Sonntag, 24. Dezember 2017
Wintergedicht für Physios
"Wenn es draußen kälter wird,
der erste Frost macht, dass es klirrt,
bekommen Kinder rote Backen,
bei Ält’ren fängt es an zu zwacken.
Das Rheuma piesackt und Arthrose,
da hilft auch nicht die wärmste Hose,
Rücken, Hüfte oder Knie,
manchen piesackt’s freilich nie.
Bei Schnee und Glatteis stürzt manch einer,
egal ob größer oder kleiner,
die Speiche bricht, das Kreuzband reißt,
der Schenkelhals oder wie das heißt...
Die Autos rutschen ineinander,
manch Fahrer ist ganz durcheinander,
ein Schleudertrauma kann gescheh’n,
oft ist nur Blechschaden zu seh’n.
Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen,
gezerrt, geprellt oder gebrochen,
Bindegewebe- und Knorpelschäden,
wer soll dies alles nur beheben?
Na, das ist einfach liebe Leut’,
das kann der Physiotherapeut!
Er kann nicht zaubern, ist schon klar,
doch helfen wird er, das ist wahr.
Der PT nimmt sich Zeit und befundet genau,
deshalb ist er viel eher schlau,
was das Hauptproblem ist und kann das behandeln,
der Arzt ist in Zeitnot und muss schneller handeln.
Der PT entspannt Muskeln mittels Fango,
Massage, Heißluft, nicht mit Tango.
Blockaden löst er und nimmt Schmerzen,
man merkt die Arbeit kommt von Herzen.
Ob Vojta, Bobath, PNF,
der Patient bleibt immer Chef,
Es wird geschaut, was ihm helfen kann,
die Arztdiagnose interessiert erst dann.
Es wird detonisiert oder mobilisiert,
Triggerpunkte werden lokalisiert,
die Beweglichkeit wird wieder hergestellt,
es handelt sich um eine eigene Welt.
Krankengymnastik ist mehr als „Bewegen“,
der PT kann sich nicht auf die faule Haut legen,
besucht Fortbildungen von seinem mag’ren Gehalt,
nutzt die Freizeit dafür, bis er selber ist alt.
Es gibt stetig was Neues zu zertifizieren,
da ist schnell der Überblick zu verlieren,
ob Manuelle Therapie oder Lymphdrainage,
Beckenbodentrainig für die Blase,
der Physio bemüht sich auf Stand zu bleiben,
sein Wissen stetig voran zu treiben,
damit er auch jedem helfen kann,
ob Klein, ob Groß, einfach jedermann.
Auch zum Stressabbau oder einfach als Wellness,
nach dem Weihnachtseinkauf, dem Familienstress,
so kann man den Winter gut übersteh’n
wenn es weh tut und zwackt, zum PT hin zu geh’n.
Liebe Grüße in die Physiowelt
von Jibby"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Patienten!
Vom 27.12. bis zum 29.12.2017 ist unsere Praxis geschlossen.
Ab dem 2.1.2018 sind wir wieder gewohnt für Sie da.
Wir wünschen Ihnen von Herzen ein besinnliches Weihnachten und
einen guten Start ins Neue Jahr und vor allem,
alle Zeit eine gute und stabile Gesundheit!
Ramona Völlkopf
und Mitarbeiter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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der erste Frost macht, dass es klirrt,
bekommen Kinder rote Backen,
bei Ält’ren fängt es an zu zwacken.
Das Rheuma piesackt und Arthrose,
da hilft auch nicht die wärmste Hose,
Rücken, Hüfte oder Knie,
manchen piesackt’s freilich nie.
Bei Schnee und Glatteis stürzt manch einer,
egal ob größer oder kleiner,
die Speiche bricht, das Kreuzband reißt,
der Schenkelhals oder wie das heißt...
Die Autos rutschen ineinander,
manch Fahrer ist ganz durcheinander,
ein Schleudertrauma kann gescheh’n,
oft ist nur Blechschaden zu seh’n.
Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen,
gezerrt, geprellt oder gebrochen,
Bindegewebe- und Knorpelschäden,
wer soll dies alles nur beheben?
Na, das ist einfach liebe Leut’,
das kann der Physiotherapeut!
Er kann nicht zaubern, ist schon klar,
doch helfen wird er, das ist wahr.
Der PT nimmt sich Zeit und befundet genau,
deshalb ist er viel eher schlau,
was das Hauptproblem ist und kann das behandeln,
der Arzt ist in Zeitnot und muss schneller handeln.
Der PT entspannt Muskeln mittels Fango,
Massage, Heißluft, nicht mit Tango.
Blockaden löst er und nimmt Schmerzen,
man merkt die Arbeit kommt von Herzen.
Ob Vojta, Bobath, PNF,
der Patient bleibt immer Chef,
Es wird geschaut, was ihm helfen kann,
die Arztdiagnose interessiert erst dann.
Es wird detonisiert oder mobilisiert,
Triggerpunkte werden lokalisiert,
die Beweglichkeit wird wieder hergestellt,
es handelt sich um eine eigene Welt.
Krankengymnastik ist mehr als „Bewegen“,
der PT kann sich nicht auf die faule Haut legen,
besucht Fortbildungen von seinem mag’ren Gehalt,
nutzt die Freizeit dafür, bis er selber ist alt.
Es gibt stetig was Neues zu zertifizieren,
da ist schnell der Überblick zu verlieren,
ob Manuelle Therapie oder Lymphdrainage,
Beckenbodentrainig für die Blase,
der Physio bemüht sich auf Stand zu bleiben,
sein Wissen stetig voran zu treiben,
damit er auch jedem helfen kann,
ob Klein, ob Groß, einfach jedermann.
Auch zum Stressabbau oder einfach als Wellness,
nach dem Weihnachtseinkauf, dem Familienstress,
so kann man den Winter gut übersteh’n
wenn es weh tut und zwackt, zum PT hin zu geh’n.
Liebe Grüße in die Physiowelt
von Jibby"
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Liebe Patienten!
Vom 27.12. bis zum 29.12.2017 ist unsere Praxis geschlossen.
Ab dem 2.1.2018 sind wir wieder gewohnt für Sie da.
Wir wünschen Ihnen von Herzen ein besinnliches Weihnachten und
einen guten Start ins Neue Jahr und vor allem,
alle Zeit eine gute und stabile Gesundheit!
Ramona Völlkopf
und Mitarbeiter
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Donnerstag, 9. März 2017
Physiotherapie nach Bobath
Physiotherapie nach Bobath
Physiotherapie nach Bobath ist eine neurologische Spezialtherapie für vor allem Schlaganfallpatienten bzw Therapie nach Apoplex/apoplektischem Insult.
Es ist nicht nur eine Behandlungsmethode durch den Physiotherapeuten oder auch Ergotherapeuten, es ist vielmehr ein 24-Stunden-Konzept.
Es wurde entwickelt von dem Ehepaar Berta und Karel Bobath. Ich hatte die sehr große Ehre, die beiden persönlich kennen lernen zu dürfen. Das war Ende der 1980er Jahre, nicht mehr jung aber immer noch voller Feuer für die Neurologie! Das war ein unvergessliches tolles Erlebnis für mich als Bobaththerapeutin!
Diesen beiden ist es zu verdanken, dass es viele tausend bestens ausgebildete Physiotherapeuten gibt, die es neurologisch schwer erkrankten Patienten ermöglichen können, sich wieder mehr ins Leben zurück zu kämpfen.
Geschultes Pflegepersonal und angelernte Angehörige gehören zwingend dazu, den Betroffenen beim Üben und Umsetzen des Konzeptes zu helfen.
Vom Atmen, Schluck- und Sprechtraining, Drehen, Hinsetzen, Sitzen bleiben, Körpermitte finden und halten, Aufstehen, Stand, Gehen, Gleichgewicht, Arm- und Beinfunktion, Rumpfkontrolle, Verdauungsförderung, Kontinenztraining uvm wird alles neu erlernt. Je nachdem welches Gehirnareal wie schwer betroffen ist.
Vorbei sind die Zeiten, in denen alte Ärzte mit veraltetem Wissen und ohne Inspiration für andere Möglichkeiten behaupten, dass man nach 10 oder 20 oder 30 Jahren Schlaganfall keine Besserung mehr erreichen könnte!
Was habe ich mich als junge Therapeutin mit denen angelegt!
Ich bin so dankbar, dass Wissenschaftler nun auch die Plastizität des Gehirns nachgewiesen haben.
Mehrere Studien und Experimente haben es nachgewiesen.
Und ich bin froh und auch ein klein wenig stolz, dass ich immer schon sicher war: „Selbstverständlich kann eine deutliche Verbesserung erreicht werden!!! Sie, lieber Patient, müssen es wollen und machen. Und ich helfe Ihnen, den richtigen Weg zu finden!“
Danke liebe Berta!
Danke lieber Karel!
Ihr habt so vielen Menschen geholfen!
Ihr helft so vielen Menschen!
Nach weit über 30 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, dass meine Qualifizierung mit Bobath die wichtigste in meiner Therapeutenlaufbahn ist!
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Physiotherapie nach Bobath ist eine neurologische Spezialtherapie für vor allem Schlaganfallpatienten bzw Therapie nach Apoplex/apoplektischem Insult.
Es ist nicht nur eine Behandlungsmethode durch den Physiotherapeuten oder auch Ergotherapeuten, es ist vielmehr ein 24-Stunden-Konzept.
Es wurde entwickelt von dem Ehepaar Berta und Karel Bobath. Ich hatte die sehr große Ehre, die beiden persönlich kennen lernen zu dürfen. Das war Ende der 1980er Jahre, nicht mehr jung aber immer noch voller Feuer für die Neurologie! Das war ein unvergessliches tolles Erlebnis für mich als Bobaththerapeutin!
Diesen beiden ist es zu verdanken, dass es viele tausend bestens ausgebildete Physiotherapeuten gibt, die es neurologisch schwer erkrankten Patienten ermöglichen können, sich wieder mehr ins Leben zurück zu kämpfen.
Geschultes Pflegepersonal und angelernte Angehörige gehören zwingend dazu, den Betroffenen beim Üben und Umsetzen des Konzeptes zu helfen.
Vom Atmen, Schluck- und Sprechtraining, Drehen, Hinsetzen, Sitzen bleiben, Körpermitte finden und halten, Aufstehen, Stand, Gehen, Gleichgewicht, Arm- und Beinfunktion, Rumpfkontrolle, Verdauungsförderung, Kontinenztraining uvm wird alles neu erlernt. Je nachdem welches Gehirnareal wie schwer betroffen ist.
Vorbei sind die Zeiten, in denen alte Ärzte mit veraltetem Wissen und ohne Inspiration für andere Möglichkeiten behaupten, dass man nach 10 oder 20 oder 30 Jahren Schlaganfall keine Besserung mehr erreichen könnte!
