Freitag, 17. September 2010

Auszeit

So. Ich verabschiede mich jetzt mal für ein paar Wochen. Der weltbeste Physiotherapeutinmann und ich machen wieder die Wildnis Kanadas unsicher.

Und damit sich die Daheimgebliebenen die Wartezeit vertreiben können, hier ein vielseitiger Bär:


http://www.youtube.com/watch?v=4ba1BqJ4S2M .

Für die weniger Phantasiebegabten ein paar Hilfen:


eat
drink
dance
work
kiss
write
football
play
box
karate
tipp ex
sleep
laugh
sing
paint
uri
shower
killed
smoking
tickles
gardening
shopping
moonwalks
nothing
cat
dog
fish
jump
talk

Wer findet noch mehr?

Ja ja. Auch das unanständige Wort funktioniert...

Bis Ende Oktober!



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Dienstag, 14. September 2010

Mittwoch, 8. September 2010

Gruppentherapie?!

Das Gesundheitssystem explodiert. Ist ja nicht neu. Die kassenärztlichen Vereinigungen rufen ihre Ärzte zu vermehrten Sparmaßnahmen auf. Das ist durchaus sinnvoll. So soll der Arzt entscheiden, ob statt einer physiotherapeutischen (oder ergotherapeutischen) Einzelbehandlung nicht auch ebensogut eine Gruppentherapie verordnet werden kann.

Info: http://www.kvberlin.de/20praxis/80service/80rundschreiben/rs_100319_gruppentherapie.pdf

Das kann bei bestimmten Erkrankungen zu besonders positiven gruppendynamischen Heilerfolgen führen.
So weit so gut!

Was ist aber, wenn z.B. ein Unfallarzt Patienten mit frischen Frakturen zur Gruppentherapie schickt?
Wer kann sich vorstellen, dass man effektiv einen gebrochenen Arm oder ein gebrochenes Bein funktionell in der Gruppe therapieren kann, besonders, wenn man kein Gleichgewicht hat (Gehstützen), die Arme nicht bewegen kann und bei Schmerzen sich kaum an- und ausziehen kann?
Ja, wir haben so eine Arztpraxis in der Nähe und das ist gar nicht lustig, da Kommunikation komplett blockiert wird.

Aber die Krönung kommt noch:
Gestern kam eine alte Dame, der Elektrotherapie verordnet wurde.
Natürlich in der Gruppe!
Was gibt das? Kabelsalat mit Patientengarnierung?!

Nee, liebe Arztpraxis, meine Toleranzgrenze ist hiermit endgültig überschritten!!!

?!?!?!?!?!?!?!?!

Montag, 6. September 2010

Pimp my Rolli

Wer hat seinen Rolli am schönsten frisiert?
Entscheiden Sie mit:

http://www.rehacare.de/cipp/md_rehacare/custom/pub/content,lang,1/oid,26002/ticket,g_u_e_s_t/src,voting_1/~/W%C3%A4hlen_Sie_den_Gewinner_von_Pimp_my_Rolli_II.html

Das nächste mal machen hoffentlich auch die Damen mit. Rosa Rolli mit Federboa oder so ähnlich. Wäre doch chick!

Hier der Kurzlink für Eilige:

http://www.rehacare.de/voting_1

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Sonntag, 5. September 2010

Mitarbeiterausflug

Den haben wir am Samstag in Potsdam gemacht. Es gibt diesmal keine Fotos, da alle Hände zum Halten gebraucht wurden.
Hier ist die Erklärung:

http://www.abenteuerpark.de/

Hier ist man wirklich in guten netten Händen. Man ist rundum gesichert und braucht keine Karabinerhaken in 12m Höhe hin und her zu jonglieren. Das ist sehr angenehm und erleichtert die Konzentration auf das Klettern und Spaß haben!

Anschließend gab es zur Belohnung selbst gebackenen Kuchen!
Wir haben beschlossen: das machen wir nochmal. Und die Mitarbeiterkinder dürfen mit!

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Freitag, 3. September 2010

Grundeinkommen

Ein toller Beitrag zum Thema Grundeinkommen



Etwas runterscrollen und Film ab:



http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen



Dauert ca. 100 min und ist wieder eine super Gelegenheit fürs Sonntagskäffchen.



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Dienstag, 17. August 2010

Noch gesünder!

