonzepte beim Parkinson-Syndrom
Morbus Parkinson
„Neue aktivierende Therapiekonzepte beim Parkinson-Syndrom“
Gemeinsame Fortbildung von Ärzte/Innen und Physiotherapeut/Innen
Der kanadische Schauspieler Michael J. Fox, die Boxlegende Muhammad Ali, der Schauspieler Ottfried Fischer und der Tenor Peter Hofmann haben oder hatten es. Morbus Parkinson kann jeden treffen – egal ob berühmt oder unbekannt. In Deutschland leiden bis zu 350.000 Menschen an einem Parkinson-Syndrom. Entdeckt wurde die langsam fortschreitende neurologische Erkrankung 1817 vom englischen Arzt James Parkinson. Er beschrieb bereits das schleichende Fortschreiten der Krankheit, die in ihrem Frühstadium oft unerkannt bleibt. So beginnt das Idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) typischerweise einseitig, zum Beispiel mit dem reduzierten Mitschwingen eines Arms beim Laufen. Die Patienten suchen dann wegen einseitiger Muskelverspannungen zuerst den Orthopäden auf.
Bis heute gibt es keine Möglichkeit IPS zu heilen oder zumindest die fortschreitende Degeneration der Nervenzellen aufzuhalten. Dafür gibt es weit reichende Fortschritte bei der Behandlung der Symptome, was den Patienten, zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung, bei guter medikamentöser Therapie, ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht. Zusätzlich kann aktivierende Bewegung die Verminderung der Mobilität hinauszögern. Bei fortgeschrittener Krankheit ist aber eine speziell ausgerichtete Physiotherapie nötig um die Mobilität und damit die Partizipation des Patienten am alltäglichen Leben zu erhalten. Auch eine logopädischen Unterstützung und die Hilfe der Ergotherapie zur Bewältigung des Alltags sind wichtig.
Doch diese modernen, nicht medikamentösen und aktivierenden Therapien sind nur wenig bekannt und stehen für die Patienten nur unzureichend zur Verfügung. Um dieses Problem zu beheben, haben sich Physiotherapeuten im Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin (ZVK) mit Ärzten des Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin und dem Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) zusammengeschlossen und gemeinsam ein Fortbildungskonzept für Ärzte und Therapeuten im ambulanten Versorgungsbereich entwickelt. Ziel dieser Maßnahme ist die optimale Versorgung von Parkinson-Patienten mit entsprechenden Heilmitteln, die Schulung von Ärzten und Physiotherapeuten, eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten, sowie eine möglichst effektive, zielgerichtete und wirtschaftliche Gestaltung der Therapie.
Eine erste gemeinsame Fortbildungsveranstaltung von Neurologe/Innen und Physiotherapeut/Innen über den aktuellen Stand der Forschung und klinische Anwendungen der aktivierenden Parkinson-Therapie fand im Oktober letzten Jahres in Bad Neuenahr statt. Themen der Fortbildung sind, neben Informationen zu Parkinson, der konkrete Transfer anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Behandlung. Weitere Themen sind u.a. die moderne medikamentöse Therapie, neurobiologische Grundlagen, nicht motorische Symptome, parkinsonspezifisches Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, Sturzprävention, kognitives Strategietraining, Anti-Freezing-Strategien, Cueing-Strategien, Hilfsmittelberatung und Verordnungsempfehlungen.
Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv. Da viele Teilnehmer der Veranstaltung den Wunsch nach Vertiefung hatten, hat sich auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Qualitätszirkel gebildet. Infos über Markus Ebner (PT) www.anr-ahrweiler.de
Die nächste Fortbildung des neuen Konzepts erfragen Sie über www.zvk-berlin-brandenburg.de (Kursangebote).
Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin (Dr. R. Ehret ) www. Parkinsonverein.de
Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) Dr. Paul Reuther
Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin ZVK
Katja Krebber Marita Antony Beatrix Watzl
„Neue aktivierende Therapiekonzepte beim Parkinson-Syndrom“
Gemeinsame Fortbildung von Ärzte/Innen und Physiotherapeut/Innen
Der kanadische Schauspieler Michael J. Fox, die Boxlegende Muhammad Ali, der Schauspieler Ottfried Fischer und der Tenor Peter Hofmann haben oder hatten es. Morbus Parkinson kann jeden treffen – egal ob berühmt oder unbekannt. In Deutschland leiden bis zu 350.000 Menschen an einem Parkinson-Syndrom. Entdeckt wurde die langsam fortschreitende neurologische Erkrankung 1817 vom englischen Arzt James Parkinson. Er beschrieb bereits das schleichende Fortschreiten der Krankheit, die in ihrem Frühstadium oft unerkannt bleibt. So beginnt das Idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) typischerweise einseitig, zum Beispiel mit dem reduzierten Mitschwingen eines Arms beim Laufen. Die Patienten suchen dann wegen einseitiger Muskelverspannungen zuerst den Orthopäden auf.
Bis heute gibt es keine Möglichkeit IPS zu heilen oder zumindest die fortschreitende Degeneration der Nervenzellen aufzuhalten. Dafür gibt es weit reichende Fortschritte bei der Behandlung der Symptome, was den Patienten, zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung, bei guter medikamentöser Therapie, ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht. Zusätzlich kann aktivierende Bewegung die Verminderung der Mobilität hinauszögern. Bei fortgeschrittener Krankheit ist aber eine speziell ausgerichtete Physiotherapie nötig um die Mobilität und damit die Partizipation des Patienten am alltäglichen Leben zu erhalten. Auch eine logopädischen Unterstützung und die Hilfe der Ergotherapie zur Bewältigung des Alltags sind wichtig.
Doch diese modernen, nicht medikamentösen und aktivierenden Therapien sind nur wenig bekannt und stehen für die Patienten nur unzureichend zur Verfügung. Um dieses Problem zu beheben, haben sich Physiotherapeuten im Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin (ZVK) mit Ärzten des Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin und dem Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) zusammengeschlossen und gemeinsam ein Fortbildungskonzept für Ärzte und Therapeuten im ambulanten Versorgungsbereich entwickelt. Ziel dieser Maßnahme ist die optimale Versorgung von Parkinson-Patienten mit entsprechenden Heilmitteln, die Schulung von Ärzten und Physiotherapeuten, eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten, sowie eine möglichst effektive, zielgerichtete und wirtschaftliche Gestaltung der Therapie.
Eine erste gemeinsame Fortbildungsveranstaltung von Neurologe/Innen und Physiotherapeut/Innen über den aktuellen Stand der Forschung und klinische Anwendungen der aktivierenden Parkinson-Therapie fand im Oktober letzten Jahres in Bad Neuenahr statt. Themen der Fortbildung sind, neben Informationen zu Parkinson, der konkrete Transfer anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Behandlung. Weitere Themen sind u.a. die moderne medikamentöse Therapie, neurobiologische Grundlagen, nicht motorische Symptome, parkinsonspezifisches Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, Sturzprävention, kognitives Strategietraining, Anti-Freezing-Strategien, Cueing-Strategien, Hilfsmittelberatung und Verordnungsempfehlungen.
Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv. Da viele Teilnehmer der Veranstaltung den Wunsch nach Vertiefung hatten, hat sich auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Qualitätszirkel gebildet. Infos über Markus Ebner (PT) www.anr-ahrweiler.de
Die nächste Fortbildung des neuen Konzepts erfragen Sie über www.zvk-berlin-brandenburg.de (Kursangebote).
Arbeitskreises Parkinson-Syndrome Berlin (Dr. R. Ehret ) www. Parkinsonverein.de
Verein für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie (QUANUP) Dr. Paul Reuther
Qualitätszirkel Parkinson der Physiotherapie Berlin ZVK
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Mittwoch, 29. August 2012
Stellenangebot Ergotherapie
Zum Oktober 2012 suchen wir eine/n Ergotherapeut/in zunächst auf Minijobbasis zur Verstärkung unseres Teams.
Kenntnisse in Neurologie, Orthopädie und Pädiatrie sind wünschenswert.
Die Therapien finden in unserer Praxis und im Hause der Patienten statt.
Die angebotene Stelle ist ideal zum Wiedereinstieg während oder nach der Elternzeit, da eine flexible Arbeitszeiteinteilung möglich ist.