Was habe ich mich als junge Therapeutin mit denen angelegt!
Ich bin so dankbar, dass Wissenschaftler nun auch die Plastizität des Gehirns nachgewiesen haben.
Mehrere Studien und Experimente haben es nachgewiesen.
Und ich bin froh und auch ein klein wenig stolz, dass ich immer schon sicher war: „Selbstverständlich kann eine deutliche Verbesserung erreicht werden!!! Sie, lieber Patient, müssen es wollen und machen. Und ich helfe Ihnen, den richtigen Weg zu finden!“
Danke liebe Berta!
Danke lieber Karel!
Ihr habt so vielen Menschen geholfen!
Ihr helft so vielen Menschen!
Nach weit über 30 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, dass meine Qualifizierung mit Bobath die wichtigste in meiner Therapeutenlaufbahn ist!
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Donnerstag, 23. Februar 2017
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Hier wieder eine tolle Veranstaltung in der Urania Berlin!
Dienstag, 28. Februar 2017 um 19:30 Uhr
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Die neurochirurgische Forschung schreitet weiter voran in der Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen. Für Patienten eröffnen sich dadurch neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, vor allem bei Schlaganfällen und Hirntumorerkrankungen. Mittlerweile sind nun auch mögliche Risiken für eine Hirnblutung mit Hilfe von Computermodellen besser voraussagbar. Was im erkrankten oder gefährdeten Hirn passiert, kann simuliert und somit sichtbar gemacht werden. Teile des Vortrags zeigen spannende Aufnahmen von Einblicken ins Gehirn während neurochirurgischer Operationen, aber auch Darstellungen von Patienten mit Bewegungsstörungen, die mit sogenannten Hirnschrittmachern behandelt wurden.
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Helios Klinikum Berlin-Buch
Quelle: http://www.urania.de/einblicke-unser-gehirn-neue-entwicklungen-der-behandlung-von-hirnerkrankungen-0
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Dienstag, 28. Februar 2017 um 19:30 Uhr
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit
Einblicke in unser Gehirn: Neue Entwicklungen in der Behandlung von Hirnerkrankungen
Die neurochirurgische Forschung schreitet weiter voran in der Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen. Für Patienten eröffnen sich dadurch neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, vor allem bei Schlaganfällen und Hirntumorerkrankungen. Mittlerweile sind nun auch mögliche Risiken für eine Hirnblutung mit Hilfe von Computermodellen besser voraussagbar. Was im erkrankten oder gefährdeten Hirn passiert, kann simuliert und somit sichtbar gemacht werden. Teile des Vortrags zeigen spannende Aufnahmen von Einblicken ins Gehirn während neurochirurgischer Operationen, aber auch Darstellungen von Patienten mit Bewegungsstörungen, die mit sogenannten Hirnschrittmachern behandelt wurden.
Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Helios Klinikum Berlin-Buch
Quelle: http://www.urania.de/einblicke-unser-gehirn-neue-entwicklungen-der-behandlung-von-hirnerkrankungen-0
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Sonntag, 8. Januar 2017
Kann denn Sport Mord sein?!
"Der Franzose Robert Marchand stellte im Alter von 105 Jahren einen Weltrekord im Radfahren auf. Dabei hatte er erst als Rentner mit dem Sport begonnen. Das Geheimnis seiner Fitness klingt einfach.
Als er die letzte der 90 Runden absolviert hatte, kletterte Robert Marchand erleichtert vom Fahrrad, ein Pulk Reporter stürmte auf den 1,50 Meter kleinen Mann zu. „Geschafft“, sagte Marchand in die Mikrofone, „jetzt tun mir ganz schön die Arme weh.“ Er hatte soeben im Velodrom des nordfranzösischen St. Quentin einen neuen Rekord aufgestellt. Marchand war in einer Stunde 22,547 Kilometer gefahren. Und zwar im stolzen Alter von 105 Jahren.
„Dieser Rekord ist eine Botschaft an alle Rentner“, sagte Marchands Internistin Veronique Billat, „er zeigt, wie wichtig es ist, auch im Ruhestand noch Sport zu betreiben.“ Marchand hatte erst im Alter von 78 Jahren ernsthaft mit dem Radfahren begonnen, nach und nach stellte er zahlreiche Altersrekorde auf und spulte noch bis vor wenigen Jahren täglich 100 Kilometer mit dem Rad ab.
Weil bisher entsprechende Vergleichsgrößen fehlten, hatte der Radsportweltverband UCI eigens neue Altersklassen für den agilen Senioren ins Leben gerufen. So hält Marchand nicht nur den Stundenrekord für über Hundertjährige (100+), sondern nun auch in der Klasse 105+. „Das ist eine großartige Leistung“, sagte David Lappartient, der Präsident des französischen Radsportverbands (FFC). „Dieser Mann zeigt uns allen, zu welchen außerordentlichen Dingen der Mensch fähig ist“.
Den Tag hatte Marchand wie immer traditionell französisch eingeläutet: Einem leichten Frühstück mit Croissant und einer Banane folgte mittags noch ein Omelette, dann schwang er sich am Nachmittag aufs Fahrrad und brach unter dem Jubel von mehr als tausend Zuschauern im Velodrom von St. Quentin zu seinem Rekordversuch auf. Eigentlich hatte er sogar eine Distanz zwischen 23 und 24 Kilometer avisiert, dieses Ziel verpasste er knapp. „Würde ich 30 Kilometer schaffen, würden alle sagen, dass ich gedopt bin“, sagte er lachend.
„Eine halbe Minute, um zu sterben“
Dass an der Sauberkeit seines Rekords keine Zweifel aufkommen, dafür sorgte das offizielle Prozedere der UCI, das Marchand nach dem geglückten Rekord zur Dopingprobe verpflichtete. Der frühere Feuerwehrmann, der am 26. November 1911 auf die Welt kam, hatte schon einmal den von ihm selbst gehaltenen Weltrekord gebrochen, als er mit 102 Jahren in einer Stunde knapp 27 Kilometer mit dem Rennrad zurücklegte. „Wenn ich so gut wäre wie damals, wäre ich ein Phänomen“, sagte Marchand. „Aber ich bin kein Phänomen.“
Phänomenal sind allerdings die physiologischen Voraussetzungen, die Marchand auch im hohen Alter noch mitbringt. Laut Auskunft seines Trainers hat er immer noch die Sauerstoffaufnahme eines 50- bis 55-jährigen Mannes. Das Geheimnis seiner Fitness ist einfach: „Ich habe mein ganzes Leben lang Sport getrieben“, sagt der 105-Jährige. Außerdem: viel Obst und Gemüse, nicht zu viel Kaffee, keine Zigaretten und „sehr wenig Alkohol“. Marchand macht jeden Morgen Dehnübungen und trainiert fleißig auf einem Heimtrainer.
Ganz beschwerdefrei ist er allerdings nicht: Er hat Hörprobleme, ein wenig Bluthochdruck und Rheuma an den Händen, was es ihm erschwert, den Rennradlenker festzuhalten. „Aber den Beinen geht es gut“, betonte er. Kurz bevor er zum Duschen verschwand, wurde er dann noch nachdenklich. Auf die Frage, ob er in zwei Jahren noch einmal zum Rekordversuch für 107-Jährige antreten wolle, entgegnete Marchand nur: „Sie wissen doch, es dauert neun Monate, bis man geboren wird, aber nur eine halbe Minute, um zu sterben.“ "
Quelle: https://www.welt.de/sport/article160847672/Dieser-105-Jaehrige-stellt-Stunden-Weltrekord-auf.html
Also liebe Senioren, es gibt keine Ausreden!
............
Als er die letzte der 90 Runden absolviert hatte, kletterte Robert Marchand erleichtert vom Fahrrad, ein Pulk Reporter stürmte auf den 1,50 Meter kleinen Mann zu. „Geschafft“, sagte Marchand in die Mikrofone, „jetzt tun mir ganz schön die Arme weh.“ Er hatte soeben im Velodrom des nordfranzösischen St. Quentin einen neuen Rekord aufgestellt. Marchand war in einer Stunde 22,547 Kilometer gefahren. Und zwar im stolzen Alter von 105 Jahren.
„Dieser Rekord ist eine Botschaft an alle Rentner“, sagte Marchands Internistin Veronique Billat, „er zeigt, wie wichtig es ist, auch im Ruhestand noch Sport zu betreiben.“ Marchand hatte erst im Alter von 78 Jahren ernsthaft mit dem Radfahren begonnen, nach und nach stellte er zahlreiche Altersrekorde auf und spulte noch bis vor wenigen Jahren täglich 100 Kilometer mit dem Rad ab.
Weil bisher entsprechende Vergleichsgrößen fehlten, hatte der Radsportweltverband UCI eigens neue Altersklassen für den agilen Senioren ins Leben gerufen. So hält Marchand nicht nur den Stundenrekord für über Hundertjährige (100+), sondern nun auch in der Klasse 105+. „Das ist eine großartige Leistung“, sagte David Lappartient, der Präsident des französischen Radsportverbands (FFC). „Dieser Mann zeigt uns allen, zu welchen außerordentlichen Dingen der Mensch fähig ist“.
Den Tag hatte Marchand wie immer traditionell französisch eingeläutet: Einem leichten Frühstück mit Croissant und einer Banane folgte mittags noch ein Omelette, dann schwang er sich am Nachmittag aufs Fahrrad und brach unter dem Jubel von mehr als tausend Zuschauern im Velodrom von St. Quentin zu seinem Rekordversuch auf. Eigentlich hatte er sogar eine Distanz zwischen 23 und 24 Kilometer avisiert, dieses Ziel verpasste er knapp. „Würde ich 30 Kilometer schaffen, würden alle sagen, dass ich gedopt bin“, sagte er lachend.
„Eine halbe Minute, um zu sterben“
Dass an der Sauberkeit seines Rekords keine Zweifel aufkommen, dafür sorgte das offizielle Prozedere der UCI, das Marchand nach dem geglückten Rekord zur Dopingprobe verpflichtete. Der frühere Feuerwehrmann, der am 26. November 1911 auf die Welt kam, hatte schon einmal den von ihm selbst gehaltenen Weltrekord gebrochen, als er mit 102 Jahren in einer Stunde knapp 27 Kilometer mit dem Rennrad zurücklegte. „Wenn ich so gut wäre wie damals, wäre ich ein Phänomen“, sagte Marchand. „Aber ich bin kein Phänomen.“
Phänomenal sind allerdings die physiologischen Voraussetzungen, die Marchand auch im hohen Alter noch mitbringt. Laut Auskunft seines Trainers hat er immer noch die Sauerstoffaufnahme eines 50- bis 55-jährigen Mannes. Das Geheimnis seiner Fitness ist einfach: „Ich habe mein ganzes Leben lang Sport getrieben“, sagt der 105-Jährige. Außerdem: viel Obst und Gemüse, nicht zu viel Kaffee, keine Zigaretten und „sehr wenig Alkohol“. Marchand macht jeden Morgen Dehnübungen und trainiert fleißig auf einem Heimtrainer.