Heute möchte ich Ihnen einen Geheimtipp vorstellen:



*Stevia *Mate *Kräuter *Zubehör


Naturprodukte aus Paraguay



Bei http://www.yerbabuena-shop.net/ finden Sie alles rund um die südamerikanische Tradition des Mate- und Tereré-Trinkgenusses, in mehrfach ausgezeichneter Spitzenqualitaet, direkt aus dem Herkunftsland Paraguay.
Unsere Auswahl an sonnenverwöhntem Stevia (Stevia rebaudiana B.), ursprünglich gewachsenem Yerba Mate, wohltuenden Kräutern und Teemischungen ist sorgfältig zusammengestellt und erfüllt unseren hohen Anspruch an Nachhaltigkeit.
Und wer tatsächlich noch keine Guampa mit Bombilla besitzt, wird in unserer Abteilung „Zubehör“ sicherlich seinen Favoriten finden!
Gesunder, natürlicher und erfrischender Genuss aus dem Kräutergarten Paraguay!



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Freitag, 13. August 2010

Heilmittelregress, das muss nicht sein!

Ärzte, Therapeuten, Patienten müssen keine Angst haben.
Sie müssen nur wissen, wie man es richtig macht!

http://www.heilmittel-regress.de/

:-)

Samstag, 7. August 2010

Die Handschrift verrät es

Sind Sie ein Siegertyp?
Romantiker?
Sportler?
Sind Sie zartfühlend?
Ein ganzer Kerl?
Ein Macher?
Ein Rocker?

Ihre Handschrift verrät die tiefsten Geheimnisse Ihrer Seele. Oder auch nicht. Je nach dem. Lassen Sie sich überraschen und finden Sie die Wahrheit über ihr Selbst. Aber nicht erschrecken!

http://www.graphologies.de/

:-D :-D :-D :-D :-D :-D

Mittwoch, 4. August 2010

Jeden Tag noch gesünder!

Geht noch weiter:

+ tanzen

+ Gedankenreinigung

+ Baum umarmen

+ meditieren/beten

+ sei du selbst

+ Thymusdrüse klopfen

+ tief einatmen

+ doppelt so lange ausatmen

+ folge deinem Herzen

+ gönne dir eine Massage

+ lebe dein Leben, sonst lebt es dich

Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung !

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Dienstag, 27. Juli 2010

Jeden Tag gesünder!

Gesund sein ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit! Gesundheit ist aber die wichtigste Säule des Lebens.
Die meisten Menschen sind nicht krank.
Sind diese Menschen gesund?
Sind das fröhliche, ausgeglichene, liebende, fitte Menschen?

Damit Sie jeden Tag ein bischen fitter und gesünder werden, hier ein paar ganz einfache Tips:

~ lachen Sie mal wieder herzhaft mit Freunden, Kindern, Verwandten
~ trinken Sie jeden Tag 1 Liter Quellwasser oder grünen Tee zusätzlich
~ radeln Sie mal wieder im Grünen
~ schwimmen Sie im kühlen See
~ essen Sie fettärmere Varianten Ihrer Speisen
~ entdecken Sie Berlin und Brandenburg beim Wandern
~ essen Sie täglich 1 kg Obst und Gemüse
~ lesen Sie ein spannendes Buch
~ spielen Sie ping pong
~ spielen Sie Federball
~ gehen Sie zur Vorsorge
~ schreiben Sie einen Liebesbrief
~ interessieren Sie sich für andere Menschen
~ helfen Sie ihren Nachbarn
~ gärtnern Sie, geht auch mit Zimmerpflanzen
~ schlagen Sie weitere Ideen vor

Ist doch ganz einfach, nicht wahr!?!

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Donnerstag, 22. Juli 2010

Entmisten, Teil 9

Heute: Computer putzen.

Von innen.