Wir wünschen uns eine/n lebensfrohe/n Kollegin/en, die mit Herz und Verstand die Betreuung der Patienten übernimmt!
Wer Kuchen backen kann, wird bevorzugt ;-)
Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen unter:
strombrief@ergotherapie-lankwitz.de
*********************
Kenntnisse in Neurologie, Orthopädie und Pädiatrie sind wünschenswert.
Die Therapien finden in unserer Praxis und im Hause der Patienten statt.
Die angebotene Stelle ist ideal zum Wiedereinstieg während oder nach der Elternzeit, da eine flexible Arbeitszeiteinteilung möglich ist.
Wir wünschen uns eine/n lebensfrohe/n Kollegin/en, die mit Herz und Verstand die Betreuung der Patienten übernimmt!
Wer Kuchen backen kann, wird bevorzugt ;-)
Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen unter:
strombrief@ergotherapie-lankwitz.de
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Dienstag, 28. August 2012
Montag, 27. August 2012
Physiotherapie macht den Rücken wieder stark
Ein aussagekräftiger stern.de-Beitrag:
http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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http://www.stern.de/ruecken/therapie/physiotherapie-macht-den-ruecken-wieder-stark-659376.html
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GPS für den Dempster HW?!
Na, das sind ja "echte Kerle": http://www.youtube.com/watch?v=NMVJjnuSvDA
Für den Dempster HW braucht man also ein funktionstüchtiges Fahrzeug, schau an.
Und GPS, damit man sich in der Sackgasse nicht verfährt, ha ha.
Ganz wichtig, ein Satellitentelefon! Wahrscheinlich, damit man die Brummifahrer nicht um Hilfe bitten muss.
Tjaa, und ohne Hotel kann man sich nicht waschen. Mitten in einem Camper am See oder Fluss.
Staubwolke? Ich höre ja wohl nicht richtig.
Eine Staubwolke ist gar nix gegen eine Schlammbahn bei Schneesturm!
Und wenn man kein echter Kerl ist, dann sieht das so aus: vier Meter hohe rutschige Schlammstrasse.
Oder so, nach herbstlichem Schneesturm:
Für den Dempster HW braucht man also ein funktionstüchtiges Fahrzeug, schau an.
Und GPS, damit man sich in der Sackgasse nicht verfährt, ha ha.
Ganz wichtig, ein Satellitentelefon! Wahrscheinlich, damit man die Brummifahrer nicht um Hilfe bitten muss.
Tjaa, und ohne Hotel kann man sich nicht waschen. Mitten in einem Camper am See oder Fluss.
Staubwolke? Ich höre ja wohl nicht richtig.
Eine Staubwolke ist gar nix gegen eine Schlammbahn bei Schneesturm!
Und wenn man kein echter Kerl ist, dann sieht das so aus: vier Meter hohe rutschige Schlammstrasse.
Oder so, nach herbstlichem Schneesturm:
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Montag, 20. August 2012
Gesundheit auf den Punkt gebracht
Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.
George Bernard Shaw
Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
Arthur Schopenhauer
Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.
Ernest Hemingway
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
Sebastian Kneipp
Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.
Ernst Ferdinand Sauerbruch
Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen.
Alec Guiness
Mehr Liebe und weniger Valium sollten im Gesundheitswesen der Republik herrschen.
Ellis E. Huber
Und hier mein Liebling:
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Hippokrates
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George Bernard Shaw
Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
Arthur Schopenhauer
Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.
Ernest Hemingway
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
Sebastian Kneipp
Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.
Ernst Ferdinand Sauerbruch
Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen.
Alec Guiness
Mehr Liebe und weniger Valium sollten im Gesundheitswesen der Republik herrschen.
Ellis E. Huber
Und hier mein Liebling:
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Hippokrates
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Sonntag, 19. August 2012
Plan B
Ein hörenswerter Vortrag von Andreas Popp:
http://www.youtube.com/watch?v=l2ApFesIGdc&feature=related
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http://www.youtube.com/watch?v=l2ApFesIGdc&feature=related
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Freitag, 17. August 2012
Alle lieben bunte Pflaster!
"Alle lieben buntes Pflaster
Dank Olympia und Fußball: Kinesio-Tapes für Jedermann.