Ganz beschwerdefrei ist er allerdings nicht: Er hat Hörprobleme, ein wenig Bluthochdruck und Rheuma an den Händen, was es ihm erschwert, den Rennradlenker festzuhalten. „Aber den Beinen geht es gut“, betonte er. Kurz bevor er zum Duschen verschwand, wurde er dann noch nachdenklich. Auf die Frage, ob er in zwei Jahren noch einmal zum Rekordversuch für 107-Jährige antreten wolle, entgegnete Marchand nur: „Sie wissen doch, es dauert neun Monate, bis man geboren wird, aber nur eine halbe Minute, um zu sterben.“ "
Quelle: https://www.welt.de/sport/article160847672/Dieser-105-Jaehrige-stellt-Stunden-Weltrekord-auf.html
Also liebe Senioren, es gibt keine Ausreden!
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Sonntag, 1. Januar 2017
Gedicht zum Neuen Jahr
Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger *31.07.1843, † 26.06.1918
österreichischer Schriftsteller und Poet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
!!!! Allen Lesern ein friedliches, schönes, gesundes und lichtvolles Jahr 2017 !!!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
Peter Rosegger *31.07.1843, † 26.06.1918
österreichischer Schriftsteller und Poet
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!!!! Allen Lesern ein friedliches, schönes, gesundes und lichtvolles Jahr 2017 !!!!
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Leben
Freitag, 16. September 2016
URANIA Berlin - "Natürlich gesund Tag"
"Samstag, 17. September 2016 um 10:00 Uhr
"Natürlich Gesund" Tag 2016
Der Urania "Natürlich Gesund"-Tag 2016 vermittelt Erkenntnisse zur natürlichen Gesundheitsprävention und Heilung – auch in Kombination mit der Schulmedizin. Er beinhaltet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit wissenschaftlichen Fachvorträgen, vertiefenden Workshops, Beratungen, bunten Mitmach-Aktionen sowie spannenden Live-Vorführungen.
Erleben Sie Smoothie Live-Zubereitungen, erfahren Sie Wissenswertes zu optimalen Körperbewegungsabläufen oder besuchen Sie die rbb Forum-Diskussion zum Thema „Was kostet Gesundheit?“. Gerne laden wir Sie zu einer kostenfreien Shiatsu-Massage ein."
Hier der LINK
http://www.urania.de/natuerlich-gesund-tag-2016
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Veranstaltungen
Freitag, 10. Juni 2016
"Am Samstag, 18. Juni 2016, veranstaltet
LSVT Global ein kleines Symposium für Menschen, die an Parkinson erkrankt sind. Im Fokus des Symposiums stehen Bewegungsstörungen und physiotherapeutische / ergotherapeutische und logopädische Therapiemaßnahmen für Parkinsonpatienten.
Das Symposium ist für Betroffene kostenlos. Familienmitglieder, Freunde und Interessierte aus Gesundheitsberufen, die mehr über Bewegungsstörungen und über Parkinson lernen möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Auch sie haben freien Eintritt.
Charité und Ev. Geriatriezentrum
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Samstag, 18. Juni 2016
12:00 - 13:00 Uhr Vortrag (Details s.u.) und Erfrischungen
13:00 - 14:00 Uhr Praktische Übungen (optional)
Zusammenfassung
Die LSVT (Lee Silverman Voice Treatment) Programme für Menschen mit Morbus Parkinson werden seit über 20 Jahren erforscht und ständig weiterentwickelt. Zunächst lag der Fokus von LSVT auf der Sprech-motorik (LSVT LOUD®), aber mit der Zeit wurde der Blickwinkel auf das gesamte motorische System aus-geweitet, um auch die Bewegungen der Gliedmaßen mit einzubeziehen (LSVT BIG®). Der Vortrag beinhaltet:
1. eine kurze Erklärung der neuesten Fortschritte in den Neurowissenschaften, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation von Menschen mit Parkinson hatten.
2. eine Darstellung der Entwicklung von LSVT LOUD® als wirksames Training der Sprechmotorik, unterstützt mit wissenschaftlichen Daten.
3. eine Darstellung der Entwicklung von LSVT BIG® als effektives Training der Gliedmaßenmotorik, unterstützt mit wissenschaftlichen Daten.
4. eine Vorstellung der wichtigsten Übungen von LSVT BIG®.
5. Hinweise, wie Sie LSVT BIG® Therapeuten an ihrem Wohnort finden können.
Die Forschung wurde in Teilen vom National Institutes of Health finanziell unterstützt."
Zu finden im Internet: http://www.lsvtglobal.com/big-certification
___________________
LSVT Global ein kleines Symposium für Menschen, die an Parkinson erkrankt sind. Im Fokus des Symposiums stehen Bewegungsstörungen und physiotherapeutische / ergotherapeutische und logopädische Therapiemaßnahmen für Parkinsonpatienten.
Das Symposium ist für Betroffene kostenlos. Familienmitglieder, Freunde und Interessierte aus Gesundheitsberufen, die mehr über Bewegungsstörungen und über Parkinson lernen möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Auch sie haben freien Eintritt.
Charité und Ev. Geriatriezentrum
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Samstag, 18. Juni 2016
12:00 - 13:00 Uhr Vortrag (Details s.u.) und Erfrischungen
13:00 - 14:00 Uhr Praktische Übungen (optional)
Zusammenfassung
Die LSVT (Lee Silverman Voice Treatment) Programme für Menschen mit Morbus Parkinson werden seit über 20 Jahren erforscht und ständig weiterentwickelt. Zunächst lag der Fokus von LSVT auf der Sprech-motorik (LSVT LOUD®), aber mit der Zeit wurde der Blickwinkel auf das gesamte motorische System aus-geweitet, um auch die Bewegungen der Gliedmaßen mit einzubeziehen (LSVT BIG®). Der Vortrag beinhaltet:
1. eine kurze Erklärung der neuesten Fortschritte in den Neurowissenschaften, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation von Menschen mit Parkinson hatten.
2. eine Darstellung der Entwicklung von LSVT LOUD® als wirksames Training der Sprechmotorik, unterstützt mit wissenschaftlichen Daten.
3. eine Darstellung der Entwicklung von LSVT BIG® als effektives Training der Gliedmaßenmotorik, unterstützt mit wissenschaftlichen Daten.
4. eine Vorstellung der wichtigsten Übungen von LSVT BIG®.
5. Hinweise, wie Sie LSVT BIG® Therapeuten an ihrem Wohnort finden können.
Die Forschung wurde in Teilen vom National Institutes of Health finanziell unterstützt."
Zu finden im Internet: http://www.lsvtglobal.com/big-certification
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Veranstaltungen
Samstag, 21. Mai 2016
Lob von der AOK Plus: "Lorbeeren für die Physiotherapeuten"
"Lorbeeren für die Physiotherapeuten
Im Internet schrieb kürzlich jemand: „Das Leben ist kein Ponyhof und eine Physiotherapeutin nicht für Streicheleinheiten zuständig. Jede Therapie wird erst da interessant, wo es wehtut.“ Auweia, denkt man unwillkürlich und hofft insgeheim, nie so etwas wie Krankengymnastik & Co. in Anspruch nehmen zu müssen. Eine Umfrage der AOK PLUS zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild.
Hätten Sie es gewusst? In Sachsen werden mehr physiotherapeutische Leistungen verordnet als in jedem anderen Flächenbundesland. Im Durchschnitt erhielt jeder Versicherte im vergangenen Jahr für 66 Euro Krankengymnastik, Massagen oder andere Anwendungen. In Thüringen waren es 50 Euro. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt in der gesetzlichen Krankenversicherung (kurz: GKV) lag bei 55 Euro. Nach der Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes hat die Physiotherapie in den zurückliegenden Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So sind die sächsischen Umsätze von 2009 bis 2014 um 39 Prozent gestiegen.
Befragung von 400 Versicherten
Für die AOK PLUS ein Grund, mal genauer hinzuschauen. Im Jahr gibt sie 167 Millionen Euro für den Bereich Physiotherapie aus. Das tut sie natürlich gern, wenn sie weiß, dass jeder Cent gut angelegt ist – nämlich in die Gesundheit ihrer Kunden. Aber stimmt auch die Qualität der erbrachten Leistung? Mit dieser Frage fühlte sie in diesem Sommer 400 Versicherten nach einer krankengymnastischen Behandlung auf den Zahn.
Das Ergebnis lässt keinen Zweifel: Leistungen und Service der Physiotherapeuten können sich sehen lassen. Durch die Bank weg wird den Vertragspartnern eine gute Arbeit auf hohem Niveau bescheinigt. Die Praxen punkten durch die Qualität der Behandlung sowie durch Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit.
Gewissenhaft klären die Therapeuten auch auf, dass eine aktive Mitarbeit des Patienten für den Erfolg der Behandlung notwendig ist, was mit moralisierender Wichtigtuerei nichts zu tun hat. Im Gegenteil. Wenn jeder zweite Befragte sagt, dass sich sein gesundheitlicher Zustand nach der Behandlung verbessert hat, ist das in gewisser Weise auch der Hartnäckigkeit geschuldet, mit der die Behandler an „ihre Hausaufgaben“ erinnern.
Gesünder und weniger Arzneien
Der Versicherte profitiert in vielerlei Hinsicht. Es geht ihm gesundheitlich nicht nur besser, er braucht auch weniger Medikamente. Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie ihren Bedarf zurückschrauben oder Arzneien ganz absetzen konnten. Dass nahezu jeder Patient die Praxis, in der er seine Krankengymnastik erhalten hat, weiterempfehlen würde, versteht sich da fast schon von selbst.
Das gute Abschneiden der Leistungserbringer freut natürlich in allererster Linie den bei der AOK PLUS zuständigen Bereich. Als Polster zum Ausruhen will man die Lorbeeren aber nicht verstanden wissen. Um dem Anspruch „Qualität vor Quantität“ weiterhin gerecht zu werden, entstehen gemeinsam mit den Verbänden der Physiotherapie neue Ideen.
Kritische Töne gehen nicht unter
Dabei geht es auch darum, auf die kritischen Hinweise zu reagieren, die mit der aktuellen Befragung eingegangen sind. Einige Versicherte monierten etwa das häufige Wechseln eines Therapeuten oder wünschten sich mehr Aufklärung im Vorfeld einer Krankengymnastik durch den behandelnden Arzt."
Entnommen aus: https://presseblog.aokplus-online.de/lorbeeren-fuer-die-physiotherapeuten/
Dort kann man auch interessante Kommentare von Versicherten, Therapeuten und Ärzten lesen.
Vielleicht möchten Sie auch einen Kommentar hinterlassen?