http://www.raincitystory.com/flash/screenclean.swf

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Mittwoch, 21. Juli 2010

Schlaganfall: Physiotherapie auch Jahre später noch wirksam

Berlin, Juni 2010 – Lähmungen nach einem Schlaganfall können sich noch Jahre später zurückbilden. Darauf weisen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) anlässlich einer aktuellen Studie hin. Diese hatte gezeigt, dass Patienten mit Hilfe einer intensiven Physiotherapie verloren gegangene Fähigkeiten wieder neu erlernen können, selbst wenn der Schlaganfall bereits Jahre zurückliegt. Die Untersuchung belegt außerdem erstmals, dass auch Trainingsroboter wirksam helfen.
„Bisher gingen Experten davon aus, dass die Erholungsphase etwa sechs Monate nach dem Schlaganfall abgeschlossen ist”, so Professor Dr. med. Martin Grond, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und Chefarzt am Kreisklinikum Siegen. Häufig endete die Physiotherapie deshalb auch nach einem halben Jahr. „Die neue Arbeit einer US-Veteranenklinik zeigt jedoch, dass auch über diesen Zeitraum hinaus Patienten die Chance haben, einen Teil ihrer Unabhängigkeit zurückzugewinnen”, freut sich Professor Dr. med. Karl-Heinz Mauritz von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die Studie hatte die Auswirkungen einer intensiven Physiotherapie an Patienten untersucht, bei denen mehr als sechs Monate seit dem Schlaganfall vergangen waren. „Bei der Hälfte lag der Schlaganfall fünf Jahre oder länger zurück“, sagt Professor Mauritz. Dennoch war die Physiotherapie erfolgreich.
Über ein Vierteljahr absolvierten die Patienten insgesamt 36 Trainingsstunden. „Dabei wurde versucht, durch gezielte Übungen Beweglichkeit und Kraft in Schulter, Arm und in der Hand zu verbessern“, so der Experte. Bei einigen Patienten geschah dies mit Unterstützung von Trainingsrobotern. Für Professor Mauritz, der als Rehabilitationsneurologe in der MEDIAN Klinik in Berlin tätig ist, ist dies durchaus eine Perspektive für die Zukunft, da die Patienten damit auch zu Hause trainieren könnten. Die klassische Physiotherapie würden sie aber nicht ersetzen. „In der Studie erzielten die Patienten auch ohne Roboter gleich gute Ergebnisse“, berichtet Mauritz.
Wichtig sind die Dauer und Intensität der Übungen und der Lerneffekt.“ Dieser führt dazu, dass die Verbesserungen in der Studie über das Ende der Physiotherapie hinaus erhalten blieben. Auch sechs Monate später konnten die Patienten ihre Arme besser benutzen als vor der Therapie. Sie setzten die erlernten Fähigkeiten auch im Alltag um, so die Ergebnisse der Studie.
Verbesserungen können hier große Auswirkungen haben. Wenn ein Patient wieder mit Messer und Gabel essen und andere einfache Tätigkeiten im Haushalt verrichten kann, bedeutet dies eine deutliche Verbesserung seiner Lebensqualität. Die Patienten gewinnen neuen Lebensmut, sie zeigen sich wieder in der Öffentlichkeit, besuchen Freunde und Verwandte.

Quelle: Lo AC et al.: Robot-assisted therapy for long-term upper-limb impairment after stroke. In: The New England Journal of Medicine 2010; 362: 1772-83

http://www.dsg-info.de/

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Samstag, 10. Juli 2010

Die wahren Helden findet man auf dem Asphalt

und nicht auf dem Rasen!

Die verzärelten überbezahlten Fußballballettluschen sind schon tolle Schauspieler, so richtige Diven. Von einem Mitspieler der gegnerischen Mannschaft sanft gestreichelt, verstehen sie es meisterhaft mit schmerzfaltigem, schockerstarrtem Gesichtsaudruck schwungvoll in die Höhe zu hopsen, in der Luft einen Fuß zu fangen, halbschraubend niederzufallen, sich anschließend drei, vier mal um die eigene Achse zu drehen, wohldrapiert auf dem kleidsamen weichen Grün still liegen zu bleiben, den gefangenen Fuß immer noch in den Armen haltend, warten, bis es auch wirklich alle mitbekommen haben, alle gucken, die Zeit steht still. Der schwarz gekleidete Mann trifft eine Entscheidung. Ist es die gewünschte, steht die Diva umständlich auf, fasst sich noch einmal an die Stirn, humpelt, tut ganz ganz tapfer und das Spiel kann endlich weiter gehen.

Der Radprofi knallt mit 50 kmH voll auf die Nuss, bricht sich den Arm, schrabt meterlang samt Fahrrad die Haut übern heißen Asphalt, steht benommen und blutverschmiert auf, setzt sich wieder aufs Rad und ärgert sich, dass er ne halbe Minute Zeit verloren hat.

Am Abend wird der Schorf unter der Dusche mit ner Drahtbürste wieder aufgekratzt. Sauberkeit muss sein, sonst gibt es eine böse Entzündung.

Hier ein Interview mit Jens Voigt, drei Tage nach seinem Wahnsinnssturz von 2009, der mir das Blut in den Adern gefrieren liess:

Er fährt jetzt seine 13. Tour und ich wünsche ihm und seiner Mannschaft und allen anderen Fahrern viel Erfolg und, dass alle Stürze schlimmer aussehen als sie sind!!!

Hals- und Beinbruch.

Meine Helden.