17.08.2012 24077
Ob blau, gelb oder rot: Die Olympioniken der diesjährigen olympischen Wettkämpfe in London favorisierten Kinesio-Tapes. "Hier benutzen es 30 bis 40 Prozent aller Athleten", schätzt Klaus Eder, Chef-Physiotherapeut des deutschen Olympia-Teams. So richtig bekannt wurden die farbigen Tapes bei der Fußball Europameisterschaft durch den italienischen Fußballer Mario Balotelli, der mit gestählter Brust die blauen Streifen auf dem Fußballplatz präsentierte.
Wenngleich die wissenschaftliche Lage noch etwas dürftig erscheint, sind die Physiotherapeuten hohe Nutznießer des Materials. Es soll durchblutungsfördernd wirken, die Gelenke stabilisieren und beweglicher machen.
"Kinesio-Tapes aktivieren die Hautsensoren. Durch einen Reflex werden dann Muskeln angeregt oder entspannt", sagt Joris Pfeiffer von der "Kinesio Schweiz". Auch Klaus Eder ist von der Wirksamkeit des Materials überzeugt: "Das Kinesio-Tape ist sowohl präventiv als auch rehabilitativ verwendbar", erklärt er hierzu. "Es unterstützt die Muskeln bei der Bewegung, es vitalisiert die Nerven, es verbessert den Fluss der Körperflüssigkeiten und den Stoffwechsel der Haut."
Seit diesem sportlich angehauchten Sommer erleben die Schweizer Apotheken einen regelrechten Boom: So wurden 50 Prozent mehr Tape-Material verkauft. Die Schweizer Physiotherapeuten können ähnliches berichten: "Seit den Olympischen Spielen wollen doppelt so viele Kunden ein Kinesio-Tape als sonst", erklärt Pia Fankhauser, Vizepräsidentin des Schweizer Physiotherapie-Verbandes Physioswiss.
Hierzulande werden Kinesio-Tapes gerne von Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern angeboten. Ohne professionelle Anleitung sollten Laien auf die Anwendung besser verzichten. "Die Wirkung unterscheidet sich – je nachdem, wie das Tape aufgeklebt wird. Bei der Verwendung sollte man professionelle Hilfe beiziehen“, erklärt Joris Pfeiffer. "Bei falscher Anwendung kann es zu ungewollten Reaktionen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen."
AvB / physio.de "
Quelle:
http://physio.de/php/meldung.php3?id=7931
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Dank Olympia und Fußball: Kinesio-Tapes für Jedermann.
17.08.2012 24077
Ob blau, gelb oder rot: Die Olympioniken der diesjährigen olympischen Wettkämpfe in London favorisierten Kinesio-Tapes. "Hier benutzen es 30 bis 40 Prozent aller Athleten", schätzt Klaus Eder, Chef-Physiotherapeut des deutschen Olympia-Teams. So richtig bekannt wurden die farbigen Tapes bei der Fußball Europameisterschaft durch den italienischen Fußballer Mario Balotelli, der mit gestählter Brust die blauen Streifen auf dem Fußballplatz präsentierte.
Wenngleich die wissenschaftliche Lage noch etwas dürftig erscheint, sind die Physiotherapeuten hohe Nutznießer des Materials. Es soll durchblutungsfördernd wirken, die Gelenke stabilisieren und beweglicher machen.
"Kinesio-Tapes aktivieren die Hautsensoren. Durch einen Reflex werden dann Muskeln angeregt oder entspannt", sagt Joris Pfeiffer von der "Kinesio Schweiz". Auch Klaus Eder ist von der Wirksamkeit des Materials überzeugt: "Das Kinesio-Tape ist sowohl präventiv als auch rehabilitativ verwendbar", erklärt er hierzu. "Es unterstützt die Muskeln bei der Bewegung, es vitalisiert die Nerven, es verbessert den Fluss der Körperflüssigkeiten und den Stoffwechsel der Haut."
Seit diesem sportlich angehauchten Sommer erleben die Schweizer Apotheken einen regelrechten Boom: So wurden 50 Prozent mehr Tape-Material verkauft. Die Schweizer Physiotherapeuten können ähnliches berichten: "Seit den Olympischen Spielen wollen doppelt so viele Kunden ein Kinesio-Tape als sonst", erklärt Pia Fankhauser, Vizepräsidentin des Schweizer Physiotherapie-Verbandes Physioswiss.