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Im Internet schrieb kürzlich jemand: „Das Leben ist kein Ponyhof und eine Physiotherapeutin nicht für Streicheleinheiten zuständig. Jede Therapie wird erst da interessant, wo es wehtut.“ Auweia, denkt man unwillkürlich und hofft insgeheim, nie so etwas wie Krankengymnastik & Co. in Anspruch nehmen zu müssen. Eine Umfrage der AOK PLUS zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild.
Hätten Sie es gewusst? In Sachsen werden mehr physiotherapeutische Leistungen verordnet als in jedem anderen Flächenbundesland. Im Durchschnitt erhielt jeder Versicherte im vergangenen Jahr für 66 Euro Krankengymnastik, Massagen oder andere Anwendungen. In Thüringen waren es 50 Euro. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt in der gesetzlichen Krankenversicherung (kurz: GKV) lag bei 55 Euro. Nach der Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes hat die Physiotherapie in den zurückliegenden Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So sind die sächsischen Umsätze von 2009 bis 2014 um 39 Prozent gestiegen.
Befragung von 400 Versicherten
Für die AOK PLUS ein Grund, mal genauer hinzuschauen. Im Jahr gibt sie 167 Millionen Euro für den Bereich Physiotherapie aus. Das tut sie natürlich gern, wenn sie weiß, dass jeder Cent gut angelegt ist – nämlich in die Gesundheit ihrer Kunden. Aber stimmt auch die Qualität der erbrachten Leistung? Mit dieser Frage fühlte sie in diesem Sommer 400 Versicherten nach einer krankengymnastischen Behandlung auf den Zahn.
Das Ergebnis lässt keinen Zweifel: Leistungen und Service der Physiotherapeuten können sich sehen lassen. Durch die Bank weg wird den Vertragspartnern eine gute Arbeit auf hohem Niveau bescheinigt. Die Praxen punkten durch die Qualität der Behandlung sowie durch Diskretion, Sauberkeit und Zuverlässigkeit.
Gewissenhaft klären die Therapeuten auch auf, dass eine aktive Mitarbeit des Patienten für den Erfolg der Behandlung notwendig ist, was mit moralisierender Wichtigtuerei nichts zu tun hat. Im Gegenteil. Wenn jeder zweite Befragte sagt, dass sich sein gesundheitlicher Zustand nach der Behandlung verbessert hat, ist das in gewisser Weise auch der Hartnäckigkeit geschuldet, mit der die Behandler an „ihre Hausaufgaben“ erinnern.
Gesünder und weniger Arzneien
Der Versicherte profitiert in vielerlei Hinsicht. Es geht ihm gesundheitlich nicht nur besser, er braucht auch weniger Medikamente. Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie ihren Bedarf zurückschrauben oder Arzneien ganz absetzen konnten. Dass nahezu jeder Patient die Praxis, in der er seine Krankengymnastik erhalten hat, weiterempfehlen würde, versteht sich da fast schon von selbst.
Das gute Abschneiden der Leistungserbringer freut natürlich in allererster Linie den bei der AOK PLUS zuständigen Bereich. Als Polster zum Ausruhen will man die Lorbeeren aber nicht verstanden wissen. Um dem Anspruch „Qualität vor Quantität“ weiterhin gerecht zu werden, entstehen gemeinsam mit den Verbänden der Physiotherapie neue Ideen.
Kritische Töne gehen nicht unter
Dabei geht es auch darum, auf die kritischen Hinweise zu reagieren, die mit der aktuellen Befragung eingegangen sind. Einige Versicherte monierten etwa das häufige Wechseln eines Therapeuten oder wünschten sich mehr Aufklärung im Vorfeld einer Krankengymnastik durch den behandelnden Arzt."
Entnommen aus: https://presseblog.aokplus-online.de/lorbeeren-fuer-die-physiotherapeuten/
Dort kann man auch interessante Kommentare von Versicherten, Therapeuten und Ärzten lesen.
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Samstag, 30. April 2016
Leitlinie idiopathisches Parkinson Sydrom, Physiotherapie
Leitlinienbasierte Therapie bedeutet, dass bewährte, studienbelegte Therapie angewendet wird. Die Leitlinien können und sollten als "roter Faden" vor allem für Ärzte, als auch Heilmittelerbringer (Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Podologen sowie Masseure und med. Bademeister) dienen.
Sie beinhalten medikamentöse, operative und therapeutische Behandlungsmaßnahmen.
Heute konzentriere ich mich auf die Physiotherapie bei M.Parkinson.
Sie beinhaltet aber auch Ergotherapie und Logopädie.
Ebenso die Betreuung der Betroffenen durch speziell ausgebildetes Pflegepersonal.
Zitat aus S3-Leitlinie "Idiopathisches Parkinson-Syndrom"
"2.4.3
Physiotherapie im Vergleich zu medizinischer Standardtherapie bzw. Placebo
(AHP1)
Empfehlung 51:
Patienten mit IPS sollen Zugang zu physiotherapeutischer Behandlung haben. Besondere Schwerpunkte der Behandlung sind:
- Gangtraining,
- Verbesserung des Gleichgewichts,
- Kraft
- und Dehnungsübungen,
- Verbesserung der aeroben Kapazität,
- Verbesserung der Bewegungsamplituden,
- Verbesserung der Bewegungsinitiierung,
- Verbesserung der Mobilität und Selbstständigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens,
- Training der Bewegungsstrategien,
- Sturzprävention.
A (1++)
Bei den meisten Patienten mit IPS kommt es durch die im langfristigen Verlauf auftretenden Störungen der Körperhaltung, des Gehens und des Gleichgewichtes trotz medikamentöser (und chirurgischer) Therapie zu starken Behinderungen und
negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Damit kommt der Frage, ob durch nicht-medikamentöse Therapien Einfluss auf
die pharmako-refraktären Langzeitprobleme des IPS genommen werden kann,
große klinische Bedeutung zu.
Der Begriff Physiotherapie umfasst ein sehr breites Spektrum von Techniken, das neben klassischer Krankengymnastik zum Beispiel auch sportliches
Training, „Cueing“ (Verwendung von Hinweisreizen), Tanzen, Musiktherapie, Tai
Chi, QiGong sowie Laufbandtraining und andere gerätegestützte Ansätze beinhaltet.
Physiotherapie wird in der Regel als individualisierte Behandlung angewendet, die sich an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des einzelnen Patienten orientiert. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Beweglichkeit, dabei aber auch häufig Schmerzfreiheit, Wohlbefinden, Partizipation und Selbstständigkeit.
Als Ergänzung zur medizinischen Therapie hat aktivierende Therapie das
Potential, dem Betroffenen die Erfahrung zu vermitteln, selbst wirksam gegen die
Konsequenzen der Erkrankung aktiv werden zu können.
Während Physiotherapie lange Zeit weitgehend empirisch angewendet wurde, haben methodisch hochwertige Studien in den letzten Jahren die Grundlage für eine Bewertung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geschaffen.
In einer Metanalyse von 29 Studien fand das Cochrane-Institut 2012 signifikante Verbesserungen von Gehgeschwindigkeit, Gangblockaden, „timed-up and go“, Gleichgewicht und den Skalenwerten des UPDRS III nach physiotherapeutischer Intervention. Für Sturzhäufigkeit und Lebensqualität fanden sich keine signifikanten Besserungen. In neueren Studien wurde allerdings eine geringere Inzidenz von Stürzen nach Tai Chi und eine Besserung der Lebensqualität (gemessen mit der Parkinson's Disease Questionnaire
39 (PDQ-39-Skala) beschrieben.
Physiotherapie sollte in der Frühphase des IPS darauf ausgerichtet sein, der zunehmenden Bewegungsverarmung entgegenzuwirken. Besonders geeignet sind Trainingsverfahren, bei denen großamplitudige Bewegungen, Bewegungsrhythmus, und Schnelligkeit geübt werden.
Nordic Walking und andere sportliche Aktivitäten können hierfür eingesetzt werden. Das Therapieverfahren LSVT - BIG wurde spezifisch für die Verbesserung der
Bewegungsamplituden bei IPS-bedingter Bradykinese entwickelt.
In fortgeschrittenen Stadien des IPS ist Physiotherapie auf manifeste Störungen ausgerichtet, die nicht oder nur unzureichend durch die medikamentöse Einstellung beeinflusst werden. Empfehlenswerte Techniken sind z.B. das Training posturaler Reflexe ("Schubstraining") oder das Erlernen von Techniken zur Überwindung von Gangblockaden. Auch in schwersten Krankheitsstadien ist physiotherapeutische Behandlung, z.B. zur Verbesserung von Transfers und Vermeidung von Kontrakturen empfehlenswert.
Eine vergleichende Bewertung einzelner physiotherapeutischer Techniken ist problematisch, da die vorliegenden Studien mit heterogenen Populationen, Zielparametern und Nachbeobachtungszeiträumen durchgeführt und die Ergebnisse meist nicht von mehreren unabhängigen Studiengruppen reproduziert wurden. Die methodische Problematik eines sehr breiten und weiter wachsenden Spektrums an Behandlungsansätzen beinhaltet allerdings auch einen Vorteil für den klinischen Alltag: Anstelle eines „eine-Größe-für-alle“-Ansatzes, kann der Therapeut auf ein „Menü“ klinisch geprüfter Techniken zugreifen und ein den Bedürfnissen, Interessen und Präferenzen des Betroffenen angepasstes Programm auswählen.
Für kommende Studien besteht die Herausforderung, die positiven Effekte von
Physiotherapie auf quantitative Messungen und klinische Skalen durch
Patienten-relevante Parameter (insbesondere Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität wie PDQ-39) zu untermauern.
.......
.......
.......
2.4.9 Physiotherapie: Zeitdauer und Intensität (AHP7)
Empfehlung 64: IPS-Betroffene sollten in allen Phasen der Erkrankung Zugang zu einer zeitlich ausreichenden physiotherapeutischen Behandlung in Form einer Doppelbehandlung erhalten.
Expertenkonsens
Beim IPS liegt ausreichend Evidenz zur Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen vor. Jedoch konnte keine Evidenz zur Effektivität im Zusammenhang mit Frequenz und zeitlicher Dauer der Behandlungseinheit hergestellt werden.
Die Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien „1st European Physiotherapy Guidelines for Parkinson Disease“ gehen unter Punkt 7.5.4 auf diese Problematik ein und empfehlen, die Therapie problemabhängig, individuell und auf den Patienten abgestimmt zu gestalten.
Aufgrund der vielschichtigen Problematik der an IPS erkrankten Patienten gestaltet sich die physiotherapeutische Therapie sehr zeitaufwendig. Eine problemorientierte Therapie, die hier angezeigt ist, wie beispielsweise bei der posturalen Instabilität und der damit verbundenen Sturzgefährdung, erfordert ein Training mit hohen Wiederholungszahlen.