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Mittwoch, 7. Juli 2010

Berlin gegen den Schlaganfall

Schnelle und kompetente Hilfe bei Apoplex/Schlaganfall und themenbezogene Veranstaltungen kann man jetzt hier finden:

http://www.berlin-gegen-den-schlaganfall.de

Gute Besserung!

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Dienstag, 6. Juli 2010

Wer heilt hat Recht !?!?

Wer heilt, hat Recht?
Von Ursachen und Täuschungen

„Wer heilt, hat Recht.“ Das ist ein Satz, der in der Alternativmedizin sehr beliebt ist. In der Regel wird er verwendet, um das Unbehagen zu überbrücken, das angesichts ungeklärter Wirkzusammenhänge bei einer alternativmedizinischen Heilung gelegentlich aufkommt. Was zählt, ist das Ergebnis. Ende gut, alles gut.
Da aber dieser Satz auch gern zum Beweis der Wirksamkeit verschiedenster alternativer Therapieverfahren eingesetzt wird, sind ein paar kritische Rückfragen angebracht.
Wer heilt wirklich?
Im Prinzip möchte man zustimmen: Wer heilt, hat ja ein positives Ergebnis hervorgebracht. Aber wer oder was hat im konkreten Fall tatsächlich die Heilung bewirkt? Das lässt sich oft nicht mit der gleichen Sicherheit sagen. Auch ist es ein (zwar weit verbreiteter, weil anschaulicher) Trugschluss, dass eine zeitliche Abfolge zweier Ereignisse immer auch eine Ursache-Wirkung-Beziehung darstellen muss.
Wenn ich heute nicht ordentlich aufesse und es morgen regnet, weiß ich, dass kein wirklicher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Wenn ich an Bach-Blüten-Essenzen rieche und am nächsten Tag die Magenschmerzen weg sind, soll aber plötzlich zweifelsfrei das eine für das andere ursächlich sein. Vielleicht geht es mir auch besser, weil ich erfahren habe, dass die Prüfung verschoben wird oder dass die Bank den benötigten Kredit gewährt.
Das Komplizierte in der Medizin ist, dass es eben nicht so leicht zu sagen ist, ob ein bestimmtes Medikament oder Therapieverfahren, oder andere veränderte Rahmenbedingungen eine Zustandsänderung bewirkt haben. Darum wird in langwierigen und teuren Studien versucht, an möglichst vielen Patienten unter möglichst gleichen Rahmenbedingungen zu testen, ob bei einem bestimmten Medikament in der Regel eine bestimmte Wirkung auftritt, oder nicht.
Irrtumswahrscheinlichkeit
Wo solche Studien nicht vorliegen oder aus therapiespezifischen Gründen nicht möglich sind, heißt dies nicht, dass diese Therapie aus Prinzip unwirksam sein muss. Aber es bedeutet, dass man mit einer viel höheren Rate an Irrtum rechnen muss. Zum Beispiel gibt es etliche Krankheiten, bei denen die Beschwerden zyklisch verlaufen: es gibt akute Phasen, zwischen denen Zeiten ohne Probleme liegen. Besucht man gegen Ende einer akuten Phase einen Therapeuten, kann dieser leicht die bald darauf eintretende Besserung für sich und seine Methode reklamieren. Dabei hätte sie sich auch ergeben, wenn gar nichts passiert wäre. Ob die Therapie beim nächsten mal wieder wirkt, hängt in solch einem Fall sehr vom Zeitpunkt des Besuchs beim Therapeuten ab.
Schließlich gibt es - auch in der Schulmedizin - eine nicht zu unterschätzende Quote von sogenannten Spontanheilungen. Ohne dass man sagen könnte, woran es gelegen hat, verschwinden plötzlich die Beschwerden und der Patient kann als geheilt entlassen werden. Manche Religionsgemeinschaften wie Christian Science oder der Bruno-Gröning-Freundeskreis sammeln systematisch solche Erlebnisberichte und reklamieren den Heilungserfolg für ihren Glauben. Anderswo gehen die Patienten einfach so glücklich nach Hause, ohne dass dies irgendwo erfasst und registriert würde.
Wer heilt, hat recht? Christen können für jede Heilung Gott dankbar sein. Vorschnellen und ungeprüften Zuordnungen auf eine bestimmte Methode darf man aber mit Recht skeptisch gegenüberstehen.
Harald Lamprecht

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Montag, 28. Juni 2010

Enstehungsgeschichte der Mathematik

Am Anfang schuf Gott Adam und Eva. Und Adam war wüst und leer, und es wollte nicht Licht werden im Kasten seines Gehirns, wo Finsternis und Chaos herrschten. Und Gott sprach: "Es werde eine Feste in der Wirre der Gedanken und Begriffe und ihr Name sei Mathematik." Und es geschah also. So ward aus Plus und Minus der erste Tag.