Hierzulande werden Kinesio-Tapes gerne von Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern angeboten. Ohne professionelle Anleitung sollten Laien auf die Anwendung besser verzichten. "Die Wirkung unterscheidet sich – je nachdem, wie das Tape aufgeklebt wird. Bei der Verwendung sollte man professionelle Hilfe beiziehen“, erklärt Joris Pfeiffer. "Bei falscher Anwendung kann es zu ungewollten Reaktionen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen."
AvB / physio.de "
Quelle:
http://physio.de/php/meldung.php3?id=7931
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Donnerstag, 16. August 2012
Blaue Flecken durch die Behandlung?
Eine Patientin hat sich bei mir beschwert, weil sie große schmerzhafte blaue Flecken durch die Behandlung bekam und wollte als Entschädigung eine Ersatzbehandlung.
Wie ist es dazu gekommen?
Die Patientin hatte eine zu spät erkannte, mittlerweile ausgeheilte Oberarmfraktur. Durch wochenlange Schonhaltung hatte sie einen starken Hypertonus in der Muskulatur und große Schmerzen bei Bewegung und Berührung. So kam sie mit einem Rezept über Krankengymnastik in unsere Praxis.
Sie wollte unbedingt von mir persönlich behandelt werden. Aufgrund meines vollen Terminplans war das nur selten möglich, sodass sie nur drei mal "durch meine Hände ging".
Ich setzte eine viszerale Behandlung an, die auch zum gewünschten Erfolg führte.
Nach mehreren Behandlungseinheiten durch meine Mitarbeiter wendete ich nun tiefergehende Techniken an den Triggerpunkten an, die zu erhöhtem Bewegungsausmaß und besserer Neuromobilität führten.
Die Behandlung ist meist sehr schmerzhaft und kann bei entsprechend empfindlicher Haut zu Hämatomen führen.
Die behandelten Stellen sind für einige Tage druckempfindlich und der Muskel schmerzt. Das ist nicht schön aber völlig harmlos und eine ganz normale Reaktion.
So geschehen auch bei meiner Patientin.
Der Lohn für diesen Preis ist, dass die chronischen zermürbenden Schmerzen durch Fehl- und Überbelastungen, die oft mit massiven Funktionsstörungen einhergehen, deutlich verringert werden. Schmerzmittel können meist reduziert oder ganz weggelassen werden.
Fazit:
Auf eine normale, physiologische Reaktion gibt es ein Übungsprogramm für zu Hause.
Die Hämatome gehen von allein.
---
Was soll denn der Chirurg machen, dessen Patient sich über die Narbe beschwert, nachdem dieser die Knochen zusammengeflickt hat?
---
http://www.institut-fasziale-osteopathie.de/content/fdm-0
Zitat: "Durch eine gezielte Behandlung mittels Triggerbandtechnik werden zuerst die Adhäsionen gelöst, was zu Hämatomen und zu einer Schmerzzunahme führt. Diese wiederum birgt das Potential zur Heilung,"
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Wie ist es dazu gekommen?
Die Patientin hatte eine zu spät erkannte, mittlerweile ausgeheilte Oberarmfraktur. Durch wochenlange Schonhaltung hatte sie einen starken Hypertonus in der Muskulatur und große Schmerzen bei Bewegung und Berührung. So kam sie mit einem Rezept über Krankengymnastik in unsere Praxis.
Sie wollte unbedingt von mir persönlich behandelt werden. Aufgrund meines vollen Terminplans war das nur selten möglich, sodass sie nur drei mal "durch meine Hände ging".
Ich setzte eine viszerale Behandlung an, die auch zum gewünschten Erfolg führte.
Nach mehreren Behandlungseinheiten durch meine Mitarbeiter wendete ich nun tiefergehende Techniken an den Triggerpunkten an, die zu erhöhtem Bewegungsausmaß und besserer Neuromobilität führten.
Die Behandlung ist meist sehr schmerzhaft und kann bei entsprechend empfindlicher Haut zu Hämatomen führen.