Dieser Umfang ist bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 20 Minuten pro Einzelbehandlung nicht zu erreichen.
Besonders deutlich wird dies beim Training von Verhaltensänderungen und dem Erlernen
von kognitiven Strategien, um motorische Fähigkeiten zu verbessern. Die Empfehlungen der Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien liegen hier bei fünf mal 30 bis 60 Minuten wöchentlich."
Quelle: http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Konsultationsfassung_Idiopathisches_Parkinson-Syndrom/S3LL_iPD_Kurzfassung_DGN.pdf
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Sie beinhalten medikamentöse, operative und therapeutische Behandlungsmaßnahmen.
Heute konzentriere ich mich auf die Physiotherapie bei M.Parkinson.
Sie beinhaltet aber auch Ergotherapie und Logopädie.
Ebenso die Betreuung der Betroffenen durch speziell ausgebildetes Pflegepersonal.
Zitat aus S3-Leitlinie "Idiopathisches Parkinson-Syndrom"
"2.4.3
Physiotherapie im Vergleich zu medizinischer Standardtherapie bzw. Placebo
(AHP1)
Empfehlung 51:
Patienten mit IPS sollen Zugang zu physiotherapeutischer Behandlung haben. Besondere Schwerpunkte der Behandlung sind:
- Gangtraining,
- Verbesserung des Gleichgewichts,
- Kraft
- und Dehnungsübungen,
- Verbesserung der aeroben Kapazität,
- Verbesserung der Bewegungsamplituden,
- Verbesserung der Bewegungsinitiierung,
- Verbesserung der Mobilität und Selbstständigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens,
- Training der Bewegungsstrategien,
- Sturzprävention.
A (1++)
Bei den meisten Patienten mit IPS kommt es durch die im langfristigen Verlauf auftretenden Störungen der Körperhaltung, des Gehens und des Gleichgewichtes trotz medikamentöser (und chirurgischer) Therapie zu starken Behinderungen und
negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Damit kommt der Frage, ob durch nicht-medikamentöse Therapien Einfluss auf
die pharmako-refraktären Langzeitprobleme des IPS genommen werden kann,
große klinische Bedeutung zu.
Der Begriff Physiotherapie umfasst ein sehr breites Spektrum von Techniken, das neben klassischer Krankengymnastik zum Beispiel auch sportliches
Training, „Cueing“ (Verwendung von Hinweisreizen), Tanzen, Musiktherapie, Tai
Chi, QiGong sowie Laufbandtraining und andere gerätegestützte Ansätze beinhaltet.
Physiotherapie wird in der Regel als individualisierte Behandlung angewendet, die sich an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des einzelnen Patienten orientiert. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Beweglichkeit, dabei aber auch häufig Schmerzfreiheit, Wohlbefinden, Partizipation und Selbstständigkeit.
Als Ergänzung zur medizinischen Therapie hat aktivierende Therapie das
Potential, dem Betroffenen die Erfahrung zu vermitteln, selbst wirksam gegen die
Konsequenzen der Erkrankung aktiv werden zu können.
Während Physiotherapie lange Zeit weitgehend empirisch angewendet wurde, haben methodisch hochwertige Studien in den letzten Jahren die Grundlage für eine Bewertung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geschaffen.
In einer Metanalyse von 29 Studien fand das Cochrane-Institut 2012 signifikante Verbesserungen von Gehgeschwindigkeit, Gangblockaden, „timed-up and go“, Gleichgewicht und den Skalenwerten des UPDRS III nach physiotherapeutischer Intervention. Für Sturzhäufigkeit und Lebensqualität fanden sich keine signifikanten Besserungen. In neueren Studien wurde allerdings eine geringere Inzidenz von Stürzen nach Tai Chi und eine Besserung der Lebensqualität (gemessen mit der Parkinson's Disease Questionnaire
39 (PDQ-39-Skala) beschrieben.
Physiotherapie sollte in der Frühphase des IPS darauf ausgerichtet sein, der zunehmenden Bewegungsverarmung entgegenzuwirken. Besonders geeignet sind Trainingsverfahren, bei denen großamplitudige Bewegungen, Bewegungsrhythmus, und Schnelligkeit geübt werden.
Nordic Walking und andere sportliche Aktivitäten können hierfür eingesetzt werden. Das Therapieverfahren LSVT - BIG wurde spezifisch für die Verbesserung der
Bewegungsamplituden bei IPS-bedingter Bradykinese entwickelt.
In fortgeschrittenen Stadien des IPS ist Physiotherapie auf manifeste Störungen ausgerichtet, die nicht oder nur unzureichend durch die medikamentöse Einstellung beeinflusst werden. Empfehlenswerte Techniken sind z.B. das Training posturaler Reflexe ("Schubstraining") oder das Erlernen von Techniken zur Überwindung von Gangblockaden. Auch in schwersten Krankheitsstadien ist physiotherapeutische Behandlung, z.B. zur Verbesserung von Transfers und Vermeidung von Kontrakturen empfehlenswert.
Eine vergleichende Bewertung einzelner physiotherapeutischer Techniken ist problematisch, da die vorliegenden Studien mit heterogenen Populationen, Zielparametern und Nachbeobachtungszeiträumen durchgeführt und die Ergebnisse meist nicht von mehreren unabhängigen Studiengruppen reproduziert wurden. Die methodische Problematik eines sehr breiten und weiter wachsenden Spektrums an Behandlungsansätzen beinhaltet allerdings auch einen Vorteil für den klinischen Alltag: Anstelle eines „eine-Größe-für-alle“-Ansatzes, kann der Therapeut auf ein „Menü“ klinisch geprüfter Techniken zugreifen und ein den Bedürfnissen, Interessen und Präferenzen des Betroffenen angepasstes Programm auswählen.
Für kommende Studien besteht die Herausforderung, die positiven Effekte von
Physiotherapie auf quantitative Messungen und klinische Skalen durch
Patienten-relevante Parameter (insbesondere Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität wie PDQ-39) zu untermauern.
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2.4.9 Physiotherapie: Zeitdauer und Intensität (AHP7)
Empfehlung 64: IPS-Betroffene sollten in allen Phasen der Erkrankung Zugang zu einer zeitlich ausreichenden physiotherapeutischen Behandlung in Form einer Doppelbehandlung erhalten.
Expertenkonsens
Beim IPS liegt ausreichend Evidenz zur Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen vor. Jedoch konnte keine Evidenz zur Effektivität im Zusammenhang mit Frequenz und zeitlicher Dauer der Behandlungseinheit hergestellt werden.
Die Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien „1st European Physiotherapy Guidelines for Parkinson Disease“ gehen unter Punkt 7.5.4 auf diese Problematik ein und empfehlen, die Therapie problemabhängig, individuell und auf den Patienten abgestimmt zu gestalten.
Aufgrund der vielschichtigen Problematik der an IPS erkrankten Patienten gestaltet sich die physiotherapeutische Therapie sehr zeitaufwendig. Eine problemorientierte Therapie, die hier angezeigt ist, wie beispielsweise bei der posturalen Instabilität und der damit verbundenen Sturzgefährdung, erfordert ein Training mit hohen Wiederholungszahlen.
Dieser Umfang ist bei einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 20 Minuten pro Einzelbehandlung nicht zu erreichen.
Besonders deutlich wird dies beim Training von Verhaltensänderungen und dem Erlernen
von kognitiven Strategien, um motorische Fähigkeiten zu verbessern. Die Empfehlungen der Europäischen Physiotherapeutischen Leitlinien liegen hier bei fünf mal 30 bis 60 Minuten wöchentlich."
Quelle: http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Konsultationsfassung_Idiopathisches_Parkinson-Syndrom/S3LL_iPD_Kurzfassung_DGN.pdf
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Dienstag, 1. März 2016
Aktiv mit Multipler Sklerose
Heute möchte ich allen Lesern ein wirklich motivierendes Beispiel für ein aktives Leben mit MS vorstellen. In diesem Blog
http://melleswelt.de/
sind nicht nur tolle Reiseberichte mit/ohne Rollstuhl zu finden, sondern auch eine Liste mit tollen Mobilitätshilfen, von denen selbst ich nicht alle kenne.
Unbedingt inspirierend.
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http://melleswelt.de/
sind nicht nur tolle Reiseberichte mit/ohne Rollstuhl zu finden, sondern auch eine Liste mit tollen Mobilitätshilfen, von denen selbst ich nicht alle kenne.
Unbedingt inspirierend.
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Multiple Sklerose
Freitag, 15. Januar 2016
Selbstlob stinkt nicht!
Ich habe viel zu viel Lesestoff, den ich in den nächsten Jahren kaum bewältigen kann. Seien es nun Bücher, Hefte, Blogartikel, einzelne Zeitungsartikel und ähnliches.
Zeitungsartikel lese ich nur ausnahmsweise, wenn sie von meinen Lieben sorgsam ausgesucht werden. Literatur von tagesaktuellen Geschehen gehört sonst nicht zu meinem Leserepertoire.
Es sind Sach- und Fachbücher, Biographien, Reiseberichte aus alten und neuen Zeiten und Kurioses. Auf jeden Fall immer spannend und erbaulich. Lebensnotwendig!
Umso erstaunlicher ist es, dass ich letzte Woche irgendwie nichts greifbar lesenswertes finden konnte. Eigentlich unmöglich bei sehr gut ausgestatter Bibliothek und E-Reader!
Aber trotzdem ist es mir so ergangen, dass ich nichts davon lesen mochte...
Da bin ich durch Zu-Fall auf diesen (jawohl, meinen!) Blog gestoßen.
Und was soll ich sagen?
Es sind tatsächlich ein paar tolle Artikel und Artikelserien hier zu finden, von denen ich glaubte, zum ersten Mal zu lesen. Sehr wahrscheinlich ist das auch so. Denn diesen Blog führe ich nicht (nur) für mich. Die Artikel werden verfasst, korrigiert und veröffentlicht. Ich hatte bisher tatsächlich hier nie mal so gestöbert. Sehr schade, wie ich nun feststellte. Immerhin gibt es diesen Blog seit mehr als sieben Jahren und wird regelmäßig "gefüttert".
Nun bin ich tatsächlich über drei Stunden geblieben und habe hier wirklich viel Interessantes zu lesen bekommen. Einiges hat mir selbst auch wieder Kraft und Motivation gegeben.
Vielen Dank an die Autorin!
*grinseengelmitheiligenschein*
.........
Zeitungsartikel lese ich nur ausnahmsweise, wenn sie von meinen Lieben sorgsam ausgesucht werden. Literatur von tagesaktuellen Geschehen gehört sonst nicht zu meinem Leserepertoire.
Es sind Sach- und Fachbücher, Biographien, Reiseberichte aus alten und neuen Zeiten und Kurioses. Auf jeden Fall immer spannend und erbaulich. Lebensnotwendig!