Und Gott schuf gerade und krumme Linien, ebene und gewölbte Flächen und Körper der verschiedensten geometrischen Formen mit Winkeln und Längen und gab sie Adam, auf dass er sie berechne und sich an ihnen erfreue. Und Gott sah, dass es gut war. So ward aus Sinus und Kosinus der zweite Tag.

Und Gott schuf Potenzen und Wurzeln, rein- und gemischtquadratische Gleichungen, reelle und imaginäre Zahlen und sprach zu Adam: "Rechne mit ihnen nach den Gesetzen der Algebra und du wirst den binomischen Lehrsatz finden." So ward aus Quadrat und Kubik der dritte Tag.

Und Gott sprach: "Es werde das Koordinatensystem mit seinem Ursprung, mit Ordinate und Abszisse. In dieses sollen sich einfügen Kreise, Ellipsen, Hyperbeln mit Pol, Polaren, konjugierten Durchmessern und Tangenten, Kurven höherer und noch höherer Ordnung, Asymptoten, Hoch- und Tiefpunkte, mit und ohne Wendepunkten." Und Gott sah, dass es gut war. So ward aus Maximum und Minimum der vierte Tag.

Und Gott formte die Erde mit Groß- und Kleinkreisen, mit Längen- und Breitenkreisen, mit Meridianen und Vertikalen und gab ihr einen Platz im Mittelpunkt der Himmelskugel mit Horizont, Zenit und Nadir, mit Äquator, Nord- und Südpol, und er setzte auf diese Kugel Gestirne, deren Lage durch Höhe, Deklination und Stundenwinkel bestimmt war. Und Gott betrachtete sein Werk mit Wohlgefallen. So ward aus Längenzeit und Zeitgleichung der fünfte Tag.

Und Gott sprach: "Die Erde bringe hervor kleine und kleinste Teilchen in einer Menge, dass ihre Zahl gegen unendlich strebe." Und es geschah also. Und der Herr nannte diese Teilchen lim x für x gegen unendlich. Er schuf die Herren Briggs und Napier, auf dass sie Logarithmen schufen, und er baute Reihen, endliche und unendliche. Da ward aus konvergent und divergent der sechste Tag.

Am siebten Tage aber ruhte Gott. Und er gab Adam die Logarithmentafel und sprach: "Siehe, ich gebe in deine Hände das ganze mathematische Paradies. Nun darfst du addieren und multiplizieren und potenzieren. Nur durch die Zahl 0 darfst du nicht dividieren; denn diese Zahl ist ein Geschöpf des Fürsten der Finsternis."

Die listige Schlange aber sprach zu Eva: "Wer durch 0 dividiert wird lernen, was richtig und falsch ist." Und das törichte Weib sprach zu Adam: "Dividiere und die Gleichung wird viel einfacher werden."
Und Adam fasste sich ein Herz und dividierte durch 0. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren. So machten sie sich Schürzen aus abgewickelten Oberflächenintegralen.
Da trieb Gott Adam und Eva aus dem mathematischen Paradies und sprach zu ihnen: "Weil du durch 0 dividiert hast, sei deine Arbeit verflucht. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Leben lang differenzieren, integrieren und logarithmieren. Nie sollst du eine Zahl unendlich erreichen und für Pi und e genaue Werte finden. Du wirst für den Sinus von zwei verschiedenen Zahlen den gleichen Wert erhalten und nie einen exakten mathematischen Text hervorbringen."
Und so geschah es also.

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Freitag, 25. Juni 2010

Mathematischer Humor ;-)

Aus persönlichem aktuellem Anlass:

Alte Mathematiker sterben nie, sie verlieren nur einige ihrer Funktionen.

"Die Ehe des Professors soll sehr unglücklich sein, habe ich gehört!"
"Wundert mich nicht. Er ist Mathematiker und sie unberechenbar."

Lehrer: "Jetzt rechnen wir einmal ohne den Taschenrechner:Wie viel ist sieben mal sieben?""Und bis wann brauchen Sie das Ergebnis?" fragt Karl.

Es gibt drei Arten von Mathematikern: Die einen können zählen,die anderen nicht.

"Philosophie ist ein Spiel mit Zielen, aber ohne Regeln. Mathematik istein Spiel mit Regeln, aber ohne Ziele."

"Wenn die Null sehr groß ist, dann ist es fast so viel,wie ein bisschen Eins."

87+93x(7-8):44-1234+765:67+(4+67+54x425)