Die behandelten Stellen sind für einige Tage druckempfindlich und der Muskel schmerzt. Das ist nicht schön aber völlig harmlos und eine ganz normale Reaktion.
So geschehen auch bei meiner Patientin.
Der Lohn für diesen Preis ist, dass die chronischen zermürbenden Schmerzen durch Fehl- und Überbelastungen, die oft mit massiven Funktionsstörungen einhergehen, deutlich verringert werden. Schmerzmittel können meist reduziert oder ganz weggelassen werden.
Fazit:
Auf eine normale, physiologische Reaktion gibt es ein Übungsprogramm für zu Hause.
Die Hämatome gehen von allein.
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Was soll denn der Chirurg machen, dessen Patient sich über die Narbe beschwert, nachdem dieser die Knochen zusammengeflickt hat?
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http://www.institut-fasziale-osteopathie.de/content/fdm-0
Zitat: "Durch eine gezielte Behandlung mittels Triggerbandtechnik werden zuerst die Adhäsionen gelöst, was zu Hämatomen und zu einer Schmerzzunahme führt. Diese wiederum birgt das Potential zur Heilung,"
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Triggerpunkte
Dienstag, 14. August 2012
Montag, 13. August 2012
Kann man beim Tapen etwas falsch machen?
Oh ja, man kann!
Vor meinem Urlaub habe ich einer Patientin nach gründlicher Befundaufnahme einen funktionellen Tape für die Schultern gesetzt. Schon gleich nach der Anlage hat sie eine Erleichterung gespürt.
Während meines Urlaubes ging sie zu einem Mitbewerber.
Nach ihrer Schilderung hat die Kollegin Schulbuchmässig getapt.
Trotzdem hatte die Patientin nicht nur keine positive Wirkung, sondern im Gegenteil, sie bekam Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem klebte das Material auch nicht so gut und lange wie meins.
Was war falsch?
Es wurde ein muskelaktivierendes Tape gesetzt, es wäre aber ein unterstützendes, detonisierendes Tape notwendig gewesen.
Der Körper hat dieses Tape abgestossen, es hätte sofort entfernt werden müssen.
Nun habe ich ihr heute wieder ein Crosstape gegen die Schmerzen und zwei Unterstützungstapes mit leichtem Zug und ein Quertape mit stärkerem Zug gesetzt.
Wenn es hilft und gut tut, dann hält es bis zu einer Woche!
Gute Besserung!!!
Übrigens, bei Olympia habe ich kaum einen Spitzenathleten ohne Tape gesehen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.olympia-2012-kinesio-tapes:-ich-kleb-mir-eine.b7ee0a2d-6de0-4902-b6f8-01b72092c09c.html
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Vor meinem Urlaub habe ich einer Patientin nach gründlicher Befundaufnahme einen funktionellen Tape für die Schultern gesetzt. Schon gleich nach der Anlage hat sie eine Erleichterung gespürt.
Während meines Urlaubes ging sie zu einem Mitbewerber.
Nach ihrer Schilderung hat die Kollegin Schulbuchmässig getapt.
Trotzdem hatte die Patientin nicht nur keine positive Wirkung, sondern im Gegenteil, sie bekam Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem klebte das Material auch nicht so gut und lange wie meins.
Was war falsch?
Es wurde ein muskelaktivierendes Tape gesetzt, es wäre aber ein unterstützendes, detonisierendes Tape notwendig gewesen.
Der Körper hat dieses Tape abgestossen, es hätte sofort entfernt werden müssen.
Nun habe ich ihr heute wieder ein Crosstape gegen die Schmerzen und zwei Unterstützungstapes mit leichtem Zug und ein Quertape mit stärkerem Zug gesetzt.
Wenn es hilft und gut tut, dann hält es bis zu einer Woche!
Gute Besserung!!!
Übrigens, bei Olympia habe ich kaum einen Spitzenathleten ohne Tape gesehen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.olympia-2012-kinesio-tapes:-ich-kleb-mir-eine.b7ee0a2d-6de0-4902-b6f8-01b72092c09c.html
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Sonntag, 12. August 2012
Lustig ist das Camperleben
Hier ein paar wichtige Camperregeln zum Schmunzeln, schließlich ist Sommer:
http://www.wohnmobilrecht.de/0000009c7a0bd4c14/index.html
;-))
http://www.wohnmobilrecht.de/0000009c7a0bd4c14/index.html
;-))
Natur und Ruhe
Wer sich einmal nach absoluter Ruhe und Natur pur sehnt, der ist hier gut aufgehoben: http://www.elberadweg.de/start.html
Die Strecke zwischen Hitzacker und Havelberg führt durch Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate. Leicht zu fahren auf dem Deich für Genussradler oder flott für Radrennsportler auf dem Asphaltweg neben dem Deich.