Umso erstaunlicher ist es, dass ich letzte Woche irgendwie nichts greifbar lesenswertes finden konnte. Eigentlich unmöglich bei sehr gut ausgestatter Bibliothek und E-Reader!
Aber trotzdem ist es mir so ergangen, dass ich nichts davon lesen mochte...
Da bin ich durch Zu-Fall auf diesen (jawohl, meinen!) Blog gestoßen.
Und was soll ich sagen?
Es sind tatsächlich ein paar tolle Artikel und Artikelserien hier zu finden, von denen ich glaubte, zum ersten Mal zu lesen. Sehr wahrscheinlich ist das auch so. Denn diesen Blog führe ich nicht (nur) für mich. Die Artikel werden verfasst, korrigiert und veröffentlicht. Ich hatte bisher tatsächlich hier nie mal so gestöbert. Sehr schade, wie ich nun feststellte. Immerhin gibt es diesen Blog seit mehr als sieben Jahren und wird regelmäßig "gefüttert".
Nun bin ich tatsächlich über drei Stunden geblieben und habe hier wirklich viel Interessantes zu lesen bekommen. Einiges hat mir selbst auch wieder Kraft und Motivation gegeben.
Vielen Dank an die Autorin!
*grinseengelmitheiligenschein*
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Montag, 4. Januar 2016
Viele Jubiläen!!!
Das Jahr 2016 ist bei uns ein wahnsinns Jubiläumsjahr!
Und das gleich vierfach!
15 Jahre
Schwester Linda, Kinderkrankenschwester und immer montags an der Rezeption. Zuständig für die Rezeptprüfung, Arztkommunikation und Terminvergabe. Sie adressiert und versendet außedem die Geburtstagspost.
15 Jahre
Herr Weber, Physiotherapeut, betreut unsere Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern in unserer Praxis und im Hausbesuch. Er ist mit uns durch dick und dünn gegangen, auf ihn kann man sich einfach verlassen.
10 Jahre
Frau Kettner hat als Ergotherapeutin den gesamten Fachbereich im Griff. Sie kümmert sich um hauptsächlich erwachsene Patienten mit neurologischen und orthopädischen Erkrankungn und ist die gute Seele.
5 Jahre
Vanessa Völlkopf, unsere tüchtige Rezeptionsmitarbeiterin, die hauptsächlich für alle Abrechnungsfragen zuständig ist aber auch natürlich Termine vergibt und viel Schriftkram erledigt. Wir alle freuen uns, dass die mittlerweile studierte Wirtschaftsjuristin (LL.B.) auch nach ihrem Abschluss noch ein paar Stunden in der Woche bei uns arbeitet.
Den Jubilanten ein herzliches Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit und Loyalität!
Das werden wir gebührend feiern ;-))
.
Und das gleich vierfach!
15 Jahre
Schwester Linda, Kinderkrankenschwester und immer montags an der Rezeption. Zuständig für die Rezeptprüfung, Arztkommunikation und Terminvergabe. Sie adressiert und versendet außedem die Geburtstagspost.
15 Jahre
Herr Weber, Physiotherapeut, betreut unsere Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern in unserer Praxis und im Hausbesuch. Er ist mit uns durch dick und dünn gegangen, auf ihn kann man sich einfach verlassen.
10 Jahre
Frau Kettner hat als Ergotherapeutin den gesamten Fachbereich im Griff. Sie kümmert sich um hauptsächlich erwachsene Patienten mit neurologischen und orthopädischen Erkrankungn und ist die gute Seele.
5 Jahre
Vanessa Völlkopf, unsere tüchtige Rezeptionsmitarbeiterin, die hauptsächlich für alle Abrechnungsfragen zuständig ist aber auch natürlich Termine vergibt und viel Schriftkram erledigt. Wir alle freuen uns, dass die mittlerweile studierte Wirtschaftsjuristin (LL.B.) auch nach ihrem Abschluss noch ein paar Stunden in der Woche bei uns arbeitet.
Den Jubilanten ein herzliches Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit und Loyalität!
Das werden wir gebührend feiern ;-))
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Sonntag, 3. Januar 2016
Schwere Krankheit, ALS
Meine lieben Leser!
Entgegen meiner Tradition in den letzten Jahren möchte ich mit einem sehr ernsten Thema in diesem Jahr beginnen.
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist so ziemlich die schlimmste neurologische und vielleicht auch die schlimmste allgemeine Erkrankung, die es gibt. Sie ist relativ selten. Viele Angehörige des medizinischen Personals werden nie einen betroffenen Patienten sehen.
Über das Krankheitsbild selbst kann man sich für erste Infos über Wikipedia informieren
https://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose
Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich vor allem auf einen Blog hinweisen, der von einem ALS Betroffenen und seiner Frau geführt wurde. Er wurde geführt vom Anfang der Diagnose bis zum erlösenden Ende. Er ist also kurz.
Ich möchte ihn allen Menschen einmal ans Herz legen und das Lesen des kompletten Blogs empfehlen.
http://mo-und-jo-und-als.blogspot.de/
Zitat:
"Joachim hat Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Am 28. Dezember 2009 wurde Joachim mit der Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose konfrontiert. Nach dem ersten Schreck haben wir uns entschieden diesen Blog zu beginnen, um aufzuzeigen wie es uns mit ALS ergeht. Vier Monate nach der Diagnosestellung und ca. sechs Monate nach den ersten Anzeichen verstarb Joachim am 23.4.2010"
Haben Sie ruhig Mut!
Sie dürfen auch weinen und/oder wütend sein!
Danach könnten Sie mit einem lieben Menschen telefonieren...
Alles Liebe!!
.................
Entgegen meiner Tradition in den letzten Jahren möchte ich mit einem sehr ernsten Thema in diesem Jahr beginnen.
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist so ziemlich die schlimmste neurologische und vielleicht auch die schlimmste allgemeine Erkrankung, die es gibt. Sie ist relativ selten. Viele Angehörige des medizinischen Personals werden nie einen betroffenen Patienten sehen.
Über das Krankheitsbild selbst kann man sich für erste Infos über Wikipedia informieren
https://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose
Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich vor allem auf einen Blog hinweisen, der von einem ALS Betroffenen und seiner Frau geführt wurde. Er wurde geführt vom Anfang der Diagnose bis zum erlösenden Ende. Er ist also kurz.
Ich möchte ihn allen Menschen einmal ans Herz legen und das Lesen des kompletten Blogs empfehlen.
http://mo-und-jo-und-als.blogspot.de/
Zitat:
"Joachim hat Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Am 28. Dezember 2009 wurde Joachim mit der Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose konfrontiert. Nach dem ersten Schreck haben wir uns entschieden diesen Blog zu beginnen, um aufzuzeigen wie es uns mit ALS ergeht. Vier Monate nach der Diagnosestellung und ca. sechs Monate nach den ersten Anzeichen verstarb Joachim am 23.4.2010"
Haben Sie ruhig Mut!
Sie dürfen auch weinen und/oder wütend sein!
Danach könnten Sie mit einem lieben Menschen telefonieren...
Alles Liebe!!
.................
Sonntag, 20. Dezember 2015
Im Schein des Lichts
Im Schein des Lichts
Wenn in des späten Jahres letzten Tage,
mild der Schein der Kerzen fällt,
steht im Raum die bange Frage,
“Wie heil ist wohl noch uns`re Welt?”
Gibt’s noch den Menschen der bewegt,
ohne Zögern und beherzt,
die Hand auf eine Wunde legt,
die einen ander`n schmerzt?
Wie viele, die am Rande stehen
und einsam sind an diesen Tagen,
werden gerne übersehen,
weil sie nicht klagen!
Was nützt`s, wenn man das Heil verkündet,
ohne Opfer des Verzicht`s
und nicht der Mensch zum Menschen findet,
“Im Schein des Licht`s”!
Adolf Schmidt
.............
Eine warme herzige und gesunde Weihnacht und einen flotten Rutsch in das Neue Jahr
wünschen Ihnen,
Ramona Völlkopf
und Mitarbeiter :-)
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Dienstag, 15. Dezember 2015
Behandlungszeiten zum Jahresende
Liebe Patienten
Unsere Öffnungs- und Behandlungszeiten in den letzten 1,5 Wochen des Jahres sind wie folgt
Montag 21.12.2015 9:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag 22.12.2015 10:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 23.12.2015 13:00 bis 17:00 Uhr
Montag 28.12.2015 10:30 bis 13:00 Uhr
Dienstag 29.12.2015 10:00 bis 13:00 Uhr
Falls Sie noch dringend einen Termin brauchen, dann bitte schnell anrufen!
Tel 773 75 79
Herzlichst,
Ihr Praxisteam
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Unsere Öffnungs- und Behandlungszeiten in den letzten 1,5 Wochen des Jahres sind wie folgt
Montag 21.12.2015 9:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag 22.12.2015 10:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 23.12.2015 13:00 bis 17:00 Uhr
Montag 28.12.2015 10:30 bis 13:00 Uhr
Dienstag 29.12.2015 10:00 bis 13:00 Uhr
Falls Sie noch dringend einen Termin brauchen, dann bitte schnell anrufen!
Tel 773 75 79
Herzlichst,
Ihr Praxisteam
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Sonntag, 29. November 2015
Wieder gehen können....
....auch bei Querschnittlähmung?
Das Exoskelett eröffnet da vielleicht eine Hilfe, wo die eigenen Muskeln versagen. Eine Restfunktion muss natürlich vorhanden sein, damit ein Impuls gesetzt werden kann.
Regelmäßiges intensives Training kann vielleicht dazu führen, dass sich Muskulatur wieder aufbaut und funktionell genutzt werden kann.
Denkbar vielleicht auch bei Schlaganfall, Multiple Sklerose u.a. Erkrankungen, bei denen Lähmungen auftreten?
Wunder wird auch dieses Teil nicht bewirken können.
Wenn aber Betroffene vielleicht selber ihr Wunder herbeitrainieren könnten, wäre das schon ein gewaltiger Schritt in der Behandlung!
Vor ein paar Monaten hat ein Walk Again Center in Berlin Mitte eröffnet.
Nein, ich bekomme (leider) keine Werbeeinnahmen für Empfehlungen. Außerdem möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich nicht die Methode empfehle, sondern lediglich einen Blick darauf!
http://walk-again.de/
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Das Exoskelett eröffnet da vielleicht eine Hilfe, wo die eigenen Muskeln versagen. Eine Restfunktion muss natürlich vorhanden sein, damit ein Impuls gesetzt werden kann.
Regelmäßiges intensives Training kann vielleicht dazu führen, dass sich Muskulatur wieder aufbaut und funktionell genutzt werden kann.
Denkbar vielleicht auch bei Schlaganfall, Multiple Sklerose u.a. Erkrankungen, bei denen Lähmungen auftreten?
Wunder wird auch dieses Teil nicht bewirken können.
Wenn aber Betroffene vielleicht selber ihr Wunder herbeitrainieren könnten, wäre das schon ein gewaltiger Schritt in der Behandlung!
Vor ein paar Monaten hat ein Walk Again Center in Berlin Mitte eröffnet.
Nein, ich bekomme (leider) keine Werbeeinnahmen für Empfehlungen. Außerdem möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich nicht die Methode empfehle, sondern lediglich einen Blick darauf!
http://walk-again.de/
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Querschnittlähmung
Freitag, 11. September 2015
Parkinson Selbsthilfegruppe
Die Parkinson Selbsthilfegruppe in Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Lankwitz, hat wieder ein paar wenige Plätze frei.
Ansprechpartnerin ist Frau A. Bauer, Tel: 712 39 33
Die Plätze sind immer sehr begehrt und dann auch meist langfristig vergeben.
Wer also Interesse am Austausch unter Gleichgesinnten hat, sollte sich schnell melden.
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Ansprechpartnerin ist Frau A. Bauer, Tel: 712 39 33
Die Plätze sind immer sehr begehrt und dann auch meist langfristig vergeben.
Wer also Interesse am Austausch unter Gleichgesinnten hat, sollte sich schnell melden.
...................
Montag, 13. Juli 2015
Verschiedene Stadien bei M. Parkinson
Parkinson Betroffene möchten oft die Einteilung der Stadien wissen.
Hier die Einteilung nach Höhn und Yahr:
Stadium 0: Keine Anzeichen der Erkrankung
Stadium 1: Einseitige Erkrankung
Stadium 1.5: Einseitige Erkrankung und Beteiligung der Körperachse
Stadium 2: Beidseitige Erkrankung ohne Gleichgewichtsstörung
Stadium 2.5: Leichte beidseitige Erkrankung mit Ausgleich beim Zugtest
Stadium 3: Leichte bis mäßige beidseitige Erkrankung - es besteht eine leichte Haltungsinstabilität, der Patient ist aber körperlich noch unabhängig
Stadium 4: Starke Behinderung - der Patient kann aber noch ohne Hilfe laufen oder stehen
Stadium 5: Der Patient ist ohne fremde Hilfe an den Rollstuhl gefesselt oder bettlägerig
Wir Therapeuten hätten diese Angabe sehr gerne als Info auf der Heilmitelverordnung, um gleich den passenden Behandlungsplan erstellen zu können.
Bei uns in der Praxis wird jeder Parkinsonpatient außerdem nach dem motorischen Teil des UPDRS befundet.
Regelmäßige intensive Bewegung, egal, ob Physiotherapie und/oder Heimtraining ist essentiell!
Weitere Informationengibt es auch hier:
https://www.parkinson-web.de/content/index_ger.html
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Hier die Einteilung nach Höhn und Yahr:
Stadium 0: Keine Anzeichen der Erkrankung
Stadium 1: Einseitige Erkrankung
Stadium 1.5: Einseitige Erkrankung und Beteiligung der Körperachse
Stadium 2: Beidseitige Erkrankung ohne Gleichgewichtsstörung
Stadium 2.5: Leichte beidseitige Erkrankung mit Ausgleich beim Zugtest
Stadium 3: Leichte bis mäßige beidseitige Erkrankung - es besteht eine leichte Haltungsinstabilität, der Patient ist aber körperlich noch unabhängig
Stadium 4: Starke Behinderung - der Patient kann aber noch ohne Hilfe laufen oder stehen
Stadium 5: Der Patient ist ohne fremde Hilfe an den Rollstuhl gefesselt oder bettlägerig
Wir Therapeuten hätten diese Angabe sehr gerne als Info auf der Heilmitelverordnung, um gleich den passenden Behandlungsplan erstellen zu können.
Bei uns in der Praxis wird jeder Parkinsonpatient außerdem nach dem motorischen Teil des UPDRS befundet.
Regelmäßige intensive Bewegung, egal, ob Physiotherapie und/oder Heimtraining ist essentiell!
Weitere Informationengibt es auch hier:
https://www.parkinson-web.de/content/index_ger.html
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Freitag, 10. April 2015
Positionspapier Heilmittelerbringer
"Das Positionspapier in seiner
aktuellen Fassung 24.3.15
Heilmittelerbringer direkter in die Versorgung einbinden
A. Stärkung der Versorgung mit allen Leistungserbringern konsequenter umsetzen
Um die Versorgungsstrukturen besser zu vernetzen und die Qualität der Versorgung sektorenübergreifend zu verbessern, ist die Zusammenarbeit aller qualifizierten Gesundheitsberufe eine unumgängliche Voraussetzung. Besonders im Hinblick auf zukünftige Versorgungsengpässe muss die Verantwortung für die medizinische Versorgung der Menschen auf möglichst viele Schultern verteilt werden.
Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Der Einsatz von qualifizierten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen, die delegierte ärztliche Leistungen erbringen, soll flächendeckend ermöglicht und leistungsgerecht vergütet werden.“
Die Heilmittelerbringer in Deutschland leisten bei der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten bereits einen erheblichen Beitrag, müssen aber besser vergütet und noch direkter in die Versorgungsverantwortung eingebunden werden. Die mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) angestrebten Ziele sind ohne die stärkere Einbindung der Heilmittelerbringer nicht nachhaltig umsetzbar.
Dabei sind die Potentiale einer direkteren Versorgungsverantwortung für Heilmittelerbringer, wie der Blick auf andere Länder zeigt, deutlich vorhanden. Die Einsparpotentiale liegen besonders in der Substitution von anderen ambulanten bzw. stationären Leistungen:
Durch die Diagnose-, Therapie- und Ergebnisverantwortung der qualifizierten Therapeuten wird der diagnoseabhängige Therapieverlauf eines Patienten so gesteuert, dass Mehrfachuntersuchungen (Überweisungen, bildgebende Verfahren) durch den Arzt entfallen, die Kosten für eine begleitende Arzneimitteltherapie reduziert, eine stationäre Aufnahme vermieden und die Anzahl der Krankheitstage verringert werden. (Erste These)
Modellvorhaben zeigen diese Potentiale in ersten Zwischenergebnissen bereits auf. Im Modellvorhaben der BIG direkt gesund zusammen mit dem IFK e.V. (Direktzugang) werden effektivere Behandlungsverläufe (Wirksamkeit der Maßnahmen) und eine Steigerung der Effizienz (direkte Kosten, vermiedene Kosten) ausgewiesen. Das Modellvorhaben der IKK Berlin-Brandenburg zusammen mit dem VPT Berlin-Brandenburg (Blankoverordnung) zeigt, dass besonders die Anzahl der Behandlungseinheiten von den Therapeuten, gegenüber den Verordnungen der Ärzte, reduziert wird.
Die bisherigen Zwischenergebnisse zeigen auch, dass der Patient von autonom erbrachten Behandlungen, z. B. in der Physiotherapie in stärkerem Ausmaß profitiert, als im Vergleich zu Behandlungen, die durch eine vertragsärztliche Verordnung vorgegeben werden.
Durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Heilmittelbereich, einhergehend mit der Übertragung von Versorgungsverantwortung an die Therapeuten, entsteht erstens ein Einsparpotential für die Gesetzliche Krankenversicherung, zweitens eine teilweise Kompensation zukünftiger Versorgungsengpässe und drittens eine höhere Patientenzufriedenheit durch die Optimierung des Behandlungsverlaufs. (Zweite These)
B. Kernforderungen für die Therapie- und Ergebnisverantwortung des qualifizierten Therapeuten
1. Vergütung der Heilmittelerbringer von der Grundlohnsumme entkoppeln
Durch die Koppelung an die Grundlohnsumme (gem. § 71 Abs. 2 SGB V) und den gleichzeitigen Preissteigerungen, wurden die Vergütungserhöhungen im Heilmittelbereich in den letzten Jahren nahezu negiert. Diese Koppelung führte ebenfalls dazu, dass z. B. inzwischen die Gehälter von tariflich bezahlten Physiotherapeuten in stationären Einrichtungen ca. 40% höher liegen, als die Vergütungen in freien Physiotherapiepraxen. Damit einher geht die Angleichung der Vergütung in Ost- und Westdeutschland. Beide Themen wollen wir zeitnah angehen.
2. Ausbildungsstandards und Qualifikation anheben
Die Ausbildungsordnungen der Heilmittelerbringer (z.B. MPhG von 1994) müssen dringend an die heutigen Berufsstandards angepasst werden. Notwendige Zusatzqualifikationen, wie eine Weiterbildung für Screening, Diagnosestellung, Erstellung von Therapieberichten oder die Überweisungs- und Verordnungskompetenz, müssen zwingend in die Curricula integriert werden (gem. § 125 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 SGB V). Die Qualität der Ausbildung muss dementsprechend gesichert werden (siehe § 6 Abs. 2 NotSanG). Darüber hinaus ist ebenfalls der Wegfall des Schulgelds (ca. 400 € mtl.) und die Einführung einer Ausbildungsvergütung (siehe § 15 Abs. 1 NotSanG) notwendig, um den sinkenden Ausbildungszahlen entgegenzuwirken.
Ergebnisse des Berichts des BMG zur Akademisierung im Heilmittelbereich werden Ende 2015 vorliegen. Diese werden Grundlage für die weiterführende Diskussion über eine grundlegende Reform der Ausbildungsordnungen im Heilmittelbereich. Eine international anerkannte Ausbildung neusten Standards wird angestrebt.
3. Blankoverordnung umsetzen -Direktzugang für qualifizierte Therapeuten prüfen
Ergebnisse aus den aktuell laufenden Modellvorhaben zur sog. Blankoverordnung werden Ende 2015 vorliegen. Auf dieser Grundlage werden wir 2016 die Verhandlungen zur Umsetzung der sog. Blankoverordnung aufnehmen.
Der Zugang für Patienten ohne vorherigen Arztkontakt und Verordnung (Direktzugang – Direct Access) wurde bereits in Modellvorhaben getestet und evaluiert (gem. §3 HeilM-RL). In Schweden, Norwegen, Niederlande, UK und in Australien gehört er zur Regelversorgung. Der Direktzugang erweist sich hier als Zugpferd für eine gesteigerte Behandlungsqualität durch höhere Anforderungen an die Ausbildung. Die notwendigen Zusatzqualifikationen (60 UE), wie Befunderhebung oder die Erstellung von Therapieberichten, müssen im Zusammenhang mit einer umfangreichen Ausbildungsreform in die Curricula einfließen. Eine Umsetzung in Deutschland werden wir prüfen.
4. Arbeitsbedingungen den Versorgungsgegebenheiten anpassen
Die Vorgaben für eine Praxiszulassung entsprechen nicht mehr den Anforderungen des tatsächlichen Versorgungsbedarfs. So ist die Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten nicht zielführend und behindert z.B. eine zielgerichtete Versorgung in häuslicher oder stationärer Umgebung (gem. §124 Abs. 2 SGB V).Wir wollen die zwingende Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten abschaffen. Neue, praxistaugliche Kriterien zur Praxisausstattung müssen festgelegt werden.