Von Hamburg bis Rathenow bin ich letzte Woche geradelt und werde demnächst mal den südlichen Abschnitt begutachten.
Günstige Unterkünfte im Norden sind schwer auszumachen. Am besten sucht man dann vor Schließung die jeweiligen Touristenbüros auf.
Viel Spaß!!!
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Die Strecke zwischen Hitzacker und Havelberg führt durch Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate. Leicht zu fahren auf dem Deich für Genussradler oder flott für Radrennsportler auf dem Asphaltweg neben dem Deich.
Von Hamburg bis Rathenow bin ich letzte Woche geradelt und werde demnächst mal den südlichen Abschnitt begutachten.
Günstige Unterkünfte im Norden sind schwer auszumachen. Am besten sucht man dann vor Schließung die jeweiligen Touristenbüros auf.
Viel Spaß!!!
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Montag, 23. Juli 2012
Nach der Tour ist vor der Tour
Jedes Jahr das gleiche Elend: die große Leere, die einen umgibt, sobald der Sender Eurosport einfach Schluß macht. Die letzte Siegerehrung, das letzte Interview, die letzte Zusammenfassung, der endgültige Punktestand, die letzte Blende.
Drei Wochen lang habe ich, wie jedes Jahr, täglich die Tour verfolgt.
War in Ausreißergruppen, habe mich im Peloton versteckt, war in Stürze verwickelt, bin über Reißzwecken gefahren, habe mich die Berge hochgeschraubt, technische Pannen erduldet, den Sprint angezogen, die rote Rückennummer getragen, abends aus meinen Schürfwunden den Asphalt geschrubbt, als Wasserträger gedient und meinen Kapitän geschützt.
Und jetzt?
Noch 11 Monate und 1 Woche.
Dann geht es endlich wieder los!!!!
Und bis dahin muss ich mich damit trösten:
http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/571867/2/slideshow_abenteuer-tour-de-france.html#omrss_news_radsport
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Drei Wochen lang habe ich, wie jedes Jahr, täglich die Tour verfolgt.
War in Ausreißergruppen, habe mich im Peloton versteckt, war in Stürze verwickelt, bin über Reißzwecken gefahren, habe mich die Berge hochgeschraubt, technische Pannen erduldet, den Sprint angezogen, die rote Rückennummer getragen, abends aus meinen Schürfwunden den Asphalt geschrubbt, als Wasserträger gedient und meinen Kapitän geschützt.
Und jetzt?
Noch 11 Monate und 1 Woche.
Dann geht es endlich wieder los!!!!
Und bis dahin muss ich mich damit trösten:
http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/571867/2/slideshow_abenteuer-tour-de-france.html#omrss_news_radsport
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Montag, 9. Juli 2012
Ergotherapie für Rentner
Link aktive Rentner.de
http://www.aktive-rentner.de/ergotherapeutische-massnahmen-und-angebote.html
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Montag, 2. Juli 2012
Fahrrad.....Hölle.....Tour.....
Höllentour
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=vwtsi1_1KkY&feature=endscreen
Echte Tour-Fans müssen sich diesen Film mindestens drei mal im Jahr reinziehen.
1) während der Tour
2) im Winter, gegen Entzugserscheinungen
3) zum Geburtstag
Selbstverständlich kann man ihn sich auch mal zwischendurch gönnen.
:-)) :-)) :-))
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=vwtsi1_1KkY&feature=endscreen
Echte Tour-Fans müssen sich diesen Film mindestens drei mal im Jahr reinziehen.
1) während der Tour
2) im Winter, gegen Entzugserscheinungen
3) zum Geburtstag
Selbstverständlich kann man ihn sich auch mal zwischendurch gönnen.
:-)) :-)) :-))
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