5. Zugang zur Telematik-Infrastruktur ermöglichen
Damit die sektorenübergreifende Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgreich gestärkt wird, ist eine Vernetzung aller Leistungserbringer notwendig. Daher werden perspektivisch alle nicht-verkammerten Gesundheitsfachberufe in die Telematik-Infrastruktur integriert. (elektronisches Gesundheitsberuferegister). Die perspektivische Berücksichtigung wollen wir bereits in das vorliegende eHealth-Gesetz aufnehmen. .
6. Modellvorhaben zur Substitution von ärztlichen Leistungen perspektivisch möglich machen
Damit Modellvorhaben zur Erleichterung des Patientenzugangs (Direktzugang) im Heilmittelbereich zielführend umgesetzt werden können, bedarf es Anpassungen des § 63 SGB V. Die Umsetzung der entsprechenden Passage im Koalitionsvertrags: „Modellvorhaben zur Erprobung neuer Formen der Substitution ärztlicher Leistung sollen aufgelegt und evaluiert werden. Je nach Ergebnis werden sie in die Regelversorgung überführt“, bedarf jedoch unter Umständen zunächst einer entsprechenden Qualifizierung der Therapeuten. Diese ist, wie in Punkt 2. beschrieben, zeitnah anzustreben.
pt_Online-Artikel_24.3.15"
Quelle: https://www.physiotherapeuten.de/arbeitspapier-von-dr-roy-kuehne-wird-offizielles-positionspapier-der-ag-gesundheit-im-bundestag/#.VSbxf44mjCM
......
aktuellen Fassung 24.3.15
Heilmittelerbringer direkter in die Versorgung einbinden
A. Stärkung der Versorgung mit allen Leistungserbringern konsequenter umsetzen
Um die Versorgungsstrukturen besser zu vernetzen und die Qualität der Versorgung sektorenübergreifend zu verbessern, ist die Zusammenarbeit aller qualifizierten Gesundheitsberufe eine unumgängliche Voraussetzung. Besonders im Hinblick auf zukünftige Versorgungsengpässe muss die Verantwortung für die medizinische Versorgung der Menschen auf möglichst viele Schultern verteilt werden.
Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Der Einsatz von qualifizierten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen, die delegierte ärztliche Leistungen erbringen, soll flächendeckend ermöglicht und leistungsgerecht vergütet werden.“
Die Heilmittelerbringer in Deutschland leisten bei der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten bereits einen erheblichen Beitrag, müssen aber besser vergütet und noch direkter in die Versorgungsverantwortung eingebunden werden. Die mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) angestrebten Ziele sind ohne die stärkere Einbindung der Heilmittelerbringer nicht nachhaltig umsetzbar.
Dabei sind die Potentiale einer direkteren Versorgungsverantwortung für Heilmittelerbringer, wie der Blick auf andere Länder zeigt, deutlich vorhanden. Die Einsparpotentiale liegen besonders in der Substitution von anderen ambulanten bzw. stationären Leistungen:
Durch die Diagnose-, Therapie- und Ergebnisverantwortung der qualifizierten Therapeuten wird der diagnoseabhängige Therapieverlauf eines Patienten so gesteuert, dass Mehrfachuntersuchungen (Überweisungen, bildgebende Verfahren) durch den Arzt entfallen, die Kosten für eine begleitende Arzneimitteltherapie reduziert, eine stationäre Aufnahme vermieden und die Anzahl der Krankheitstage verringert werden. (Erste These)
Modellvorhaben zeigen diese Potentiale in ersten Zwischenergebnissen bereits auf. Im Modellvorhaben der BIG direkt gesund zusammen mit dem IFK e.V. (Direktzugang) werden effektivere Behandlungsverläufe (Wirksamkeit der Maßnahmen) und eine Steigerung der Effizienz (direkte Kosten, vermiedene Kosten) ausgewiesen. Das Modellvorhaben der IKK Berlin-Brandenburg zusammen mit dem VPT Berlin-Brandenburg (Blankoverordnung) zeigt, dass besonders die Anzahl der Behandlungseinheiten von den Therapeuten, gegenüber den Verordnungen der Ärzte, reduziert wird.
Die bisherigen Zwischenergebnisse zeigen auch, dass der Patient von autonom erbrachten Behandlungen, z. B. in der Physiotherapie in stärkerem Ausmaß profitiert, als im Vergleich zu Behandlungen, die durch eine vertragsärztliche Verordnung vorgegeben werden.
Durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Heilmittelbereich, einhergehend mit der Übertragung von Versorgungsverantwortung an die Therapeuten, entsteht erstens ein Einsparpotential für die Gesetzliche Krankenversicherung, zweitens eine teilweise Kompensation zukünftiger Versorgungsengpässe und drittens eine höhere Patientenzufriedenheit durch die Optimierung des Behandlungsverlaufs. (Zweite These)
B. Kernforderungen für die Therapie- und Ergebnisverantwortung des qualifizierten Therapeuten
1. Vergütung der Heilmittelerbringer von der Grundlohnsumme entkoppeln
Durch die Koppelung an die Grundlohnsumme (gem. § 71 Abs. 2 SGB V) und den gleichzeitigen Preissteigerungen, wurden die Vergütungserhöhungen im Heilmittelbereich in den letzten Jahren nahezu negiert. Diese Koppelung führte ebenfalls dazu, dass z. B. inzwischen die Gehälter von tariflich bezahlten Physiotherapeuten in stationären Einrichtungen ca. 40% höher liegen, als die Vergütungen in freien Physiotherapiepraxen. Damit einher geht die Angleichung der Vergütung in Ost- und Westdeutschland. Beide Themen wollen wir zeitnah angehen.
2. Ausbildungsstandards und Qualifikation anheben
Die Ausbildungsordnungen der Heilmittelerbringer (z.B. MPhG von 1994) müssen dringend an die heutigen Berufsstandards angepasst werden. Notwendige Zusatzqualifikationen, wie eine Weiterbildung für Screening, Diagnosestellung, Erstellung von Therapieberichten oder die Überweisungs- und Verordnungskompetenz, müssen zwingend in die Curricula integriert werden (gem. § 125 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 SGB V). Die Qualität der Ausbildung muss dementsprechend gesichert werden (siehe § 6 Abs. 2 NotSanG). Darüber hinaus ist ebenfalls der Wegfall des Schulgelds (ca. 400 € mtl.) und die Einführung einer Ausbildungsvergütung (siehe § 15 Abs. 1 NotSanG) notwendig, um den sinkenden Ausbildungszahlen entgegenzuwirken.
Ergebnisse des Berichts des BMG zur Akademisierung im Heilmittelbereich werden Ende 2015 vorliegen. Diese werden Grundlage für die weiterführende Diskussion über eine grundlegende Reform der Ausbildungsordnungen im Heilmittelbereich. Eine international anerkannte Ausbildung neusten Standards wird angestrebt.
3. Blankoverordnung umsetzen -Direktzugang für qualifizierte Therapeuten prüfen
Ergebnisse aus den aktuell laufenden Modellvorhaben zur sog. Blankoverordnung werden Ende 2015 vorliegen. Auf dieser Grundlage werden wir 2016 die Verhandlungen zur Umsetzung der sog. Blankoverordnung aufnehmen.
Der Zugang für Patienten ohne vorherigen Arztkontakt und Verordnung (Direktzugang – Direct Access) wurde bereits in Modellvorhaben getestet und evaluiert (gem. §3 HeilM-RL). In Schweden, Norwegen, Niederlande, UK und in Australien gehört er zur Regelversorgung. Der Direktzugang erweist sich hier als Zugpferd für eine gesteigerte Behandlungsqualität durch höhere Anforderungen an die Ausbildung. Die notwendigen Zusatzqualifikationen (60 UE), wie Befunderhebung oder die Erstellung von Therapieberichten, müssen im Zusammenhang mit einer umfangreichen Ausbildungsreform in die Curricula einfließen. Eine Umsetzung in Deutschland werden wir prüfen.
4. Arbeitsbedingungen den Versorgungsgegebenheiten anpassen
Die Vorgaben für eine Praxiszulassung entsprechen nicht mehr den Anforderungen des tatsächlichen Versorgungsbedarfs. So ist die Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten nicht zielführend und behindert z.B. eine zielgerichtete Versorgung in häuslicher oder stationärer Umgebung (gem. §124 Abs. 2 SGB V).Wir wollen die zwingende Vorhaltung von Praxisräumen für angestellte Therapeuten abschaffen. Neue, praxistaugliche Kriterien zur Praxisausstattung müssen festgelegt werden.
5. Zugang zur Telematik-Infrastruktur ermöglichen
Damit die sektorenübergreifende Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgreich gestärkt wird, ist eine Vernetzung aller Leistungserbringer notwendig. Daher werden perspektivisch alle nicht-verkammerten Gesundheitsfachberufe in die Telematik-Infrastruktur integriert. (elektronisches Gesundheitsberuferegister). Die perspektivische Berücksichtigung wollen wir bereits in das vorliegende eHealth-Gesetz aufnehmen. .
6. Modellvorhaben zur Substitution von ärztlichen Leistungen perspektivisch möglich machen
Damit Modellvorhaben zur Erleichterung des Patientenzugangs (Direktzugang) im Heilmittelbereich zielführend umgesetzt werden können, bedarf es Anpassungen des § 63 SGB V. Die Umsetzung der entsprechenden Passage im Koalitionsvertrags: „Modellvorhaben zur Erprobung neuer Formen der Substitution ärztlicher Leistung sollen aufgelegt und evaluiert werden. Je nach Ergebnis werden sie in die Regelversorgung überführt“, bedarf jedoch unter Umständen zunächst einer entsprechenden Qualifizierung der Therapeuten. Diese ist, wie in Punkt 2. beschrieben, zeitnah anzustreben.
pt_Online-Artikel_24.3.15"
Quelle: https://www.physiotherapeuten.de/arbeitspapier-von-dr-roy-kuehne-wird-offizielles-positionspapier-der-ag-gesundheit-im-bundestag/#.VSbxf44mjCM
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Direct Access,
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Physiotherapie
Donnerstag, 9. April 2015
Blick in die Zukunft? Sollen Patienten ohne ärztliche Verordnung zur Physiotherapie gehen können?
Es gibt ein Positionspapier von der CDU/CSU, indem der Direktzugang zum Physiotherapeuten gefordert wird.
Na endlich sage ich dazu!
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-04/physiotherapie-arzt-direktzugang-diagnose-therapie-verguetung
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Na endlich sage ich dazu!
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-04/physiotherapie-arzt-direktzugang-diagnose-therapie-verguetung
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